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Chakra-Reise

by Julia Freiberg

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Meditation
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Um sich durch den Ozean des Lebens zu navigieren, muss man sich kennen. Es ist wie segeln. Wenn du nicht segeln kannst, wirst du absolut verloren sein auf hoher See. Du eignest dir auch Fähigkeiten an, um an dein Ziel zu kommen! Heute: Muladhara. Komm mit mir auf einen Trip zu den 8 Chakra-Inseln, schau, wie es darum in deinem Leben bestellt ist und verbringe auf der jeweiligen Insel ein bisschen Zeit, falls du an manchem arbeiten magst, und feiere woanders ne Party, weil es großartig läuft.

Transkription

Wie Lagomera mutet die erste Insel vulkanisch alt und fruchtbar an,

Tiefe,

Wilde Wälder in uns,

Aus denen wir geformt wurden.

Die ursprünglichsten ältesten Orte,

Sumpfiges Gespensterland und mystisch schön nebelige Zauberwälder.

Nicht an all diese Orte,

Die uns prägten und prägen,

Möchten wir zurück.

Wie aber,

Wenn wir unser eigenes Marschland fürchten,

Können wir je ganz sein?

Ich möchte dich mit auf eine Reise nehmen.

Wir reisen zu den Chakra-Inseln.

Chakren,

Das sind Lebensthemen.

Und wir steuern nun auf unserem Segelschiff,

Was wir ganz allein bewohnen für diese Zeit,

Die erste Insel an.

Muladhara,

Das Wurzelschakra,

Das Lebensthema dieses Chakras ist Vertrauen haben,

Im Leben angekommen sein.

Wenn es in Balance ist,

Sind wir voller Gewissheit,

Dass wir gehalten sind und werden.

Egal wie sehr es im Außen stürmt.

Wir wissen um unsere Fähigkeiten und an wen wir uns anlehnen können.

Fällt es dir leicht,

Dich anzulehnen,

Hilfe anzunehmen?

Wenn es uns auffordert,

Näher hinzuschauen,

Dann fällt es uns schwer,

Vertrauen zu fassen.

Vielleicht ist mal was passiert,

Sodass wir verletzt worden sind und uns lieber zurückziehen,

Als wieder dieses Wagnis einzugehen,

Jemand anderem zu vertrauen und wieder verletzt zu werden.

Wenn das Muladhara-Chakra,

Das Wurzelschakra ein bisschen mehr Aufmerksamkeit braucht,

Dann könnte es auch sein,

Dass wir uns verloren fühlen und dass wir Halt in Dingen oder Menschen suchen,

Die uns vermeintlich Sicherheit bringen.

Ein gutes Beispiel ist Shopping.

Für den Moment ganz nett,

Aber langfristig nicht wirklich haltgebend.

Denn im Außen kann nichts heilen,

Was im Innern schmerzt.

Daher möchte ich dich einladen für einen kleinen Moment,

Dich mit diesem deinem Lebensthema zu verbinden.

Beantworte dir doch einmal folgende drei Fragen.

Wie sehr fühle ich mich gerade angekommen und verwurzelt in meinem Leben?

Das hat nichts damit zu tun,

Dass nicht auch mal,

Wie gesagt,

Stürme sein dürfen.

So ist das Leben nun mal.

Aber trotz des Sturms,

Wie sicher stehe ich?

Dann,

Egal was deine Antwort jetzt war,

Wir machen so wie eine kleine Inventur,

Muss man machen,

Bevor man auf eine Schiffsreise geht,

Beantwortet dir die zweite Frage.

Fällt es mir leicht,

Hilfe anzunehmen?

Fällt es mir leicht,

Mich anzulehnen und die Kontrolle abzugeben?

Oder nicht?

Wenn deine Antwort Nein ist,

Auch okay.

Wichtig ist,

Dass wir uns trauen hinzuschauen.

Denn wie in der Einleitung schon beschrieben ist,

Diese Insel,

Dieses Lebensthema,

Das Land aus dem wir sind,

Aus dem wir geformt worden sind.

Man sagt,

Die ersten drei Chakren sind wie die Bausteine,

Wie wir gelernt haben zu lieben.

Wurden wir also so erzogen,

Dass wir selbstbewusst sein durften,

Dass wir Menschen um uns hatten,

Die voller Vertrauen in uns waren und Flügel und Wurzeln gegeben haben,

Dann ist es einfach.

Dann haben wir ein gutes Set Bausteine bekommen.

Wir alle haben Lebensthemen.

Und oft ist in den ersten Jahren,

Wer weiß,

Die Scheidung der Eltern,

Eine Mutter,

Die mit sich selbst beschäftigt war,

Ein Vater,

Der abwesend war.

Es gibt viele Themen,

Die sich da wiederholen.

Es gibt auch Themen wie Gewalterfahrung und vielleicht Menschen,

Die mit Depressionen zu kämpfen hatten.

So vielfältig.

Und all das hinterlässt Spuren in unserem Baumaterial.

Das heißt,

Wir bekommen durch diese ersten Jahre ein Set Baumaterial mit.

Und aus diesem Set formen wir dann unsere Grundlage.

Und darauf bauen wir auf.

Es kann also sein,

Dass an der einen oder anderen Stelle in deiner Grundlage,

In deiner Foundation,

Es bröckelt.

Oder die Steine da noch nie so viel Halt gaben,

Wie du es dir gewünscht hast.

Und egal wie tief und alt diese Wunden sind,

Wir haben immer die Möglichkeit,

Wieder dorthin zu gehen.

Auch wenn wir das nicht wollen.

Ich weiß,

Es ist schmerzhaft.

Und wir haben die Möglichkeit,

Uns selber Mutter und Vater zu sein,

Uns zu heilen.

Das braucht Arbeit,

Ja.

Aber das ist absolut wert.

Also,

Gedanklich auf dieser Insel.

Nachdem du dir zwei Fragen schon gestellt hast,

Und nachdem du jetzt begriffen hast,

Okay,

Ich bin hier mit meinem Segelschiff auf der ersten Insel angekommen.

Und das ist die Insel,

Aus dem Stoff bin ich gemacht.

Hier bin ich geformt worden.

Aus den Erfahrungen,

Die ich hier gesammelt habe.

Wenn du dich also jetzt hier umsiehst,

Vielleicht siehst du Pflanzen.

Bei mir sind das immer Farne.

Vielleicht siehst du eine andere Pflanze,

Einen Mammutbaum.

Ich weiß nicht,

Wie deine Insel aussieht.

Spür mal hinein in die tiefen,

Tiefen Wurzeln,

Die diese Pflanzen in die Erde ranken lassen.

Spür mal hinein in deine Wurzeln.

Jetzt möchte ich,

Dass du einmal über sie nachdenkst.

Was für eine Art von Wurzeln spürst du da bei dir?

Sind es Luftwurzeln?

Wenn du jemand bist,

Der sich nicht so tief in der Erde verwurzeln möchte,

Sondern eine andere Art von Wurzeln wählt.

Sind es tief feste,

Starke Wurzeln,

Die tief,

Tief,

Tief in die Erde ragen?

Oder sind es noch zarte kleine Wurzelchen?

Was dir das bringt,

Darüber nachzudenken?

Es bringt dir zu wissen,

Wo du gerade stehst,

Wer du bist.

Und wenn du weißt,

Wo du stehst und wer du bist,

Dann kannst du dich selber gut in diesem Leben begleiten.

Wenn du weißt,

Wo es dir schwerfällt zu vertrauen,

Wenn du weißt,

Warum du keine Hilfe annehmen kannst,

Dann kannst du anfangen.

Du kannst anfangen,

Dir kleine Aufgaben zu stellen.

Heute nehme ich die Hilfe eines lieben Freundes,

Einer lieben Freundin an.

Heute tue ich etwas für mich,

Indem ich mich anlehne,

Indem ich nicht alles alleine machen muss.

Oder auch,

Heute beginne ich mit der Arbeit,

Den einen Wurzelstrang,

Der krank ist,

Der mich nicht mehr trägt,

Zu betrachten.

Es ist ein Prozess und ich würde mir wünschen,

Dass du mit mir hier auf diese Reise durch deine acht Hauptchakren gehst.

Im Kundalini-Yoga sprechen wir von acht Hauptchakren.

Diese acht Chakren stehen alle für Lebensthemen.

Nun auf dieser wundervollen Insel des Ursprungs,

Des festen Mutterbodens,

Der Wurzeln,

Wie auch immer sie geartet sind,

Möchte ich dir ein Mantra vorstellen.

Das Mantra Ang Sang Waheguru.

Ich übersetze es immer gern mit,

Ich bin in mir selbst zu Hause.

Denn nichts anderes wollen wir machen.

Auch wenn wir ein Leben lang von den Bausteinen geprägt sind,

Die wir mitbekommen haben,

Können wir immer wieder neu entscheiden,

Uns neue Fertigkeiten,

Fähigkeiten anzueignen,

Um uns zu heilen,

Um unsere Themen zu bearbeiten,

Um hinzuschauen.

Wenn wir das machen und mutig sind,

In das sumpfige Marschland gehen,

Dahin,

Wo es schmerzt,

Dann haben wir die Möglichkeit,

Dinge zu ändern,

Wie wir agieren,

Wie wir reagieren.

Das gibt eine unheimliche Freiheit und Macht über unser eigenes Leben.

Denn ja,

Es gibt Verletzungen in der Vergangenheit.

Manche sind unaussprechlich und unheimlich schlimm.

Und manchmal,

Oft braucht man auch Hilfe von außen.

Aber wenn man selber nicht mit an Bord ist und gar nicht erst hingucken möchte,

Wie soll dann die Reise überhaupt beginnen?

Angsang Waheguru,

Ich bin in mir selbst zu Hause.

Ich allein bin die,

Die am Steuer steht,

Der am Steuer steht.

Und daher lasst uns gemeinsam singen oder hörst ihr einfach an.

Und am Ende stelle ich dir noch eine kleine Hausaufgabe.

Und ich freue mich,

Wenn du beim nächsten Mal bei der nächsten Chakra Insel dann auch mit dabei bist.

Mein Name ist übrigens Julia.

Ich bin Kundalini-Yoga-Lehrerin und mache seit 15 Jahren mit diesen Werkzeugen jeden Tag meine eigenen Segelreisen.

Und navigiere mich so durch mein Leben und schenke in meinen Yoga-Stunden immer wieder auch dieses Set an Möglichkeiten,

Auf das jede und jeder sich selber seine Ausrüstung für den eigenen Segeltörn auf die Inseln des Lebens,

Der Lebensthemen schmieden kann.

Um so ganz wie möglich durchs Leben zu gehen.

Wie Carl Gustav Jung sagte,

Nicht,

Ich will nicht gut sein,

Sondern ganz,

Ganz sein.

Wenn du kannst und möchtest,

Setz dich aufrecht hin,

Leg dich hin,

Wie du willst.

Oder wenn du gerade spazierst oder Auto fährst,

Dann hör einfach zu.

Atme tief ein und aus und ein zu beginnen.

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Angsang Waheguru,

Und atme tief,

Tief ein.

Und aus.

Wenn du gerade zuhause bist,

Dann hol dir doch ein Blatt Papier und einen Stift.

Wenn du unterwegs bist,

Kannst du das nachher machen,

Wenn du möchtest.

Meine kleine Hausaufgabe und die letzte Frage ist,

Worin wurzele ich?

Diese Frage stellst du dir selbst.

Ich wurzele tief in.

Und ich möchte,

Dass du das wie eine Spirale aufschreibst.

Ich weiß nicht,

Ob du eingerollte Farne kennst.

Wie ein Kodo auf Neuseeländisch heißt das Kodo.

Es ist ein eingerollter Farn.

Eine Spirale,

Die dann in einen Pflanzenstiel,

Das heißt nicht Stiel,

Ich weiß,

Übergeht.

Ein Kodo.

Ich wünsche mir,

Dass du ein Kodo zeichnest.

Du siehst es auch im Profilbild hier von der Aufnahme,

Was ein Kodo ist.

Und du zeichnest eins und dann beginnst du drin und schreibst dich wurzele tief.

Und du nimmst dir drei Minuten Zeit,

Stellst den Wecker und setzt den Stift nicht ab.

Als Beginn für dein ehrliches Reflektieren,

Auf das du keine Angst hast vor den Sümpfen,

Deiner eigenen Insel,

Deines ersten Chakras,

Dem Ort,

An dem Urvertrauen,

An dem Sicherheit erwachsen ist oder jetzt erwachsen kann.

Du gönnst dir diese drei Minuten freies Schreiben,

Ohne danach zu bewerten,

Als liebevolle Bestandaufnahme.

Ich freue mich sehr,

Wenn du beim zweiten Chakra nächste Woche dabei bist.

Svadistana,

Den Wasserinseln,

Der Kreativität und Lust,

Lust aufs Leben.

Hab einen schönen Tag.

Bis bald,

Deine Julia.

© 2026 Julia Freiberg. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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