
Der Stille Raum geben
In dieser Meditation laden wir die Stille ein und geben ihr Raum. Die Stille, die immer da ist. Manchmal ist sie etwas mehr im Hintergrund. Wir müssen uns ihr nur wieder zuwenden. Durch das Fühlen erhalten wir direkten Zugang dazu.
Transkription
Richtet euch gut ein,
Ihr Lieben.
Vielleicht auf dem Stuhl oder auf dem Bett.
Oder vielleicht sitzt ihr auch auf dem Boden.
Macht es euch bequem.
Schließt super gerne auch schon mal eure Augen.
Und wandert mit der Aufmerksamkeit nach innen.
Und dann fangt einfach mal an,
Tief in euren Bauch zu atmen.
Und mal ganz bewusst eure Atmung wahrzunehmen.
Wie sie durch euren Körper fließt.
Vielleicht nimmst du beim Einatmen die kühle Luft in den Nasenhöhlen wahr.
Und dann weiter,
Wie deine Brust und dein Bauch sich heben mit jeder Einatmung.
Und wie Bauch und Brust sich dann wieder senken mit der Ausatmung.
Und wie die Luft dann schon etwas aufgewärmt.
Wieder durch die Nasenhöhlen ausströmt.
Nimm einfach mal diesen ganz natürlichen Prozess wahr,
Für den du dich gar nicht anstrengen musst.
Und dann spür auch mal,
Was der tiefste Punkt ist,
An dem deine Atmung gelangt.
Bis wohin kannst du die Atmung wahrnehmen.
Und dann darfst du für diese Meditation heute mal ganz bewusst die Stille einladen und Raum machen für die Ruhe und die Stille,
Die dich umgibt.
Diese Stille,
Die immer da ist.
Auch wenn mal unsere Gedanken ganz stürmisch sind und mal unruhig.
Auch dann ist diese Stille da,
Der wir uns einfach immer mehr zuwenden müssen.
Es ist,
Als ob du innerlich eine Entscheidung triffst.
Ob du dich in deine Gedanken verstricken lässt.
Oder ob du jetzt entscheidest,
Einfach mal anzuhalten,
Innezuhalten.
Und der Stille,
Die immer da ist,
Einfach verstärkt in dein Leben einlädst.
Die Stille,
Die auch zwischen jedem deiner Gedanken ist.
Und doch finden wir meistens unsere Gedanken spannender und verfolgen Gedankenketten.
Aber wir können uns auch ganz bewusst für diese Pausen zwischen den Gedanken entscheiden.
Das Problem ist nämlich,
Dass Gedanken immer da sind oder immer mal mehr kommen und wieder gehen.
Die Frage ist,
Ob wir ihnen immer glauben müssen und uns in sie verwickeln lassen müssen.
Und wenn das in der Meditation immer wieder passiert,
Ist es auch gar kein Problem.
Du kannst immer wieder anhalten und dich der Stille widmen.
Anhalten und dieser Stille Raum geben.
Mehr Raum als sie vielleicht bisher hatte.
Anhalten und einfach mal zulassen,
Was dich zeigen möchte.
Anstatt abzuhauen in die Gedanken.
Nimm dir jetzt einfach mal einen Moment Zeit und gib dieser Stille Raum.
Du kannst dir vorstellen,
Dass sie sich wirklich um dich herum ausbreitet.
Und als ob du in diese Stille hineintrittst und dich ganz tief in diese Stille sinken lässt.
Wenn dein Verstand zwischendurch wieder abhaut und irgendwelchen Gedanken hinterherjagt,
Dann beruhige ihn ganz liebevoll und richte deine Aufmerksamkeit wieder auf die Ruhe und die Stille.
Zwischen diesen Gedanken.
Und es ist jetzt,
Als ob du dich in einen ganz bequemen Sessel fallen lässt.
Und immer mehr in dieser Ruhe loslässt.
Dich immer mehr sinken lässt.
Sodass alles andere,
Was gerade nicht so wichtig ist,
Von dir abfallen kann.
Und in dieser Stille entspannst du immer mehr und mehr.
Lässt immer mehr los.
Und in diese Stille hinein darfst du jetzt die Frage richten,
Wie fühlst du dich gerade?
Welche Stimmung oder welche Emotion taucht auf,
Wenn du dich dieser Stille zuwendest?
Das kann mal etwas ganz Subtiles sein,
Mal ein stärkeres Gefühl.
Oder du nimmst einfach nur diese reine Erfahrung der Ruhe und der Stille wahr.
Überlass dich dem voll und ganz.
Gib dich ganz dem Gefühl oder dieser Stille hin.
Es gibt gerade nichts für dich zu tun,
Nichts was du tun musst,
Was du tun sollst.
Für den Moment darfst du einfach nur sein.
Und diese Ruhe und diese Weite noch einen Moment genießen.
Und wenn dich irgendwas aus dieser Stille wieder wegzieht,
Dann ist es auch sehr interessant zu beobachten,
Welcher Impuls dich dann wieder wegzieht.
Welche Gedanken dich aus dieser Ruhe,
Aus der Stille wegziehen wollen.
Und das mal ganz bewusst wahrzunehmen.
Die Stille um uns herum ist immer da,
Wir müssen uns nur für sie entscheiden.
Uns ihr zuwenden,
Ihr Raum geben und ihr erlauben sich auszuweiten.
Nimm jetzt wieder deine Atmung wahr und ob sie sich vielleicht verändert hat.
Nimm ein paar tiefe Atemzüge und spür mal wie deine Bauchdecke sich hebt und wieder senkt.
Spür mal in deinem Körper und wie es deinem Körper gerade geht,
Wenn du dir ein paar Minuten Ruhe gegönnt hast.
Spür jetzt auch in deine Fingerspitzen und deine Zehen und fang ruhig an ganz kleine Bewegungen zu machen.
Und wieder zurück in deinen Körper zu kommen.
Kreis auch gerne mal deine Schultern bis hoch zu den Ohren und nach hinten zurück.
Und wenn es sich für dich gut anfühlt,
Dann darfst du ganz in deiner Zeit deine Augen öffnen und ganz hierher zurückkommen.
Ins Hier und Jetzt.
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