
Die 3 Qualitäten einer achtsamen Mama. Teil 2
Dies ist der zweite Teil meiner neuen Podcastreihe zum Thema: Die 3 Qualitäten einer achtsamen Mama. Wie wichtig diese 2. Qualität ist, wurde mir bereits sehr früh in meiner Mama-Reise bewusst. Und zwar gleich nachdem der Schwangerschaftstest positiv war. Ich hatte so eine Vorstellung davon, wie ich reagieren würde, wenn ich herausfinde, dass unser absolutes Wunschkind zu uns unterwegs ist. Spoileralarm: Es war NICHTS von dem, wie ich es mir vorgestellt habe.
Transkription
Dies hier ist der zweite Teil meiner Podcast-Reihe,
Die drei Qualitäten einer achtsamen Mama.
Heute sprechen wir über das zweite V.
Falls Du die erste Folge noch nicht gehört hast,
Kein Problem,
Bleib einfach dran.
Hör Dir diese Folge an und dann kannst Du im Nachhinein in aller Ruhe Dir noch die erste Folge anhören.
Ich empfehle es Dir sehr,
Sie ist großartig.
Abgesehen davon,
Das erste V,
Es ist nicht das Wichtigste,
Aber es bildet einfach die Basis von dem,
Was ich hier erzähle und auch die Basis eines achtsamen Lebens als Mama.
Genau,
Heute geht es um das zweite V.
Wie wichtig dieses zweite V ist,
Wurde mir das erste Mal bewusst,
Als ich den Schwangerschaftstest meiner großen Tochter gemacht habe.
Also wirklich richtig früh in meiner Reise als Mama.
Und ich weiß nicht,
Wie es Dir erging,
Aber ich hatte irgendwie,
Ich weiß schon,
Warum ich dieses Bild im Kopf hatte,
Ich hatte das Bild im Kopf,
Dass ich einen Schwangerschaftstest mache,
Dann steht da schwanger und ich bin überglücklich,
Ich fall meinem Mann um den Hals,
Wir lachen,
Wir küssen uns,
Es spielt irgendwo Musik.
Ja,
Das war so meine romantische Vorstellung in meinem Kopf.
Ich kann Dir auch sagen,
Warum das so ist.
Hast Du schon mal eine Werbung gesehen für Schwangerschaftstests?
Da sieht man immer nur überglückliche Frauen und ihre Partner und alle sind glücklich und die Musik und alles ist super und alles ist toll.
Also ist ja gar keine Frage,
Da bin ich davon ausgegangen,
Dass das auch so ist.
Es würde Werbung lügen.
Ja,
Bei mir war es ein bisschen anders,
Ich weiß es jetzt noch ganz genau,
Wir saßen in der Küche,
Der Schwangerschaftstest war zwischen uns,
Ich glaube,
Wir haben gerade Kaffee getrunken oder Tee,
Ich weiß noch,
Ich hatte meine große Tasse in der Hand und ich habe rausgeguckt aus dem Fenster und ich dachte mir,
Puh,
Was heißt das jetzt?
Bin ich schwanger,
Bin ich nicht schwanger?
Ich will unbedingt schwanger sein.
Wir werden es gleich rausfinden.
Und dann habe ich auf den Test geguckt und mir fiel alles aus dem Gesicht.
Mein Mann hat drauf geguckt,
Er hat gelächelt und dann hat er mich angeschaut und sagt so,
Warum freust du dich nicht,
Das ist doch das,
Was wir wollten,
Oder?
Und dann habe ich gesehen,
Oh,
Bei ihm steigt jetzt Panik auf,
Weil ich nicht reagiere,
Weil Schockstarre und ich sage so,
Ja,
Ich bin schwanger und er sagt,
Freust du dich nicht?
Ich sage so,
Ich weiß nicht und dann schaut er mich an und sagt,
Möchtest du deine Schwester anrufen?
Ach,
So weise Worte,
Ich liebe meinen Mann,
So toll und ich habe nur gesagt,
Ja,
Bitte.
Und dann habe ich meine Schwester angerufen,
Die 1300 Kilometer weit weg ist von mir,
Also per WhatsApp und Anruf und da wusste sie natürlich,
Es ist was Wichtiges.
Abgesehen davon wusste sie auch,
Dass wir schwanger werden wollen.
Ich glaube,
Sie hat den Anruf erwartet und ich sage so,
Ich bin schwanger und sie lacht und freut sich und herzlichen Glückwunsch und von mir kommt nix und sie sagt,
Du bist schockiert,
Stimmt's?
Und ich sage,
Ja,
Woher weißt du das?
Und dann hat sie gelacht und hat gesagt,
Ihr ging es ganz genauso.
Und da fiel mir ein Stein vom Herzen,
Meine Schwester hat auch zwei Mädchen,
Die sind mittlerweile schon sehr groß und als meine Schwester schwanger war,
War ich 17,
Also ich war noch ein Teenager,
Ich habe gar nicht so viel mitbekommen davon,
Wie es ihr geht und unsere Beziehung war damals auch nicht so,
Dass wir uns alles gegenseitig erzählt haben.
Aber,
Dass sie jetzt sagt,
Ihr ging es genauso und dann haben wir darüber gesprochen und dann meinte sie,
Es ist ganz normal,
Natürlich freust du dich drauf und du wolltest unbedingt schwanger werden,
Aber natürlich ist es ein Schock,
Weil dir wird schlagartig klar,
Alles verändert sich.
Und dann hat sie mich gefragt,
Wann denn der Termin ist und ich sage so,
Woher soll ich das wissen?
Oh Gott,
Ich weiß es nicht.
Und dann meinte sie,
Bleib ruhig und hat mir erklärt,
Wo ich alles rausfinden kann und eben auch zur Frauenärztin gehen.
Also sie hat Dinge gesagt,
Erstens,
Die mich beruhigt haben und ich gemerkt habe,
Sie versteht mich und sie verurteilt mich nicht dafür,
Wie ich mich gerade fühle.
Dann hat sie mir gleich geholfen,
Herauszufinden,
Was jetzt für mich wichtig ist,
Welche Infos muss ich haben und hat mich noch darin bestätigt,
Die Schritte zu tun,
Die ich eben gehen wollte.
Und das ist das zweite V,
Das zweite V ist Vernetzung,
Sich vernetzen,
Mit anderen Mamas vernetzen,
Mit anderen liebevollen,
Achtsamen,
Tollen,
Großartigen Mamas vernetzen.
Die ganze Angelegenheit dieses Mama werden,
Mama sein,
Ist schon anstrengend genug.
Wir müssen es nicht alleine machen.
Es ist so,
So wichtig,
Andere Mamas in seiner Umgebung zu haben und ich meine nicht auch in der unmittelbaren Nähe,
Weil meine Schwester ist 1300 Kilometer weit weg,
Sondern jemanden einen Anruf entfernt zu wissen.
Erst gestern,
Ich hatte eine ganz schreckliche halbe Stunde,
Die muss ich noch verarbeiten,
Aber ich wusste,
Ich kann meiner allerbesten Freundin eine Sprachnachricht schicken und sie war sehr chaotisch,
Man hat meine Kinder im Hintergrund gehört und sie hat sich prompt zurückgemeldet und ich habe ihre Stimme gehört und ich war beruhigt und ich wusste,
Ich bin darin nicht allein.
Ich bin auch keine Versagerin,
Nur weil,
Jetzt von meiner ersten Geschichte,
Weil ich jetzt schockiert bin,
Dass ich schwanger bin.
Ich bin keine schlechte Mama,
Weil ich an mir zweifle.
Ich bin niemals eine schlechte Mama.
Ich bin eine Mama,
Die manchmal zweifelt,
Die hinterfragt,
Die überfordert ist,
Aber so geht es einer jeden Mama.
Und ich weiß,
Du hast mindestens eine Mama in deiner unmittelbaren Nähe,
Die du kontaktieren kannst,
Mit der du dich vernetzen kannst.
Und dies hier ist ein Aufruf,
Bitte,
Bitte,
Bitte,
Mach es ganz aktiv.
Ich weiß,
Du hast schon mal die Erfahrung gemacht,
Dass du gewartet hast und gedacht hast,
Vielleicht kann ich selber irgendwie regeln oder ich traue mich nicht darüber sprechen.
Und dann sprichst du darüber und erstens merkst du,
Um wie viel es dir besser geht und zweitens,
Dass es der anderen Mama vielleicht ganz genauso ging.
Und wenn es ihr nicht so ging,
Dann kennt sie jemanden,
Der jemanden kennt,
Der jemanden kennt,
Dem es ganz genauso ging.
Im Mama sein oder generell auch im Leben ist alles möglich und alle Gefühle sind erlaubt.
Und je mehr wir uns das bewusst machen,
Desto leichter können wir dieses Abenteuerleben bestreiten und zwar zusammen.
Einmal noch,
Weil es mir so wichtig ist,
Ich sage es nochmal,
Das zweite V ist Vernetzung und ich bitte dich jedes Mal,
Wenn du dich hinterfragst,
Wenn ein schwieriger Moment ist oder auch einfach so,
Vernetze dich,
Frag nach,
Hol dir Hilfe bei deiner achtsamen Mama,
Deiner Wahl und das Schöne ist,
Sie wird nicht nur dir eine Hilfe sein,
Du kannst auch ihr eine Hilfe sein und so bildet sich das Netz,
Denn entweder kann sie deine Geschichte jemand anderen weitererzählen und diejenige Person fühlt sich dann besser oder du erzählst dann die Geschichte weiter,
Es vernetzt sich und wir Mamas können nach und nach zusammenwachsen,
Von all unseren Erfahrungen lernen und endlich lernen,
Dass wir ganz großartige Mamas sind in jedem einzelnen Augenblick.
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