
Gefühlsbasierter Body-Scan
Hast du auch das Gefühl, dass bestimmte Bereiche deines Körpers nahezu taub sind? So als wolltest du dich hier bestimmten Dingen nicht stellen? Vielleicht sogar deinen unverarbeiteten Emotionen? Fakt ist, dass wir unsere Gefühle im Körper speichern, vor allem dann, wenn wir ihnen ausweichen wollen. Dieser besondere Body-Scan möchte ein Auge auf sie richten. Denn du bist es Wert, sie endlich loslassen zu können.
Transkription
In der heutigen Folge wollen wir uns mit unseren Gefühlen auseinandersetzen.
Nimm dazu eine Position ein,
In der du wirklich entspannen kannst.
Wenn du sitzen möchtest,
Dich irgendwo anlehnen möchtest,
Wunderbar.
Du kannst dich auch hinlegen,
Doch schlaf nicht dabei ein.
Das ist ganz wichtig und ganz wertvoll,
Was du erfahren wirst.
Denn in den nächsten Minuten werden wir durch deinen Körper gehen und erkunden,
Wo deine Emotionen gespeichert sind.
Und dann schließe deine Augen.
Und dann wage es für einen Moment wirklich mal zu entspannen und lass ausatmen die Schultern los.
Ausatme die Spannung aus deinem Gesicht,
Wie dein Kiefer,
Augen und ausatme den ganzen Körper.
Finde zu deiner regelmäßigen und entspannten Atmung.
Und mit jeder Einatmung nimmst du etwas Ruhe in dich auf.
Und mit der Ausatmung verbreitest du sie in deinem ganzen Körper.
Und du spürst,
Wie dein Körper mit dem Boden verbunden ist.
Wie du getragen wirst und Stabilität und Halt spürst.
Und dann wandere mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Füßen und deinen Beinen.
Welche Gefühle trägst du in den Füßen und den Beinen?
Was kannst du hier wahrnehmen?
Ist es eine Anspannung?
Vielleicht sogar Verspannung?
Spürst du Rastlosigkeit?
Spürst du vielleicht den Druck mit der Geschwindigkeit von außen mitzuhalten?
Spürst du Eile,
Hetze?
Vielleicht sogar Gedränge?
Vielleicht ist es eine Anspannung,
Auch wenn du sie nur ganz subtil spürst?
Immer aufschließen zu wollen und tagtäglich mitzuhalten an dem Konstrukt,
Was du dir aufgebaut hast.
Die Vorstellung,
Wo es hingehen soll.
Nimm dir einen Moment und spüre in die Beine.
Spür die Festigkeit,
Die Anspannung,
Vielleicht sogar Unruhe oder Anstrengung oder Müdigkeit in deinen Beinen und deinen Füßen.
Und wenn der Geist abdriftet und Gedanken auftauchen und sie dir wieder Geschichten erzählen wollen,
Nimm sie einfach wahr und konzentriere dich wieder auf deine Atmung.
Und dann bring deine Aufmerksamkeit nun zu deiner Hüfte.
Welche Gefühle trägst du hier mit dir rum?
Was kannst du wahrnehmen?
Deine tiefste Verwundbarkeit?
Unausgesprochene Worte?
Wiederkehrender Gedanken?
Unverarbeitete Gefühle?
Vielleicht spürst du eine innere Anspannung,
Verbunden mit Unbeweglichkeit und Enge.
Was spürst du in deiner Hüfte?
Atme ein und sag dir,
Ich bin hier.
Atme aus und sag dir,
Ich nehme euch wahr.
Ich sehe euch.
Und dann bring deine Aufmerksamkeit nun zu deinem Bauch.
Welche Gefühle trägst du hier mit dir?
Spüre hinein,
Wenn das Heben und Senken deiner Bauchdecke war.
Vielleicht ist hier ein mulmiges Gefühl,
Eine Festigkeit.
Vielleicht sogar eine Unruhe.
Vielleicht spürst du hier auch sowas wie einen Stein,
Der sich festgesetzt hat.
Atme tief in deinen Bauch ein und aus.
Welche Gefühle nimmst du wahr?
Vielleicht auch Ärger oder Frustration?
Welche Emotionen trägst du hier?
Atme ein und sag dir,
Ich bin hier.
Atme aus und sag dir,
Ich nehme euch ernst.
Und wenn der Geist abwandert oder Gedanken auftauchen und dir wieder eine Geschichte erzählen wollen,
Komm einfach zurück zu deiner Atmung.
Und dann bring deine Aufmerksamkeit nun zu deinem Brustkorb.
Welche Emotionen spürst du hier?
Spüre um der Einatmung die sanfte Weitung und ausatmendes Zusammenziehen.
Vielleicht ist es Liebe oder Scham.
Vielleicht sogar sowas wie Neid und Eifersucht.
Vielleicht eine Unruhe.
Vielleicht Unsicherheit.
Spür auch in dein Herz hinein.
Vielleicht ist es das Gefühl,
Schützen zu wollen.
Weil du denkst,
Dein Herz kann Dinge nicht aushalten.
Welche Emotionen spürst du hier?
Und wenn sie dir nicht weiter dienen,
Dann ist es Zeit,
Sie loszulassen.
Atme ein,
Sag dir,
Ich bin hier.
Atme aus,
Ich bin genug.
Und dann bring deine Aufmerksamkeit in deine Schultern.
Welche Emotionen kannst du wahrnehmen?
Es ist auch hier eine Festigkeit,
Eine Anstrengung.
Das Gewicht der Welt hier zu tragen.
Es ist Zeit,
Loszulassen.
Was bedrückt dich hier?
Atme ein,
Sag dir,
Ich bin hier.
Atme aus,
Ich bin sicher.
Und lass deine Schultern los.
Bring deine Aufmerksamkeit nun zu deinen Armen und deinen Händen.
Welche Emotionen spürst du hier?
Ist es eine Handlungsunfähigkeit,
Eine Taubheit?
Ist es ein Kribbeln,
Eine Unruhe,
Das Gefühl der Schutzlosigkeit?
Welche Emotionen spürst du hier?
Atme ein und sag dir,
Ich bin hier.
Atme aus und ich bin stark.
Und dann wander weiter mit deinem Fokus zu deinem Gesicht,
Zur Gesichtsmuskulatur.
Welche Emotionen spürst du hier?
Einfach nur wahrnehmen.
Die Muskeln hier,
Die lügen nicht.
Spür in die Augen hinein,
In die Augenpartie.
Was ist mit deinem Kiefer,
Mit dem Druck hier?
Spürst du eine Erstarrtheit,
Eine Aufgesetztheit,
Anstrengung?
Einatmend sag dir,
Ich bin hier.
Und ausatmend,
Das ist mein Körper und mein Zuhause.
Sag dir einatmend,
Ich bin hier.
Und ausatmen,
Ich bin wertvoll.
Welche Emotionen leben in deinem Körper?
Und wo verstecken sie sich?
Und wo gehen sie hin?
Und welche müssen ausgelebt werden?
Und welche losgelassen?
Atme ein,
Ich bin hier.
Atme aus,
Ich bin genug.
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