
Fußsohlen-Meditation (nicht nur) für Teenager
Für Teenager (und Erwachsene), jederzeit und überall, um die Aufmerksamkeit in der Gegenwart zu verankern. Beim Warten in der Supermarktschlange. Wenn Du nervös oder ängstlich wirst.
Transkription
Fußsohlenmeditation.
Dies ist eine informelle Meditation,
Die du jederzeit und überall machen kannst.
Steh bitte auf.
Am besten du machst es ohne Schuhe,
Sodass du wirklich den Boden unter deinen Füßen spüren kannst.
Und wie du da so stehst,
Nimm mal den Boden unter deinen Füßen wahr.
Ist er hart oder etwas weich?
Versuch vielleicht mal deine Zehen auszustrecken.
Wiege dich vielleicht mal etwas nach vorne und nach hinten und merke dabei,
Wie sich das anfühlt,
Wenn dein Gewicht sich verlagert.
Hin und her.
Und dann wiege dich vielleicht mal von einer Seite zur anderen.
Sehr langsam.
Und spür dabei,
Wie sich die Gewichtsverlagerung anfühlt.
Was geschieht in deinem Körper,
Wenn du dich zu weit in eine Richtung lehnst?
Magst du mal mit deinen Knien kleine Kreise beschreiben?
Und während du das machst,
Nimm einfach die Empfindungen in deinen Fußsohlen wahr.
Dein Gewicht,
Das auf dem Boden drückt.
Vielleicht auch,
Wie sich deine Socken anfühlen.
Und vielleicht kreist du deine Knie jetzt mal in die andere Richtung.
Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf,
Wie dein Körper sich bewegt und wie sich deine Fußsohlen auf dem Boden anfühlen.
Nimm diese körperlichen Empfindungen in dem Augenblick wahr,
In dem sie geschehen.
Und jetzt werde wieder still und nimm dein Gewicht wahr,
Wie es auf dem Boden drückt.
Die Empfindungen an den Unterseiten deiner Füße auf dem Boden.
Und nun fang langsam und sanft an zu gehen.
Bemerke dabei,
Die sich verändernden Empfindungen in deinen Fußsohlen.
Mach den ersten Schritt.
Heb einen Fuß.
Mach einen Schritt nach vorne und setzt den Fuß auf dem Boden auf.
Ganz langsam.
Nimm die Bewegung deines Beines durch den Raum wahr,
Wie deine Ferse auf dem Boden aufsetzt.
Dann die Ballen,
Die Zehen.
Dann bewege deinen anderen Fuß und mach den nächsten Schritt.
Nimm wieder die Bewegung deines Beines durch den Raum wahr.
Hebe es an.
Bewege es nach vorne.
Setze die Ferse auf den Boden auf.
Dann den Rest des Fußes.
Und merke dabei auch die Temperatur und die Verlagerung deines Gewichtes.
Und dann den nächsten Schritt.
Es geht nicht darum,
Irgendwo hinzugehen oder irgendwo anzukommen,
Sondern es geht darum,
Die Bewegung deiner Füße wahrzunehmen.
Das Gefühl deiner Füße auf dem Boden.
Körperempfindungen wahrzunehmen.
Berührung.
Druck.
Schritt für Schritt.
Geh langsam.
Bleib mit deiner Aufmerksamkeit bei den Empfindungen beim Gehen.
Wenn du ein paar Schritte gegangen bist,
Kehre zurück zum Stehen.
Einfach nur stehen.
Nimm deine Füße wahr.
Das Gewicht deines Körpers.
Das Gefühl in deinen Füßen.
Vielleicht schätzt du deine Füße wert.
Diese Füße,
Die dich überall hintragen,
Die so viel für dich tun.
Wir merken so selten,
Was unsere Füße alles für uns tun.
Schenke dir vielleicht einen Moment der Dankbarkeit für die harte Arbeit,
Die deine Füße den ganzen Tag lang leisten.
Das ist die Fußsohlenmeditation.
Du kannst sie immer und überall machen.
Wenn du im Supermarkt in der Schlange stehst,
Wenn du nervös oder ängstlich wirst,
Spüre einfach die Sohlen deiner Füße auf dem Boden.
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