Lektion 1
Entspannungsübung
Wichtig ist, dass Ihr Kind zwei Routinen entwickelt, bevor es mit der Malmeditation beginnt: 1. Bereitstellen der Mal- oder Bastelutensilien und 2. eine kurze Entspannung, damit Ihr Kind es schafft, auch wirklich gut zuzuhören. Wir empfehlen daher, dass Ihr Kind immer erst diese kurze Entspannungsübung anhört, bevor es sich der konkreten Beschreibung widmet. Sie können in den kommenden Tagen ganz einfach diese erste Lektion auswählen und erneut abspielen. Die folgenden Lektionsbeschreibungen beinhalten die Rätsel für die Kinder für Sie zum Nachlesen.
Lektion 2
Kuscheltier
Ich bin weich und kuschelig. Mich gibt es vielen unterschiedlichen Farben. Meistens bin ich braun oder grau, aber ich kann auch ganz bunt sein. Ich bin ein Tier, aber kein lebendiges. Mal bin ich eine Katze, mal ein Hase. Ich kann ein Pferd sein oder eine Giraffe. Oft bin ich ein Bär. Manchmal bin ich klein. Manchmal bin ich riesig groß. Aber meistens habe ich genau die richtige Größe, damit ich in einen Kinderarm passe. Denn viele Kinder nehmen mich mit ins Bett. Sie halten mich im Arm und kuscheln mit mir. Dann können sie ruhig und zufrieden einschlafen.
Lektion 3
Elefant
Ich bin ein Tier. Ein ziemlich großes und schweres Tier. In freier Wildbahn findest du mich in Afrika und in Indien. In Zoos auf der ganzen Welt. Und manchmal reise ich auch mit einem Zirkus durch das Land. Ich habe vier Beine, einen langen Rüssel und große Ohren. Ein Fell habe ich nicht. Aber eine dicke Haut. Die ist grau und sieht fast ein bisschen aus wie Leder. Wenn man sie mir nicht gestohlen wurden, dann habe ich große weiße Eckzähne. Ich bin ein sanftmütiges Tier und bewege mich in der Regel eher langsam. Wenn ich jedoch geärgert werde, dann kann ich auch mal richtig wütend werden. Aber das kommt nur selten vor.
Lektion 4
Blume
Ich bin eine Pflanze. Mich gibt es in vielen unterschiedlichen Farben und Formen. Ich kann sehr groß sein oder winzig klein. Ich kann alleine stehen oder zusammen mit vielen anderen. Auf einer Wiese, im Garten oder am Straßenrand: du findest mich an vielen Stellen. Egal wie ich aussehe und welche Farbe ich habe, ich wachse immer dem Licht entgegen. Mein Kopf sitzt auf einem Stängel, von dem grüne Blätter abgehen. In der Mitte meines Köpfchens lassen sich gerne Bienen und Schmetterlinge nieder. Geschmückt werde ich von wunderschönen Blütenblättern.
Lektion 5
Himmel
Ich bin immer da, auch wenn du mich nicht immer siehst. Meistens bin ich blau, manchmal grau, morgens und abends bin ich rot und in der Nacht tiefschwarz. Ich umspanne die ganze Erde. Alle Menschen kennen mich. Sie sehen mich, wenn sie draußen sind und nach oben schauen. Die meisten mögen mich am liebsten anschauen, wenn die Sonne scheint und nur in paar kleine weiße Wolken an mir zu sehen sind. Manche mögen es aber auch, wenn ich dunkelgrau bin und es aus mir blitzt und donnert. Man sagt, bei mir sind die Engel zuhause.
Lektion 6
Fisch
Ich bin ein Tier. Von mir gibt es unzählige Arten. Mich findest du in allen Ländern der Welt, aber nur im Wasser. An der Luft kann ich nicht überleben. Ich lebe in den Meeren, in Flüssen, Seen und Bächen und manchmal auch in einem Aquarium. Ich habe keine Beine und Arme. Stattdessen habe ich Flossen. Auf meiner Haut findest du viele Schuppen. Meistens bin ich grau oder braun. Aber mich gibt es auch in vielen anderen Farben. Besonders beliebt bin ich, wenn ich goldfarben bin oder orange-weiß gestreift. Auch in blau, rot und grün gibt es mich und in vielen anderen Farben. Ich bin ziemlich glitschig und bewege mich im Wasser schnell und fidel.
Lektion 7
Baum
Ich stehe immer an einer Stelle. Um mich zu bewegen, brauche ich den Wind. In mir leben viele Tiere: kleine Raupen, Käfer, Würmer, Vögel und manchmal auch ein Eichhörnchen oder zwei. Ich bin fest mit dem Boden verbunden. Damit ich nicht umfalle, habe ich große dicke Wurzeln. Die halten meinen Stamm fest. Meistens ist mein Stamm braun, aber es gibt mich auch mit weißem Stamm. In meiner Krone wachsen viele Blätter und manchmal auch Äpfel, Birnen, Eicheln oder Nüsse. Ich kann sehr, sehr groß werden und sehr alt. Ich kann alleine stehen oder in großen Gruppen zusammen mit anderen. Dann bin ich ein kleiner Teil eines Waldes.
Lektion 8
Auto
Ich bin ein Ding. Ein ziemlich großes Ding. Mich gibt es zwar auch in klein, aber dann bin ich ein Spielzeug. In echt bin ich so groß, dass mindestens zwei Menschen in mich hineinpassen, meistens sind es sogar fünf, manchmal noch mehr. In mir sitzen die Menschen. Einer bestimmt, wo es hingeht und lenkt mich. Ich habe vier Räder, einen Motor und Scheibenwischer. Mich gibt es in vielen verschiedenen Farben. Ich kann sehr schnell sein. Die meisten Menschen lieben mich, weil ich sie von einem Ort an den anderen bringe. Zu viele von mir auf einmal sind aber gar nicht so gut, denn dann gibt es einen Stau und keiner kommt mehr voran.
Lektion 9
Schnee
Ich bin kein Mensch, kein Tier, keine Pflanze und ein Ding irgendwie auch nicht so richtig. Mal bin ich da, dann wieder weg. Nur an wenigen Stellen der Erde bin ich immer zu finden. Ich brauche es nämlich kalt. Deswegen gibt es mich nur im Winter oder an sehr kalten Orten der Erde. Wenn die Sonne auf mich scheint, dann glitzere ich. Ich falle sanft aus dem Himmel in zarten, weißen Flocken. Und wenn viele Flocken zusammenkommen, dann färben sie die Erde weiß. Sie sieht dann aus, wie mit Puderzucker überzogen. Die meisten Kinder lieben mich: Denn in mir kann man herumtoben, aus mir Höhlen bauen oder lustige Figuren und auf mir Schlitten fahren. Wenn ich frisch bin und man durch mich durchläuft, dann knirsche ich unter den Füßen.
Lektion 10
Sonne
Mich findest du, wenn du in den Himmel schaust. Aber selbst, wenn du nicht hinsiehst, kannst du mich an vielen Tagen spüren. Auf der Haut fühle ich mich angenehm warm an. Wenn ich dich zart berühre, ist es fast so als würde ich dich streicheln. Manchmal kitzle ich auch, vor allem auf der Nase. Dann kann es sein, dass du niesen und lachen musst. Wenn ich deine Haut zu lange wärme, mag sie das nicht besonders. Sie kann dann sehr rot werden und schmerzen. Dabei möchte ich dir gar nicht weh tun. Denn ich spende Leben und Licht. Jeden Morgen gehe ich auf – jeden Abend gehe ich unter und färbe den Himmel dabei leuchtend rot.
Lektion 11
Schildkröte
Ich bin ein Tier. Oft lebe ich im Wasser, bin eine gute Schwimmerin und kann tauchen. Trotzdem habe ich Beine, vier Beine. Damit laufe ich, wenn ich an Land bin. Da bin ich aber sehr langsam unterwegs. Überhaupt bin ich ein langsames und träges Tier. Vielleicht werde ich ja gerade deshalb so alt. Ich kann über 150 Jahre alt werden. Mein ganzes langes Leben lang trage ich mein Haus mit mir herum. Es ist ein dicker Panzer, in den ich mich zurückziehe, wenn ich Schutz brauche oder einfach nur schlafen will. Man kann mich als Haustier halten oder im Zoo bestaunen.
Lektion 12
Haus
Ich bin groß und schwer und meistens auch ziemlich stabil. Deswegen kann ich mich auch nicht von der Stelle bewegen. Bei mir ist es warm, wenn es draußen kalt ist und trocken, wenn es regnet. In der Nacht kannst du sicher bei mir schlafen. Meine Wände schützen dich vor Wind und Wetter. Mein Dach gibt dir Geborgenheit. Ich habe eine Tür, durch die du mich verlassen kannst und viele Fenster, aus denen du hinausschauen kannst. Manchmal habe ich einen Keller, manchmal einen Speicher. In mir gibt es verschiedene Zimmer: zum Kochen, zum Waschen, zum Lesen und zum Schlafen.
Lektion 13
See
Mich gibt es in groß und in klein. Ich bin jedoch immer flach. Hügel siehst du auf mir nur, wenn Wind weht oder du einen Stein wirfst. Ich bin bis zum Rand mit Wasser gefüllt. In mir schwimmen Fische und Frösche, auf mir Enten und Schwäne. Im Sommer mögen es viele Menschen, an meinem Ufer zu liegen, in mir zu schwimmen oder auf mir mit dem Boot zu fahren. Wenn es im Winter richtig kalt ist, kannst du auf mir Schlittschuh laufen. Denn dann bin ich zugefroren. Wenn ich sehr klein bin, dann nennt man mich auch Teich.
Lektion 14
Mond
Manchmal kannst du mich am Tag sehen. Aber viel öfter und besser siehst du mich in der Nacht. Ich kann dick sein, halb oder sehr schmal. Manchmal bin ich auch ganz weg. Es gibt Kinder, die denken, ich sei aus Käse – andere sehen ein Gesicht in mir. Auf mir leben keine Menschen, aber ein paar wenige haben mich schon besucht. Dazu sind sie mit einer Rakete geflogen. Denn ich bin hoch
oben am Himmel und umkreise die Erde. Über mich gibt es viele Lieder und Gedichte. Denn die meisten Menschen mögen mich sehr gerne.
Lektion 15
Tisch
Mich gibt es in groß und in klein. Ich habe vier Beine, meistens. Aber ich bin kein Tier. Ich bin ein Möbelstück. In jedem Haus gibt es mindestens einen von mir, meistens aber viel mehr. An mir kannst du sitzen, essen, trinken, lesen, schreiben, malen und basteln. Wahrscheinlich sitzt auch du jetzt genau in diesem Moment an mir. Zu mir gehören meistens einige Stühle oder auch eine Bank. Oft bin ich aus Holz. Meine Beine sind übrigens keine echten Beine. Man nennt sie nur so, weil ich darauf stehe.
Lektion 16
Stiefel
Ich bin kein Mensch und kein Tier und doch kann ich laufen. Ich bestehe aus Leder. Manchmal gibt es mich aber auch aus Gummi. Dann werden deine Füße nicht nass. Mit mir kann man viele schöne Sachen unternehmen: reiten, angeln, durch den Schnee stapfen, in Pfützen springen oder durch den Matsch laufen. Im Sommer tragen die Menschen mich selten, dafür umso öfter im Herbst und Winter. Im Winter bin ich oft gefüttert, nein nicht mit Essen, mit Fell oder Wolle. Dann wärme ich nicht nur die Füße der Menschen, sondern auch ihre Unterschenkel.
Lektion 17
Biene
Ich bin ein Tier. Im Winter siehst du mich nicht. Erst im Frühling traue ich mich wieder raus. Denn ich liebe die Sonne. Und weißt du auch warum? Weil die Sonne dafür sorgt, dass die Blumen wachsen und Blumen liebe ich noch mehr. Im Sommer verbringe ich den ganzen Tag damit von einer Blume zur anderen zu fliegen und ihren Nektar einzusammeln. Ich bin sehr fleißig. Denn den Nektar, den brauchen meine Schwestern, weil sie daraus Honig machen. Manche Kinder laufen weg, wenn sie mich sehen. Dabei will ich sie doch gar nicht stechen. Ich bin sehr freundlich und eigentlich sehe ich in meinem braungelben Ringelkleid auch ziemlich lustig aus. Meinst du nicht auch?
Lektion 18
Eiscreme
Ich bin lecker, verdammt lecker. Mich gibt es in weiß, in rot, in grün, in gelb und in jeder anderen Farbe, die du dir denken kannst, im Becher, in der Waffel oder am Stil. Ich schmecke nach Schokolade, Erdbeere, Vanille oder Kirsch oder auch ganz anders. Aber egal wie ich aussehe und schmecke, eines bin ich immer: Ziemlich kalt: Denn, wenn ich zu warm werde, dann schmelze ich und lauf dir weg. Das gibt dann klebrige Finger und oft auch `ne ziemliche Sauerei.
Lektion 19
Flugzeug
Mich gibt es am Boden, aber viel häufiger siehst du mich, wenn ich in der Luft unterwegs bin. Ich kann sehr groß sein oder auch ziemlich klein, sogar als Spielzeug gibt es mich. Ein Vogel bin ich nicht, eine Fliege auch nicht. Aber das mit dem Fliegen kann ich trotzdem gut. Allerdings bin ich kein Tier und auch keine Pflanze. Ich bin von Menschen gebaut. Sie nutzen mich, wenn sie verreisen wollen. Dann kommen ihre Koffer in meinen großen Bauch und die Menschen nehmen in mir Platz und steigen erst wieder aus, wenn ich gelandet bin. Na ja, das stimmt nicht ganz, denn manche springen auch einfach aus mir heraus. Das tun sie aber nur, wenn sie einen Fallschirm haben.
Lektion 20
Wolke
Ich bin weich, weiß und fluffig. Du siehst mich, wenn du in den Himmel schaust. Mal bin ich groß, mal klein, mal alleine, mal mit vielen. Wenn du länger hinschaust, dann kannst du sehen, wie ich meine Form ändere. Manche sagen, ich sehe aus wie ein Schaf. Im Grunde kann ich aber jede Form annehmen. Habe ich vorhin gesagt, ich bin weiß? Ja stimmt, aber manchmal bin ich auch grau. Dann hat sich so viel Wasser in mir gesammelt, dass es bald regnen wird. Und im Winter schicke ich die Schneeflocken zu dir herab.
Lektion 21
Meer
Ich bin groß und wild und unbändig. Wenn du mich anschaust, dann wirst du nicht erkennen können, wo ich ende, so groß bin. Die größten Tiere der Erde leben in mir und die größten Schiffe, die je gebaut wurden, sind auf mir unterwegs. Im Sommer lieben es viele Menschen an meinem Ufer zu liegen und den Wellen zuzuhören. In mir kannst du baden, tauchen, schnorcheln oder einfach nur wild herumtoben. Aber Achtung, schlucke ja nicht mein Wasser, denn das schmeckt salzig.
Lektion 22
Katze
Ich bin ein Tier: Mich findest du nicht nur in vielen Wohn- und Schlafzimmern, ich bin auch gerne draußen unterwegs. Da streune ich dann durch Gärten, Wiesen und Wälder und jage den Schmetterlingen hinterher. Ab und zu fange ich auch eine Maus. Aber fressen mag ich die nicht so gerne. Ich bringe sie meinen lieben Menschenfreunden, denn die armen können ja keine Mäuse fangen. Nach meinen Ausflügen draußen, ziehe ich mich gerne auf ein kuscheliges Sofa zurück. Ein Kopfkissen tut es aber auch. Dort rolle ich mich zusammen und schnurre zufrieden vor mich hin.
Lektion 23
Wüste
Die größte meiner Art findest du in Afrika. Ich bin groß wie ein Meer, aber kein bisschen nass. Im Gegenteil ich bin staubtrocken. Denn ich bestehe aus Sand, der unter deinen Füßen knirscht. Sand soweit das Auge blicken kann. Der Himmel über mir wird richtig heiß. Schatten suchst du bei mir vergeblich. Denn in mir wächst kein einziger Baum, kein Strauch und auch keine Blume. Tot bin ich trotzdem nicht, denn es gibt Tiere, die sich an das Leben im heißen Sand angepasst haben. Manche Käfer- und Skorpionarten zum Beispiel.
Lektion 24
Brücke
Ich bin kein Mensch und auch kein Tier. Eine Pflanze bin ich auch nicht. Manchmal bin ich aus Holz oder Glas, meistens jedoch aus Stein oder Beton. Bewegungslos ruhe ich an einer Stelle und sorge dafür, dass du sicher von einer Seite auf die andere kommst. Unter mir kann ein Fluss sein oder ein tiefes Tal. Mich gibt es in klein für Menschen oder in ganz groß. Dann können Autos, LKW und sogar Züge über mich fahren.
Lektion 25
Regen
Ich bin kein Mensch und auch kein Tier. Mich gibt es nur an bestimmten Tagen. Du kannst mich nicht bestellen und mich auch nicht stoppen. Wenn meine Zeit gekommen ist, dann bin ich einfach da. Mal sanft und leise in nur einzelnen Tropfen, mal kurz und heftig und manchmal so stark, dass das Wasser die Straße hinab läuft, als wäre sie ein kleiner Bach. Wenn du in mich gerätst, dann wirst du nass. Es sei denn du hast einen Schirm bei dir. Und wenn du jetzt noch Gummistiefel trägst, dann kannst du in die Pfützen springen, die ich bilde.
Lektion 26
Vogel
Ich bin ein Tier. Mich gibt es in ganz klein. Dann bin ich gerade einmal so groß wie dein Daumen oder in sehr groß. Mich findest du in deinem Garten, auf dem Schulhof oder im Park. Dann fliege ich von einem Baum zum anderen oder picke auf der Erde herum. Manche meiner Artgenossen mögen den Winter gar nicht. Deswegen fliegen sie im Herbst in den Süden. Sie kommen aber jedes Jahr im Frühling zurück. Die meisten Menschen freuen sich, uns dann wieder zu sehen, weil das ein Zeichen dafür ist, dass es wieder wärmer wird.
Lektion 27
Bett
Mich kennst du, seit du auf der Welt bist. Ich bin kein Tier und auch kein Mensch. Trotzdem habe ich Beine, vier Beine. Mit denen kann ich aber nicht laufen. Am Anfang hattest du mich in ganz klein mit Gittern an den Seiten, damit du nicht aus mir herausfallen kannst. Inzwischen hast du mich sicher in einer größeren Variante und freust dich, wenn du abends in mich hineinklettern kannst. Denn ich bin weich und wenn du dich zudeckst auch mollig warm und sehr gemütlich. In mir lässt es sich wunderbar schlafen und träumen.
Lektion 28
Sterne
Von uns gibt es so viele, dass es dir unmöglich ist, uns alle zu zählen. Uns siehst du nur am Abend und in der Nacht, wenn du in den Himmel schaust und uns keine Wolken verdecken. Einer von uns soll den Heiligen drei Königen den Weg zum Jesuskind gezeigt haben. Dieser eine von uns wird oft mit einem langen Schweif dargestellt. Andere von uns bilden Zeichen am Himmel, zum Beispiel den „großen Wagen“. Uns gibt es aber auch oft als Weihnachtsplätzchen mit viel Zimt oder man schneidet uns aus Papier aus und klebt uns an die Fenster. Oft hängen wir auch im Weihnachtsbaum.
Lektion 29
Schmetterling
Ich bin ein Verwandlungskünstler. Zuerst bewege ich mich kriechend auf Ästen und Blättern voran, dann schlafe ich und wenn ich erwache habe ich wunderschöne große Flügel. Mich gibt es in sehr klein und in größer. Oft bin ich gelb oder weiß, aber es gibt mich in den schillerndsten Farben, die du dir vorstellen kannst. Ich fliege von Blüte zu Blüte, tanze in der Sonne und bereite den meisten Menschen viel Freude. Sie schauen mir gerne zu bei meinem Tanz auf der Blumenwiese. Und die meisten finden mich auch sehr schön.
Lektion 30
Wald
Ich bin ein Ort. In mir wachsen viele Pflanzen. Moose, Sträucher, Büsche, Bäume und Pilze. Und in all diesen Pflanzen leben viele Tiere: Raupen, Käfer, Vögel, Eichhörnchen. Aber auch größere Tiere wie Wildschweine, Rehe und Hirsche finden bei mir ein Zuhause. In mir kannst du stundenlang spazieren gehen. Unter deinen Füßen hörst du das abgefallene Laub rascheln und über deinem Kopf die Blätter im Wind. Ich bin ein Ort, an dem viele Märchen und Sagen spielen.