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Woher weiß ein Schamane, ob das, was er wahrnimmt, stimmt?

by Jutta Qu'ja Hartmann

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Wie können wir sicher sein, ob unsere Erfahrungen, die wir bspw. in schamanischen Reisen machen, nicht doch unserer persönlichen Phantasie entspringen? Lerne hier, wie wir innere Eindrücke einordnen können und was es braucht, um klare Unterscheidungskraft zu entwickeln. Jutta Qu'ja schildert ihre Erfahrungen aus jahrzehntelanger Praxis als Schamanin.

Transkription

Woher weiß eigentlich ein Schamane,

Dass das,

Was er wahrnimmt,

Eine Wahrheit ist und keine Einbildung?

Das hat tatsächlich mit sehr viel Erfahrung zu tun.

Am Anfang ist es so,

Dass wir bei dem,

Was wir wahrnehmen,

Erstmal noch gar nicht wissen,

Ist das jetzt Einbildung oder ist das Wahrheit?

Und es gibt aber Sachen,

Die treffen uns schon ganz früh auf dem Weg des Schamanismus,

Wo wir in unserem Inneren an einem Punkt berührt werden,

Der so anders ist als das,

Was ich jemals vorher hatte,

Dass wir wissen,

Okay,

Das ist nicht etwas,

Was ich mir jetzt einbilden kann,

Weil sowas ist noch niemals in meinem Leben gewesen.

Also ich habe keine Referenz.

Ich kann mir nur einbilden,

Wo ich irgendwie schon mal was mit hatte.

Sei es als Fantasie,

Dann kann ich es mir ja merken,

Weil eine Fantasie ist ja etwas,

Was sozusagen in meinem Inneren entsteht.

Dann spüre ich ja diesen Entstehungsprozess und in dieser Wahrnehmung,

Von der ich jetzt gerade gesprochen habe,

Findet in unserem Leben quasi plötzlich etwas statt und zwar eine Erfahrung,

Die sich so fundamental und grundsätzlich unterscheidet von dem,

Wo ich irgendwie vorher mit Erfahrung hatte,

Dass ich weiß,

Okay,

Das ist jetzt eine reale Erfahrung,

Auch wenn sie nicht dort ist,

Wo ich es sonst gewohnt bin,

Also im physischen Körper oder mental oder emotional.

Das ist dann eher so eine alle Sinne erfassende und durchflutende Zustand,

Könnte man vielleicht sagen.

Und in diesen Zustand gerät man dann rein und der ist so stark und mir strömt dann auch Wissen zu.

Das ist so unmittelbar und direkt.

Das kann ich mir quasi gar nicht ausdenken.

Und meine Erfahrung ist ja so,

Dass ich öfter in Vorträgen so einen Zustand habe,

In dem Wissen einfach in mich rein strömt.

Ich manchmal selber darüber staune,

Was ich sage und mich hinterher ins Internet setze und gucke,

Gibt es dazu schon Wissen?

Und wenn es dazu Wissen gibt,

Ist das,

Was ich da gesagt habe,

Stimmt das eigentlich mit dem,

Was da schon da ist,

Überein?

Das ist wirklich total faszinierend.

Und das ist dann auch Übung.

Also es ist dann Übung,

Diesen Zustand von wo ich bin und ich was will und ich was mache.

Das ist ein anderer Zustand als der,

Wo dann die Verbindung da ist und das Wissen einfach in mich hinein strömt.

Und ich rede jetzt nicht von Channeling.

Ich mache jetzt keinen speziellen Kontakt mit irgendeiner Weseneinheit und die erzählt mir dann irgendwas,

Sondern das ist wirklich so ein ganzheitlich erfassender Zustand,

Wo Wissen einfach pur in mich,

Ich würde dann einfach den Mut habe,

Es auch auszusprechen.

Und ja,

Das ist Übung.

Das Selbstvertrauen,

Das dann auch zu sagen,

Entsteht im Laufe der Zeit und nach ein paar Jahrzehnten kennt man einfach auch diese Sensorensysteme in sich.

Also so wie in jedem anderen,

In jeder anderen Fachdisziplin bekommt man ja ein Gefühl dafür.

Ist das,

Was ich da jetzt wahrnehme und tue,

Ist das richtig?

Kann das sein?

Stimmt das grundsätzlich?

Also man hat so quasi so Grenzwerte in sich.

Die sind so der Maßstab und innerhalb derer weiß man,

Ah ja,

Das passt.

Das ist richtig.

Also so wie ein Schreiner muss wahrscheinlich nicht jedes Mal,

Wenn er irgendwie eine Vorstellung hat von 6,

7,

8 Millimeter,

Wenn das Präzise brauchen ist danach,

Wenn es so Pi mal Daumen ist,

Dann kann er das einfach so sehen,

Weil es einfach diese Übung gibt.

Es gibt ein Maß in ihm,

Wie dick ist das jetzt und geht sich das aus?

Und so ist das da auch.

Also es gibt ein Gefühl dafür und das ist einfach Training und dranbleiben und immer weitermachen.

Ein Gefühl dafür,

Ist das,

Was jetzt hier kommt,

Entspringt das aus meiner Vorstellung und auch natürlich den Vorstellungen,

Die wir aktiv überschreiten?

Fantasienen wir das?

Oder ist das jetzt eine Information,

Die bekomme ich und die kommt nicht aus mir?

Also dieses,

Ich muss,

Um das auseinanderhalten zu können,

Erfahrung damit haben,

Was kommt aus mir und was kommt nicht von mir?

Also aus der anderen Dimension,

Der anderen Realität.

Und das ist einfach sehr viel Praxis.

Wie grundsätzlich.

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