
10-minütigen Atemmeditation (Achtsamkeit)
Diese 10-minütige Meditation lädt dich ein, dich sanft mit deinem Atem zu verbinden – dem Anker in der Gegenwart. In ruhigem Tempo wirst du angeleitet, deinen Atem wahrzunehmen, ohne ihn verändern zu müssen. Die Übung unterstützt dich dabei, innerlich zur Ruhe zu kommen, den Moment bewusster zu erleben und mit dir selbst in Kontakt zu treten.
Transkription
Bevor du beginnst,
Such dir einen Ort,
An dem du regelmäßig zur Ruhe kommen kannst.
Einen Platz,
An dem du dich wohl fühlst und möglichst ungestört bist.
Diese Meditation ist eine Einladung,
Ganz im Moment anzukommen.
Mit deinem Atem,
Mit deinem Körper,
Mit dem,
Was gerade da ist.
Ein Moment,
Um aus dem Tun raus zu steigen und einfach nur zu sein.
Dich selbst zu spüren,
So wie du jetzt gerade bist.
Wenn du magst,
Setz dich auf einen Meditationskissen auf dem Boden,
Mit gekreuzten Beinen und entspannten Knien.
Oder du nimmst auf einen Stuhlplatz,
Die Füße stabil auf dem Boden.
Egal wie du sitzt,
Finde eine Haltung,
Die sich fürsorglich anfühlt und deine Bereitschaft zur Praxis ausdruckt.
Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper,
So wie er jetzt gerade da ist.
Spür die Kontaktpunkte,
Vielleicht auch Spannung oder schon erste Anzeichen von Entspannung.
Wenn du deine Haltung noch anpassen möchtest,
Um etwas mehr Stabilität oder Leichtigkeit zu finden,
Dann tu das jetzt.
Lass deinen Körper zur Ruhe kommen für die nächsten Minuten.
Und dann nimm einfach wahr.
Du atmest.
Du musst nichts verändern.
Der Atem kommt und geht von ganz allein.
Spür mal,
Wo du den Atem gerade am deutlichsten wahrnehmen kannst.
Vielleicht im Bauch,
In der Brust oder an der Nase.
Bleib mit deiner Aufmerksamkeit genau dort,
Wo du den Atem am klarsten spürst.
Einfach nur wahrnehmend,
Wie die Luft in den Körper hinein und wieder hinaus fließt.
Einfach hier sein,
Mit dem Atem,
So gegenwärtig wie möglich.
Jeder Atemzug eine neue Möglichkeit,
Da zu sein.
Bewachte den natürlichen Rhythmus deines Atems.
Spür,
Wie die Luft den Körper hineinfließt und wieder verlässt.
Spür die Bewegungen im Körper beim Atmen.
Vielleicht ein Heben und Senken,
Ein leichtes Ausdehnen oder Zusammenziehen.
Du musst nichts kontrollieren.
Der Atem darf sein,
Wie er ist.
Und vielleicht bemerkst du den Wunsch,
Dass sich die Erfahrung anders anfühlen möge.
Auch das darf sein.
Vielleicht ist da ein Urteil oder ein Gefühl von Ungeduld.
Nimm es einfach wahr,
Ohne dich hineinziehen zu lassen.
Gedanken,
Gefühle,
Empfindungen,
Du kannst sie wahrnehmen,
Ohne ein Ihnen festzuhalten.
Und falls du merkst,
Dass dein Geist woanders ist,
Dann bemerke es freundlich,
Ohne Bewertung.
Einfach anerkennen,
Dass deine Aufmerksamkeit gewandert ist.
Und dann sanft zurückkehren zum Atem.
Begegne deinem Atem mit Neugier.
Ist er ruhig oder unruhig?
Tief oder flach?
Gleichmäßig oder unterbrochen?
Du brauchst nichts zu verändern.
Beobachte einfach nur.
Und auch jede Ausartung.
Und komm immer wieder zurück in diesen Moment.
Zum Schluss nimm dir einen Moment,
Um dir selbst für die Präsenz zu danken.
Spür nach,
Wie fühlt sich dein Körper jetzt an?
Gibt es vielleicht etwas,
Das sich verändert hat?
Wenn du soweit bist,
Atme ein paar Mal etwas tiefer.
Und öffne langsam deine Augen und nimm deine Umgebung wieder bewusst wahr.
Lass dir Zeit,
Bevor du in deinen Alltag zurückkehrst.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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