
Gedanken achtsam beobachten
In dieser Meditation lernst du, achtsam deine Gedanken zu beobachten. Schulen wir die Fähigkeit des Gedankenbeobachtens regelmäßig, lernen wir, uns nicht mehr so sehr mit unseren Gedanken zu identifizieren. Das hilft uns, um schneller aus stressigen oder beängstigenden Gedankenkarussellen auszusteigen und wieder zu der eigenen friedlichen Mitte zu finden. Außerdem ist die Schulung des Gedankenbeobachtens der erste und wichtigste Schritt für jegliche weitere Veränderungsprozesse.
Transkription
Finde eine entspannte Position,
In der du angenehm und wach sitzen kannst.
Schließe deine Augen und komme an,
Schau,
Dass du dich wohl fühlst.
Stell dir vor,
Wie dich ein unsichtbarer Faden am obersten Punkt deines Kopfes sanft nach oben zieht und deine Wirbelsäule Richtung Himmel streckt.
Lass deine Schultern dabei sanft nach hinten unten fallen.
Wie fühlt es sich an,
So aufrecht und stabil zu sitzen?
Stell dir vor,
Wie aus dem unteren Ende Wurzeln in den Boden ragen,
Wie die Wurzeln sich ihren Weg nach unten bringen.
Spüre,
Wie es sich anfühlt,
So verwurzelt und geerdet zu sitzen.
Lass dich tragen vom Boden,
Bist sicher hier.
Nimm einen tiefen Atemzug ein und komme an im Hier und Jetzt.
Es gibt nichts zu erreichen,
Nichts zu tun.
Erlaube dir,
Für die nächsten Minuten ganz bei dir und ganz mit dir zu sein.
Atme tief ein,
Bringe mit jedem Einatmen und mehr Gelassenheit in deinen Geist.
Lass beim Ausatmen alle Anspannung aus deinem Körper gehen und lasse auch alle Gedanken aus deinem Geist gehen.
Nichts ist jetzt wichtig,
Außer hier und jeder Atemzug hilft dir dabei,
Noch mehr bei dir anzukommen,
Noch mehr.
Beobachte,
Wie bei jedem Einatmen durch deine Nase strömt.
Beobachte ganz genau,
Wo du das Einströmen deines Atems spüren kannst,
Die zwischen Oberlippen.
Nimm auch wahr,
Wie dein Atem weiter wandert und wie sich deine Bauchdecke bei jedem Einatmen hebt,
Wie sich dein ganzer Oberkörper mit Luft füllt und ein großer Raum voller Leben in dir entsteht.
Beobachte auch,
Wo du das Ausströmen deines Atems spürst,
Vielleicht in der Nase oder an der Oberlippe.
Nimm auch wahr,
Wie sich bei jedem Ausatmen deine Bauchdecke wieder senkt und die verbrauchte Luft aus deinem Körper entweicht.
Bleib bei deinem Atem und beobachte das Ein- und Ausströmen der Luft dort,
Wo du es am besten spüren kannst und wenn zwischendurch Gedanken in deinem Kopf auftauchen und du deinen Atem vergisst,
Dann ist das ganz normal.
Sobald du Gedanken bemerkst,
Halte dich nicht mit ihnen auf,
Lass sie einfach wieder gehen.
Unsere Gedanken sind wie Wolken,
Manchmal gibt es ganz viele,
Manchmal sind es ganz wenige.
So einfach wie sie kommen,
Ziehen sie auch wieder vorbei.
Lass deine Gedanken,
Genauso wie die Wolken,
Einfach vorbeiziehen und komme mit deiner Aufmerksamkeit zurück zu deinem Atem.
Spüre das sanfte Ein- und Ausströmen der Luft in deiner Nase,
Bei jedem Atemzug beobachte,
Wie sich dein Bauch ausdehnt und zusammenzieht.
Du bist nicht deine Gedanken,
Du bist der stille Beobachter deiner Gedanken,
Du bist nicht die Wolken,
Du bist der blaue,
Klare,
Friedliche Himmel dahinter.
Dein Atem ist immer dein Anker,
Um ins Hier und Jetzt zurückzukommen.
Immer wenn du deinen Atem beobachtest,
Bist du ganz in der Gegenwart.
Es gibt hier nichts zu erreichen und auch nichts zu bewerten.
Es gibt keine guten oder schlechten,
Wichtigen oder unwichtigen Gedanken.
Es sind einfach nur Gedanken,
Die wieder vorbeiziehen dürfen,
So wie die Wolken am Himmel.
Wir werden jetzt eine Minute lang zusammen in völliger Stille sitzen und uns mit unserem Atem verankern.
Ganz egal,
Ob viele Gedanken da waren,
Ganz egal,
Ob wenige da waren,
Alles darf genauso sein,
Wie es gerade ist.
Mit den nächsten Atemzügen bringe deine Aufmerksamkeit in deinen Körper,
Bewege ganz sanft deine Zehen und deine Finger,
Stricke deinen Körper und sei dir selbst dankbar dafür,
Dass du dir heute hier die Zeit für dich genommen hast.
Wenn du dich bereit fühlst,
Dann öffne mit dem nächsten tiefen Atemzug langsam deine Augen,
Zurück in der gewohnten Umgebung deines Alltags,
Erinnere dich jetzt und heute immer wieder daran,
Dass du der klare,
Friedliche Himmel bist,
Der stille Beobachter.
Deine Gedanken sind nur die Wolken und du kannst dich immer dafür entscheiden,
Ihnen nicht zu folgen und sie einfach vorbeiziehen zu lassen.
Dein Atem ist dein Anker und er hilft dir immer dabei,
Wieder ins Hier und Jetzt zurückzukommen.
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