
Gedankenwahrnehmung
by Robin Weber
In dieser Meditation stehen die Gedanken im Zentrum. Sie eignet sich natürlich besonders, wenn die Gedanken kreisen, etwa wenn man sich zum Beispiel in der Lernphase beim Prokrastinieren erwischt und sich wieder in den Fokus bringen möchte. Die Location spielt dabei keine Rolle.
Transkription
In dieser Session werden die Gedanken im Vordergrund stehen.
Sie eignen sich zum Beispiel,
Wenn du merkst,
Dass du von einem Thema gedanklich nicht loskommst oder beim Lernen prokrastinierst.
Bring dich in eine Position,
Wo du die nächsten paar Minuten entspannt verbringen kannst.
Schliess dann deine Augen und lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung.
Beobachte,
Wie die Luft in deine Lunge strömt ein kurzer Moment anhaltet,
Wieder ausströmt und nach einem kurzen Moment der Zyklus wieder von vorne beginnt.
Wichtig ist,
Nicht versuchen zu eingreifen,
Sondern das nur zu betrachten.
Mit der Zeit merkst du vielleicht,
Wie sich der Atem verändert,
Wenn du ihn beobachtest.
Es kann sein,
Dass er tiefer oder langsamer wird oder auch umgekehrt.
Auch hier braucht es keinen Eingriff,
Sondern du kannst das einfach zur Kenntnis nehmen.
Nach einem Moment kannst du auch versuchen,
Den Atem an verschiedenen Punkten wahrzunehmen.
An der Nase,
Wo die Luft ein- und ausströmt oder auch im Brustraum,
Wo sich die Lungen füllen und wieder leeren.
Möglich ist es auch im Bauchraum,
Wo sich die Bauchdecke mit jedem Atemzug hält und senkt.
Dann kannst du den Anker der Meditation noch einmal ändern und das Kommen und Gehen der Gedanken,
Die dich gerade beschäftigen,
Beobachten.
Wenn du bemerkst,
Dass ein Gedanke aufkommt,
Nimm ihn also zuerst einfach an und betrachte ihn einmal.
Wichtig dabei ist,
Nicht bei ihm zu verharren oder auf ihn einzugehen,
Sondern ihn auch wieder loszulassen,
Sodass er weiterziehen kann,
So wie er gekommen ist.
Sicher wird es nicht lange dauern,
Bis der Nächste deine Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Du kannst auch hierbei die Etikettiermethode versuchen,
Wobei du den Gedanken identifizierst,
Entweder als Erinnerung,
Als Planung,
Fantasie oder du kannst auch eine ganz eigene Kategorie,
Die für dich stimmig ist,
Erstellen.
Sobald du einem Gedanken ein Etikett zuweisen kannst,
Versuche ihn dann loszulassen und deinen Geist wieder freizumachen.
Falls du merkst,
Dass du dich in einem Gedanken verloren hast,
Ist das nicht weiter schlimm.
Erinnere dich einfach an den Inhalt dieser Meditation und mache deinen Geist wieder offen für einen neuen Gedanken.
Es kann auch sein,
Dass ein Gedanke immer wieder kommt.
Nimm dann auch das zur Kenntnis,
Vielleicht braucht er deine Aufmerksamkeit ja etwas länger,
Wenn du versuchen möchtest,
Auf ihn einzugehen,
Ohne von ihm absorbiert zu werden.
Wenn du mit der Zeit bemerkst,
Dass sich der Gedankenfluss davon verändern darf,
Dann nimm auch das wahr,
Aber ohne weiter darüber nachzudenken oder Schluss draus zu ziehen.
Bist dir bewusst,
Dass wenn du das nicht tust,
Das auch eine Erkenntnis ist?
Komm dem nochmal zurück zu deinem Atem.
Hat sich da etwas verändert im Vergleich zum Anfang dieser Meditation?
Möchtest du dir ein Ziel setzen,
Falls du dich nachher wieder an die Arbeit machst?
Du kannst dir zum Beispiel vornehmen,
Wenn dich wieder ein Gedanke von deinem Ziel abhaltet,
Diesen Gedanken zu etikettieren,
Falls er dir die Technik geholfen hat oder auch sonst etwas,
Was du in dieser Meditation als hilfreich empfunden hast.
Ich gebe mit der Klangschale wieder den Impuls,
Aus dieser Meditation auszusteigen.
Mach das wie immer deinem ganz eigenen Tempo,
Wie es für dich Stimmung ist.
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