
SOS Reizüberflutung & Überforderung
Beruhige dein Nervensystem mit dieser Notfall-Meditation. Innerhalb weniger Minuten führen die effektiven Anti-Stress-Techniken dich zurück in deine Mitte. Folge den entspannenden Atemübungen und einem sanften Bodyscan, um deinen Körper und Geist schnell wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Begleitet von ruhiger Musik und Meeresrauschen entsteht ein geschützter Raum, in dem du für eine Weile alles loslassen kannst. Ideal für Situationen akuter Reizüberflutung oder Überforderung, in denen alles zu viel wird und du dringend eine kurze, wirkungsvolle Auszeit brauchst. Besonders hilfreich auch für hochsensible Personen (HSP), die Reize intensiver wahrnehmen und wirksame Methoden zur Regeneration im Alltag suchen.
Transkription
Hey,
Gut,
Dass du hier bist.
Wenn du gerade völlig überreizt oder überfordert bist,
Lass uns jetzt gemeinsam auf die Notbremse treten.
Such dir einen ruhigen Ort,
An dem du für ein paar Minuten die Augen schließen kannst und atme erstmal tief durch.
Nimm einen langen,
Tiefen Atemzug durch die Nase ein und dann langsam durch den Mund oder die Nase wieder aus.
Durch die Nase ein und ganz langsam wieder aus.
Bleib in diesem Rhythmus,
Rück durch die Nase ein und langsam wieder aus.
Wenn du unter Stress stehst,
Schalte deinen Körper in den Überlebensmodus.
Lange,
Gleichmäßige Atemzüge können dir helfen,
Runterzukommen und dich wieder zu beruhigen.
Atme weiter ruhig durch die Nase ein und dann langsam wieder aus.
Wenn du magst,
Ergänze deine Einatmung um einen zweiten kurzen Atemzug.
Atme tief durch die Nase ein,
Noch ein bisschen tiefer,
Und dann langsam und gleichmäßig wieder aus.
Nochmal tief durch die Nase ein,
Noch tiefer,
Bis die Lungen komplett ausgefüllt sind,
Und dann langsam wieder aus.
Dieses Atemmuster wird physiologisches Seufzen genannt.
Es ist eine der schnellsten bekannten Methoden,
Um Stress abzubauen.
Atme weiter tief durch die Nase ein,
Nochmal ein,
Und dann langsam und vollständig wieder aus.
Spüre,
Wie du mit jedem Ausatmen ein klein wenig heuliger wirst.
Wenn du magst,
Bleib weiter bei diesem Atemmuster oder kehre zu deiner normalen Einatmung zurück.
Versuche,
Dich ausschließlich auf deinen Atem zu konzentrieren.
Spüre,
Wie die Luft in deinen Körper einströmt und wieder hinaus.
Beobachte,
Wie sich dein Körper mit deinem Atem bewegt.
Vielleicht spürst du ihn im Brustkorb oder sogar in den Schultern.
Versuche,
Möglichst nur in deinen Bauch zu atmen.
Beobachte,
Wie sich die Bauchdecke hebt,
Wenn du einatmest,
Und senkt,
Wenn du wieder ausatmest.
Unter Stress wird unsere Atmung oft kurz und flach.
Indem du gezielt in den Bauch atmest,
Signalisierst du deinem Nervensystem,
Dass du in Sicherheit bist.
Atme tief hinab in deinen Bauch und wieder hinaus.
Versuche,
Deine Ausatmung bewusst zu verlängern.
Atme ruhig durch die Nase ein und dann ganz langsam durch den Mund oder die Nase wieder aus.
Wenn wir überheizt oder überfordert sind,
Können uns die verschiedensten Emotionen überwältigen.
Vielleicht fühlst du dich traurig,
Verzweifelt oder sogar ängstlich.
Nimm weiter ruhige,
Gleichmäßige Atemzüge,
Während du den Gefühlen erlaubst,
Durch deinen Körper hindurchzuziehen.
Stell dir vor,
Wie sie mit deinem Einatmen aufgewirbelt und mit dem Ausatmen einfach hinausgeweht werden.
Es ergibt keinen Sinn,
An ihnen festzuhalten oder sich gegen sie zu wehren.
Das meiste davon wird in wenigen Minuten schon keine Relevanz mehr für dich haben.
Atme einfach nur weiter,
Ruhig ein und aus.
Du weißt,
Dass dieser Zustand vorübergeht.
Bis dahin schenke dir selbst deine bedingungslose Fürsorge.
Vielleicht magst du dich in den Arm nehmen oder eine Hand auf dein Herz und die andere auf deinen Bauch legen.
Bringe dir selbst das gleiche Verständnis entgegen,
Wie du es bei einem guten Freund tun würdest.
Erlaube dir,
Einfach nur für dich da zu sein,
Während du ruhig ein- und ausatmest.
Spüre,
Wie du mit jedem Ausatmen entspannter und gelassener wirst.
Beginne,
Mit deiner Aufmerksamkeit durch deinen Körper zu wandern.
Spüre deinen Kopf und das Gesicht.
Erlaube deinen Gesichtszügen,
Sich zu entspannen.
Lockere deinen Kiefer.
Vielleicht magst du einmal kurz schlucken.
Entspanne deinen Nacken und die Schultern.
Lockere deine Arme und die Hände.
Wandere weiter über deinen Brustkorb und den oberen Rücken,
Dann den Bauch und unteren Rücken.
Spüre deine Hüften und den Po.
Gehe hinab zu deinen Beinen.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit über die Oberschenkel und die Unterschenkel bis hinab in deine Füße.
Registriere,
An welchen Stellen dein Körper den Untergrund berührt.
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei der Verbindung zur Erde,
Während du weiter ruhig und tief ein- und ausatmest.
Ich hoffe,
Du fühlst dich inzwischen schon viel besser.
Du kannst diese Meditation so oft anhören wie nötig.
Oder wenn du bereit bist,
Öffne langsam deine Augen und lass die Umgebung für einen Moment auf dich wirken.
Überlege,
Was du als nächstes tun möchtest.
Was würde dir jetzt guttun?
Wenn du dir deinen nächsten Schritt überlegt hast,
Atme noch einmal tief durch,
Bevor du beruhigt und gelassener in deinen Alltag zurückkehrst.
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