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My Little Meditation, Einführung; Was ist Meditation?

by Vily Bergen

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Meditation
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In dieser Einführung für Eltern, wirst Du erfahren, was genau Meditation ist, was die wisschenschaftlich nachweisbare Wirkung, oder was der Unterschied zu Mindfulness ist oder wie Du die Meditationen für Dein Kind individuel gestalten kannst. Danach bist Du startklar, Dein Kind mit Hilfe der Meditation zu einer in sich gewachsenen Person, voller Strahlkraft und Zuversicht heranzuführen.

Transkription

Was ist Meditation?

Die ursprüngliche Bedeutung von Meditation heißt,

Sich mit etwas vertraut machen.

Genauer gesagt,

Sich mit dem Prozess der geistigen Konzentration vertraut zu machen.

Dabei erkennt man wieder,

Dass man nicht seine Gedanken ist,

Sondern eine strahlend schöne Seele,

Die aus einer allumfassenden Liebe kommt.

Über die Zeit wurden die ursprünglich aus dem östlichen Raum zu uns strömenden Meditationsformen abgewandelt oder ergänzt und heute gibt es eine Unzahl an verschiedenen Meditationsformen.

Von der Atemmeditation,

Wobei die Konzentration auf dem Atem liegt,

Über die Meditation,

Die auf die Visualisierung einer imaginären Reise ausgerichtet ist,

Oder einfach die wiederholte Aussprache eines Satzes,

Wie ein Mantra zum Beispiel.

Bei der Meditation geht es vorwiegend darum,

Gefühlen und Gedanken urteilslos freien Lauf zu lassen,

Was uns wiederum hilft,

Besser zu verstehen,

Dass Gedanken und daraus resultierende Gefühle unbeständig sind und uns nicht verletzen können,

Da sie nicht wir selbst sind.

Über die Meditation gelingt es dann immer besser,

Die wahre Natur unseres Selbst zu erkennen und es schließlich wertfrei und liebevoll zu umarmen.

Meditation heißt auch,

In einen inneren Raum zu gelangen,

In dem du dich sicher und geborgen fühlst.

In diesem Raum bist du von Liebe und innerer Weisheit getragen.

Hier hörst du deine innere Stimme,

Hier findest du alle Antworten und siehst dein eigenes strahlendes Licht.

Dieser Raum steht dir jederzeit und überall zur Verfügung.

Alles,

Was du hier wahrnimmst,

Siehst,

Spürst und hörst,

Ist deine eigene Wahrheit.

Die Wirkung von Meditation Meditation hilft,

Die Aufmerksamkeit vom Außen ins Innere zu lenken,

Dorthin,

Wo es sich rundum gut anfühlt,

Ganz alleine mit sich selbst zu sein.

Auch lassen sich die tägliche Informationsflut,

Der Stress im Beruf,

Ängste oder Konzentrationsschwächen reduzieren.

Es schafft körperliche Entspannung,

Beruhigung und Klarheit der eigenen Gedanken,

Verbessert die Aufmerksamkeit und Konzentration,

Stärkt die Lernfähigkeit,

Den Selbstwert,

Die Vitalität,

Die Lebensfreude und optimiert die körperliche sowie geistige Wahrnehmung.

Auch kann Meditation helfen,

Gedanken und Ängste zu kontrollieren.

Wichtig ist,

Sich Zeit zu nehmen,

Dabei richtig und bewusst zu atmen und die Erlebnisse wie Gefühle und Bilder,

Die während der Meditation entstehen,

Anschließend mit einer Vertrauensperson auszutauschen.

Meditation im Kontext zur modernen Wissenschaft Es gibt bereits eine Unzahl an wissenschaftlichen Studien,

Die belegen,

Dass Ängste,

Depressionen,

Stress oder Unruhe durch regelmäßige Meditation reduziert werden können.

Der Spiegel des Stresshormons,

Cortisol als auch Entzündungsbotenstoffe im Blut werden dabei gesenkt.

Diese Veränderungen lassen sich bis auf die molekulare Ebene nachweisen.

Renommierte US-Tumorzentren wie die Sloan-Kettering-Klinik in New York,

Die Harvard Medical School oder die Mayo-Klinik setzen bereits seit Jahren begleitend zur konventionellen ärztlichen Betreuung eine sogenannte Body-Mind-Medizin wie Yoga und eben auch Meditation bei der Behandlung ihrer Krebspatienten ein.

Nebenwirkungen der Chemotherapie wie Übelkeit werden reduziert,

Das Immun- und Nervensystem nachweislich gestärkt.

Insbesondere wird das geistige und das emotionale Wohlbefinden der Patienten verbessert.

Wie wollen wir dieses Es nennen?

Prana,

Licht,

Quelle oder Gott?

Wie wir schon gehört haben,

Betreten wir während der Meditation einen inneren Raum,

Worin wir nicht nur mit unserem wahren Selbst in Kontakt treten,

Sondern uns auch mit einer Art Energie oder Kraft auffüllen,

Die außerhalb von uns lebt und existiert.

Diese Kraft wird oft Prana genannt,

Licht,

Liebe,

Energie,

Universelle Kraft,

Heiliger Geist oder auch Gott.

Für viele ist die Frage,

Wie sie dieses Es nennen sollen,

Jedoch zu kompliziert.

Auch stoßen sich viele unnötigerweise an diesen Begriffen wie Gott oder universelle Liebe.

Jedoch gerade hier sollte man ganz deutlich sagen,

Dass es vollkommen irrelevant ist,

Wie Du dieses Es nennst.

Das Wichtigste ist,

Dass Du Es erlebst.

Denn sobald Du einmal erlebt hast,

Was dieses Es in Dir alles bewirken kann,

Wie es sich anfühlt,

Wie es Dich von innen nach außen öffnet zum Beispiel,

Dann weißt Du einfach,

Dass Du es brauchst und dass Du immer mehr davon erfahren willst.

Also genieße Deine Freiheit,

Es benennen zu können,

Wie immer Du willst.

Ich persönlich nenne Es meistens Quelle oder Gott.

Weniger Ängste und Sorgen durch Meditation.

Wie geht das?

Umso mehr wir meditieren,

Desto mehr können wir neurale Verknüpfungen in unserem Hirn verlieren.

Und wozu soll das gut sein?

Etwas verlieren?

Nun in diesem Fall funktioniert das so.

In unserem Hirn gibt es ein Zentrum oder einen Teil,

Den wir gewöhnlich als Ego kennen,

Also eine Art Kommandozentrale.

Über Millionen von Jahren haben sich in unserem Gehirn neurale Verbindungen entwickelt,

Die es uns ermöglichen,

Innerhalb kürzester Zeit auf Gefühle wie Schmerz oder Angriff mit teilweise auch tödlichen Verteidigungsstrategien zu reagieren,

Zum Beispiel im Fall eines Angriffs durch einen Säbelzahntiger.

Aber instinktgetriebene Überlebensmechanismen eignen sich immer weniger gut in unserer sozialisierten Welt,

Worin Werte wie Mitgefühl und Weisheit propagiert werden.

Meditation hilft uns,

Diese neuralen Verbindungen zu destabilisieren,

Um eine Art Pufferzone zwischen äußerem Reiz und der eigenen Reaktion aufzubauen.

Umso mehr du meditierst,

Wirst du mit mehr Gelassenheit und Ruhe auf äußere Reize,

Wie zum Beispiel Kritik oder persönliche Beleidigungen reagieren.

Über die Zeit wirst du sogar so weit kommen,

Dass du vielleicht gar nicht mehr reagierst,

Weil es dir einfach zu dumm geworden ist,

Dauernd in Kontrolle zu sein oder Recht haben zu müssen.

Na,

Wenn das nicht vielversprechend klingt,

Ein Leben ohne diesen ständigen Drang Recht haben zu müssen,

Klingt super entspannend.

Der Unterschied zwischen Mindfulness,

Auch Achtsamkeit genannt,

Und Meditation Seit kurzem hören wir immer öfter von Mindfulness oder Mindful Meditation.

Nun,

Was ist der Unterschied zur herkömmlichen Meditation?

Im Grunde nichts,

Da beide das gleiche Ziel haben,

Den Geist zu beruhigen und Körper und Geist zu entspannen.

Allerdings scheint der Begriff Meditation zunehmend ein kleines Imageproblem zu haben,

Denn die meisten assoziieren damit alte,

Nach Moder riechende Mönche oder fernöstliche Gurus oder gewagte Konzepte wie absolute Wahrheit oder auch Reinkarnation.

Kurz gesagt,

Meditation erscheint zunehmend passiv und unheb.

Mindfulness auf der anderen Seite wird eher im wissenschaftlichen Kontext verstanden,

Verknüpft mit rationaler Logik und dem Hippengeist aus Silicon Valley.

Mindfulness verspricht einfach mehr Glaubwürdigkeit und scheint handlicher zu sein für den modernen Menschen,

Der eben beides will,

Innere Balance und äußeren Erfolg.

Bei der Mindfulness-Meditation wird noch mehr als in der Meditation der Fokus darauf gelegt,

Wirklich wertfrei zu erkennen,

Was im Jetzt passiert,

Und zwar im Körper,

Im Geist und im äußeren Umfeld.

Am Ende aber sind beide Meditation und Mindfulness dasselbe,

Selber Inhalt,

Selbe Werkzeuge,

Selbe Resultate.

Also nicht nachdenken,

Wie es heißt,

Sondern es einfach tun.

Wie soll ich mich am besten hinsetzen?

Finde eine Körperstellung,

In der du für einige Minuten vollkommen entspannt ruhen kannst.

Vom einfachen Schneidersitz mit Unterstützung eines Kissens,

Liegend oder auch einfach auf einem Stuhl sitzend.

Deine Wirbelsäule sollte gerade aber offen sein,

Der Brustkorb und die Arme entspannt,

Die Schulterblätter nach unten fallend,

Die Hände ruhen auf dem Schoß oder den Knien.

Ob die Handflächen nach oben zeigen,

Was eine bessere Verbindung mit dem Kosmos,

Dem Geistigen ermöglicht,

Oder nach unten,

Ist nicht ausschlaggebend,

Es ist einzig und alleine wichtig,

Dass du dich wohlfühlst.

Übrigens,

Solltest du das Gefühl haben,

Deine Gedanken nicht stoppen zu können,

Dann mach dir keine Sorgen,

Das kann niemand.

Bei der Meditation geht es vor allem darum,

Deine inneren Bilder und Empfindungen so wertfrei wie möglich zu beobachten und dich dennoch auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren.

Dabei unterstützt dich die Konzentration auf den Atem.

Gehe so liebevoll und geduldig wie möglich mit dir selbst um,

Dazu zählt am allermeisten die große Fähigkeit,

Dich so anzunehmen,

Wie du dich im Augenblick fühlst.

Zum Schluss wünschen wir dir große Freude dabei,

Dein Kind mit Hilfe der Meditation zu einer in sich gefestigten Persönlichkeit voller innerer Strahlkraft heranzuführen.

Ob du geduldig oder Gedanken verloren bist,

Vertieft oder unruhig,

Nervös oder in Frieden mit dir selbst,

Es geht immer ums wertfreie Beobachten,

Um das Wahrnehmen von was ist und das Verinnerlichen deiner Fähigkeit,

Dich selbst zu beobachten.

Zum Schluss wünschen wir dir große Freude dabei,

Dein Kind mit Hilfe der Meditation zu einer in sich gefestigten Persönlichkeit voller innerer Strahlkraft heranzuführen.

5.0 (4)

Neueste Bewertungen

Gertrud

November 25, 2022

Super Erklärung! Dankeschön!

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