
5 Min. Gefühle annehmen
by Ekram Bsiri
Wenn es Dir schwer fällt negative oder belastende Emotionen anzunehmen, leite ich Dich in dieser kurzen Übung an sie zu zulassen. Es gelingt Dir so Ihnen Raum zu geben und sie aus einer beobachter Postition zu sehen. Dieser Abstand kann Dich dabei unterstützen handlungsfähig zu bleiben und gibt Dir die Chance zu erkennen, was diese Gefühle Dir mitteilen möchten.
Transkription
Mit dieser kleinen Übung möchte ich dir zeigen,
Wie du mit Emotionen anders umgehen kannst,
Als du es vielleicht bislang gemacht hast und dir ein klein wenig anleiten,
Deinen Emotionen zu begegnen.
Wenn du bemerkst,
Dass du vielleicht gerade ein starkes Gefühl hast und dieses starke Gefühl deine Aufmerksamkeit auf sich zieht,
Dann probiere vielleicht deinen Atem zu beobachten,
Wie du einatmest und wieder ausatmest.
Und wenn du merkst,
Dass dieses Gefühl so stark ist,
Dass es deine Aufmerksamkeit wieder vom Atem weglenkt,
Dann versuch deinen Atem diesem Gefühl zur Seite zu stellen.
Und wenn dann die ganze Aufmerksamkeit vielleicht doch auf deinem Gefühl bleibt,
Dann ist das auch in Ordnung.
Du kannst dieses Gefühl beobachten.
Wo genau in deinem Körper ist das Gefühl spürbar für dich?
Welchen Raum nimmt es ein?
Hat es ein Zentrum?
Ein Volumen?
Vielleicht auch Abgrenzungen?
Spürst du vielleicht Wut?
Spürst du eher Rumpeln?
Oder merkst du Stiche?
Was genau passiert in deinem Körper,
Wenn du in deinen Gedanken schimpfst oder dich ärgerst?
Was passiert,
Wenn du dem Nebel vor den Augen komplett deine ganze Aufmerksamkeit schenkst?
Kannst du erkennen,
Ob die Emotionen von einem bestimmten Ort in deinem Körper aufsteigen oder ob es eine Quelle,
Eine Wurzel der Emotionen gibt?
Und erlaube dir und versuche wirklich alle Gefühle für einen Moment anzunehmen,
So wie sie gerade da sind.
Wenn du vielleicht einen Namen für das Gefühl findest,
Dann benenne es ganz leise innerlich.
Ärger,
Wut,
Glücklich und so weiter.
Und wenn dir kein Begriff dazu einfällt,
Dann ist das in Ordnung.
Du brauchst nicht danach zu suchen,
Sondern spüre hauptsächlich all die Vorgänge in deinem Körper.
Denn deine Gefühle sind stets eine Mischung aus körperlichen und auch geistigen Prozessen.
Und du darfst dir auch erlauben zu beobachten,
Was gleichzeitig in deinem Geist passiert.
Wenn du vielleicht einen Schweißausbruch hast vor Unsicherheit oder welche Gedanken,
Bilder,
Pläne,
Erinnerungen dazugehören,
Wenn du Neid,
Eifersucht,
Hoffnung,
Rachsucht,
Trauer fühlst.
Und nun kannst du langsam dich von dieser Übung verabschieden und dir selbst danken,
Dass du deinem Gefühl,
Deinen Emotionen diesen Raum gegeben hast zu sein.
Und nun kehrst du ganz langsam in deinem Tempo wieder zurück ins Hier und Jetzt.
Darfst dich strecken und die Übung beenden.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.5 (57)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
