
Meditation beim Gefühl der Überforderung
by Melissa Gein
Diese Meditation kann dich bei Überforderung unterstützen und wieder zu mehr Klarheit führen. Du schaust dir genau an, welche Gefühle beim überfordert sein entstehen und hast Zeit ein paar mal tief durchzuatmen. Meist hilft das schon, um zu sehen, dass die Situation nur halb so wild ist und es ok ist, mal ein paar Dinge unerledigt zu lassen.
Transkription
Hi und schön,
Dass Du da bist.
Diese Meditation kann Dich bei Überforderungen unterstützen und wieder zu mehr Klarheit führen.
Du schaust Dir ganz genau an,
Welche Gefühle beim Überfordertsein entstehen und hast Zeit,
Ein paar Mal tief durchzuatmen.
Und meist hilft das schon,
Um zu sehen,
Dass die Situation nur halb so wild ist und es okay ist,
Mal ein paar Dinge unerledigt zu lassen.
Und dann wertschätze einmal,
Dass es so gut ist,
Dass Du Dir jetzt in dieser Situation ein paar Minuten Zeit für Dich nimmst.
Zeit,
Um aus Deinem Gedankenkarussell auszusteigen.
Zeit,
Um die scheinbar so wichtigen Dinge einfach mal liegen zu lassen.
In den nächsten Minuten darfst Du Dir selbst das Wichtigste sein.
Alles andere ist ganz egal und wartet auf Dich.
Und dann mach es Dir da,
Wo Du jetzt gerade bist,
Bequem.
Deine Hände ruhen auf Deinen Knien oder Oberschenkeln,
Deine Wirbelsäule ist lang nach oben aufgerichtet und Dein Becken sinkt schwer an dem Boden.
Schau mal,
Ob Du noch etwas brauchst,
Ein Kissen oder Decken.
Du kannst die Meditation aber auch auf dem Sofa machen.
Richte Dich gut ein.
Und dann atme hier noch einmal tief durch die Nase und ganz bewusst und tief aus durch den Mund.
Mach das nochmal,
Tief ein,
Öffne den Mund und atme alles aus.
Zieh ein,
Atme die Schultern nochmal zu den Ohren,
Halte kurz die Anspannung und dann lass alles,
Alles los,
Was Dich belastet,
Was Dir schwer auf den Schultern liegt.
Sehr gut.
Dann lass Deinen Nacken ganz entspannt sein,
Entspann auch den Bereich zwischen Deinen Augenbrauen.
Werd Dir ganz weit und offen,
Lass jegliche Anspannung weichen.
Lockere Deinen Kiefer,
Löse die Zunge vom Gaumen,
Mach Dir bewusst,
Dass es jetzt Deine Zeit ist.
Es gibt nichts zu tun.
Nichts zu erreichen in diesem Moment.
Alles darf locker und entspannt sein.
Alles darf in Leichtigkeit und Weichheit eingetaucht werden.
Deine Bauchdecke ist ebenfalls entspannt und die Atmung fließt ganz automatisch ein und aus.
Es gibt nichts zu tun,
Nichts zu erreichen in diesem Moment.
Alles darf locker und entspannt sein.
Alles darf in Leichtigkeit und Weichheit eingetaucht werden.
Dein Atem fließt ein und aus.
Dann schau einmal ganz bewusst auf das,
Was Du heute noch vorhast,
Auf das,
Was Du heute noch erledigen darfst.
Und dann nimm das Gefühl wahr,
Was dabei entsteht.
Vorfreude,
Überforderung,
Ängstlichkeit oder gar Ohnmacht.
Welches Gefühl hast Du bei dem Gedanken daran,
Was Du erledigen musst?
Und wie sieht dieses Gefühl aus?
Wo im Körper kannst Du dieses Gefühl wahrnehmen?
Versuche es ganz detailliert zu beschreiben,
Zu erfassen.
Welche Farbe hat das Gefühl der Überforderung für Dich?
Welche Form?
Vielleicht nimmst Du es auch akustisch wahr,
Wie ein Rauschen im Ohr.
Vielleicht hat es auch einen Geschmack für Dich.
Einen bitteren oder süßen?
Betrachte dieses Gefühl von allen Seiten.
Du kannst es gedanklich auch in Deiner Hand halten und beobachten.
Wie sieht es aus,
Dieses Gefühl der Überforderung?
Verändert es sich?
Ist es statisch oder dynamisch?
Mit welchen anderen Gefühlen ist es vielleicht verwandt?
Bleib bei der Betrachtung des Gefühls weiterhin entspannt in Deinem Sitz.
Wenn Du irgendwo Anspannung bemerkst,
Dann löse sie mit Deiner nächsten Ausatmung.
Lass sie los.
In diesem Moment gibt es nichts zu tun,
Nichts zu erreichen.
Alles darf locker und entspannt sein.
Alles darf in Leichtigkeit und Weichheit eingetaucht werden.
Dann mach Dir immer bewusst,
Dass dieses Gefühl vergänglich ist.
Dass es vermutlich morgen schon gar nicht mehr da ist oder ganz,
Ganz anders aussehen wird.
Mach Dir auch bewusst,
Dass es völlig okay ist,
Dinge mal unerledigt zu lassen,
Mal nicht perfekt zu sein,
Mal nicht alles geschafft zu haben.
Es ist völlig okay,
Nicht immer alles zu schaffen.
Es ist völlig okay,
Nicht immer alles erledigt zu bekommen.
Vielleicht magst Du Dir diese Sätze auch gedanklich selbst aufsagen.
Es ist völlig okay,
Nicht immer alles zu schaffen.
Es ist völlig okay,
Nicht immer alles erledigt zu bekommen.
Dann überleg Dir nun drei Dinge,
Die Du heute mit ganz viel Leichtigkeit,
Freude und Ruhe erledigt bekommst.
Es dürfen drei ganz leichte Dinge sein.
Dinge,
Die sich gut anfühlen,
Wenn Du sie erledigt hast.
Und auch hier gilt,
Wenn Du sie am Ende des Tages doch nicht geschafft hast,
Auch das ist völlig okay.
Du bist genauso wertvoll,
Genauso richtig und genauso wichtig.
Und nun lass dieses Gefühl der Überforderung ziehen.
Lass es gehen.
Du kannst Dir vorstellen,
Es löst sich in Deiner Hand auf und zerfällt in Abermillionen Teile.
Zerfällt zu feinstem Staub,
Der direkt vom sanften Windhauch weggetragen wird.
Ganz weit weg.
Ganz weit weg.
Ganz weit weg.
Sehr,
Sehr gut.
Und dann nimm Dir hier nochmal einen tiefen Atemzug ein durch die Nase.
Und wieder ganz gelöst aus durch den Mund.
Atme frische,
Wohltuende Energie ein.
Und alles Belastende,
Überfordernde aus.
Atme pure Lebenslust und Lebensfreude ein.
Und alles,
Was Du nicht mehr brauchst,
Atme aus,
Aus,
Aus.
Und dann lockere Dein Gesicht,
Deine Schultern.
Regle Dich,
Strecke Dich aus.
Und dann öffne langsam Deine Augen wieder.
Ich hoffe,
Dir hat die Meditation gefallen und Du kannst nun etwas mehr mit Leichtigkeit und Ruhe Deinen Alltag bestreiten.
Nimm Dir Zeit,
Mach alles schön langsam in Deinem Tempo und immer achtsam,
Schritt für Schritt.
Bis bald.
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