
Yoga Nidra für Mut | Deine Stimme finden
by JULOVEYOGA
Yoga Nidra für Mut, um deine Wahrheit zu sprechen. In diesem Yoga Nidra kommst du in deine volle Kraft. Spürst den Mut, deine authentische Wahrheit zu leben. Trittst in Verbindung mit deinem wahren Ich. Yoga Nidra ist der yogische Schlaf - eine Tiefenentspannung, die irgendwo zwischen schlafen und wach sein verortet ist. Man nennt sie auch den bewussten Schlaf.
Transkription
Leg dich auf den Rücken.
Mach es dir ganz bequem.
Wenn du dafür eine Rolle unter den Knien oder ein dünnes Kissen unter dem Kopf brauchst,
Richte dich gern damit ein.
Um dich von Dunkelheit umarmen zu lassen,
Leg dir,
Wenn du magst,
Ein leichtes Augenkissen auf die Augen.
Entspann dich.
Die Füße fallen nach außen.
Die Beine sind schwer.
Die Hände müssen nichts mehr greifen.
Die Schultern sind locker.
Die Kiefermuskulatur weich.
Der Punkt zwischen den Augenbrauen weit.
Lass los.
Setz dir zu Beginn die Intention,
Während der gesamten Praxis wach zu bleiben.
Zwar den Körper und Geist in den yogischen Schlaf übergleiten zu lassen,
Doch mit dem Bewusstsein klar bei deinen Empfindungen zu bleiben.
Rufe einen inneren Kraftplatz in dir hervor.
Stell dir einen Ort vor,
An dem du dich vollkommen sicher und geborgen fühlst.
Das kann ein Ort in der Natur sein,
An dem du schon warst.
Das kann der Ort sein,
An dem du dich jetzt gerade befindest.
Oder ein Ort,
Der nur in deiner Vorstellung existiert.
Erlebe diesen Ort mit all deinen fünf Sinnen.
Was siehst du?
Saug alle Farben in dich auf.
Wie riecht es dort?
Was spürst du auf deiner Haut?
Welche Geräusche kannst du wahrnehmen?
Schmeckst du etwas auf deiner Zunge?
Stell dir diesen Ort so plastisch wie möglich vor.
An diesem Ort erlebst du vollkommenen Frieden in dir,
Sicherheit,
Behaglichkeit.
Während der Praxis kannst du jederzeit zu deinem inneren Kraftort zurückkehren,
Wenn du dich sicher,
Friedlich und beschützt fühlen möchtest.
Tauche mit deinem Bewusstsein in deine Atmung ein.
Die Luft strömt von außen in deine Nasenlöcher hinein.
Berührt den Rachen.
Füllt die Lungen.
Der Bauch stülpt sich nach oben.
Bei der Ausatmung sinkt der Bauchnabel zurück Richtung Wirbelsäule.
Der Luftstrom ändert die Richtung.
Berührt den Rachen.
Wärmt beim Hinausströmen deine Nasenflügel.
Der Atem fließt entspannt und tief in den Bauch.
Beobachte,
Wie sich mit jedem Atemzug die Bauchdecke hebt und senkt.
Fang an synchron mit dem Atem von 50 an rückwärts zu zählen.
Beim nächsten Ausatmen sagst du dir in Gedanken 49.
Dann atmest du ein.
Ausatmen 48.
Einatmen.
Ausatmen 47.
Fahre in deinem eigenen Rhythmus für einige Zeit fort.
Lass nun jegliche Anstrengung verbunden mit dem Atem gehen.
Der Atem fließt von ganz alleine.
Du musst ihn nicht mehr kontrollieren.
Die Intelligenz deines Körpers übernimmt.
Entspann dich.
Bring dein Bewusstsein in deinen Herzraum.
Höre auf die Schwingungen deines Herzens.
Was möchte dir dein Herz mitteilen?
Was ist es,
Dass du dir mehr als alles andere auf der Welt wünschst?
Was möchte durch dich in diesem Leben geboren werden?
Was ist dein größter Herzenswunsch?
Die Antwort kommt vielleicht von ganz alleine.
Vielleicht braucht sie auch einen kleinen Moment.
Die Antwort kann auch nur ein Gefühl oder eine Ahnung sein.
Was auch immer für dich aufkommt.
Formuliere deine Intention in der Gegenwart,
So als wäre sie bereits wahr.
Sag dir deine Intention,
Dein Sankalpa,
Jetzt dreimal im Kopf.
Bring deine Aufmerksamkeit in deinen rechten Daumen.
Folge jetzt einfach meiner Stimme.
Rechter Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Rechte Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Rechter Unterarm.
Entspann dich.
Ellenbogen,
Oberarm,
Schulter,
Achsel,
Taille,
Rechte Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Rechter Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Fußsohle,
Fußrücken,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Linker Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Linke Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Linke Schulter,
Achsel,
Taille,
Hüfte,
Linker Oberschenkel,
Knie,
Linker Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Fußsohle,
Fußrücken,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Rechte Schulter,
Linke Schulter,
Rechtes Schulterblatt,
Linkes Schulterblatt,
Rechtes Gesäß,
Linkes Gesäß,
Wirbelsäule,
Ganzer Rücken zusammen,
Kopfkrone,
Stirn,
Rechter Augenbraue,
Linke Augenbraue,
Punkt zwischen den Augenbrauen,
Rechtes Augendied,
Linkes Augendied,
Rechtes Auge,
Linkes Auge,
Rechtes Ohr,
Linkes Ohr,
Rechte Wange,
Linke Wange,
Nase,
Nasenspitze,
Rechter Nasenflügel,
Linker Nasenflügel,
Oberlippe,
Unterlippe,
Kinn,
Kiefer,
Hals,
Rechtes Schlüsselbein,
Linkes Schlüsselbein,
Rechte Brust,
Linke Brust,
Mitte der Brust,
Nabel,
Oberer Bauch,
Unterbauch,
Ganzes rechtes Bein,
Ganzes linkes Bein,
Beide Beine zusammen,
Ganzer rechter Arm,
Ganzer linker Arm,
Beide Arme zusammen,
Ganzer Rücken,
Ganze Vorderseite,
Ganzer Kopf,
Beine,
Arme,
Rücken,
Vorderseite,
Kopf,
Zusammen,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper.
Entspann dich.
Dein ganzer Körper ist komplett entspannt.
Dein Bewusstsein durchdringt deinen gesamten Körper.
Was fühlt sich besonders bequem und angenehm an?
Erkunde mit Neugierde und Offenheit Gebiete von Behaglichkeit in deinem Körper.
Wie fühlst du dich,
Wenn du ganz entspannt,
Ganz friedlich bist?
Wo spürst du dagegen Unbequemlichkeit im Körper?
Oder vielleicht auch in Gedanken?
Wie fühlst du dich,
Wenn dir unbehaglich und unbequem ist?
Fühle beide Empfindungen gleichzeitig.
Behaglichkeit und Unbequemlichkeit.
Behaglichkeit und Unbequemlichkeit.
Erkunde,
Wie es ist,
Beide Empfindungen auf einmal zu spüren.
Kannst du Behaglichkeit selbst in der Unbequemlichkeit spüren?
Oder vielleicht sogar eine Art Erleichterung,
Unbequemlichkeit einzuladen und zu spüren.
Anstatt sie wegzuschieben und tief im Inneren zu vergraben.
Sie wirklich spüren,
Sehen und fühlen.
Löse dich von beiden Empfindungen.
Nimm das beobachtende Bewusstsein wahr.
Bewusstsein im Körper,
In Gedanken,
Im Herzen.
Beobachte deine Reaktion auf folgenden Satz.
Ich habe den Mut,
Meine authentische Wahrheit zu sprechen.
Lass den Satz in dich einsickern.
Wo fühlst du ihn im Körper?
Wie fühlt es sich an,
Mutig deiner eigenen Stimme zu vertrauen?
Wie fühlt es sich an,
Deine Wahrheit auszusprechen und zu leben?
Wie fühlst du dich,
Wenn du etwas Schwieriges sagst,
Dann aber merkst,
Dass du wirklich aus deiner Authentizität heraussprichst?
Wie fühlt es sich an,
In Harmonie mit deiner inneren Stimme zu leben?
Spüre den Mut,
In deiner authentischen Wahrheit zu sein.
Gehe jetzt zum Gegenteil.
Wie fühlt sich folgender Glaubenssatz an?
Ich habe Angst,
Meine Wahrheit zu sprechen und zu leben.
Wo spürst du diesen Satz im Körper?
Wie fühlt es sich an,
Wenn du mundtot gemacht wirst,
Angst hast?
Wie fühlt es sich an,
So denken zu müssen wie andere,
Anstatt deiner eigenen Stimme zu vertrauen?
Erkunde mit deinem Bewusstsein alle Empfindungen im Körper.
Ich habe den Mut,
Meine authentische Wahrheit zu sprechen.
Wie fühlt es sich jetzt an?
Mit Klarheit,
Zuversicht und Mut zu leben.
Zurück zum Gegenteil.
Ich habe Angst,
Meine Wahrheit zu sprechen und zu leben.
Ein Gefühl von Angst,
Zum Schweigen gebracht,
Nicht fähig,
Dich mitzuteilen.
Wie fühlt es sich jetzt an,
Nicht authentisch zu sein?
Bewege dich vom einem zum anderen.
Hin und her.
Ich habe den Mut,
Meine authentische Wahrheit zu sprechen.
Ich habe Angst,
Meine Wahrheit zu sprechen und zu leben.
Hin und her.
Fühle beide Erfahrungen gleichzeitig.
Offen für den Mut,
Die Zuversicht in deiner Authentizität zu leben.
Offen für die Angst,
Deine Wahrheit zu sprechen.
Offen für beide Empfindungen zusammen.
Nimm deinen Körper wahr.
Was kannst du spüren?
Lass dieses Gegensatzpaar jetzt gehen.
Dein Bewusstsein dringend in deinen Herzraum.
Spüre die Freude,
In deiner authentischen Wahrheit zu stehen.
Ein Gefühl des puren Lebendigseins.
Deine eigene Wahrheit sprechen und leben.
Freude steigt im Herzraum auf.
Freude,
Reine Wonne,
Die sich aus deinem Herzen ausbreitet.
In deinen ganzen Körper.
In deinen Geist.
Dich in Harmonie bringt.
In Harmonie mit deiner Intuition,
Deiner inneren Stimme,
Deiner Wahrheit.
In Harmonie mit dem Mut,
Dich ehrlich mitzuteilen.
Und dabei darf die Angst ruhig auch anwesend sein.
Nur eben hinten im Auto,
Während du am Steuer deines Lebens sitzt.
Aus der Verbundenheit mit deinem höheren Ich,
Deinem Herzraum heraus.
Komm zurück zu deinem Sankalpa,
Deiner Intention.
Sag dir die gleiche Intention mit den gleichen Worten wie am Anfang.
Dreimal im Geiste.
Werde dir deines Atems bewusst.
Spüre deinen Körper.
Nimm die Kontaktpunkte deines Körpers mit dem Boden wahr.
Fersen,
Baden,
Gesäß,
Handrücken,
Unterarme,
Schultern,
Hinterkopf.
Spüre die Luft auf deiner Haut,
Die Textur deiner Kleidung.
Stell dir den Raum vor,
In dem du dich befindest.
Lade langsam kleine Bewegungen ein.
Zuerst in den Händen und Füßen.
Langsam lässt du die Bewegungen immer größer werden.
Sich im ganzen Körper ausbreiten.
Streck dich vielleicht auch in die Länge.
Roll dich auf deine rechte Seite ab.
Mach da kurz Pause.
Ganz achtsam für den Übergang von Yoga Nidra zurück in einen wachen Zustand.
Setz dich ganz achtsam wieder auf,
Die Augen noch geschlossen.
Bring deine Handflächen aufeinander.
Fang an,
Die Hände gegeneinander zu reiben.
Lass zwischen deinen Händen ganz viel Wärme entstehen.
Wenn deine Hände warm und vollgeladen mit Energie sind,
Lege sie dir über die Augen.
Lass diese Wärme und Energie von den Händen auf deine Augen übergehen.
Im Schutze der Dunkelheit öffnest du deine Augen wieder.
Lass die Hände sinken.
Komm wieder hier an.
Namaste
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