
Ruhig und klar aufstehen und in den Tag starten
Diese geführte Morgenmeditation hilft dir dabei, ruhig und klar in den Tag zu starten. Über Atem, Körperwahrnehmung und eine einfache innere Ausrichtung findest du Orientierung, ohne direkt in Druck oder Hektik zu gehen. Ideal für einen bewussten Start in den Morgen.
Transkription
Guten Morgen.
Diese Meditation ist dafür gedacht,
Ruhig und auch richtig in den Tag zu starten.
Vielleicht bist du gerade erst wach geworden.
Vielleicht liegt der Tag noch ganz offen vor dir.
Vielleicht sind da aber auch schon die ersten Gedanken.
Aufgaben.
Termine.
Erwartungen.
Du musst dich jetzt nur nicht um alles gleichzeitig kümmern.
Für diesen Moment reicht es,
Erstmal hier anzukommen.
Zunächst.
.
.
Nimm deinen Körper wahr.
So wie er gerade ist.
Vielleicht noch müde?
Vielleicht schon wach.
Vielleicht irgendwo angespannt.
Oder einfach neutral.
Alles davon darf so sein,
Wie es ist.
Spüre die Unterlage unter dir.
Vielleicht ein Bett?
Ein Stuhl.
Das Sofa,
Oder du spürst den Boden unter deinen Füßen.
Du bist hier.
Am Anfang.
Dieses Tages.
Bring deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Nicht um ihn zu verändern.
Nur um ihn zu bemerken.
So wie er ist.
Ein.
Und auch aus.
Vielleicht kommt mit jeder Einatmung ein kleines bisschen mehr Frische in deinen Körper.
Und mit jeder Ausatmung.
Wird alles ein klein bisschen weicher.
Einholt.
Etwas wacher.
Aus.
Etwas Druck abgeben.
Ganz ruhig.
Ohne große Anstrengung.
Lenke deine Aufmerksamkeit von deinem Atem.
Zu deinem Gesicht.
Die Stirn darf weich werden.
Der Bereich um die Augen darf locker bleiben.
Der Kiefer darf sich lösen.
Es entsteht etwas Raum zwischen Ober- und Unterkiefer.
Die Schultern dürfen sinken.
Du musst nicht angespannt in diesen Tag starten.
Du darfst ruhig beginnen.
Klar.
Und Schritt für Schritt.
Vielleicht tauchen Gedanken auf.
Zu dem,
Was heute zu tun ist.
Zu dem,
Was wichtig ist.
Was du nicht vergessen möchtest.
Du musst diese Gedanken auch nicht wegschieben.
Aber du musst ihn auch nicht sofort folgen.
Der Tag muss nicht jetzt auf einmal bewältigt werden.
Nur dieser Moment für jetzt.
Nur dieser eine Atemzug.
Nur der nächste kleine Schritt.
Frag dich für einen Moment.
Wie möchte ich heute durch den Tag gehen?
Nicht perfekt.
Nicht besonders.
Nur mit einer kleinen Richtung.
Vielleicht mit Ruhe.
Vielleicht mit Klarheit.
Vielleicht mit Freundlichkeit.
Auch zu dir selbst.
Vielleicht mit Konzentration.
Vielleicht Gelassenheit.
Wähle ein Wort für diesen Tag aus.
Nur ein einfaches Wort.
Z.
B.
Ruhe,
Klarheit,
Geduld,
Stärke.
Oder ein anderes Wort,
Das für dich passt.
Lass dieses Wort für einen Moment da sein.
Und spüre noch einmal in deinen Körper hinein.
Diffuser.
Die Beine.
Der Rücken.
Die Schultern.
Das Gesicht,
Und der Atem.
Vielleicht kannst du dein Wort auch mit deinem Körper verbinden.
Nicht als Aufgabe formuliert,
Eher als Erinnerung.
Und du darfst immer wieder zu diesem Wort und auch zu deinem Körper zurückkommen.
Zu deinem Atem.
Und auch zu Deinem nächsten Schritt.
Denn du musst jetzt nicht den ganzen Tag klären,
Organisieren.
Vielleicht reicht es,
Den ersten kleinen Schritt zu kennen.
Aufstehen.
Wasser trinken.
Duschen.
Essen.
Losgehen.
Beginne mit einer Sache.
Nur den ersten Schritt.
Mehr ist gerade nicht nötig.
Nimm noch einen ruhigen Atemzug ein.
Und aus.
Spüre den Kontakt zur Unterlage.
Spüre deinen Körper.
Spüre,
Dass du nicht hetzen musst,
Um diesen Tag zu beginnen.
Du darfst in Ruhe starten.
Klar.
Dach und Schritt für Schritt.
Wenn du bereit bist.
Nimm diese Ruhe mit in deinen Tag.
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