
Atembetrachtung
Eine meditative Atembetrachtung im buddhistischen Kontext - eher geeignet für Menschen, die bereits regelmäßiger praktizieren. Die eigentliche, relativ kurz gehaltene Meditation beginnt mit einem Motivationsgebet und endet mit einer Widmung zum Wohle aller Wesen.
Transkription
Herzlich Willkommen.
Nimm Deine bevorzugte Meditationshaltung ein.
Schließe die Augen oder lasse sie leicht geöffnet,
Ohne den gesenkten Blick auf etwas Spezielles zu richten.
Und achte auch auf eine gerade Wirbelsäule.
Hast Du für Dich eine angenehme Position gefunden,
Die Du eine Weile beibehalten kannst?
Dann entspanne den Geist und den Körper.
Sei präsent,
Genau hier und genau jetzt.
Wach und offen.
Atme dann einige Male tief ein und aus.
Und lass uns vor der eigentlichen Praxis ein Motivationsgebet sprechen.
Mögen durch die Kraft und die Wahrheit dieser Praxis alle Wesen Glück erfahren und die Ursachen von Glück.
Mögen sie frei sein von Leid und den Ursachen von Leid.
Mögen alle niemals getrennt sein von der großen Glückseligkeit,
Die frei ist von Leid.
Und mögen alle in großem Gleichmut verweilen,
Frei von Anhaftung und Abneigung.
Jetzt lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem.
Wo spürst Du Deinen Atem am deutlichsten?
Vielleicht im Bauch,
Der Brust oder den Nasenlöchern?
Wo Du ihn am deutlichsten spürst,
Dorthin lenke Deine Achtsamkeit.
Und folge dann an dieser Stelle bleibend dem Fließen Deines Atems ein und aus.
Einfach nur das.
Und wenn Gedanken und Gefühle erscheinen,
Dann registriere im Geist Denken oder Fühlen und komme einfach wieder auf den Atem zurück.
Mögen durch dieses Verdienst alle Wesen den allwissenden Zustand der Erleuchtung erlangen und Feinde wie Fehler und Verblendungen überwinden.
Mögen sie alle aus diesem Ozean von Samsara befreit werden,
Aus seinen tosenden Wellen von Geburt,
Alter,
Krankheit und Tod.
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