
5-Finger-Übung zur Stärkung deines Selbstvertrauens
Diese Mini-Meditation wird dir helfen, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Indem du dir deine Ressourcen bewusst machst, lernst du, mehr in dich selbst zu vertrauen. Dabei verankern wir verschiedene Aspekte deines Selbstwertes mit deiner Hand, so dass du dir deine Stärken immer ganz leicht vor Augen halten kannst. Die Übung ist angeleitet und somit geeignet für Anfänger. Auch für Fortgeschrittene bietet die Meditation die Möglichkeit, eigene Ressourcen zu reflektieren und körperlich zu verankern.
Transkription
Hallo,
Mein Name ist Maren Strobel.
Ich bin psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und heute möchte ich mit dir eine kleine Übung durchführen,
Die dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen stärkt.
Es ist eine kleine Meditation,
Aber auch eine sehr geführte Meditation,
Also auch für Anfänger geeignet.
Nimm dir nun einen Moment Zeit und begib dich an einen Ort,
An dem du zur Ruhe kommen kannst.
Setze dich aufrecht hin oder lege dich auf den Rücken.
Die Hände liegen entweder auf deinen Knien oder im Liegen seitlich neben deinem Körper.
Wenn du soweit bist,
Dann schließe die Augen.
Die folgende Übung soll dir deine Ressourcen aufzeigen,
Sozusagen deinen Werkzeugkasten,
Mit dem du durchs Leben gehst.
Manchmal sind uns unsere Ressourcen bewusst,
Manchmal wissen wir gar nicht so genau,
Was wir alles so Tolles in uns tragen.
Besonders in schwierigen Zeiten ist es wichtig,
Sich noch einmal auf sich und seine ganz persönlichen Werkzeuge zu besinnen.
Diese Werkzeuge können uns helfen,
Unser Selbstvertrauen zu stärken und uns über Krisen hinweg bewegen.
In der Übung werden wir versuchen,
Dir deine persönlichen Ressourcen jetzt ganz erlebbar zu machen.
Es kann sein,
Dass dir während der Übung keine oder auch nur wenige Dinge zu den einzelnen Bereichen einfallen.
Das ist völlig normal und ist auch okay so.
Wenn du magst,
Kannst du die Übung dann gerne ein zweites Mal anhören und in Ruhe nochmal nachdenken und reflektieren.
Es kann auch manchmal helfen,
Noch andere Menschen einzubeziehen und dazu zu befragen.
Atme nun ruhig ein und aus.
Konzentriere dich bei der Einatmung auf das Heben deiner Bauchdecke und bei der Ausatmung auf das Senken des Bauchs.
Vielleicht spürst du beim Einatmen auch,
Wie die Luftkühl in die Nase einströmt und beim Ausatmen Wärme wieder ausströmt.
Nimm dir noch ein paar Atemzüge Zeit,
Um bei dir anzukommen.
Nun richte deine Aufmerksamkeit auf den Daumen deiner rechten Hand.
Spüre,
Wie sich dein Daumen anfühlt.
Vielleicht kannst du ihn gerade schon ganz gut spüren.
Vielleicht fühlst du aber auch nichts.
Auch das ist völlig okay.
Jetzt stell dir vor,
Wofür dein Daumen steht.
Der Daumen steht für Daumen hoch.
Also für alles,
Was du gut kannst.
Für deine Stärken und Fähigkeiten.
Überlege nun,
Welche hilfreichen,
Positiven Eigenschaften du hast.
Vielleicht bist du besonders fleißig oder hast ein gutes Durchhaltevermögen.
Vielleicht kannst du gut zuhören oder bist empathisch.
Vielleicht bist du intelligent,
Mutig oder auch besonders humorvoll.
Vielleicht hat dir jemand auch schon mal etwas gesagt.
Also zum Beispiel,
Du bist eine echt gute Freundin oder ein guter Freund.
Du bist immer so positiv drauf,
Du bist so sympathisch.
Oder aber du bist auch echt gut in deinem Beruf,
In dem,
Was du machst.
Überlege einfach noch mal in Ruhe,
Welche Fähigkeiten du mitbringst.
Wenn du so weit bist,
Dann wiederhole noch mal vor deinem geistigen Auge deine Eigenschaften und Stärken und ordne sie ganz bewusst deinem rechten Daumen zu.
Du kannst dir zum Beispiel sagen,
Mein Daumen steht für meine Willensstärke,
Meine Intelligenz,
Meine Empathie,
Meine Kommunikationsfähigkeit,
Meine Ausstrahlung und so weiter.
Konzentriere dich nun auf deinen Zeigefinger.
Fühle mal hinein,
Wie sich dein Zeigefinger jetzt gerade anfühlt.
Der Zeigefinger,
Wie der Name schon sagt,
Der zeigt auf etwas.
Er steht also für die Richtung,
Die du in deinem Leben einschlägst.
Überlege nun mal,
In welche Richtung du gehst,
Also welche Ziele du in deinem Leben verfolgst.
Vielleicht möchtest du einmal beruflich erfolgreich sein.
Oder eine gute Partnerin,
Gute Mutter,
Guter Vater sein.
Vielleicht möchtest du mehr reisen und die Welt entdecken.
Oder du möchtest einfach mehr in Kontakt mit dir selbst kommen und deinen inneren Frieden finden.
Vielleicht hast du auch ganz konkrete Ziele.
Zum Beispiel mehr Sport zu treiben,
Gesünder zu essen,
Mehr in die Natur gehen und so weiter.
All das und noch viel mehr können persönliche Ziele sein,
Die du verfolgen möchtest.
Denke also nochmal in Ruhe darüber nach,
Was für Ziele du in deinem Leben hast.
Wenn du soweit bist,
Geh nochmal deine Ziele durch und ordne sie ganz bewusst deinem Zeigefinger zu.
Du kannst zum Beispiel innerlich sagen,
Mein Zeigefinger steht dafür,
Dass ich in meinem Leben noch das und das erreichen möchte,
Dass ich genau dahin will.
Und stell dir vor,
Wie dein Zeigefinger dir den Weg zeigt zu deinen Zielen.
Lenke nun die Aufmerksamkeit auf deinen Mittelfinger und fühle in ihn hinein.
Der Mittelfinger steht für die Mitte,
Für die Balance in deinem Leben.
Denke also nun darüber nach,
Was dir persönlich Balance gibt,
Was dir wichtig ist,
Auch um zu entspannen oder um Ruhe zu finden.
Vielleicht machst du gerne Sport oder Yoga oder meditierst gerne.
Vielleicht verfolgst du eine Morgenroutine mit Kaffee oder Tee.
Vielleicht liest du gerne oder hörst Musik.
Vielleicht brauchst du auch den Austausch mit Freunden oder deiner Familie.
Oder du hast ein anderes Hobby,
Was dir Kraft gibt und Ruhe bringt.
Ordne nun gedanklich deine persönlichen Ruhepole im Leben deinem Mittelfinger zu.
Wandere nun mit der Aufmerksamkeit zu deinem Ringfinger.
Wie fühlt sich dein Ringfinger gerade an?
Ein Ring steht für Verbindungen,
Für persönliche Beziehungen.
Überlege also nun,
Welche Menschen dir in deinem Leben wichtig sind.
Vielleicht fällt dir da auch zuerst deine Familie ein oder ganz bestimmte Freunde.
Vielleicht auch frühere Bezugspersonen wie die Großeltern oder Lehrer.
Gehe nun gedanklich mal deine wichtigsten Personen in deinem Leben durch.
Und wenn du soweit bist,
Ordne sie deinem Ringfinger zu.
Zuletzt fokussiere dich nun auf deinen kleinen Finger und fühle mal in den kleinen Finger hinein.
Der kleine Finger steht für alles Übrige,
Also alles,
Was dir im Leben Spaß macht.
Zum Beispiel auch Unfug oder Schabernacktreiben.
Der kleine Finger steht für dein inneres Spielkind.
Dann überlege mal,
Was dich im Leben zum Lachen bringt,
Was dir Spaß macht.
Vielleicht fallen dir dazu auch bestimmte Menschen ein,
Mit denen du viel lachen kannst.
Oder bestimmte Hobbys,
Die dir Spaß machen.
Vielleicht denkst du auch an dein letztes Mal,
Als du getanzt hast oder Musik gehört und mitgesungen hast.
Vielleicht daran,
Als du das letzte Mal an einer Blume gerochen hast oder in eine Pfütze gesprungen bist.
Manchmal kann es helfen,
Sich auch daran zu erinnern,
Was man als Kind sehr gerne gemacht hat.
Gab es vielleicht bestimmte Bewegungen,
Die dir Spaß gemacht haben?
Oder auch bestimmte Interessen?
Atme nun innerlich alles,
Was dir Spaß macht,
Deinem kleinen Finger zu und verankere es dort.
Atme nun noch einmal ganz tief in den Bauch ein und wieder aus.
Atme dann in deinem eigenen Rhythmus in Ruhe weiter.
Gehe noch mal kurz durch,
Was du an welchem Finger festgemacht hast.
Am Anfang war der Daumen,
Der für die Fähigkeiten und Stärken steht,
Die du mitbringst.
Dann der Zeigefinger,
Der die Richtung und deine Ziele im Leben anzeigt.
Der Mittelfinger,
Der für die Mitte,
Also für die Balance und Entspannung steht.
Der Ringfinger für die Beziehungen und persönlichen Bindungen im Leben.
Und der kleine Finger,
Der einfach für den Rest,
Für alles was Spaß macht,
Steht.
Immer wenn du dich jetzt auf dich selbst und auf deine Ressourcen beziehen möchtest,
Brauchst du eigentlich nur,
Deine rechte Hand zur Vorlage zu nehmen.
Du hast sie auch immer dabei und kannst wiederholen,
Wer du bist und wo du hin willst,
Was dich ausmacht im Leben.
Wahrscheinlich sind dir zu einigen Fingern mehrere Punkte eingefallen und zu anderen etwas weniger.
Das ist auch ganz normal.
Wenn du möchtest,
Kannst du auch nochmal in Ruhe in dich gehen und reflektieren,
Ob und woran du arbeiten möchtest,
Ob du nochmal genauer über einen Bereich nachdenken willst.
Es kann aber auch sein,
Dass dir mit der Zeit weitere Ressourcen,
Weitere Punkte einfallen.
Oder wenn du dir ganz unsicher bist,
Kannst du auch nochmal eine liebe Person fragen in deinem Umkreis und gucken,
Welche Stärken,
Welche Fähigkeiten sie an dir wieder erkennt und sieht.
Wenn du soweit bist,
Kannst du ganz langsam anfangen,
Deine Finger zu bewegen,
Deine Handgelenke ganz langsam zu kreisen und dann ganz langsam wieder in den Raum zurück zu kommen und die Augen zu öffnen.
Ich hoffe,
Die Übung hat dir gefallen und hilft dir dabei,
Dich besser kennenzulernen und dich auch besser auf dich zu besinnen in Zeiten wie jetzt dieser Zeit,
In der vielleicht vieles nochmal ein bisschen schwieriger geworden ist.
Denk immer daran,
Du hast deine Ressourcen dabei.
Die sind ganz tief in dir,
Auch wenn sie dir manchmal nicht bewusst einfallen.
Ich wünsche dir alles Liebe.
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