19:21

#1 Achtsamkeit lernen - Zwei einfache Tipps für den Alltag

by Achtsamkeit mit Anna

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.6
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
1.4k

Wenn du die Bedeutung von Achtsamkeit verstanden hast und beginnst im Alltag achtsamer zu sein, kannst du glücklicher und zufriedener leben. In dieser Folge lernst du, warum Achtsamkeit so wichtig ist, die vielen positiven Effekte von Achtsamkeit, was Achtsamkeit wirklich ist, wie Achtsamkeit funktioniert, wie du mit zwei einfachen Tipps achtsamer wirst.

Transkription

Willkommen bei Achtsamkeit mit Anna,

Deinem Podcast für mehr Freude und Zufriedenheit.

Mein Name ist Anna Hoffmann und ich helfe dir dabei,

Achtsamkeit zu lernen für deine Selbstliebe und dein freudvolles Leben,

Und zwar ohne,

Dass du dich verbessern musst.

Heute in der ersten Episode geht es um das,

Worum sich hier eigentlich alles dreht.

Achtsamkeit.

Willst du wissen,

Was Achtsamkeit ist,

Warum sie dir hilft und wie du sie lernst?

Dann bleib dran und lass dich inspirieren.

Los geht's.

So einen Podcast,

Wie ich ihn heute spreche,

Hätte ich mir früher auch gewünscht,

Denn es fiel mir nicht immer leicht,

In meiner eigenen Mitte zu ruhen.

Dann habe ich aber vor acht Jahren begonnen,

Mich intensiv mit dem Buddhismus zu beschäftigen und vor allem regelmäßig zu meditieren.

Und von da an ist mein Leben immer sinnvoller geworden und ich bin viel mehr mit mir ins Reine gekommen.

Das ist natürlich ein andauernder Prozess und ich bin auch immer noch mittendrin.

Trotzdem habe ich schon einiges gelernt und ich würde sagen,

Das absolut Wichtigste auf diesem Weg und zu dem Punkt,

An dem ich jetzt gekommen bin,

War die Achtsamkeit.

Das ist deshalb so,

Weil wenn wir mit unserem Leben hadern,

Wenn wir mit uns selbst nicht zufrieden sind,

Dann ist das etwas,

Was nur etwas mit uns zu tun hat.

Ja,

Es ist unser eigenes Leben und es geht um die Beziehung zu uns und zu unserem Leben und es geht nicht darum,

Die Umwelt oder andere Menschen zu verändern.

Es geht auch nicht darum,

Sich zu beschweren über sich selbst oder die Umstände oder was auch immer,

Sondern im Gegenteil,

Diese Erwartungen,

Hoffnungen,

Ängste,

Die halten uns ständig beschäftigt und wir können den Moment dadurch kaum genießen.

Das ist deshalb so problematisch,

Weil die Vergangenheit,

Über die wir uns auch sehr viele Gedanken machen,

In Form von hätte ich das tun sollen,

War das richtig und so weiter,

Ist abgeschlossen.

Die Gegenwart ist tatsächlich das,

Was wir jetzt erleben und die gleichzeitig ja auch unsere Zukunft bestimmt,

Die uns auch am Herzen liegt,

Also müssen wir nach der Gegenwart schauen.

Und wenn wir das tun,

Verschwenden wir automatisch weniger Zeit an Sorgen,

Was auch Sinn macht,

Weil die Zukunft gleichzeitig ungewiss ist,

Auch wenn wir uns bemühen können natürlich.

Wenn man sich das mal so überlegt,

Dann ist Achtsamkeit,

Was ja bedeutet,

Die Gegenwart zu schätzen,

Präsent zu sein,

Im Moment zu sein,

Die Grundlage allen Glücks und für jeden Menschen gleich wichtig.

Allerdings hat das Thema noch viel mehr positive Wirkungen auf Körper und auch auf Geist.

Insgesamt hat man mit Achtsamkeit,

Das ist das,

Was die meisten Menschen auch damit assoziieren,

Mehr Ruhe und Gelassenheit und dadurch wiederum entsteht auch mehr Klarheit über die eigenen Werte und Ziele und das ist auch was total Wichtiges,

Denn wenn man sich klar ist über das,

Was man tut,

Was man will,

Was einem wichtig ist,

Fällt es einem auch leichter,

Danach zu leben.

Was da hinzukommt,

Ist auch,

Und da bin ich mir sicher,

Dass da die Mehrheit der Menschen,

Genauso wie ich,

Auch Probleme damit hat,

Nämlich das Gefühl für sich selbst zu haben,

Was einem gut tut,

Was man wirklich braucht,

Was meiner Meinung nach auch das ist,

Was Selbstliebe wirklich bedeutet.

Und dieses Gefühl für sich selbst wird eben auch durch Achtsamkeit deutlich gestärkt,

Weil Achtsamkeit ja im Moment sehr populär ist,

Ja wird immer gesprochen davon,

Durch Achtsamkeit oder Achtsamkeit entwickeln oder Achtsamkeit macht dich und Achtsamkeit ist kein Mittel,

Kein Ding oder irgendwas,

Was man sich antrainieren oder kaufen kann.

Natürlich kann man den Habit zur Achtsamkeit trainieren,

Allerdings ist es eher ein ganz natürlicher Zustand,

Den wir alle haben und deswegen kann wirklich jede Achtsamkeit üben,

Den wir einfach nur freilegen müssen.

Das sind zum Beispiel Momente,

In denen du voll bei der Sache warst,

Du hast bestimmt irgendwie sowas,

Vielleicht machst du Sport oder ja,

Wenn du verliebt warst oder bist,

Dann kennst du das,

Dass man so bei der Sache ist,

So fasziniert von irgendwas,

Dass man nicht mehr darüber nachdenken muss,

Dass man einfach im Moment ist und einfach voll im Flow mit dem,

Was gerade passiert im Leben.

Das sind also die Momente,

Wo wir eigentlich mit dem,

Was wir tun,

Schon fast eins werden und gar nicht mehr viel bewerten,

An gestern oder morgen denken und damit bedeutet Achtsamkeit,

Voll präsent zu sein und mit dem Geist auch da zu sein,

Wo der Körper gerade ist.

Ursprünglich kommt die Lehre über Achtsamkeit aus dem Buddhismus.

Im Buddhismus ist Achtsamkeit die Grundlage für die eigene Arbeit mit dem Geist,

Also für jede positive Entwicklung,

Die das Leben nimmt,

Für sinnvolles Verhalten und auch tiefgreifende Meditationserfahrungen.

Seit einiger Zeit wird Achtsamkeit aber auch losgelöst davon betrachtet,

Weil es für die Wissenschaftler im Westen immer bedeutungsvoller wurde.

Da hat man nämlich versucht zu schauen,

Wie auch ganz normale Menschen davon profitieren können.

Natürlich ist es toll,

Wenn man Achtsamkeit auch in einen großen Kontext setzen kann,

Wenn man also gleichzeitig auch an der eigenen Sichtweise,

An einem nützlichen Verhalten arbeitet.

Trotzdem hilft sie aber auch denen,

Die mit Spiritualität nur wenig am Hut haben und einfach nur so glücklicher und zufriedener werden wollen.

Du musst also dafür kein Buddhist sein,

Du musst nichts Besonderes können.

Achtsamkeit ist absolut für jeden Menschen geeignet.

Und wie funktioniert das jetzt mit der Achtsamkeit?

Wie bereits gesagt,

Ist Achtsamkeit ja vor allem einfach,

Im Moment zu sein,

Präsent zu sein und man wird deshalb automatisch bewusster,

Wenn man achtsam ist.

Wenn man anfängt zu verstehen,

Was der eigene Geist die ganze Zeit macht,

Den Tag über,

Also dass wir ständig am Bewerten,

Am Hinterfragen sind und wirklich super selten damit beschäftigt,

Was wir eigentlich tun,

Dann wird man sich auch über schädliche Muster und Vorgänge bewusst.

Und das ist die Grundlage,

Weil wenn du dir dessen bewusst bist oder wirst,

Dann kannst du anfangen,

Positiven Einfluss auf dich und dein Leben zu nehmen.

Zum Beispiel ist es so,

Dass Schmerzen immer noch Schmerzen sind,

Also Achtsamkeit reduziert nicht die Schmerzen,

Aber es reduziert Leid.

Denn es ist ja so,

Wenn ich leide,

Also wenn ich Schmerzen habe,

Dann ist es aber meine Entscheidung,

Ob ich leide.

Ich kann natürlich einfach sagen,

Das ist jetzt unangenehm und das ist blöd,

Aber in dieses Gefühl,

Was zusätzlich kommt,

Kann ich mich entweder reinsteigern oder ich kann davon Abstand nehmen.

Und dabei hilft Achtsamkeit extrem gut.

Und so ist es auch mit anderen Situationen im Alltag,

Dass wir uns überlegen können,

Wenn wir dann bewusst sind,

Reagiere ich jetzt mit Zorn auf das,

Was mein Partner gesagt hat,

Oder lege ich auf mein eigenes Leid auch noch eine Schippe Selbstmitleid obendrauf.

Und wenn wir so weit gekommen sind,

Dann werden wir automatisch auch glücklicher und zufriedener,

Weil wir es werden,

Die unser Leben steuern und wir sind nicht mehr so ausgelieferte Opfer.

Ein zusätzlicher Effekt von Achtsamkeit,

Der relativ logisch nachzuvollziehen ist,

Ist auch,

Dass,

Wenn wir bewusster sind,

Uns das Loslassen einfacher fällt.

Also wir müssen nicht mehr allem nachgehen.

Vielleicht kennst du das,

Dass du von einem Gedanken zum nächsten springst und dann am Ende schon gar nicht mehr weißt,

Wie du da hingekommen bist,

Aber weil du so damit beschäftigt bist,

Diesen Gedanken zu verfolgen.

Genauso ist es ja auch mit negativen Gedankenkreisen.

Wenn wir aber bewusst sind,

Dann können wir Stopp sagen,

Dann können wir sagen,

Mist,

Ich befinde mich jetzt schon wieder hier in dieser negativen Gedankenspirale,

Aber ich steige jetzt aus.

Ich habe die Kraft und die Macht dazu,

Rauszugehen aus der Situation.

Und dabei hilft uns Achtsamkeit.

Und das ist eigentlich nur logisch,

Denn wenn wir uns über das,

Was in unserem Kopf passiert,

Bewusst werden,

Haben wir auch Einfluss darauf.

Mit der Zeit passiert auch noch ein ganz spannender Effekt.

Wir denken ja,

Also ich denke jetzt,

Ich bin Anna.

Ich bin von Natur aus eher fröhlich.

Ich mag gerne Schokolade und ich mag nicht so gerne Lakritz.

Und damit sind wir so identifiziert,

Dass wir auch sehr starr werden und dass wir auch schon fast denken,

Wir sind diese Gefühle und diese Gedanken.

Ja,

Weil ohne,

Was sind wir ohne diese Gedanken und Gefühle?

Wenn sich diese Konzepte jetzt ändern,

Was sind wir dann noch?

Deswegen haben wir so viele schöne Schubladen,

In die wir alle immer gerne stecken.

Aber wenn wir Achtsamkeit üben und da rauskommen,

Merken wir,

Dass diese Gefühle und Gedanken,

Die uns teilweise absolut gar nicht gut tun,

Auch wieder genauso schnell gehen,

Wie sie gekommen sind,

Wenn wir ihnen keine Beachtung schenken.

Und das ist ein richtiger Befreiungsschlag.

Und dann,

Wie schon gesagt,

Ändert sich auch das Gefühl zu sich selbst.

Also alle hier von euch,

Die Probleme mit der Selbstliebe haben,

Das ist auch absolut essentiell,

Sich mit Achtsamkeit auseinanderzusetzen.

Denn wir bekommen ein Gefühl für uns.

Wir wissen dann,

Was uns gut tut.

Wir können für uns sorgen und das ist Liebe.

Das Gleiche können wir in allen Bereichen unseres Lebens machen.

Wir wissen dann,

Was wollen wir essen,

Was tut uns gut.

Nicht,

Was macht uns schön,

Sondern was tut uns gut.

Wir wissen,

Wo sind beim Sport meine Grenzen,

Welcher Sport macht mir Spaß,

Welcher Sport tut meinem Körper gut.

Wie sollte ich arbeiten,

Wo sind meine Grenzen bei der Arbeit und was sollte ich arbeiten,

Wie sollte ich arbeiten,

Dass es mir Spaß macht.

Dann gibt es ja auch noch so etwas wie das Bauchgefühl,

Die Intuition,

Die durch die Achtsamkeit geschult werden.

Also wenn wir dann lernen,

Den Impulsen unseres Körpers oder unserer Bauchstimme nachzugehen,

Geben wir immer mehr Energie da rein und dann wird dieser natürliche Alarm unseres Körpers gestärkt.

Dann können wir immer mehr auch auf uns und unsere Intuition vertrauen und wissen dann irgendwann automatisch,

Was gut für uns ist und wie wir glücklich leben sollen.

Jetzt habe ich dir hoffentlich Lust auf das Thema Achtsamkeit gemacht und ich habe dir ja auch versprochen,

Ich möchte mit meinem Podcast Mehrwert liefern.

Das heißt,

Ich lasse dich jetzt nicht einfach hier so aufgeheizt stehen.

Das allererste,

Womit man Achtsamkeit sehr gut lernen kann,

Ist regelmäßige Meditation.

Vor allem deshalb,

Weil man sich,

Wenn man einfach eine ganz grundlegende Meditation beispielsweise auf den Körper oder den Atem macht,

Dann lernt man,

Den Geist bei sich zu halten und hat so ein bisschen sowas wie ein Plüschtier,

Mit dem man ihn ablenken kann und Meditation ist dann eigentlich das,

Was trainiert,

Diesen Gedanken,

Die ständig kommen und gehen nicht nachzulaufen.

Wenn du diese Gewohnheit in der Meditation dann aufbaust,

Dann wirst du sie automatisch auch im Alltag integrieren.

Jetzt sind wir aber bei der Meditation und darum geht es nächste Woche im Folge 2 meines Podcasts.

Natürlich kann man aber auch ohne Meditation Achtsamkeit üben und deshalb habe ich jetzt schon zwei richtig gute Tipps für dich.

Achtsamkeit ist ja,

Wie gesagt,

Einfach dieser natürliche Zustand,

Im Moment zu sein,

Im Flow zu sein,

Mit dem,

Was man gerade tut.

Und der Moment,

Den breche ich jetzt mal runter auf eine Sekunde und wenn wir sagen,

Der Tag hat 24 Stunden,

Dann hat der Tag insgesamt 680.

400 Sekunden.

Also so oft hast du natürlich den Schlaf abgezogen,

Die Gelegenheit,

Achtsamkeit zu üben.

Trotzdem fällt es uns so schwer und deswegen ist der erste Tipp,

Den ich dir gebe,

Dass du dir jetzt zu Beginn einfach mal ein,

Zwei,

Drei Mal am Tag einen Wecker auf dem Handy stellst,

Der immer zur gleichen Uhrzeit klingelt,

Vielleicht eine Uhrzeit,

Bei der du weißt,

Da bin ich gerade nicht auf der Arbeit,

Da habe ich vielleicht Mittagspause oder es ist ein dezenter Wecker und wenn der klingelt,

Dann fragst du dich,

Wo bin ich gerade?

Also der erste Impuls ist dann,

Es klingelt,

Okay,

Was mache ich gerade und wo waren meine Gedanken?

Und dann kannst du mal in deinen Körper spüren,

Dich beobachten und einfach nur schauen,

Was geht da eigentlich ab.

Da reichen am Anfang 10,

20 oder wenn du direkt richtig rein willst auch 30 Sekunden und das kannst du einfach mit der Zeit dann steigern.

Aber allein das ist schon eine total interessante Art,

Sich kennen zu lernen.

Richtig interessant wird diese Übung,

Wenn der Wecker klingelt und du dir beobachtet hast,

Was du gerade denkst,

Was du fühlst,

Wenn du das auch niederschreibst und dann nach ein paar Wochen kannst du damit sehr viel über dich rausfinden.

Es ist dann nämlich so,

Dass du auch intellektuell nachvollziehen kannst,

Dass Gedanken und Gefühle nie von lauer sind,

Also dass alles sich ständig wirklich wandelt und das ist auch,

Wenn du dann länger drüber nachdenkst,

Zumindest war es bei mir so,

Eine total befreiende Erkenntnis.

Den Schluss,

Den man daraus zieht,

Ist ja,

Ich muss mich nicht über alles aufregen,

Ich muss mich in Dinge nicht reinsteigern,

Denn alles ist ständig im Wandel und wenn ich jetzt dem Gefühl des Zorns nachgehe,

Dann verlängere ich ihn eigentlich künstlich und er wäre von sich aus nach spätestens fünf Sekunden sowieso wieder gegangen,

Wenn ich meinen Geist auf was anderes ausrichte.

Wenn dir das jetzt noch zu anstrengend ist und du denkst,

Boah,

Dreimal am Tag oder auch einmal einen Wecker und dann noch irgendwie aufschreiben im Notizbuch,

Das ist mir zu matt,

Dann probiere doch einfach mal,

Dir vielleicht noch am besten für heute vorzunehmen,

Dir eine ganz bewusste Achtsamkeitspause zu setzen.

Wenn du mich auf Instagram verfolgst,

Dann siehst du,

Dass ich jeden Dienstag auch als Inspiration für die Community meine Achtsamkeitspausen tracke,

Sozusagen,

Und mit euch teile und sowas könnten Inspirationen auch für dich sein,

Dass du dir einfach mal ganz bewusst einen Tee machst,

Damit in dein Zimmer setzt,

Aufs Bett setzt,

Auf die Couch setzt,

Auf die Terrasse setzt,

Wo auch immer und nur im Moment bist und diesen Tee trinkst,

Diesen Tee genießt,

Schluck für Schluck trinkst und nicht dabei auf deinem Handy bist,

Das ist ja auch schon eine totale Herausforderung,

Dabei kein Buch liest,

Dabei keine Musik hörst,

Dabei nicht mit anderen Leuten redest,

Sondern einfach mal nur beobachtest,

Was geht in deinem Kopf ab.

Also,

Das ist auch eine sehr spannende Aufgabe und teilweise auch sehr unterhaltend.

Das gleiche kannst du natürlich auch machen,

Wenn du Zähne putzt,

Also du kannst dir vornehmen,

Heute putze ich einfach mal nur Zähne.

Ich mache das ganz bewusst,

Ich konzentriere mich auf die Zahnbürste,

Wie halte ich die Zahnbürste,

Welche Zähne putze ich gerade,

Was denke ich,

Wenn ich meine Zähne putze,

Ohne dabei durch die Wohnung zu laufen,

Ohne dabei Musik zu hören,

Ohne dabei WhatsApp-Nachrichten zu schreiben oder sonst irgendwas zu tun.

Und dann haben wir natürlich auch die Möglichkeit,

Achtsamkeit zu üben,

Wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren.

Ich weiß nicht,

Wie es bei dir ist,

Aber bei mir war es eine große Zeit lang so,

Dass ich immer sehr schnell reagiert habe,

Wenn ich im Gespräch mit anderen war.

Ich hatte Angst,

Dass ich meine eigenen Gedanken vergesse,

Die ja so wichtig sind,

Was mir dazu in den Kopf gekommen ist und so weiter,

Anstatt dem Menschen,

Der mir gegenüber steht,

Einfach mal richtig zuzuhören,

Mir zu überlegen,

Was meint er damit,

Was er sagt.

Und wenn ich antworte,

Mir auch meine Antwort bewusst zu überlegen und damit ein Gespräch so steuern kann,

Dass der andere sich wahrgenommen fühlt,

Dass ich ihm wirklich zuhöre,

Was er sagt und dass dadurch vielleicht auch ganz viel bei mir ankommt,

Was vorher nicht angekommen ist und was auch so ein Gespräch wirklich sehr bereichern kann.

Und auch für dich ist es bestimmt spannend zu sehen,

Was sind meine Mechanismen,

Die bei mir abgehen.

Vielleicht bewertest du ja auch dein Gegenüber.

Ach,

Wieso in der Form von,

Wieso sagt er das jetzt oder was hat er da an oder der guckt aber schiebt,

Anstatt dich auf das zu konzentrieren,

Was eigentlich wesentlich ist.

Die Erkenntnis auch hier ist dann am Ende,

Dass man das,

Was die ganze Zeit passiert und diese Gefühle,

Die wir immer an alles Mögliche knüpfen,

Dass wir die gar nicht mehr so ernst nehmen müssen und dadurch sind wir allgemein einfach entspannter.

Und deswegen eine ganz herzliche Einladung von mir,

Diese zwei Übungen anzugehen,

Denn was dich erwartet,

Wenn du das regelmäßig machst,

Ist ja gerade,

Dass du deine Achtsamkeitsgewohnheiten förderst und dass dein Leben dadurch intensiver wird.

Du fragst dich weniger,

Wo ist meine Zeit geblieben,

Sondern du genießt einfach.

Du bleibst interessiert am Leben,

Neugierig und leidenschaftlich und du willst jeden Tag lernen und wachsen.

Es wird dir leichter fallen,

Den Moment und damit dein Leben zu genießen.

Das Leben bekommt eine volle Aufmerksamkeit und durch diese ganzen Effekte,

Die ich schon genannt habe,

Kommt automatisch mehr Sinn in dein Leben.

Du musst nicht mehr nach dem Sinn suchen,

Sondern du kannst alles viel mehr mit Sinn verknüpfen,

Auch bei der Arbeit.

Die Einstellung zur Arbeit wird sich ändern,

Wenn du dich mehr mit dem Thema Achtsamkeit auseinandersetzt.

Du kannst Gefallen finden an Sachen,

Die vorher total langweilig waren.

Du wirst entspannter sein und du wirst aufhören,

Dinge zu erwarten,

Sondern einfach das Beste aus dem Moment zu machen.

Und dann durch diese ganzen Gewohnheiten,

Die uns bewusst werden,

Hören wir auch auf,

Andere Menschen für unser Glück verantwortlich zu machen.

Wir erwarten weniger von ihnen und wir können mit Misserfolgen auch anders umgehen.

Die Achtsamkeit hilft uns dann dabei,

Einfach in Zukunft die Dinge besser zu machen,

Weil wir ja aus diesen ganzen Dingen,

Die uns passieren,

Lernen können,

Was wir vorher nicht konnten,

Wenn wir uns nicht über bestimmte Dinge bewusst waren.

So,

Jetzt habe ich ganz schön viel über Achtsamkeit und diese vielen,

Vielen Benefits gesprochen und ich lade dich einfach noch mal ein,

Diese zwei kleinen,

Aber feinen Übungen in deinen Alltag zu integrieren und würde mich riesig freuen,

Wenn du deine Erfahrungen darüber mit mir und uns in der Community auch teilst.

Dazu werde ich jetzt eine Facebook-Gruppe mit dem Namen Happy Minds starten,

Die ist auch noch mal in den Shownotes verlinkt.

Und ansonsten kannst du mir natürlich auch immer gerne eine Mail schreiben,

Info at achtsamkeitmitanna.

De.

Denk einfach dran,

Das Leben hat viele,

Viele Sekunden,

Also viele,

Viele Momente und du kannst dich in jedem Moment zur Achtsamkeit entscheiden.

Dann bringt dein Leben so viel mehr mit sich,

Das verspreche ich dir.

Also trau dich einfach,

Das Leben zu erleben.

Bis nächsten Montag,

Dann geht es wie gesagt darum,

Warum du meditieren solltest.

Ich freue mich,

Wenn du wieder dabei bist und wünsche dir alles Liebe.

Deine Anna.

4.6 (61)

Neueste Bewertungen

Ben

December 31, 2025

Vielen lieben Dank für die tolle Einführung und Einladung in sas Thema

Walter

February 14, 2024

Danke 🙏🏽

Melek

May 9, 2022

Liebe Anna, Lieben Dank

Thomas

April 10, 2020

Gute Erklärung 😊 und glücklicherweise überhaupt nicht abgehoben. Hat mir gut gefallen. Herzlichen Dank 🙏🏻

Christian

August 30, 2019

Gute Zusammenfassung über die Achtsamkeit. Danke!

© 2026 Achtsamkeit mit Anna. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else