
Gedanken loslassen mit der Wolkenzauberfee | Meditation
Cognitive Shuffling: Gedanken loslassen mit der Wolkenzauberfee Eine sanfte Einschlafmeditation für Kinder ab etwa 5 Jahren. Gemeinsam mit der Wolkenzauberfee entdeckt Ihr Kind nacheinander kleine, voneinander unabhängige Bilder, die auftauchen und wieder verschwinden. Die Übung ist an das Prinzip des Cognitive Shuffling angelehnt und kann dabei helfen, den Kopf am Abend zur Ruhe kommen zu lassen und leichter einzuschlafen. Die Meditation dauert knapp 15 Minuten, die Musik läuft danach 15 Minuten weiter und klingt sachte aus, um einen sanften Übergang in den Schlaf zu gewährleisten. Credits: Musik via Pixabay von breakzstudios, Illustrationen dieses Podcasts enthalten teilweise KI-generierte Elemente; Gestaltung und Redaktion: Travel Traces.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du da bist.
Ich bin die Wolkenzauberfee und heute bleibe ich noch ein bisschen bei dir,
Während du es dir ganz gemütlich machst.
Vielleicht liegst du ja schon in deinem Bett.
Dann kuschel dich ganz gemütlich in deine Decke hinein und lege deinen Kopf so hin,
Wie es für dich am angenehmsten ist.
Und wenn du noch nicht im Bett liegst,
Dann such dir einen Platz.
An dem du dich richtig wohlfühlst und wo du dir es richtig bequem machen kannst.
Du musst jetzt nichts mehr tun.
Du darfst einfach daliegen Und meiner Stimme zu hören.
Atme einmal ganz ruhig durch die Nase ein.
Und wieder aus.
Und noch einmal ein- und wieder aus.
Vielleicht möchtest du jetzt gerne deine Augen schließen.
Kennst du das?
Wenn du schon so richtig müde bist und schlafen möchtest.
Aber in deinem Kopf ist noch so viel los,
Dass du einfach nicht schlafen kannst.
Da fällt dir plötzlich etwas ein,
Das heute passiert ist.
Und dann fällt dir ein,
Was du morgen machen möchtest.
Vielleicht erinnerst du dich an etwas,
Das jemand gesagt hat oder an etwas,
Das du noch machen wolltest.
Und kaum ist das eine da,
Kommt auch schon das nächste.
Manchmal ist das so in einem Kopf,
Nicht nur bei dir,
Sondern bei allen Menschen.
Aber weißt du was?
Wir probieren heute zusammen etwas aus.
Du und ich,
Wir schauen uns.
Vor unserem inneren Auge.
Ein paar Dinge an.
Also,
Wir schauen sie nicht wirklich an,
Wir stellen uns sie vor.
Immer nur eins,
Eins nach dem anderen.
Du musst dir gar nichts merken.
Du musst auch nicht überlegen,
Warum etwas da ist.
Wir stellen es uns einfach nur gemeinsam vor.
Und dann schauen wir,
Was so als nächstes kommt.
Am besten schließt du jetzt deine Augen.
Stell dir vor,
Vor uns schwebt ein roter Luftballon.
Ganz langsam bewegt er sich.
So ein ganz kleines bisschen hin und her.
Ein bisschen auf und ab.
Und ein bisschen nach links.
Wir schauen ihm einfach gemeinsam zu.
Jetzt steigt der Ballon ein wenig höher.
Und noch ein bisschen höher.
Er wird kleiner und kleiner.
Während er höher und höher steigt.
Wird er immer kleiner und kleiner.
Bis wir ihn gar nicht mehr sehen können.
Und jetzt Stell dir einmal vor,
Wie du nach unten schaust.
Da liegt eine kleine weiße Muschel.
Stellt sie dir einfach vor.
Ich setze mich neben dich.
Und wir betrachten gemeinsam die Muscheln.
Du nimmst sie in die Hand.
Spürst ihre raue,
Geriffelte Oberfläche.
Dann drehst du sie um.
Ihre Innenseite schimmert ganz hell.
Und wenn du sie ein wenig drehst,
Dann glänzt sie sogar.
Fühlen noch einmal,
Wie sie sich anfühlt.
Innen ganz glatt.
Und außen rau und gerillt und leicht gebogen.
Und jetzt legst du sie einfach auf den Boden.
Und den Text.
Direkt daneben eine gelbe Gummientel.
Sie schwimmt einfach an uns vorbei.
Ganz langsam.
Ganz gemütlich,
Sie hat es nicht eilig und lächelt in sich hinein.
Wir schauen ihr hinterher,
Bis sie verschwunden ist.
Und dort,
Dort hinten,
Schau nur,
Eine Schneeflocke fällt aus dem Himmel.
Nur eine einzige.
Ganz langsam fällt sie herunter.
So langsam,
Dass sie sich dabei sogar ein bisschen nach links dreht.
Und dann nach rechts bewegt.
Und dann immer weiter nach unten,
Bis sie neben deiner Muschel auf dem Boden aufkommt.
Und einfach verschwinden.
Mal sehen.
Was in unseren Gedanken als nächstes kommt.
Ein grüner Gummistiefel.
Wir schauen ihn uns an.
Er ist ziemlich groß und ganz grün.
Mehr müssen wir gar nicht über ihn erfahren.
Schon ist da wieder ein neues Ding erschienen.
Eine kleine Feder.
Sie schwebt an uns vorbei.
Ganz leicht,
Fast so,
Als würde sie überhaupt nichts wiegen.
Wir schauen ihr nach,
Wie sie durch die Luft tanzt.
Und dann plötzlich.
Kommt ein Windstoß.
Und dann ist doch sie einfach voll.
Jetzt wird es immer ruhiger.
Du darfst ganz gemütlich liegen bleiben.
Ich bin immer noch da.
Und jetzt stellen wir uns einen roten Apfel vor.
Hans Rund.
Wir schauen ihn einen Moment an.
Und dann.
.
.
Es doch eher wieder weg.
Aber da ist jetzt.
.
.
Eine kleine Seifenblase.
Sie schwebt vor uns.
Auf ihrer Oberfläche glänzen die Farben des Regenbogens.
Und dann ist auch sie einfach vorbei.
Dafür sehen wir jetzt Einen blauen Knopf.
Ganz klein ist er und rund.
Und schwupps.
.
.
Ist doch eher wieder weg.
Vielleicht merkst du,
Dass du gar nicht mehr so genau wissen möchtest,
Was da als nächstes kommt.
Das ist völlig in Ordnung.
Du kannst einfach weiter meiner Stimme lauschen.
Und dabei dösen oder einschlafen.
Und wenn du willst,
Dann schau hin.
Die kleine,
Weiche,
Weiße Feder ist wieder da.
Sie sinkt langsam nach unten.
Immer tiefer und tiefer,
Bis sie liegen bleibt.
Und jetzt?
Ein kleiner silberner Löffel,
Er glänzt.
Dann ist auch er wieder weg.
Ein grünes Blatt.
Von einer Eiche vielleicht.
Oder einer Linde.
Es dreht sich langsam in der Luft.
Und verschwindet.
Eine kleine gelbe Murmel.
Ganz rund.
Ganz glatt.
Und schon ist sie voll.
Bestimmt bist du inzwischen müde,
All die Dinge anzuschauen,
Die da kommen und doch wieder gehen.
Du darfst sie jetzt alle wegschicken.
Und ihnen sagen,
Dass sie für heute nicht mehr wiederkommen brauchen.
Wenn du müde bist,
Darfst du einfach einschlafen.
Ich bleibe noch ein bisschen bei dir,
Vielleicht kommt da ja doch noch ein Bild,
Das ich gerne mit dir anschaue.
Vielleicht aber auch nicht.
Denn du bist jetzt ganz ruhig,
Ganz still.
Ich werde nun nichts mehr sagen.
Aber ich bleibe bei dir,
Solange du es möchtest.
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