24:03
24:03

Achtsamkeit-Mediation: Nimm dich hier und heute wahr

by Mia Kirchmeier

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.4
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
226

In der Awareness Meditation geht es um die bewusste Wahrnehmung, unseres Körpers, unserer Gedanken und unserer Gefühle. Wir nehmen wahr, was vom Tag übrig geblieben ist und wie der Körper sich gerade anfühlt. Es geht darum, Gefühle und Gedanken einfach mal da sein zum lassen, ohne sie wegzuschieben oder uns mit ihnen zu identifizieren. Emotionen sind Energie in Bewegung (Energy in Motion) und wir dürfen lernen, diesen Energien Raum zu geben.

Transkription

Ihr dürft euch jetzt schon mal einen sehr bequemen Platz suchen,

Wirklich so,

Dass ihr gleich ganz entspannt sitzen könnt,

Auf dem Boden oder vielleicht auch auf einem Stuhl,

Je nachdem,

Wie es für euch angenehm ist.

Legt schon mal alles beiseite,

Was ihr nicht mehr braucht und schließt auch gerne schon mal langsam eure Augen und kommt in eurem Körper an und spür jetzt einfach mal in deinen Körper,

Ob du gerade noch irgendeine Bewegung brauchst,

Vielleicht rollst du die Schultern nochmals zurück.

Schau mal,

Ob es noch irgendeine Bewegung gibt,

Die es dir vielleicht gleich leichter macht,

Hier die Weile zu sitzen und dann darfst du schon mal ein paar tiefe Atemzüge in deinen Bauch hinein nehmen und gerne auch den Mund geöffnet lassen und auch gerne über den Mund ausatmen.

Mach das ganz ohne den Atem zu stark zu beeinflussen,

Sondern gib dem Körper einfach mal die Möglichkeit,

So zu atmen,

Wie er es gerade möchte und wie dein Körper das gerade braucht.

Beobachte einfach mal,

Wie dein Atem sich gerade verhält,

Ob er eher flach ist oder tief,

Ob du eher schnell atmest oder langsam und versuch hier das Ganze möglichst wertfrei zu beobachten.

Du kannst dir auch vorstellen,

Dass du innerlich einen Schritt zurück gehst und wirklich wie ein liebevoller Beobachter einfach mal schaust,

Was in deinem Körper so passiert.

Einfach mal beobachtest,

Wie dein Atem ein und wieder ausfließt und während der Meditation heute möchte ich dich auch einladen,

Genau so auch mal deine Gedanken zu beobachten.

Das heißt,

Wenn da ein Gedanke kommt,

Einfach aus dieser Perspektive des liebevollen Beobachters diesen Gedanken einfach mal neugierig zu betrachten.

Oft denken wir,

Wir müssen in der Meditation die Gedanken loswerden und möglichst beiseitschieben und uns anstrengen,

Damit sie nicht kommen.

Aber diesen inneren Kampf wollen wir heute einfach mal gar nicht führen.

Stattdessen gehen wir innerlich einfach diesen Schritt zurück und schauen einfach ganz neugierig und interessiert,

Was sich heute zeigt.

Du kannst auch einfach mal wahrnehmen,

Ob da heute viel los ist in deinem Kopf.

Sind da viele Gedanken,

Die sich zeigen oder ist es eher ruhig?

Und auch hier gibt es kein gut oder schlecht,

Kein richtig oder falsch.

Wir versuchen es heute einfach mal genau so anzunehmen,

Wie es ist,

Ohne gegen die Gedanken zu kämpfen,

Ohne uns über uns selbst und unsere Gedanken aufzurufen,

Wie wir das vielleicht sonst manchmal tun.

Und wenn du merkst,

Dass du zwischendurch mal mit einem Gedanken mitgehst,

Sobald du das bemerkst,

Geh einfach wieder zurück in den Sitz des Beobachters.

Denn genau diese Zurücktreten in diese Perspektive des Beobachters lässt uns mit der Zeit immer ruhiger werden und immer tiefer gehen.

Und wir gehen jetzt mit der Aufmerksamkeit vom Atem zu den Gedanken und jetzt zu unserem Körper.

Spür jetzt mal in deinen Körper hinein,

Wie er sich gerade anfühlt.

Und auch hier darfst du innerlich einen Schritt zurücktreten und das ganz neugierig betrachten.

Und auch wenn es dich gerade irgendwas nicht so gut anfühlt,

Dann lass dieses Gefühl heute mal genau so da sein,

Wie es ist.

Damit wir heute mal innerlich nicht gegen dieses Gefühl,

Vielleicht auch gegen einen Schmerz,

Dass wir heute nicht dagegen kämpfen,

Sondern dem einfach mal Raum schenken und es ganz liebevoll beobachten.

Du kannst dich auch selbst jetzt einmal fragen,

Was fühle ich gerade?

Was kann ich gerade in diesem Moment wahrnehmen?

Vielleicht ist es eine Hitze oder eine Kälte.

Vielleicht ist irgendwo auch eine Anspannung.

Nimm das einfach mal wahr,

Genau so wie es ist.

Ohne es verändern zu wollen.

Ohne es weghaben zu wollen.

Und manchmal sind es auch nur ganz subtile Dinge,

Die wir hier wahrnehmen können.

Ganz subtile Gefühle.

Und wir müssen diese auch gar nicht unbedingt benennen können.

Es reicht vollkommen aus,

Wenn du einfach innerlich zurücktrittst und das bemerkst,

Innerlich anhältst und all dem Raum gibst,

Was ich gerade zeigen möchte.

Und wenn zwischendurch wieder ein Gedanke kommt,

Ist das gar kein Problem.

Sondern du beobachtest das Ganze neugierig,

Kommst immer wieder zurück in diesen Sitz des Beobachters,

In den Sitz deines wahren Selbst und indem wir immer wieder innerlich zurücktreten und einfach beobachten,

Üben wir und finden immer mehr und mehr zu uns selbst.

Versuch dich in alles,

Was ich jetzt gerade zeigen möchte,

Einfach hinein zu entspannen,

Hineinzulegen und einfach innerlich loszulassen.

Immer mehr und mehr.

Wenn du eine Anspannung oder ein Gefühl wahrnehmen kannst,

Dann geh mit der Aufmerksamkeit genau dahin und entspann dich in diese Anspannung,

In dieses Gefühl hinein.

Innerlich nicht dagegen anzukämpfen,

Stattdessen Raum geben und immer mehr loslassen.

Und immer,

Wenn du dich wieder in Gedanken versunken findest,

Nimmst du nur interessiert wahr,

Was da gerade passiert und trittst wieder zurück,

Beobachtest.

Und du kannst auch wahrnehmen,

Wenn sich Gefühle oder Anspannungen verändern,

Wie sie sich vielleicht langsam auflösen,

Wenn du ihnen einmal den Raum dafür gibst.

Denn oft halten wir gerade Anspannungen und andere Gefühle,

Die wir vielleicht nicht haben wollen,

Fest,

Indem wir innerlich Widerstand leisten.

Versuchen sie zu verdrängen und sie damit eigentlich nur innerlich festzuhalten.

All das und diesen innerlichen Kampf,

Den wollen wir heute einfach mal loslassen und liebevoll beobachten.

Nimm deinen Atem wahr,

Ohne ihn zu verändern.

Regel ihn deinem Körper ein und wieder ausströmt.

Nimm wahr,

Wie du weniger selbst atmest,

Als viel mehr beatmet wirst.

Nimm mal wahr,

Wie sich dein Körper jetzt anfühlt,

Was sich vielleicht verändert hat im Vergleich zum Anfang dieser Meditation und spüre ganz langsam um deine Finger und deine Fußspitzen,

Nimm deine Sitzunterlage wahr und auch den Raum um dich herum,

In dem du dich gerade befindest.

Mach ganz langsam kleine Bewegungen,

Den Händen,

Den Füßen,

Vielleicht mit deinem Kopf.

Komm wieder ganz zurück in hier und jetzt.

Du kannst jetzt ganz in deinem Tempo die Augen wieder öffnen,

Wieder hierher zurückkommen.

Mach auch gerne jede Bewegung,

Die du gerade brauchst,

Um deinen Körper wieder aufzuwecken.

4.4 (17)

Neueste Bewertungen

Joachim

August 9, 2021

Wie eine Tasse Kaffee. Wieder munter und erholt

© 2026 Mia Kirchmeier. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 36 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else