
Sorgen & Grübeln: Stoppe Das Gedankenkarussell
Endlich wieder Ruhe im Kopf! Wenn unsere Gedanken Karussell fahren, ist es schwierig, uns zu entspannen oder einen realistischen Blick auf die Situation zu bekommen. Diese Notfall-Meditation hilft dir, das Gedankenkarussell zu stoppen und wieder in den gegenwärtigen Moment zurückzukehren. Die sanften Entspannungs- und Visualisierungsübungen unterbrechen endloses Grübeln und unterstützen dich dabei, wieder handlungs- und entscheidungsfähig zu werden.
Transkription
Hey,
Gut,
Dass du hier bist.
Wenn du in Grübeleien gefangen bist oder nicht aufhören kannst,
Dir Sorgen zu machen,
Dann lass uns jetzt gemeinsam eine Pause einlegen.
Finde eine bequeme Position und atme erstmal tief durch.
Erlaube dir,
Voll und ganz in diesem Moment anzukommen.
Konzentriere dich auf das Gefühl deines Körpers im Raum.
Registriere,
Wie er sich in diesem Moment anfühlt.
Scanne über deinen Kopf und den Nacken,
Die Schultern und Arme,
Die Hände,
Den Brustkorb und Rücken,
Deinen Bauch,
Die Hüften und das Gesäß,
Andere über deine Beine,
Zu den Füßen.
Fokussiere all deine Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung deines Körpers.
Wenn unsere Gedanken Karussell fahren,
Ist es schwierig,
Einen realistischen Blick auf die Situation zu bekommen.
Indem du dich erstmal beruhigst,
Kannst du viel besser einschätzen,
Was wirklich wichtig ist.
Stell dir vor,
Wie sich das Gedanken Karussell in deinem Kopf dreht.
Vielleicht ist es ein Kettenkarussell?
Fasse den Entschluss,
Aus dem Karussell auszusteigen.
Je nachdem,
Wie schnell es sich dreht,
Musst du vielleicht einen kleinen Sprung wagen.
Trau dich,
Spüre,
Wie du in sicherer Entfernung auf dem Boden der Tatsachen landest.
Gut gemacht,
Haple dich vorsichtig auf.
Vielleicht fühlst du dich noch ein bisschen schwindelig,
Aber das legt sich gleich wieder.
Atme erstmal tief durch und gratuliere dir dazu,
Dass du das Karussell verlassen hast.
Schau ihm einen Moment von außen zu,
Wie es sich ohne dich weiterdreht.
Bei all den bunten Lichtern,
Farben und Geräuschen ist es kein Wunder,
Dass du dich verlockt gefühlt hast mitzufahren.
Aber letztlich bekommt man ja doch nur einen Drehwurm davon.
Wenn du magst,
Kannst du versuchen,
Das Karussell mit deinen Händen zum Halten zu bringen.
Das ist wahrscheinlich gar nicht so einfach,
Aber du bist stark genug.
Spüre,
Wie es unter deiner Anstrengung immer langsamer und langsamer wird und schließt sich mit einem Knirschen und Quietschen stehen bleibt.
Wenn du magst,
Kannst du dir sogar einen Spaß daraus machen und es rückwärts wieder anschieben.
Beobachte,
Wie es sich vollkommen sinnlos in die falsche Richtung dreht,
Während du langsam ein paar Schritte rückwärts gehst und dich immer weiter davon entfernst.
Du hast entschieden,
Dass du heute nicht mehr mitfahren willst.
Lass das Karussell stattdessen immer kleiner und kleiner werden,
Bis du es irgendwann kaum noch sehen kannst.
Freue dich darüber,
Wieder hier auf dem Boden der Tatsachen zu stehen.
Konzentriere dich auf die Stellen,
An denen dein Körper den Untergrund berührt.
Spüre seine Stabilität.
Registriere,
Wie er dich im Hier und Jetzt verankert.
Fokussiere dich einzig und allein auf das,
Was wirklich hier ist.
Die Empfindungen deines Körpers,
Deiner Atmung folgen deinen Atemzügen,
Von der Einatmung bis zur Ausatmung.
Versuche,
Bewusst in deinen Bauch zu atmen.
Spüre,
Wie sich die Bauchdecke hebt,
Wenn du einatmest und senkt,
Wenn du wieder ausatmest.
Wenn du magst,
Kommentiere deine Atemzüge.
Denke leise einatmen,
Wenn du einatmest,
Und ausatmen,
Wenn du ausatmest.
Vielleicht kannst du eine kurze Pause nach dem Ausatmen wahrnehmen.
Genieße den Moment der Stille,
Wenn dein Körper weder ein- noch ausatmet.
Ich hoffe,
Du fühlst dich inzwischen schon viel ruhiger.
Wenn du magst,
Nutze den Abstand,
Den du gewonnen hast,
Um zu überlegen,
Ob du irgendetwas tun solltest.
Vielleicht nimmst du Papier und Stift dazu und schreibst konkret auf,
Was das Problem ist und was du dagegen unternehmen könntest.
Vielleicht musst du dich aber auch einfach nur mit irgendwas ablenken.
Ich bin sicher,
Du kriegst das hin.
Und falls die Gedanken dich wieder einholen,
Weißt du ja jetzt,
Wie du dich daraus befreien kannst.
Dein Kopf,
Deine Regeln.
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