07:56

2. Teil Perspektivenwechsel

by Kathrin Rottmann

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Hier geht es um die befreienden, tiefgreifenen Erfahrungen die du machen kannst, wenn du aus dem Wahrnehmungsmodus, dass DU auf die Welt zugehst, in einen Modus gewechselt bist, bei dem die Welt AUF DICH ZUKOMMT ( Wechsel von der linken Hämisphäre zur Dominanz der rechten Hirnhälfte). Bitte höre dir vorher Teil 1 " Perspektivenwechsel" an, damit du die hier beschriebenen Erfahrungen auf den unterschiedlichen Ebenen nachvollziehen und wiedererkennen kannst.

Transkription

Sei wieder herzlich willkommen zu Teil 2 der Podcast-Folge zum Thema Perspektivenwechsel.

Ich nehme an,

Du hast inzwischen schon interessante Erfahrungen gemacht,

Die Dir das Üben dieses grundlegenden Perspektivenwechsels geschenkt hat.

In Teil 1 ging es um die Technik,

Wie wir einen Wechsel hinbekommen von unserer üblichen Wahrnehmungsweise,

In der wir nämlich immer diejenigen sind,

Die auf die Welt zugehen,

In einen Modus wechseln,

Bei dem wir erleben,

Dass die Welt auf uns zukommt.

Solltest Du Teil 1 noch nicht gehört haben,

Hör in Dir bitte noch an,

Denn dann kannst Du aus eigener Erfahrung nachvollziehen,

Um was es in dieser Folge hier geht.

Hier geht es nämlich jetzt um die Erfahrungen,

Die Du machen kannst,

Wenn dieser Bewusstseinswechsel stattfindet.

Zunächst ist es erst einmal etwas merkwürdig,

Aus unserem vertrauten Muster herauszutreten,

Und man meint,

Man würde in dieser inneren Ausrichtung zur Welt gar nichts mehr machen,

Nur völlig passiv sein.

Aber dann tut sich nach einer kleinen Weile etwas ganz Neues auf.

Indem wir nicht mehr so fokussiert darauf sind,

Auf etwas Bestimmtes zuzusteuern,

Nehmen wir wahr,

Dass wesentlich mehr in unserem Bewusstsein erscheint.

Es ist,

Als würde aus einer täglichen,

Immergleichen Mahlzeit ein Riesenbuffet werden.

Wir erleben,

Dass sich plötzlich so viele Möglichkeiten zeigen und dass selbst Dinge,

Die klein und sonst wenn überhaupt nur am Rand unserer Wahrnehmung erscheinen,

Uns plötzlich zum Lächeln bringen.

Es kann die Erfahrung kommen,

Dass uns die Welt plötzlich aus allen Ecken verschmitzt oder liebevoll zulächelt.

Die Erfahrung kann aber auch weniger poetisch sein,

Indem wir feststellen,

Dass die Dinge zur richtigen Zeit so bei uns landen,

Dass wir mit einer ganz anderen Lust und Kreativität an sie herangehen.

Wenn die Erfahrung dann mit ein bisschen Übung etwas tiefer geht,

Erfahren wir uns nicht mehr als Alleinkämpfer,

Getrennt von der Welt da draußen,

Sondern wir erleben uns als Teil eines viel größeren Netzes.

Und dabei ist es nicht so,

Dass,

Wie oft befürchtet wird,

Wir unsere Identität dabei verlieren.

Nein,

Ganz im Gegenteil.

Wir kokreieren plötzlich mit dem Leben.

Wir versuchen nicht,

Eine ganz bestimmte Agenda durchzuziehen,

Sondern wir können warten,

Bis der richtige Zeitpunkt da ist,

Der sich dadurch zeigt,

Dass sich die Dinge zusammenfügen und ein dynamischer Strom entsteht,

Der uns mitträgt.

Trotzdem ich das viel übe,

Geht es mir immer wieder so,

Besonders natürlich dann,

Wenn ich viel um die Ohren habe,

Dass es in mir eng wird und ich denke,

Du musst das jetzt machen.

Wenn dann dieser Perspektivenwechsel gelingt,

Bei dem wir übrigens von der Dominanz der linken Gehirnhälfte zum Potenzial der rechten Hemisphäre wechseln,

Wenn also dieser Shift in dem Moment des Druckes gelingt,

Dann merke ich sofort,

Dass ich entspanne,

Förmlich wieder durchatmen kann und alles in mir weiter offener und größer wird.

Und es ist ganz klar,

Dass dann alles,

Was zu tun ist,

Auch leichter fällt.

Und es war noch nie so,

Dass das,

Was wirklich erledigt werden wollte,

Sich nicht primär in meinen Fokus gerückt hätte.

Und meist ist das Ergebnis sogar viel umfangreicher und kreativer am Ende,

Als ich es mir vorgestellt hatte.

Manchmal bedeutet es aber auch,

Dass Dinge,

Von denen ich dachte,

Sie seien wichtig,

Einfach nicht entstehen.

Und noch etwas,

Konntest du auch diesen subtilen Impuls spüren,

Der dich immer wieder hin zu etwas schieben will,

Der dich nach etwas greifen lassen will?

Und das ist natürlich auch etwas ganz Kostbares,

Das unser Leben uns schenkt,

Die Möglichkeit uns bewusst für etwas zu entscheiden.

Gleichzeitig aber auch die Fähigkeit zu haben,

Die Dinge auf sich zukommen zu lassen,

Nimmt so viel Stress und Frust aus unserem Alltag,

Und es öffnet uns den Blick für so viel mehr Möglichkeiten,

Die wir sonst wahrscheinlich gar nicht sehen würden.

Voraussetzung für diese Erfahrung ist allerdings Vertrauen.

Vertrauen darauf,

Dass die Dinge nicht von uns alleine abhängen,

Dass wir nicht die Macher sind,

Sondern wir das Werkzeug für eine unglaublich große Kraft sind,

Die durch unsere Persönlichkeit fließen will.

Es entsteht ein Vertrauen,

Das Grundvertrauen wächst mit der Zeit in etwas Großes,

Das über uns selbst hinausgeht und uns doch beinhaltet.

Die Übung dieses Bewusstseinswechsels von der Sichtweise Ich mache zum Modus Ich lasse die Welt auf mich zukommen,

Ich schaue aus einem ruhigen Ort in mir,

Was in meinem Bewusstseinsfeld erscheint,

Klickt bei manchen auf Anhieb und sie macht unmittelbar etwas mit Ihnen.

Für andere ist es ein Prozess und die Essenz zeigt sich erst nach und nach.

Aber so oder so,

Die tiefe Erkenntnis ist immer ein Geschenk.

Wir können uns aber darauf vorbereiten.

Ich habe mal einen sehr schönen Vergleich gehört,

Von dem ich leider nicht mehr weiß,

Von wem er war.

Wir können den Sonnenaufgang nicht machen,

Aber wir können wach sein,

Um ihn zu sehen,

Wenn er geschieht.

Und bis zu diesem Moment,

Finde ich,

Macht es einfach Spaß,

Diese Techniken zu praktizieren,

Die schon seit tausend Jahren von Menschen geübt werden,

Die die genau gleichen Erfahrungen machen damit wie wir.

Und auf der anderen Seite schenkt uns diese Praxis ja auf jeden Fall eine Bewusstseinserweiterung.

So,

Das waren jetzt viele Worte mit einem großen Ausblick auf die Früchte dieser Praxis.

Viel wichtiger ist aber,

Dass was Du für Dich an Erkenntnis und an Erfahrung durch diese Übung gewonnen hast und bei weiterer Praxis noch erfahren wirst.

Und dabei wünsche ich Dir ganz viel Erfüllung.

Namaste.

4.9 (57)

Neueste Bewertungen

René

October 29, 2024

🙏

Thilo

October 13, 2024

Klasse!

Manuela

December 30, 2023

Herausragend! Auch ihre Art des Vortrags. Liebe Grüße Dr. Manuela Torelli

Annette

November 23, 2023

herzlichen Dank ; deine Worte haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert , welch eine Wohltat diese Gedanken

Freia

December 12, 2022

Danke! Gute Fortsetzung des 1. teils.

Werner

October 9, 2022

Das war für mich so etwas wie: Om Namah Shivaja, Herr dein Wille geschehe, ich ergebe mich dem Leben, ich lasse los, ich lasse sein und das Leben sprudelnd und leuchtet immer mehr. Klingt vielleicht übertrieben und vielleicht etwas seltsam, aber so habe ich es erlebt und es Ist etwas sehr feines und sanftes und es berührt mich immer wieder. Danke Khatrin für diesen weiteren „Schubs“ Liebe Grüße aus Indien 🙏🏼🙋🏼‍♂️

Doro

June 5, 2022

Diese Technik nimmt unglaublich Druck raus! Großartig. Mehr Raum entsteht für Anderes🙃

Annette

June 1, 2022

Auch dieser Vortrag kam zur rechten Zeit „zu mir“!!! DANKE 🙇‍♀️

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