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Mit dem Atem in Kontakt sein

by Birgit Strasser

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Aktivität
Meditation
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Alle
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Die Atemmeditation unterstützt dich dabei, deine Aufmerksamkeit auf den Atem auszurichten, den Fokus bei den Empfindungen deiner Atmung zu halten, sowie deinen persönlichen & individuellen Atemrhythmus zu erforschen. So kann die Atmung dein "Anker" werden, der dich im gegenwärtigen Moment verweilen und zur Ruhe kommen lässt und dir auch in herausfordernden Situationen des Alltags zur Verfügung steht.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen.

Hier spricht Birgit von achtsam innehalten.

Ich freue mich,

Dich mit meiner Stimme und meinen Worten durch die Meditation mit dem Atem in Kontakt sein,

Leiten zu dürfen.

Wähle eine dir vertraute Meditationshaltung im Sitzen und finde eine für dich passende,

Aufrechte,

Stabile und auch bequeme Position.

Dein Oberkörper darf sich aufrichten,

Der Nacken ist die natürliche Verlängerung deiner Wirbelsäule,

Die Schultern und Arme dürfen locker seitlich herabhängen,

Die Hände ruhen in deinem Schoß oder auf deinen Oberschenkeln,

Deine Gesichtszüge dürfen weich werden und dein Kiefer darf locker sein.

Eine innere Haltung von Offenheit,

Wachheit und auch Präsenz unterstützt dich bei dieser nun folgenden Meditation.

Nimm dir Zeit,

Inne zu halten und bei dir selbst anzukommen.

Lass deinen Körper und auch deinen Geist zur Ruhe kommen.

Lenke mit dem Schließen deiner Augen deine Aufmerksamkeit von außen nach innen und reduziere damit die Vielzahl der Sinnesreize des Alltags.

Erlaube dir,

Ins Spüren zu kommen und mit deinem Körper in Kontakt zu treten.

Spüre die Berührungspunkte deines Körpers mit der Sitzfläche und erlaube dir,

Gewicht abzugeben und mögliche Spannung loszulassen.

Wie fühlst du dich gerade?

Du musst weder entspannt noch besonders ruhig sein für die folgende Meditation.

Denn Meditation bedeutet,

Mit dem zu sein,

Was ist beziehungsweise sich dem,

Was gegenwärtig ist,

Zuzuwenden.

Nimm nun Kontakt zu deinem Atem auf und erforsche deinen persönlichen und ganz individuellen Atemrhythmus,

Ohne ihn verändern oder auch anders haben zu wollen.

Die Atembeobachtung ist eine universelle Übung.

Sie unterstützt dich,

Ins Hier und Jetzt zu kommen und mit dem gleichbleibenden Atemrhythmus zur Ruhe zu kommen.

Wo kannst du deinen Atemmoment dann spüren?

Vielleicht im Bereich der Nase und des Mundes oder einen Lufthauch bemerken kannst.

Kühlere Luft,

Die einströmt und etwas wärmere Luft,

Die wieder ausströmt oder im Bereich der Brust,

Die sich mit dem Einatmen hebt und mit dem Ausatmen wieder sinkt.

Ja oder du kannst deine Atmung im Bauch wahrnehmen,

Der sich auch nach vorne wölbt beim Einatmen und wieder etwas nach innen sinkt beim Ausatmen.

Entscheide dich für eine Stelle,

An der es dir leicht fällt,

Den Atem wahrzunehmen.

Dieser Körperbereich ist für heute dein Ankerpunkt,

Zu dem du jederzeit zurückkehren kannst.

Ja,

Dann erforsche die Qualität deines Atems.

Ist er heute eher kurz oder lang,

Frei oder eng,

Fühlt er sich eher flach oder tief an,

Empfindest du ihn eher als ruhig oder hektisch,

Angespannt oder entspannt,

Gleichmäßig oder eher stoßartig.

Alles darf sein,

Wie es ist.

Wenn du deinem Atem keine bestimmte Qualität zuschreiben kannst,

Dann spüre einfach,

Wie sich dein Ankerpunkt mit dem Einatmen ausdehnt und mit dem Ausatmen wieder zusammenzieht.

Atemzug für Atemzug,

Moment für Moment.

Den Atem nicht verändern und stattdessen deinen persönlichen Atemrhythmus entdecken und die damit verbundenen Empfindungen wahrnehmen und spüren.

Bemerke,

Wenn deine Aufmerksamkeit abschweift und dein Geist zu wandern beginnt in die Vergangenheit oder Zukunft und sich mit etwas vermeintlich Wichtigerem oder Interessanterem beschäftigt.

Ja,

Dann bringe deine Aufmerksamkeit wieder freundlich,

Aber auch entschieden zum Spüren deines Atems zurück und lass mögliche Gedanken wie Wolken am Himmel weiterziehen,

Ohne dich in ihrem Inhalt zu verstricken.

Folge deinem natürlichen Atemrhythmus mit fokussierter Aufmerksamkeit.

Einfach den ganzen Atemzyklus verfolgen.

Das Ein- und Ausatmen sowie auch den Raum und diese kurze Pause dazwischen.

Bemerke die Atemfülle nach dem Einatmen und die Atemlehre nach dem Ausatmen.

Während das Einatmen eine nährende und energiereiche und stärkende Wirkung hat,

Geht das Ausatmen mit Loslassen,

Seinlassen und eher Entspannung einher.

Einatmen spüre ich Ruhe und Ausatmen lasse ich los.

Ja,

Vergegenwärtige dir auch,

Dass es momentan gar nichts zu tun gibt.

Keine Erwartungen zu erfüllen,

Keine Höchstleistungen zu vollbringen und auch keine Vergleiche anzustreben.

Einfach die Atmung dem Körper überlassen.

Einen Atemzug nach dem anderen wahrnehmen.

Atemzug für Atemzug,

Moment für Moment.

Anschließend beende schön langsam die Meditation mit einigen tieferen Atemzügen.

Öffne die Augen,

Lenke deine Aufmerksamkeit wieder nach außen und bewahre dir,

So gut es dir möglich ist,

Dieses In-Kontakt-Sein mit deiner Atmung auch im Alltag.

© 2026 Birgit Strasser. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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