
Phantasiereise - Eine kleine Reise
Genieße eine kleine Reise vom Strand in den Wald. Übe dich in deiner Konzentration und deiner Imagination. Denk daran, dein Gehirn kann nicht unterscheiden, ob du dir "nur" etwas vorstellst oder ob es gerade wirklich passiert.
Transkription
Schaltet bitte alle Geräte aus,
Die stören könnten,
Vor allem das Handy.
Legt euch ganz entspannt hin.
Ihr könnt euch entweder auf eine Decke,
Eine Matte oder auf euer Sofa oder Bett legen.
Haltet die Aufnahme gerne nochmal an.
Legt euch irgendwo ganz bequem hin,
Vielleicht wollt ihr euch zudecken.
Den Kopf auf ein Kissen legen.
Macht es euch richtig gemütlich.
Und dann atme einmal tief in deinen Bauch hinein.
Halte die Luft kurz an.
Und dann atme ganz langsam mit leicht geöffneten Lippen wieder aus.
Luft anhalten und ganz langsam wieder ausatmen.
Falls sich noch Gedanken vom Tag beschäftigen,
Heute irgendwas Belastendes passiert ist,
Du dich vielleicht aufgeregt hast oder mit jemandem ein Konflikt hattest,
Darfst du das jetzt mit jedem Ausatmen ein bisschen mehr loslassen.
Atme nochmal tief ein.
Halte und atme ganz langsam durch die leicht geöffneten Lippen aus.
Mach das jetzt in deinem Tempo noch zwei,
Drei Mal.
Und mit jedem Ausatmen darfst du alles loslassen,
Was war.
Mit jedem Ausatmen darfst du jetzt hier ankommen.
Dann schließe jetzt deine Augen,
Wenn du es nicht sowieso schon getan hast.
Und versuche mal auf deinen Herzschlag zu hören.
Dein Herz schlägt jeden Tag für dich,
Seit du auf die Welt gekommen bist.
Jeden Tag.
Hör ganz genau hin und zähle mit.
Eins,
Zwei,
Drei,
Vier,
Fünf,
Sechs,
Sieben,
Acht,
Neun,
Zehn.
Nun darf deine Reise ganz allmählich losgehen.
Versuche dir alles ganz genau vorzustellen.
Wie es sich anfühlt.
Welche Farben du sehen kannst.
Was du riechst.
Welche Gefühle du empfindest.
Nun geht's los.
Stell dir vor,
Du befindest dich an einem ruhigen,
Einsamen Strand.
Du spürst den von der Sonne gewärmten Sand unter deinen Füßen,
Zwischen deinen Zehen.
Du fühlst die angenehme,
Warme Sonne auf deiner Haut.
Ganz langsam,
Schritt für Schritt gehst du den Strand entlang.
Begleitet wird dein Spaziergang mit dem Geräusch und den Wellen.
Immer wieder brechen sie.
Du atmest die salzige,
Frische Meerluft tief ein und aus.
Während du ganz langsam den Strand entlang gehst,
Die Wärme auf deiner Haut spürst,
Den warmen Sand unter deinen Füßen,
Wandert dein Blick immer wieder in den Himmel,
Zum Horizont.
Er ist strahlend blau.
Keine Wolke,
Nur blau.
Du siehst wie zwei Möwen miteinander tanzen und hörst sie immer wieder rufen.
Plötzlich entdeckst du einen kleinen Wasserlauf,
Der über Steine vom Meer hin durch die Dünen verläuft.
Du bleibst stehen und betrachtest das Wasser,
Wie es sich entlang vieler weißer Steine schlängelt.
Die Steine glitzern in der Sonne.
Du beschließt,
Dem Wasserlauf zu folgen.
Am Anfang spürst du noch den Sand unter deinen Füßen.
Du bist immer mehr auf die Dünen zu.
Gehst durch die Dünen hindurch und landest am Waldrand.
Du schaust dich um,
Dir kommt ganz kalte Luft entgegen.
Sie riecht so richtig schön nach Wald.
Ein bisschen feucht und erdig.
Du betrachtest die Flut an Bäumen und kommst erstmal an.
Ganz langsam folgst du dem Wasser in den Wald hinein.
Mittlerweile spürst du die Erde unter deinen Füßen.
Sie ist etwas feucht und teilweise mit Blättern bedeckt.
Du gehst immer tiefer in den Wald hinein.
Schon bald hörst du kein Meeresrauschen mehr.
Alles ist ruhig.
Dein Blick wandert hinauf zu den Baumkohlen.
Durch die grüne Blätterpracht scheinen immer wieder die warmen,
Hellen Sonnenstrahlen hindurch.
Du hältst kurz an und schließt deine Augen.
Du laust dem Geräusch der Blätter und Äste,
Die im leichten Wind hin und her tanzen.
Die Vögel zwitschern.
Ein Spech pickt in einen Baum hinein.
Während du so dort stehst,
Den Vögeln laust,
Den Wind,
Die Erde unter deinen Füßen spürst,
Erfüllt dich ein Gefühl des tiefen Friedens,
Tiefer Dankbarkeit.
Das Gefühl beginnt in deinem Bauch,
Geht ganz langsam hinauf zu deinem Herzen und von dort aus verteilt es sich in deinem gesamten Körper.
Dein ganzer Körper wird ganz warm.
Nach und nach entspannen sich alle Muskeln.
Du hast nun das Bedürfnis,
Dich hinzusetzen.
Das Gefühl der Dankbarkeit durchströmt weiterhin deinen gesamten Körper.
Du setzt dich hin und stützt dich mit deinen Händen hinter dir ab.
Du wirst immer schwerer.
Du spürst,
Wie deine Sitzbeinhöcker den Boden berühren,
Fühlst die nasse,
Feuchte Erde in deinen Händen.
Du atmest nochmal tief in den Bauch hinein und je klare Waldluft durchströmt,
Dein Körper gelangt in deine Lunge,
In jede Zelle deines Körpers.
So sitzt du da und atmest tief ein und aus.
Die Ruhe des Waldes beruhigt deinen gesamten Körper immer mehr.
Mit jedem Atemzug wirst du ruhiger und ruhiger.
Zu dem Gefühl des tiefen Friedens,
Der Dankbarkeit für alles,
Was ist,
Fühlst du dich nun immer mehr verbunden mit der Natur um dich herum,
Mit dem Leben,
Mit deinem Leben und gleichzeitig mit der Weite des Universums.
Du spürst ganz tief in dir,
Hier auf dieser Erde,
Genau hier.
Hier ist dein Platz.
Du bist gerade genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Alles ist gut.
Alles ist gut,
So wie es ist.
Alles hat seinen Grund.
Dieser tiefe,
Tiefe Frieden in dir kann nicht erschüttert werden.
Im Hier und Jetzt,
Hier,
Jetzt,
Ist alles gut.
Du bist gut.
Du bist gut,
Genauso wie du bist.
Irgendwie fühlt es sich jetzt richtig an,
Sich hinzulegen.
Du spürst jetzt deinen ganzen Körper auf dem kühlen Boden.
Die Erde unter deinen Händen.
Du atmest noch mal tief ein und aus.
Du erdest dich.
So liegst du eine ganze Weile.
Erfüllt von Frieden,
Tiefster Dankbarkeit und endlich viel Liebe.
Nun komm ganz langsam,
Ganz langsam und allmählich zurück ins Hier und Jetzt.
Wenn du bereit bist,
Bewege deine Finger einen nach dem anderen.
Kreise deine Handgelenke.
Bewege deine Zehen.
Kreise deine Fußgelenke.
Und dann vertiefe währenddessen immer mehr deinen Atem.
Recke und strecke dich in alle Richtungen.
Mach genau die Bewegung,
Die du gerade brauchst.
Dein Körper weiß,
Was du gerade brauchst.
Dann atme noch mal tief ein und aus.
Dreh dich auf deine Lieblingsseite und bleib dort noch ein bisschen.
Spür noch mal die Nähe zu dir selbst,
Die Wärme,
Den Frieden.
Wenn du bereit bist,
Dann komm von hier aus ins Sitzen und öffne ganz langsam deine Augen.
Herzlich Willkommen zurück im Hier und Jetzt in deinem wundervollen Leben.
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