
Neujahrsmeditation: Dankbarkeit, Loslassen, Ausrichtung
by Thorsten
In dieser Meditation blicken wir gemeinsam in Dankbarkeit auf das vergangene Jahr zurück – auf das Gute ebenso wie auf das Schmerzvolle, das dich wachsen ließ. Du erhältst Raum zur stillen Reflexion und darfst Altes loslassen, im Vertrauen darauf, dass es im Universum sicher verwahrt ist. So kann in dir Klarheit und Offenheit für das entstehen, was du im neuen Jahr leben möchtest. Diese Meditation eignet sich am besten zum Jahreswechsel oder in den ersten Wochen des neuen Jahres.
Transkription
Willkommen zu dieser Neujahrsmeditation.
In den kommenden Minuten darfst du zur Ruhe kommen,
Tiefer in dich hineinsinken und dem vergangenen Jahr in Dankbarkeit begegnen,
Dem Leichten und dem Schweren,
Das dich wachsen ließ.
Am Ende darfst du loslassen,
Im Wissen,
Dass nichts verloren geht und dass in dir Raum für Neues entstehen darf.
Diese Meditation lädt dich ein,
Zu fühlen,
Nicht zu analysieren.
Nimm dir jetzt diese Zeit nur für dich.
Finde nun eine Position,
In der dein Körper sich getragen fühlt.
Wenn es sich gut anfühlt,
Schließe sanft deine Augen,
Atme langsam durch die Nase ein und lang durch den Mund wieder aus,
Noch einmal tief ein und vollständig aus.
Mit jedem Ausatmen darf dein Körper ein wenig schwerer werden.
Spüre das Gewicht deines Körpers,
Spüre die Unterlage unter dir,
Du wirst gehalten,
Du bist sicher,
Dein Atem fließt ruhig und gleichmäßig.
Stell dir nun vor,
Du stehst vor einer Treppe,
Mit 10 Stufen,
Die dich sanft nach unten führen,
Mit jeder Stufe lässt du mehr vom Außen zurück und sinkst tiefer in dein Inneres.
Wir beginnen jetzt gemeinsam die Treppe herab zu steigen.
10 – Der Alltag tritt in den Hintergrund 9 – Dein Atem wird ruhig und weich 8 – Dein Körper wird schwerer 7 – Gedanken dürfen weiterziehen 6 – Stille breitet sich aus 5 – Du sinkst tiefer in dein Gefühl 4 – Du bist geschützt und getragen 3 – Ganz bei dir 2 – Fast angekommen 2 – Du bist jetzt ganz da Von diesem ruhigen Ort aus,
Blicke nun sanft auf das vergangene Jahr,
Nicht bewertend,
Nicht analysierend.
Erinnere dich an die schönen Momente,
Augenblicke von Freude,
Von echtem Leben.
Lass Bilder auftauchen,
Die dich lächeln lassen.
Und nun erlaube auch den schweren Momenten sich zu zeigen.
Vielleicht gab es Verlust,
Den Abschied von einem nahestehenden Menschen,
Das Ende einer Beziehung,
Oder Zeiten,
In denen du dich allein oder überfordert gefühlt hast.
Du musst nichts beschönigen.
Aber du darfst anerkennen,
Auch diese Momente haben dich geformt.
Vielleicht haben sie dich klarer gemacht,
Weicher,
Wahrhaftiger.
Spüre Dankbarkeit,
Nicht dafür,
Dass es schwer war,
Sondern dafür,
Dass du hindurchgegangen bist.
Danke dir selbst für deine Stärke,
Für dein Durchhalten,
Für dein Wachstum.
Stelle dir nun vor,
Das vergangene Jahr sammelt sich vor dir,
Wie ein leuchtendes Gefäß aus Erinnerungen.
Alles ist darin enthalten,
Das Schöne,
Das Schmerzliche,
Das Unvollendete.
Du übergibst dieses Gefäß nun dem Universum.
In Dankbarkeit.
In Vertrauen.
Du darfst wissen,
Nichts geht verloren.
Deine Erinnerungen sind sicher verwahrt.
Du musst sie nicht festhalten,
Um sie zu bewahren.
Du darfst sie loslassen,
Damit in dir Neues entstehen kann.
Dein Geist wird frei.
Raum entsteht.
Spüre nun diesen Raum in dir.
Das Alte ist sicher.
Du musst es nicht tragen.
Und genau deshalb darf jetzt etwas Neues entstehen.
Frage dich nun ganz sanft,
Wo stehe ich jetzt,
Wirklich?
Nicht dort,
Wo du dachtest,
Dass du sein solltest,
Sondern dort,
Wo du gerade bist.
Vielleicht spürst du Klarheit.
Vielleicht Müdigkeit.
Vielleicht ein leises Ziehen nach Veränderung.
Alles darf da sein.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun auf das kommende Jahr.
Nicht als Liste von Zielen,
Sondern als inneren Raum.
Was möchte in dir wachsen?
Vielleicht Ruhe.
Vielleicht Mut.
Vielleicht Selbstvertrauen.
Vielleicht Grenzen.
Vielleicht Weichheit.
Du musst es nicht benennen.
Spüre einfach,
Was sich stimmig anfühlt.
Frage dich nun,
Was erlaube ich mir im neuen Jahr mehr?
Mehr Ehrlichkeit.
Mehr Freude.
Mehr Pausen.
Mehr Raum für dich selbst.
Vielleicht auch weniger.
Weniger Druck.
Weniger Erklären.
Weniger Anpassen.
Spüre,
Wie sich diese Erlaubnis in deinem Körper anfühlt.
Das neue Jahr muss nicht perfekt werden.
Es muss nicht spektakulär sein.
Es darf wahrhaftig sein.
Wiederhole nun leise oder laut.
Ich gehe dieses Jahr in meinem Tempo.
Ich wähle,
Was mir entspricht.
Ich vertraue meinem inneren Wissen.
Stell dir nun vor,
Das neue Jahr entsteht nicht außerhalb von dir,
Sondern aus dir heraus.
Wie ein leiser Impuls.
Wie ein inneres Ja.
Du musst noch nichts tun.
Es reicht,
Bereit zu sein.
Nimm dir noch einen Moment,
Um alles in dir wirken zu lassen.
Diese Meditation darf sich jetzt langsam schließen.
Und gleichzeitig nimmst du das Erlebte mit zurück in dein wachendes Bewusstsein.
Wir gehen diesen Weg gemeinsam.
Schritt für Schritt zurück ins Hier und Jetzt.
In einem Moment gehst du dieselbe Treppe,
Die dich nach unten geführt hat,
Wieder nach oben.
Mit jeder Stufe kehren Klarheit,
Wachheit und Präsenz zurück.
Wir beginnen jetzt gemeinsam zu zählen.
1.
Ein sanfter Impuls von Wachheit entsteht.
2.
Dein Atem wird tiefer.
3.
Dein Körper wird präsenter.
4.
Neue Energie fließt.
5.
Klarheit breitet sich aus.
6.
Deine Muskeln werden wacher.
7.
Du spürst Hände und Füße.
8.
Du bist ruhig und präsent.
9.
Ganz im Hier und Jetzt.
10.
Öffne langsam deine Augen,
Falls du sie geschlossen hattest,
Und komme vollständig zurück.
Nimm diese Ruhe mit in dein neues Jahr.
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