
Mit Schwierigen Emotionen Umgehen: Alles Zulassen
Gefühle können schwierig sein. Manche wünschen wir uns, andere nicht. Diese Meditation hilft dir, mit schwierigen Gefühlen umzugehen, sie anzunehmen und Wege zur Selbstregulation zu finden. Wenn du also gerade eine schwere Zeit durchmachst, oft getriggert wirst oder dich überfordert fühlst, ist dies ein guter Anfang. Häufig ist es der Widerstand gegen Gefühle, der sie noch intensiver erscheinen lässt. Ob Angst, Zweifel, Trauer, Stress oder Unsicherheit, diese Meditation begleitet dich durch den Prozess, mit ihnen umzugehen.
Transkription
Diese Meditation ist für dich,
Um dich sanft durch jegliche schwierige Emotionen zu begleiten.
Nicht um sie zu reparieren,
Zu verändern,
Zu vertreiben,
Sondern diesen Emotionen tatsächlich zu begegnen.
Um sie zu empfangen.
Und diese Meditation ist hier,
Um dir zu helfen,
Diese Emotionen besser zu verstehen und vielleicht sogar die Angst davor zu verlieren,
Sie zu spüren.
Und der Grund,
Warum ich das aufnehme,
Ist,
Dass ich mich auch häufig überfordert gefühlt habe von Emotionen,
Wusste nicht genau,
Wie ich damit umgehen sollte.
Und von manchen hatte ich auch Angst,
Die wollte ich nicht fühlen.
Vielleicht kennst du es auch.
Aber als ich irgendwann mir erlaubt habe,
Sie voll und ganz zu fühlen,
Wahrzunehmen,
Ohne sie versuchen zu wollen,
Zu verändern,
Ist etwas Spannendes passiert.
Auf diese Reise möchte ich dich gleich mitnehmen.
Als ich mir wirklich erlaubt habe,
Sie zu fühlen,
Wurde alles deutlich freier,
Offener,
Weniger Widerstand.
Und sogar ein bisschen Freude kam einfach auf,
Aus dem Nichts.
Ich könnte also einfach ich sein,
Was sich damals noch sehr komisch angehört hat.
Und deswegen kam mir auch ein Zitat in den Sinn.
Meine Fähigkeit,
Mit schwierigen Emotionen zu sitzen,
Ist meine Tür für Freiheit und Freude.
Also lass uns beginnen.
Nimm ein paar tiefe Atemzüge und stell dir vor,
Du könntest mit jeder Einatmung dich entspannen und mit jeder Ausatmung jegliche Anspannung loslassen.
Genauso,
Auch während der Atem ein und wieder ausfließt,
Beginnt der Körper sich zu beruhigen,
Sich ganz leicht zu verändern,
Um mehr Raum für Entspannung und Relaxation zu kreieren.
Er kann sich entspannen,
Wird ganz weich,
Fühlt sich sogar vielleicht so an,
Als würde er einfach nur auf der Wasseroberfläche schwimmen.
Vielleicht beginnt es ganz sanft,
Unmerklich und je länger du wartest,
Je länger du auf deinem Atem achtest,
Der dich mehr und mehr in tiefere Entspannung hinein begleitet,
Kannst du diese Veränderung mehr und mehr wahrnehmen,
Sodass dein Körper wirklich tief einsinken kann in diese Entspannung und komplett alles loslassen kann,
Was ihn jetzt gerade noch davon abhält,
Von und ganz in die Entspannung hineinzugehen und die Entspannung,
Die du vielleicht in einem Körperteil wahrnehmen kannst,
Kannst du vielleicht auch beobachten,
Wie sie sich in deinem ganzen Körper ausbreitet,
So als würde sie sich ganz normal ausdehnen,
Um deinen ganzen Körper zu füllen,
Kannst den Untergrund unter dir spüren,
Wer dich hält,
Dir Unterstützung gibt und die Erdanziehungskraft,
Die sich mehr und mehr auf deinen Schultern legt und loslassen.
Und während du das tust,
Kannst du beginnen,
Dich zu fragen,
Woran du eigentlich erkennst,
Dass sich etwas gut anfühlt.
Spüre deinen Körper hinein und fühle die verschiedenen Orte in deinem Körper,
Die sich angenehmer anfühlen.
Wie fühlt es sich an,
Wenn etwas angenehm ist?
Und vielleicht ist es ähnlich für dich,
Dass es sich weitern fühlt,
Offen,
Manchmal auch ein Kribbeln,
Manchmal ist es auch einfach,
Das Spannende eine Wahrnehmung zu spüren,
Wenn es ein Jucken ist,
Ein Kribbeln,
Ein Kitzeln,
Auch das kann sich angenehm anfühlen und häufig,
Wenn sich etwas gut anfühlt,
Beschreiben viele Leute,
Dass sie es einfach passieren lassen,
In dieses Gefühl hineingehen,
Ohne es versuchen zu ändern,
Zu reparieren,
Zu ersetzen.
Und jetzt,
Wie fühlt es sich an,
Wenn etwas unangenehm ist,
Ein Unbehagen?
Spüre mal deinen Körper hinein und spüre,
Wo dort Orte sind,
Die sich unangenehm anfühlen.
Hier beschreiben viele,
Dass es eine gewisse Anspannung ist,
Die sich in dem Körper befindet,
Ein Widerstand,
Vielleicht auch sogar Angst.
Und vielleicht bist dir sogar ganz genau bewusst,
Wie sich das in deinem Körper anfühlt und wo du es am meisten spürst.
Aber was wäre,
Wenn das Schwierigste an diesen Emotionen oder Wahrnehmungen ist?
Der Widerstand,
Den wir ihnen gegenüber haben.
Das Gefühl,
Diese Gefühle nicht fühlen zu wollen.
Das Abwenden von diesen Gefühlen.
Die Kraft,
Die wir aufwenden,
Um diese Gefühle nicht zu fühlen.
Vielleicht hast du schon mal gemerkt,
Dass je mehr du versuchst gegen diese Emotionen anzugehen,
Desto länger bleiben sie da.
Jetzt lass uns eine Ebene tiefer gehen.
Stell dir jetzt eine warme,
Goldene Lichtkugel vor,
Dieses sanft von deinem Kopf durch deinen ganzen Körper zieht bis hin zu den Füßen und alles reinigt,
Alles weich macht,
Alles entspannt.
Und dieses goldene Licht,
Den sich jetzt voll und ganz über deinen ganzen Körper aus,
Über die Grenzen deines Körpers hinaus,
So dass es sich komplett umgibt.
Als wärst du von ihm gehalten,
Geborgen,
Entspannt,
Geschützt.
Und in diesem Raum musst du nichts ändern und darfst einfach fühlen,
In Sicherheit,
In Geborgenheit,
In Entspannung.
Und wenn jetzt gerade eine unangenehme Emotion da ist,
Lass sie ja aufsteigen,
Lass sie dich zeigen.
Und wenn keine da ist,
Ist das genauso gut.
In Ruhe einfach in diesem offenen Raum dieser Entspannung.
Denn manchmal kann auch dieses Warten,
Die Unruhe davon,
Auftauchen,
Die sich unangenehm anfühlt.
Also warte einfach.
Vielleicht spürst du irgendwo in deinem Körper eine unangenehme Empfindung,
Eine schwere,
Eine Verkrampfung.
Vielleicht ist es auch einfach schwer,
Zu benennen,
Was du gerade fühlst.
Dann lass es einfach da sein,
Jetzt gerade.
Fühl genau das,
In diesem sicheren Raum.
Und nun,
Statt dich gegen diese Emotion zu stemmen,
Was zu wollen,
Was nicht zu wollen,
Begegne dieser Emotion.
Als würdest du einem weinenden Kind begegnen oder einem besorgten kleinen Hund oder einer Großmutter,
Die dir eine Warmung gegeben möchte.
Lass deinen Körper öffnen und entspann dich.
Gerade so weit,
Dass du diese Emotion vollkommen willkommen heißen kannst.
Sei einfach für diese Emotion da.
Nicht,
Weil du sie magst oder weil du willst,
Dass sie bleibt,
Sondern einfach,
Um sie willkommen zu heißen.
Und einfach bemerken,
Dass sie da ist.
Ah,
Da bist du ja.
Ohne Urteil,
Nicht die Geschichte dahinter,
Nicht die Gedanken,
Sondern einfach nur die körperliche Empfindung wahrnehmen.
Und wenn dort Widerstand da ist,
Heiße auch diesen willkommen.
Lass ihn ebenso da sein,
Spüre ihn,
Denn auch der gehört dazu.
Er hat ein Recht da zu sein.
Und nun fühle sie,
Wie sie sind,
Ohne Urteile.
Und wenn es dir möglich ist,
Sie noch näher in dein Herz zu ziehen,
Sie noch näher heranzulassen,
Dann versuch sie einmal zu umarmen.
Wenn du an Zögern bist,
Von dir oder von den Emotionen,
Ist das vollkommen in Ordnung.
Denn genau wie ein verängstigtes Tier braucht es Zeit,
Um sich sicher zu fühlen.
Je mehr Zeit verstreicht,
Desto mehr kommt diese Sicherheit von ganz allein.
Um sich sanft zu öffnen,
Um Vertrauen zu fassen.
Also gib ihnen Zeit.
Und dir auch.
Du brauchst nichts erzwingen.
Bist einfach nur da,
Nämlich hier und jetzt.
Und vielleicht,
Wenn es für dich stimmig ist,
Kannst du ihnen sogar ein wenig Liebe schenken.
Oder Akzeptanz.
Wie ein Kind,
Das einer vielleicht scheuen Katze hinterherläuft,
Bis sie schließlich nachgibt,
Schnurrt und sogar genießt,
Von dem Kind gestreichelt zu werden.
Diese Emotion weiß vielleicht gar nicht,
Wie es ist,
Gemocht zu werden,
Gesehen zu werden,
Oder wie es ist,
Willkommen zu sein.
Und genau das kannst du ihr jetzt zeigen.
Ihr beibringen,
Wie es sich anfühlt,
Wirklich gesehen und willkommen zu sein.
Zeig ihr,
Wie es sich anfühlt,
Sicher zu sein in deiner Gegenwart.
Manchmal braucht dies Zeit.
Wie ein Hund,
Der schon mal verletzt wurde,
Braucht Zeit,
Um die Unsicherheit wieder vergehen zu lassen und Vertrauen zu erfassen.
Aber wenn du einfach da bleibst und die Emotionen so fühlst,
Wie sie gerade sind,
Dann zeigen die das wahre Ich nach und nach.
Wie zum Beispiel,
Dass hinter Wut oder Verärgerung vielleicht Trauer ist.
Und vielleicht hinter Schamgefühl auch ein bisschen Wut.
Und hinter Trauer ganz viel Liebe sein kann.
Aber sie zeigen sich nur,
Wenn die Umgebung auch ganz sicher ist.
Und du kannst sie fühlen und gleichzeitig wissen,
Dass du nie von ihnen verletzt werden kannst.
Denn du im Kern,
Der wahre Anteil in dir,
Bleibst komplett unberührt,
Egal welche Emotionen auftauchen.
Ob sie freundlich,
Liebevoll sind oder ob sie hart und unangenehm sind,
Das spielt überhaupt keine Rolle.
Da du all dies beobachtest,
Du bist das Bewusstsein,
Dass diese Sachen wahrnehmen kann.
Und das bleibt immer unberührt.
Bemerke,
Wie du herauszoomen kannst,
Dich vielleicht sogar von hinten siehst und all diese Gefühle in deinem Körper wahrnehmen kannst.
Und du selbst bleibst komplett unberührt.
Du kannst warten,
Du kannst diese Gefühle lieben,
Ohne selbst direkt berührt davon zu sein.
Denn hier passiert gerade was ganz schönes,
Wenn du bleibst und fühlst,
Beginnt sich irgendwas zu verändern.
Nicht durch diese Anstrengung was verändern zu wollen,
Nicht durch tun und machen,
Sondern einfach nur durch deine Präsenz.
Manchmal beginnt das ganz subtil,
Fast unmerklich,
Bis sich irgendwann ausbreitet,
Durch deinen ganzen Körper,
Dieses Bewusstsein,
Diese Sicherheit,
Dieses Vertrauen,
Dass egal welche Emotionen auftauchen,
Du kannst einfach bleiben in diesem Moment,
Spüren,
Komplett unberührt und sicher.
Denn Gefühle kommen und gehen,
Aber sie bleiben nie.
Und hier bist du,
Jetzt gerade,
Einfach am zuhören,
Ohne etwas herausfinden zu müssen,
Ohne zu analysieren,
Ohne die Geschichte verstehen zu müssen.
Du fühlst einfach nur dieses Gefühl.
Jedes Mal,
Wenn dein Verstand in diese Geschichte driftet,
In das,
Warum passiert mir das immer,
Komm einfach wieder zurück,
Zum Gefühl,
Zum Körper,
Zu deiner Präsenz.
Das ist alles.
Du kannst einfach dieses Gefühl spüren,
Bei den Emotionen zu sein,
Sie da zu lassen und zu bemerken,
Was beginnt sich zu verändern.
Sobald es wirklich gesehen ist und willkommen geheißen wird,
Genau dort geschieht die Transformation,
In der Annahme.
Und jetzt hast du eine Wahl.
Du kannst bei diesem Gefühl bleiben und dich noch tiefer sinken lassen,
Es integrieren,
Oder kannst es verwandeln lassen und einfach noch mehr Zeit geben.
Oder kannst mir jetzt folgen und langsam beginnen zurückzukehren,
Zurück in deinen Tag und deinem Körper sanft das Signal geben,
Dass er wieder ins wache Bewusstsein zurückkehren kann.
Und während dieser Rückkehr beginnt,
Spürst du vielleicht schon,
Dass etwas anders ist,
Dass sich etwas verändert hat.
Nimm diese Veränderung wahr,
Bewusst oder unbewusst.
Denn diese Veränderung beginnt klein und breitet sich langsam aus,
Durch dein ganzes Leben,
Heute,
Morgen,
In den nächsten Wochen.
Stell dir vor,
Wie es wäre,
Wenn du nie wieder vor einem Gefühl davon laufen musst.
Wie würde das deine Wahrnehmung von deinem ganzen Leben verändern?
Wenn Gefühle da sein können,
Aber Emotionen nicht mehr gefährlich sind oder beängstigend werden.
Bring deine Aufmerksamkeit langsam wieder zurück,
Mit dem Wissen,
Dass dein Unterbewusstsein alles aufgenommen hat.
Es war die ganze Zeit wach,
Es war alles verstanden.
Das heißt,
Du kannst jetzt loslassen,
Kognitiv.
Denn alles ist abgespeichert und du kannst das Gefühl gerade mitnehmen.
Diese Offenheit,
Die Sicherheit,
Das Vertrauen.
Und spüre,
Wie langsam diese Energie zurück in deinen Körper fließt,
Wie dein Körper erwacht,
Sich sanft bewegt,
In kleiner Richtung,
Kleiner Bewegung.
Und nun kannst du schließlich deine Augen öffnen,
Ganz wach,
Ganz klar,
Komplett hier und mit dem Wissen,
Dass all deine Erfahrungen und der ganze Lernprozess tief in deinem Unterbewusstsein verankert ist.
Und jetzt kannst du weiter in den Rest des Tages gehen,
Sicher,
Zuversichtlich,
Gelassen und ganz bei dir.
Treffen Sie Ihren Lehrer
