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Yoga Nidra für den Herbst- Loslassen und Annehmen

by Martina Honecker (Yoga mit Martina)

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4.8
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Meditation
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Yoga Nidra Meditation für den Herbst – in dieser kleinen geführten Meditation geht es um Loslassen, Wandel annehmen und um tiefe Entspannung. In dieser knapp 20minütigen Übung nehme ich Dich mit auf eine kleine Yoga Nidra Reise für den Herbst.

Transkription

Lege dich bequem hin.

Schau,

Dass du dich wirklich in einer angenehmen Position befindest.

Lege dich so zurecht,

Dass du dich vollkommen unterstützt und getragen fühlst,

In einen tiefen Zustand von Ruhe und Entspannung und Selbsterforschung zu gehen.

Und wenn du es dir noch so fünf bis zehn Prozent bequemer machen könntest,

Dann richte dich so ein,

Dass du Ruhe und Wohlbefinden in deinen Körper und deinen Geist bringen kannst.

Fühle dich vollkommen sicher und getragen von der Erde.

Schließe deine Augen und atme tief ein und aus.

Gib der Schwerkraft nach und lasse deinen Atem immer tiefer werden.

Entspanne deinen Kiefer und lasse alle Anspannung los.

Von nun an ist alles eine Einladung an dich.

Lasse meine Stimme und meine Worte deine Yoga-Nidra-Praxis unterstützen.

Es gibt kein Richtig oder Falsch,

Nimm einfach nur wahr.

Bringe nun deine Aufmerksamkeit zu deinen Sinnen.

Nimm deinen Mund wahr,

Den Geschmack in deinem Mund,

Die Geräusche um dich herum,

Gerüche,

Bilder oder Farben hinter deinen Augenlidern,

Die Berührung von Luft auf deiner Haut.

Deine Sinne sind weit offen und lebendig.

Gehe nun tief in dein Innerstes,

Tief ins Innere hinein,

Um die tiefste Sehnsucht deines Herzens zu entdecken.

Erschaffe deine Absicht,

Deine Intention,

Dein Sankalpa für die heutige Praxis.

Frage dich selbst,

Was ist mein größter Herzenswunsch jetzt in diesem Moment?

Wo fühlst du ihn in deinem Körper?

Und während du dir diesen Sankalpa,

Diesen Entschluss innerlich aufsagst,

Dann seh ihn so,

Als hätte er sich bereits erfüllt,

Als wäre er bereits Realität.

Nimm ihn mit all deinen Sinnen wahr.

Wie würde dein Leben aussehen,

Sich anhören,

Riechen,

Sich anfühlen,

Wenn dieser tiefste Herzenswunsch Realität wäre?

Sage ihn dir nun dreimal innerlich in der Gegenwart vor dich hin,

So als wäre er bereits geschehen,

Als wäre er bereits Realität.

Und dann bedanke dich und lasse dein Sankalpa gehen.

Spüre nun,

Wie dein Körper sich selbst atmet.

Lass nun all das Denken und Analysieren los.

Nimm nur diesen natürlichen Fluss wahr,

Wenn der Atem in deinen Körper strömt und ihn verlässt,

Durch die Nasenlöcher,

Deine Kehle,

Das sanfte Heben und Senken von Brust und Bauch.

Begrüße die Empfindung,

Dass dein Körper sich selbst atmet und vielleicht spürst du,

Wie dein Körper anfängt,

Ein wenig zu schmelzen.

Spüre,

Wie sich dein Körper in diesem Schmelzen,

In sich selbst hinein loslassen kann.

Sich ein wenig ausbreitet und spüre,

Wie diese Wahrnehmung es dir erlaubt,

Dich noch tiefer zu entspannen.

Bringe deine Aufmerksamkeit jetzt zu deinem Nacken und lasse dein Nacken und das Innere deiner Kehle weich werden.

Lasse dein Bewusstsein etwas tiefer sinken.

Spüre unter deiner Haut.

Erlaube es all deinen Muskeln,

Sich zu entspannen.

Erlaube es auch deinen Knochen,

Sich zu entspannen und spüre die Energie hinter all diesen Empfindungen.

Spüre,

Wie sich jeder Atemzug mit dem Nächsten verbindet und wie er sich mit deinem Leben verbindet.

Unser Tag setzt sich aus unseren Atemzügen zusammen und unser Tag fließt in die Nacht und unsere Nacht fließt in den Tag.

Tage werden zu Jahreszeiten.

Die Kälte des Winters fließt in die Kälte des Frühlings.

Die Frühlingskälte fließt in die Wärme und die Frühlingswärme fließt in die Hitze des Sommers.

Die Wärme des Sommers fließt in die Wärme des Herbstes und die Wärme des Herbstes wird zu einer klaren Kühle.

Entspanne in das Geatmetwerden hinein.

Nun bringe deine Aufmerksamkeit zu einem Gefühl einer Empfindung von Schwere.

Begrüße dieses Gefühl von Schwere in einigen oder allen Teilen des Körpers.

Lass es dich erden.

Fühle deinen Körper,

Als wäre er eins mit der Erde.

Keine Trennung zwischen dir und dem Ort,

An dem du dich befindest.

Bringe nun deine Aufmerksamkeit auf ein Gefühl der Leichtigkeit,

So als ob dein Körper ein heruntergefallenes Blatt im Wind wäre.

Lasse die Bilder kommen und lass sie vorbeifließen.

Leichtigkeit,

Schwerelosigkeit,

Blätter im Wind.

Erlaube,

Dass der Wind alles aufnimmt und verteilt.

Gehe vor und zurück.

Gehe zurück zum Gefühl von Schwere.

Gib dich ganz diesem Gefühl der Schwere hin.

Entspanne in die Schwere hinein.

Gehe zurück zum Gefühl von Leichtigkeit,

Von Schwerelosigkeit.

Gib dich ganz diesem Gefühl der Leichtigkeit hin.

Lasse dich hineinfließen in das Gefühl der Leichtigkeit.

Gehe zurück zum Gefühl der Schwere.

Deine Arme und Beine sind schwer.

Kopf und Körper sind schwer.

Und zurück zum Gefühl von Leichtigkeit.

Deine Arme und Beine sind leicht und schwerelos.

Kopf und Körper sind leicht und schwerelos.

Nun fühle beides gleichzeitig.

Fühle die Schwere und die Leichtigkeit gleichzeitig.

Versuche nicht darüber nachzudenken.

Fühle es einfach.

Schwere und Leichtigkeit,

Wie sie ineinander aufgehen.

Richte deine Aufmerksamkeit jetzt auf ein Gefühl der Kälte.

Einen herbstlichen Morgenwind.

Begrüße dieses Gefühl.

Lasse es sanft über deinen Körper streichen.

Bringe deine Aufmerksamkeit nun auf ein Gefühl der Wärme.

Einen warmen Herbsttag.

Du spürst die Wärme der Sonne an deiner Haut.

Lasse die Bilder kommen.

Lasse sie vorbeifließen.

Wärme.

Sonne.

Blätter.

Erlaube,

Dass der Wind alles aufnimmt und verteilt.

Bewege dich zwischen diesen Gefühlen hin und her.

Lege deine Aufmerksamkeit auf die Erde.

Gehe zurück zum Gefühl der Wärme.

Du spürst die Wärme der Sonne auf deiner Haut.

Zurück zum Wind.

Deine Gliedmaßen werden kühl.

Dein Gesicht wird warm hin und her.

Spüre jetzt gleichzeitig Kühle und Wärme,

Ohne darüber nachzudenken.

Kühl und warm mischen sich gegenseitig.

Fühle es einfach.

Kühle und Wärme.

Wie sie ineinander aufgehen.

Lasse alle Absichten gehen.

Hin zum Gefühl,

Einfach nur zu sein.

Nur sein.

Du brauchst nichts zu tun.

Du brauchst nichts zu wissen,

Nichts zu bekommen,

Nichts zu wollen.

Einfach nur sein.

Mache dich frei von Identität,

Von Zeit und Raum.

Nimm wahr,

Was bleibt.

Lass dich selbst zurückfallen in den Raum deines Seins.

Deinen Kopf frei machen von Bildern,

Von Gedanken,

Gefühlen und Geschichten.

Gehe komplett in diesen Raum deines Seins auf.

In eine tiefe,

Tiefe Entspannung.

Erinnere dich jetzt wieder an deinen Entschluss,

An deinen Sankalpa vom Anfang.

Wiederhole diesen Entschluss noch dreimal innerlich in tiefer Überzeugung und tiefem Vertrauen.

Komme nun langsam wieder ins Hier und Jetzt zurück.

Nimm dir Zeit beim Übergang in deinen Wachzustand.

Wenn es sich stimmig anfühlt,

Dann öffne und schließe deine Augen mehrmals.

Komm in den Zustand des Wachbewusstseins zurück.

Wach,

Aufmerksam.

Werde dir deines Atems bewusst,

Deines natürlichen Atems,

Der in und aus deinen Nasenlöchern fließt.

Atme tief ein und atme vollständig aus.

Werde dir deines Körpers bewusst.

Werde dir deiner Umgebung bewusst.

Werde dir der Geräusche bewusst,

Die du hörst.

Dann beginne langsam deine Finger und deine Zehen zu bewegen,

Nur winzige Bewegungen.

Und wenn du Lust hast,

Dich zu dehnen,

Dann kannst du vielleicht deine Arme sanft über den Kopf nehmen.

Strecke dich durch deine Hände und deine Füße aus.

Fühle,

Wie sich dein ganzer Körper verlängert.

Und wenn du bereit bist,

Dann öffne langsam deine Augen.

Du bist nun wieder vollständig zurück im Hier und Jetzt.

4.8 (119)

Neueste Bewertungen

Alexandra

September 22, 2025

Super angenehm🪷

Antje

September 2, 2025

Liebe Martina, ich praktiziere schon sehr lange yoga und Yoga nidra mit dir und du bist bisher die einzige welche es schafft mich tief zu entspannen. Mit dieser Einheit hast du dich wieder einmal selbst übertroffen....ich danke dir von ganzem Herzen ❤ für deine Arbeit!!

Laura

October 22, 2022

Wundervoll... ich mache es seit Herbstbeginn und hoffe sehr, dass es noch eine auf den Winter und Sommer gibt. Auf den Frühling freue ich mich dann schon. Deine Stimme ist wirklich zu einer meiner liebsten geworden. 💕 Eine Frage, gibt es einen bestimmten Grund, warum du das Element Loslassen nicht noch ein wenig mehr hervorgehoben hast? Vielleicht mit Visualisierung eines Baumes, der die Blätter loslässt? 🍃🍂🍁

Nadine

October 2, 2022

Diese Meyitation tat sehr gut.

Ilona

September 25, 2022

Ich habe mich gefühlt, wie ein Blatt im Wind. Danke sehr, liebe Martina, es war sehr wohltuend!

Anselm

August 23, 2022

Freundliche Stimme, gute Begleitung , ich vermisse nur die Reise durch den Körper

Lulu

December 10, 2021

Super, super. super. Nicht nur für den Herbst (╹◡╹)

Matthias

December 3, 2021

Eine ganz tolle Entspannungsübung, wunderbare Stimme, guter Text und gute Übung, einfach genial. Lieben Gruß nach Saarbrücken, Matthias aus Karlsruhe

Yvonne

September 12, 2021

Danke 🙏🏻 liebe Martina, das war wundervoll 🥰

Nicole

January 3, 2021

Wunderbar!

© 2026 Martina Honecker (Yoga mit Martina). All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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