
Meditation Für Eine Friedvolle Innere Stimme
Die Stimme des inneren Kritikers ist an manchen Tag kaum zu überhören. Laut dieser Stimme machen wir alles falsch und können gar nicht genug sein. Diese geführte Meditation hilft dir dabei, wieder die friedvolle Stimme in dir zu hören. Die, die immer FÜR dich ist, ganz gleich welche Herausforderungen dein Leben für dich bereithält. Gemeinsam finden wir den Weg zurück zum Hier und Jetzt und zu dem, was für dich wahr ist. Du hast es verdient, dich sicher und bestärkt zu fühlen.
Transkription
Hallo und herzlich Willkommen.
Ich bin Christine Karall und ich freue mich sehr,
Dass ich dich nun durch diese Meditation begleiten darf.
Ja,
Ich habe noch schweren Atem.
Das wird sich bestimmt während der Meditation verändern.
Nimm gern mal kurz wahr,
Wo du bist,
Wo dein Atem ist.
Liegt dir vielleicht auch was auf dem Herzen?
Spürst du es eher.
Im Nacken?
Auf deinen Schultern,
Im Kopf.
Gibt's auch bei dir irgendwo eine schwere?
Vielleicht.
Sitzt da irgendwo was,
Vielleicht nimmst du was wahr.
Vielleicht auch nicht.
Alles völlig fein.
Erstmal kurz einchecken,
Bevor wir uns dann bereit machen für die Meditation.
Du kannst dich auch gerne mal so ein bisschen umgucken.
Ich sehe hier gerade so einen kleinen Stein liegen.
Ah ne,
Es ist kein Stein.
Es ist eingetrocknete Knete von meiner Tochter.
Wie schön,
Die nehme ich jetzt in die Hand.
Die ist ganz klein und ganz angenehm.
Guck gern mal,
Ob du auch irgendwie irgendwo was rumliegen hast,
Was du jetzt gerne in die Hand nehmen möchtest.
Auch darüber können wir uns ja gut regulieren,
Kann sich das Nervensystem gut regulieren,
Indem wir was in der Hand haben.
Braucht nicht immer ein Fidget Toy sein,
Kann auch ein getrocknete Kniete sein.
Genau.
Vielleicht empfindest du das gerade als ungewöhnlich.
Ungewöhnlicher Beginn für eine Meditation.
Ich arbeite gern so.
Mit dem,
Was jetzt gerade präsent ist.
Das bringt mich am schnellsten ins Jetzt.
Und wir wissen ja,
Im Jetzt ist alles in Ordnung.
Angst und Sorgen.
Beziehen sich auf die Zukunft und auf die Vergangenheit.
Im Moment,
Jetzt und hier.
Sind du und ich in Sicherheit.
Ach guck,
Da kommt bei mir schon das erste Ausatmen.
Ein Zeichen dafür,
Dass ich mich anfange zu regulieren.
Und dann lade ich dich ein,
Wenn du soweit bist,
Wenn es sich für dich stimmig anfühlt,
Dass du deine Augen schließt.
Und wahrnimmst,
Was passiert.
Bei mir kommt gleich wieder ein Ausatmen.
Sogar mit Stimme.
Und dann kannst du mit.
Geschlossenen Augen.
Überprüfen,
Wahrnehmen,
Ob deine Position angenehm ist,
Die du gerade hast.
Ob du etwas an der Position verändern möchtest.
Darf sich auch gern noch ein bisschen bewegen.
Ich schüttel zum Beispiel gerade meine Schultern so ein bisschen.
Kommt gleich wieder in Ausatmen.
Das ist auch so eine weitere Intention von mir.
Dieses in Bewegung bleiben.
Das brauchen keine schnellen Bewegungen sein,
Also es geht nicht um höher,
Schneller,
Weiter,
Sondern es geht um darum,
Dass ich nicht in starre Formen verfalle,
Sondern ich gucken darf,
Wo ist Bewegungsspielraum für mich drin.
Wo kann ich noch mal lebendig werden,
Lebendig sein?
Und wenn du eine angenehme Position gefunden hast,
Lade ich dich ein mit der Aufmerksamkeit erstmal zu den Berührungspunkten zu gehen zwischen deinem Körper und dem Möbelstück auf dem du sitzt.
Oder Körper und Boden.
Nimm wahr,
Wo dein Körper berührt wird und von wem bzw.
Wovon er berührt wird.
Nimm auch wahr,
Wo du dich selbst berührst.
Hier,
Du darfst gerne nochmal deine Position verändern oder auch deine Hand auf eine Körperstelle legen.
Wenn du merkst,
Oh,
Da hättest du jetzt gern Berührung.
Deinem Bauch oder bei deinem Herzen.
Oder an der Wange hatte ich auch schon mal.
Hier bist jetzt du und dein Körper.
Die Berührungspunkte sind der Beweis dafür,
Dass die Schwerkraft intakt ist.
Das bedeutet,
Du wirst gehalten.
Dein Körper wird gehalten.
Vielleicht unterstützt sich dieser Gedanke dabei.
Bisschen was abzugeben.
Nicht mehr alles selbst halten zu wollen,
Weil du weißt,
Die Erde.
Entrigg dich!
Deinen gesamten Körper.
Und alles,
Was dich ausmacht.
Und der Erde ist auch ganz egal,
Ob du gute Laune oder schlechte Laune hast oder welche Emotionen präsent sind,
Ob du grantig,
Wütend,
Fröhlich,
Glücklich,
Zufrieden bist.
Das ist der Erde egal.
Die macht da keinen Unterschied.
Die hält dich immer.
Trägt dich immer.
So wie du bist.
Ganz ohne Vorwürfe.
Seh herzig!
Und auch ich innerhalb dieser Meditation.
Du darfst jede Emotion haben,
Die gerade da ist.
Völlig in Ordnung.
Völlig fein mit mir.
Also wenn jetzt unangenehme Gedanken kommen,
Wütende,
Krantige.
Saure,
Unzufriedene,
Ungeduldige,
Lass sie kommen.
Lass sie da sein.
Sie machen dich menschlich und sie zeigen dir.
Was vielleicht nicht in Ordnung ist.
Und du darfst all das denken und all das fühlen.
Von mir aus kannst du auch ein bisschen vor dich her schimpfen.
Ich bin Österreicherin,
Wir machen sowas.
Wir schimpfen dann so vor dem Sinn.
Oder vielleicht entdeckst du auch eine Ruhe in dir.
Merkst,
Dass dieser ganze Lärm ausschließlich von draußen kommt und draußen ist und gar nicht in dir.
Dass das mit dir gar nichts zu tun hat.
Dass du für dich und in deinem Innenleben.
Völlig fein bist.
Mit dem,
Wie es ist.
Wo auch immer du dich gerade befindest.
Lass dich da sein.
Und dann gehen wir mit der Aufmerksamkeit zu unserem Atem.
Und zu unserer Atembewegung.
Du brauchst nichts verändern.
Uh,
Da kommt ein Gäne nach.
Nimm wahr wie du ein.
Und ausatmest.
Wie sich beim Einatmen alles ganz mühelos ausdehnt.
Und beim Ausatmen wieder ganz natürlich zurückzieht.
Vielleicht kannst du für ein paar Atemzüge ausschließlich.
Deinem Atem bleiben.
Und falls Gedanken kommen und Gefühle kommen,
Nimm sie wahr.
Sie dürfen ja sein.
Und bei der nächsten Gelegenheit.
Zu deiner Atembewegung zurück.
Bei mir ist jetzt gerade etwas Spannendes passiert.
Mir ist ein Satz gekommen.
Vielleicht kommt dir auch ein Satz oder vielleicht ist dieser Satz auch für dich.
Bei mir kam jetzt,
Dass ich ein- und ausgeatmet habe.
Ein.
Ich bin okay.
Im Sinne von .
.
.
Ich bin in Sicherheit.
Ich bin nicht kaputt.
Ich bin in Sicherheit.
Und ich bin okay.
Was auch immer passiert ist.
Was auch immer noch passieren wird.
Jetzt.
Bin ich okay.
Ich bin heile,
Wer mir zu groß?
Vielleicht ist das ein Satz,
Den du nehmen kannst,
Annehmen kannst.
Mir ist der heute in diesem Moment zu groß.
Ich bin okay.
Du bist okay.
Wir sind.
Okay.
Nimm wahr,
Was das mit dir macht,
Ob das etwas mit dir macht.
Wenn es sich stimmig anfühlt,
Wenn es sich für dich angenehm anfühlt.
Nimm den Satz mit.
Wir brauchen nicht immer den ultimativen,
Besten,
Größten Satz.
Wir brauchen den,
Den wir annehmen können.
Der sich stimmig anfühlt.
Ich bin okay.
Du bist okay.
Wir sind.
Okay.
Dann lade ich dich ein,
Gemeinsam mit mir tief durch die Nase einzuatmen und den Atem anzuhalten.
Und durch den Mund auszuatmen.
Und wann immer du soweit bist,
Kannst du deine Augen öffnen.
Ganz langsam.
Erst mal wieder um.
Vielleicht hast du den Gegenstand noch in der Hand.
Die noch mal angucken oder weglegen.
Ich habe die kleine Knete noch in der Hand.
Ich werde sie noch ein bisschen in der Hand halten.
Die ist auch echt cool,
Die hat da so eine kleine Ritze.
Naja.
Und nimm von der Meditation mit,
Was für dich passt.
Das heißt,
Dass ich bin okay.
Oder das Arbeiten mit dem,
Was ist.
Das gerade hier vor unserer Nase liegt.
Ich sage vielen Dank,
Dass du mit mir meditiert hast.
Und wenn auch immer du möchtest,
Kehre zu dieser Meditation zurück.
Die ist jetzt hier und sie bleibt hier.
Für Dich.
Vielen herzlichen Dank.
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