
MBSR Atemmeditation 20 Minuten
by Melissa Gein
Bei dieser Meditation beobachten wir mit voller Aufmerksamkeit unseren Atem - so wie er jetzt gerade kommt und geht. Dabei sind wir präsent, achtsam und im Hier und Jetzt. Viel Freude beim Meditieren!
Transkription
MBSR Atemmeditation Schön,
Dass du da bist zu dieser 20-minütigen Atemmeditation.
Mach es dir im Sitzen bequem und nimm eine aufrechte und zugleich entspannte Haltung ein.
Ganz würdevoll.
Schließe langsam deine Augen oder lass den Blick ganz weich auf einen Punkt vor dir ruhen.
Und dann nimm auch den Blick bewusst nach innen.
Spür den Bodenkontakt,
Die Bereiche des Körpers,
Die den Boden berühren.
Deine Matte,
Dein Kissen oder dein Stuhl.
Du kannst dich ganz an den Boden abgeben,
Dich von ihm tragen lassen.
Spür die Aufrichtung des Körpers hinein,
Wie die Wirbelsäule dich von ganz alleine trägt.
Du bist geerdet und aufrecht zugleich.
Die Schultern sind locker und entspannt und der Kopf als Verlängerung der Wirbelsäule.
Erlaube dem Körper,
Alle unnötigen Anspannungen loszulassen.
Im Gesicht,
Im Kiefergelenk,
Im Nacken,
In den Schultern und in den Armen.
Dann löse noch die Zunge vom Gaum und lass deine Lippen weich geschlossen.
Vielleicht sogar mit einem inneren Lächeln.
Es ist jetzt nichts mehr zu tun.
Diesen Augenblick genau so sein lassen,
Wie er jetzt gerade sein möchte.
Dann nimm ein paar tiefe Atemzüge und komm in Kontakt mit dem Atemfluss.
Ganz tief ein durch die Nase und tief aus durch die Nase.
Dann lass den Atem fließen,
Wie er gerade fließen möchte,
Ganz ohne einzugreifen.
Egal ob er flach oder tief,
Regelmäßig oder unregelmäßig ist.
Es atmet von ganz allein.
Lasse jegliches Kontrollieren des Atems los und vertraue der Weisheit des Körpers.
Mit freundlichem Interesse folgst du dem Ein- und Ausströmen des Atems.
Vielleicht zeigt sich der Atem im Bauchraum,
Das feine Heben und Senken der Bauchdecke.
Vielleicht zeigt sich der Atem auch im Brustkorb,
Im Herzbereich.
Mit dem Einatmen weitet sich der Brustkorb und dehnt sich aus.
Mit dem Ausatmen zieht sich der Brustkorb wieder zusammen,
Ganz fließend,
Im ureigenen Rhythmus.
Vielleicht ist der Atem im Hals zu entdecken,
Als ein Gefühl von Strömen,
Fließen,
Kribbeln oder Rauschen.
Ein sanftes Streicheln.
Und dann erforsche,
Auf welche Weise sich der Atem in den Nasenlöchern zeigt.
Das Einströmen der Luft und das etwas wärmere Ausströmen der Luft.
Wo im Körper ist der Atem am deutlichsten wahrnehmbar?
Jetzt in diesem Moment.
Wo ist er gerade lebendig?
Dann bring für einige Atemzüge die Aufmerksamkeit an diese Stelle.
Verankere dich hier mit der Aufmerksamkeit und lausche den Atemempfindungen ein und wieder aus.
Ein rhythmisches Fließen.
Und wenn der Geist abschweift und sich in Gedanken,
Gefühlen und Beschäftigung verliert,
Dann freue dich,
Dass du es wahrgenommen hast und beobachte,
Womit der Geist sich gerade beschäftigt.
Und komme dann ganz liebevoll und sanft mit der Aufmerksamkeit zurück zum Atemfluss.
Es gibt nichts zu Ende zu denken.
Du kannst jederzeit zum Atmen zurückkommen.
Immer wieder neu.
Kannst du dich hier hinein fühlen.
Von Moment zu Moment.
Von Atemzug zu Atemzug.
Jeder Atemzug ist immer wieder neu.
Einzigartig.
Ein neuer Beginn.
Der Atem ist immer da.
Ein ständiger Begleiter im Alltag.
Du kannst dich vom Atem tragen lassen.
Dich nähern lassen.
Du kannst dich dem Atem vollkommen anvertrauen.
Einatmend,
Empfangend.
Ausatmend,
Loslassend.
Du kannst dich vom Atem sanft wiegen lassen.
Wie Wellen am Strand.
Und dann nimm dir hier noch einen tiefen Atemzug durch die Nase ein.
Und aus durch den Mund.
Gerne nochmal ein durch die Nase.
Und gelöst aus durch den Mund.
Und dann verankere dich nochmal im Körper.
Nimm die Sitzfläche wahr.
Den Boden unter dir.
Und wenn gleich der Gong ertönt,
Komm wieder ganz langsam und sachte ins Außen.
Mit frischem und klarem Geist.
Kommst du zurück und gehst über in deinen Alltag.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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