
Lachmeditation (10 Min.)
In dieser Meditation begleite ich dich bei der Erforschung deines Lachens. Du brauchst dafür nicht mehr als einen ungestörten Ort und 10 Minuten Zeit. Sie ist angelehnt an das Hasya Yoga, auch Lachyoga und gibt dir Orientierung bei deiner täglichen Praxis.
Transkription
Dies ist eine Lachmeditation.
Suche dir einen Ort,
An dem du in den nächsten zehn Minuten ungestört sein kannst.
Nimm eine aufrechte und leicht würdevolle Haltung ein.
Deine Hände kannst du auf deine Oberschenkel oder in deinen Schoß legen.
Wenn du magst,
Kannst du deine Augen schließen oder auf einem Punkt im Raum ruhen lassen.
Die Meditation beginnt und endet mit dem Klang der Zimbel.
Richte deine Aufmerksamkeit nun auf deine Atmung.
Du musst gar nichts machen,
Dein Körper atmet ganz von alleine.
Lasse nun ein sanftes Lächeln auf dein Gesicht ankommen.
Spüre dabei,
Wie es sich entspannt und die positive Energie des Lächelns sich langsam in dir ausbreitet.
Bemerke,
Wie sich das Lächeln anfühlt und lass es langsam größer werden.
Größer,
Bis es ein richtig strahlendes Grinsen ist.
Lass dein Lächeln nun in ein leises Kichern übergehen.
Ungefähr so.
Erlaub dir,
Dass dieses Kichern auch am Anfang künstlich und gespielt sein darf.
Das natürliche Lachen kommt irgendwann ganz von alleine.
Manchmal hilft es auch an etwas Lustiges zu denken.
Spiel mit dem Kichern.
Lass es lauter und leiser werden.
Spüre nach,
Wie das Kichern sich in deinem Körper ausbreitet und deine Stimmung langsam hebt.
Lass das Kichern jetzt langsam ansteigen.
Immer lauter werden,
Bis es ein richtig lautes,
Herzhaftes Lachen wird.
Spüre,
Wie das Lachen deinen ganzen Körper durchströmt.
Lass alle Hemmungen los und genieß einfach das Gefühl.
Du kannst auch deine Hände auf deinen Bauch legen,
Um die Vibration des Lachens zu spüren.
Lache so intensiv,
Wie es für dich richtig anfühlt.
Du darfst mit Lautstärke und Tempo spielen.
Lass das Lachen in Wellen kommen und gehen.
Lache für einige Sekunden und mach dann eine kurze Pause,
Um Luft zu holen,
Und beginn dann erneut.
Du kannst mit offenen,
Aber du kannst auch mit geschlossenen Mund lachen.
Es darf ganz fein und sanft sein,
Aber auch ganz kräftig und laut.
Bemerke,
Wie langsam alles ein bisschen egal wird.
Tauche ein in das Lachen und die Freude,
Die es mit sich bringt.
Lass das Lachen wie ein Bach aus dir sprudeln.
Mal schnell,
Mal langsam,
Mal sanft,
Mal wild.
Und mach zwischendurch auch immer wieder kleine Pausen,
Um zu atmen.
Hol Luft,
Halte die Luft kurz in dir und lass sie dann wieder mit dem Atem ausfließen.
Und lach dabei.
Vielleicht kommen da auch komische Gedanken,
Sowas wie,
Oh,
Wie albern ist das denn?
Dann lach einfach mit oder über die Gedanken.
Ja,
Das ist albern.
Lass das Lachen nun langsam wieder verstummen.
Immer leiser und feiner werden.
Bis du wieder zurückkehrst zu deinem sanften Lächeln.
Vielleicht fühlt sich das jetzt schon ganz natürlich auf deinem Gesicht an,
Nachdem du so viel gelacht hast.
Nimm dieses sanfte Lächeln mit in dich hinein,
Als inneres Lächeln,
Das in jede Ecke deines Körpers und deines Bewusstseins strahlt.
Richte deine Aufmerksamkeit nun wieder auf deine Atmung und spüre nach,
Wie dich diese Lachmeditation hinterlässt.
Bemerke auch die Stille.
Und nimm,
Um die Meditation zu beenden,
Drei tiefe Atemzüge in deinem eigenen Tempo.
Wenn du die Augen geschlossen hattest,
Öffne sie langsam.
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