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Yoga Nidra – Dein Bauchgefühl spüren

by Katrin Baumgarten

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Meditation
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Bei dieser Meditation geht es um Dein Bauchgefühl und innere Weisheit, der jñāna śakti. Das hilft Dir, Deine Kreativität sinnvoller zu nutzen und Dich stimmig zu fühlen – mit Dir selbst und allem um Dich herum. Finde einen ruhigen Ort, an dem Du ungestört bist. Leg Dich entspannt auf den Rücken, die Beine leicht auseinander, die Füße entspannt nach außen. Die Arme ruhen neben dem Körper, mit den Handflächen nach oben oder sanft auf dem Bauch oder Brustkorb. Schließe die Augen, wenn Du bereit bist, und tauche ein in Deine Praxis.

Transkription

Mach es dir noch mal so richtig bequem.

Bequem in dem Wissen,

Dass du jetzt 15 Minuten nur für dich verbringst.

Du liegst ein bisschen Platz und Raum zwischen Armen und Körper und den beiden Beinen.

Schließ deine Augen sanft.

Vielleicht hast du sogar ein kleines Stück Tuch,

Das du über die Augen legen kannst,

Oder ein Augenkissen,

Um einfach den Augen noch mal so ein Signal zu geben,

Dass jetzt nicht fokussiert geschaut wird.

Du nimmst drei Tiefe voller Atemzüge.

Mit jedem Ausatemzug bist du ein kleines Stück mehr los.

Vom Tag,

Der letzten Woche,

Wochen,

Vom Machen und Tun,

Vom Sollen und Wollen,

Vom Dürfen und Müssen.

Jeder Seufzer ist einfach was los.

Wenn es einfach so ein Gedankengang war,

An dem du noch festgehalten hast.

Du schaust noch mal nach den Sinnen.

Nach den Sinnen hier.

Das Sehen hinter geschlossenen Augen,

Lichtschimmer,

Muster oder eine tiefe,

Ruhige Dunkelheit.

Das Riechen,

Gerüche,

Schlecht oder gut.

Was für Gerüche schleichen sich in deine Nase?

Was ist der Raum des Schmeckens?

Welche Geräusche hörst du in der Ferne?

In diesem Raum oder Haus?

Ganz nah bei dir.

Vielleicht sogar von dir selbst.

Und dann der Tastsinn.

Das Spüren deines Körpers.

Das Spüren deines Körpers in dieser Position.

Hier auf der Unterlage.

Die gesamte Rückseite deines Körpers.

Oder die gesamte Unterseite deines Körpers.

Wie sie in die Matte oder das Sofa oder die Matratze drückt.

Wie du Gewicht abgibst nach unten.

Die Fersen,

Waden,

Das Becken,

Das Kreuzbein,

Also die untere Rücken.

Der Brustkorb,

Die Brustwirbelsäule,

Der Hinterkopf.

Schau auch mal,

Welche Teile deines Arms und deiner Hände in die Unterlage sinken.

Diese ganze Unterseite deines Körpers wird schwer.

Lass da die Oberseite,

Die obere Hälfte deines Körpers,

Die Vorderseite,

Die Vorderseite deines Körpers leichter.

Steigt ein bisschen mehr in den Raum hinein.

Zehenspitzen,

Fußballen,

Fußsohlen,

Schienbeine,

Kniekehlen,

Oberseite der Oberschenkel.

Der Bauchraum,

Ganz weich und leicht.

Vorderseite des Brustkorbs,

Weil die Rippen,

Die sich hier auf der Vorderseite treffen.

Die Schlüsselbeine.

Auch hier schaust du mal,

Welche Teile deines Arms und deiner Hände in die Luft,

In den Raum hineinragen.

Vielleicht ist da eine Decke drüber oder ein Kleidungsstück.

Nichtsdestotrotz wird es leichter.

Dein Gesicht,

Die Stirn und der ganze Raum der Stirn,

Die Wangen,

Der ganze Raum der Wangen.

Deine Zähne werden leicht.

Ein kleiner Spalt zwischen Ober- und Unterzähnen,

Sodass der Unterkiefer ganz entspannt sein darf.

Selbst der Raum um deine Ohren ist entspannt.

Der Raum um deine Augen und deine Zunge innerhalb deines Mundes macht sich Platz zum Gaumen,

Zu den Zähnen und nach unten.

Die Zunge macht sich platt.

Dein ganzer Körper entspannt.

Entspannt auf der Unterlage.

Dein Körper als ein Ganzes.

Dein Körper hier in diesem Raum.

Vielleicht siehst du ihn so ein Stück weit von außen oder von oben.

Schaust auf deinen Körper herunter.

Dein Körper ein wunderschönes Abbild deines gelebten Lebens.

Ein wunderschönes Abbild der Evolution der Natur.

Dein Körper hat ganz viel Wissen beinhaltet.

Dein Körper hier in diesem Raum,

In diesem Haus,

Das Haus,

In diesem Teil des Ortes oder der Stadt,

Vielleicht in deinem kleinen Garten drum.

Vielleicht kannst du noch ein Stück deinen Blick ein Stück weiter herausnehmen.

Jetzt siehst du das Land,

Die Landschaften,

Die Wälder,

Um und drum herum.

Das Land und all seinen Menschen,

Tieren,

Lebewesen,

Pflanzen.

Noch ein Stück weiter heraus,

Der ganze Kontinent,

Die Meere,

Die Berge,

Der Kreislauf der Wolken,

Am Meer entstehen.

Vielleicht kannst du noch eine Stufe heraus,

Noch ein Stück weiter,

Diesen blauen,

Wundervollen Planeten bewundern.

Sonst wärst du ohne Raumstation.

Schaust du auf diesen Planeten.

Schaust auf den Planeten,

In dem das ganze Leben ganz automatisch vor sich hergeht,

Passiert,

Seinen Rhythmus und Kreislauf hat.

Jeder kleinste Rhythmus,

Ein Spiegel des ganzen Großen,

Alles ganz fein aufeinander,

Abgetaktet,

Abgestimmt.

Jetzt geht sein Rhythmus,

Sein Kreislauf um die Sonne,

Die Sonne in unserem Sonnensystem.

Die Sonne reflektieren und bunkeln und glitzern und dann dahinter noch die Sterne.

Alles in einem System mit ganz viel Innerem Wissen,

Ganz viel eingebaute Weisheit.

Ja,

Millionen von Abläufen,

Diese eingebaute Intelligenz des Großen und Ganzen.

Du schaust wieder ein Stück näher und kommst wieder ein Stück zurück.

Diese Intelligenz der Erde,

Das Wissen,

Die Weisheit.

Und dieser funkelnde Stern,

Funkelnde Planet,

Ganz detailliert,

Auch mit ganz viel detaillierten Mikroorganismen oder Organismen allgemein,

Fein aufeinander abgestimmt.

Die Natur,

Die Lebewesen drinnen.

Jeder hat seinen Teil,

Jeder hat dieses eingebaute Wissen,

Was zu tun ist.

Jana,

Jana Shakti,

Die Kraft.

Kommst noch ein Stück wieder hin,

Noch ein Stück näher.

Schaust nochmal deinen Körper an.

Dein Körper,

Der hier auch mit so viel Weisheit eingebaut ist.

Diese Kraft des Wissens,

Die es umspielt.

Dein Herzschlag vollbringt,

Die Atmung fließt.

Die Hormone,

Die ihren Zyklus im Kreislauf einnehmen.

Alles wundervoll aufeinander abgestimmt.

Die kleinste Zelle in dir.

Und du?

Du?

Ist auch dieses Vertrauen,

Dass auch du diese Weisheit in dir hast,

Das Wissen.

Ist auch das Wissen,

Was zu tun ist,

In dir drin ist.

Dass du genau das Wissen besitzt,

Was du jetzt brauchst,

Um Entscheidungen zu treffen,

Um zu leben.

Vielleicht spürst du,

Nimm mal einen tieferen Atemzug und spür mal hin,

Welches deiner Körperteile sich jetzt als erstes bewegen mag.

Sei dir ganz offen.

Gibt da kein Richtig und Falsch.

Sagst dir zu dir selbst,

Meine Yoga Nidra Praxis ist beendet.

Du beginnst dich ganz langsam zu bewegen.

Deinem eigenen Rhythmus.

Bis du irgendwann das Gefühl hast,

Dass du deine Füße aufstellen kannst,

Knie gebohrt,

Dich einmal zu einer Seite drehst,

Die ganze obere Körperhälfte jetzt spürst und zur anderen Seite drehst.

Und dann,

Wenn du jetzt die Zeit und Lust dazu hast,

In eine Sitzposition zu kommen.

Ich danke dir für dein Einlassen,

Deine Zeit und Vertrauen.

Ich hoffe,

Dieses Vertrauen in dein inneres Wissen begleitet dich noch ein Stück heute oder die nächsten Tage.

Tschüss

© 2026 Katrin Baumgarten. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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