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Loslassen und Bewusstsein stärken

by Mia Kirchmeier

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Aktivität
Meditation
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Im Alltag sind wir oft mit unseren Gedanken verstrickt. Umso wichtiger, sich die Zeit zu nehmen und das eigene Bewusstsein zu stärken. Nur so können wir Gefühle und tiefere Erfahrungen bewusst wahrnehmen.

Transkription

Heute machen wir eine Bewusstseinsübung,

Die dazu da ist,

Dass man einfach ein bisschen tiefer in sich hinein sinken kann und dass man ein bisschen mehr wegkommt von den Gedanken,

Dem Gedankenkarussell und stattdessen mal wahrnehmen,

Was sonst noch da ist.

Dass wir noch mal tiefer in uns sinken können,

Gucken,

Was ist da noch außer die Gedanken,

Die uns immer wieder nach außen ziehen.

Dazu ist diese Übung sehr,

Sehr gut geeignet.

Macht es euch bequem,

Könnt auch sehr gerne schon mal eure Augen schließen und einfach mal auf eurem Platz,

An dem ihr gerade sitzt,

Ankommen.

Nehmt mal wahr,

Wo ihr gerade Kontakt zum Boden habt oder zu eurem Stuhl,

Eurer Sitzunterlage.

Nehmt mal wahr,

Dass ihr hier ganz sicher seid und getragen werdet und dass du jetzt auch alles,

Was du nicht mehr brauchst,

An den Boden abgeben kannst.

Dass du mit jeder Ausatmung immer mehr loslassen kannst.

Und jetzt spür mal in deinen Körper hinein und wir machen gemeinsam einen kleinen Bodyscan,

Um wirklich hier jeden Bereich deines Körpers einmal zu beleuchten und loszulassen.

Jede Anspannung,

Die sich da vielleicht noch versteckt.

Wir fangen an bei den Füßen.

Nimm mal deine Füße wahr,

Deine Knöchel und gehe mit der Aufmerksamkeit jetzt einfach zu den einzelnen Bereichen.

Und wenn sich in diesem Bereich noch irgendeine Anspannung befindet,

Dann versuch sie mit der Ausatmung immer mehr loszulassen,

Immer mehr abzugeben.

Von den Knöcheln gehen wir jetzt in die Waden und zu den Schienbeinen.

Auch die dürfen jetzt komplett entspannen.

Zu den Knien und weiter zu den Oberschenkeln.

Nimm auch dein Gesäß einmal wahr und den guten Kontakt zu deiner Sitzunterlage.

Und dass du hier ganz sicher getragen wirst,

Wander weiter zu deinem unteren Bauch und gib auch ihm die Erlaubnis,

Jetzt ganz weich zu werden und einmal loszulassen.

Genauso deinem unteren Rücken.

Wir wandern den Oberkörper weiter nach oben bis zur Brust und dein oberer Rücken darf auch ganz weich werden.

Auch hier darfst du innerlich mal loslassen und auch deinen Schultern sagen,

Dass sie jetzt alle Anspannung und jede Anstrengung abgeben dürfen.

Denn es gibt hier gerade nichts für dich zu tun,

Nichts wofür du diese Anspannung gebrauchen könntest.

Spür jetzt auch in deine Oberarme,

Deine Ellenbogen und seine Unterarme.

Nimm auch deine Handgelenke und deine Hände wahr und lass auch sie ganz sanft und weich werden und einfach auf deinem Schoß ruhen.

Wir wandern über den Hals in den Kopf und auch dein Kiefer darf jetzt loslassen,

Wenn da noch eine Anspannung ist.

Genauso wie deine Augen,

Deine Stirn,

Dein Hinterkopf.

Das alles darf ganz weich werden.

Jetzt kannst du deinem gesamten Körper die Erlaubnis geben,

Einmal komplett loszulassen und in diese Entspannung kannst du dich immer mehr hinein sinken lassen,

Als ob du dich zurück lehnst und immer mehr fallen lässt,

Immer mehr loslassen kannst.

Und in diese Entspannung hinein,

In diesen entspannten Zustand hinein,

Darfst du jetzt einfach mal die Frage richten,

Wessen bist du dir gerade bewusst?

Was ist es,

Was du gerade wahrnehmen kannst,

Was du spürst?

Das kann vielleicht noch eine Körperempfindung sein oder du kannst gerade die Entspannung ganz besonders wahrnehmen.

Vielleicht ist dahinter auch eine tiefere Erfahrung und du kannst die Ruhe,

Die Stille wahrnehmen.

Und auch wenn jetzt noch irgendeine Unruhe in dir ist,

Dann nimm diese Unruhe wahr,

Ohne dass du etwas mit ihr tun müsstest.

Ziel dieser Übung ist gar nicht,

Gegen irgendwas anzukämpfen,

Was sich gerade zeigt.

Irgendwas anders haben zu wollen,

Als es gerade ist.

Sondern ganz im Gegenteil,

Einfach dem jetzt im Moment Raum zu schenken,

Was da ist.

Deshalb darfst du jetzt noch mal dieselbe Frage nach innen stellen.

Wessen bist du dir gerade bewusst?

Und nimm dir jetzt zwei Minuten Zeit und geh jetzt einmal dieser Frage nach und schau,

Was du gerade wahrnehmen kannst.

Und lass dich dann in das,

Was du spürst,

Was du fühlst,

Einfach hinein sinken und gib dem ganzen Raum.

Und du kannst dir ganz sicher sein,

Dass alles,

Was du gerade wahrnimmst,

Genau so total okay ist.

Dass es wichtig ist,

Dass du genau dem,

Was sich jetzt zeigt,

Raum gibst.

Und egal,

Was du gerade wahrnehmen kannst,

Lass in diesem Gefühl nochmal fünfmal mehr los,

Als ob du wirklich erforschen möchtest,

Wie tief ist dieses Gefühl oder diese Erfahrung,

Die du gerade machst.

Spür jetzt,

Wie dein Atem in deinem Körper ein- und wieder ausströmt und beobachte hier für einen Moment deine Atmung.

Spür jetzt wieder in deinem gesamten Körper.

Nimm deine Hände wahr und deine Füße,

Deinen guten Kontakt zum Boden.

Und wenn du gleich die Augen öffnest,

Dann kannst du darauf achten,

Dass du trotzdem immer noch ein Stück weit in dieser inneren Erfahrung bleibst.

Dass du dich nicht wieder sofort nach außen ziehen lässt.

Und dann mach jetzt gerne jede Bewegung,

Die du gerade brauchst,

Die sich für dich gut anfühlt.

Vielleicht kreist du dir einmal die Hände,

Deine Schultern,

Deinen Kopf.

Dann kommst du ganz in deinem eigenen Tempo wieder ganz hierher zurück ins Hier und Jetzt.

© 2026 Mia Kirchmeier. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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