
#12 Diese Yogahaltungen solltest du üben!
Jede Haltung im Yoga hat unterschiedliche Ausführungsweisen. In dieser Folge erfährst du, welche du üben solltest!
Transkription
Yoga Strong.
Dein Podcast für Yoga und mentale Gesundheit.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge,
Heute sogar direkt aus Australien.
Ja,
Ich bin jetzt seit genau einer Woche hier und mit der Wohnungssituation hat sich leider noch nicht so viel verändert.
Vielleicht hast du mich ja auch in Instagram ein bisschen verfolgt.
Es ist gerade richtig,
Richtig schwer,
Hier in Byron Bay,
Wo ich gerade bin,
Überhaupt eine Wohnung oder ein Zimmer zu erhalten.
Deswegen wohne ich jetzt hier gerade noch in einer Übergangslösung,
Weshalb vielleicht sich der Podcast ein bisschen anders anhört als sonst.
Aber keine Angst,
Bald sind wir wieder bei der alten Qualität.
Heute soll sich alles darum drehen,
Wann ich eigentlich welche Form üben sollte.
Es gibt für jedes Asana verschiedene Versionen und heute reden wir über die Bezeichnung dieser Versionen und wann du welche Version üben kannst und sollst.
Unter meinem letzten Bild habe ich einige Kommentare bekommen.
Wahrscheinlich ist das nicht mal das letzte Bild,
Wenn du jetzt auf Instagram schaust.
Da heiße ich übrigens Alexa-Katharina,
Falls du mal draufschauen möchtest.
Bei diesen Kommentaren war auch ein bisschen Kritik dabei und ich mag es so sehr,
Wenn ihr einfach mir kommentiert,
Was ihr gut findet,
Aber auch,
Was ihr schlecht findet.
Gerade wenn es konstruktive Kritik ist,
Kann ich damit ganz viel anfangen.
Und in dem Fall hat mir diese Person richtig aus der Seele gesprochen,
Weil ich mir selbst darüber schon Gedanken gemacht habe.
Ich lese euch diesen Kommentar jetzt einfach mal vor.
Das hat doch nichts mit Anfänger oder Fortgeschritten zu tun.
Es gibt Menschen,
Die werden aufgrund ihrer eigenen Anatomie das Knie niemals auf den Boden bekommen.
Wir sagen im Yoga meistens,
Hey,
Das ist die Anfängerversion oder Basic-Version und das andere ist die Fortgeschrittene-Version.
Und das kann schon so ein bisschen das Gefühl davon geben,
Dass man im Yoga besser werden muss.
Das heißt,
Ich kann am Anfang diese erste Version machen und dann irgendwann werde ich immer,
Immer besser in dem,
Was ich mache und kann dann fortgeschritten üben.
So würde sich das vielleicht für mich anhören und so hat es sich für mich auch ganz,
Ganz lange angehört und vielleicht hört sich das ja für dich genauso an.
Und da ist so ein ganz kleiner Denkfehler im Yoga.
Ich selbst bin ja Yogalehrerin und ich übe schon seit mehreren Jahren Yoga.
Bei mir ist es so,
Dass ich bis heute noch verschiedene Versionen einer bestimmten Pose übe.
Das liegt jetzt nicht daran,
Dass ich jetzt besser oder schlechter bin als davor.
Vielleicht bin ich in manchen Dingen ein bisschen stärker geworden oder vielleicht bin ich auch in manchen Positionen ein bisschen flexibler geworden.
Das sind ja zum Beispiel positive Auswirkungen von Yoga.
Das heißt aber nicht,
Dass ich jetzt irgendwie wie in einem Wettkampf bin und besser werden muss.
Es gibt manche Posen,
Da bin ich immer noch in der Anfänger- oder auch Basic-Version.
Das ist ganz normal.
Nicht jeder Yogalehrer kann Handstand und nur weil man Yoga übt,
Heißt es nicht,
Dass man das können muss.
Yoga ist so,
So,
So viel mehr.
In einer vorherigen Folge habe ich dir schon erzählt,
Was alles zu Yoga gehört und dass die Asana-Praxis,
Also das Üben von bestimmten körperlichen Haltungen eigentlich nur ein ganz,
Ganz kleiner Teil von dem riesen,
Riesengroßen Yoga-Gebilde ist.
Wir kommen nochmals zurück zu dem Bild.
Es wurde kommentiert,
Dass man gar nicht Anfänger und Fortgeschrittene eigentlich sagen kann und ich hatte das Gefühl,
Dass sich manche Leute dadurch ein bisschen angegriffen gefühlt haben.
Ja,
Ich übe schon ziemlich lange und nur weil ich jetzt diese Version mache,
Heißt es nicht,
Dass ich Anfänger bin.
Und da bitte ich euch,
So ein bisschen Abstand davon zu nehmen.
Ich habe mir selbst auch überlegt,
Ob ich das vielleicht umnenne.
Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht,
Was ich tue,
Da sich mein Kanal vor allem an Anfänge auch richtet und ich möchte dazu beitragen,
Dass so allgemein das Verständnis da ist,
Dass es völlig in Ordnung ist,
Yoga-Hilfsmittel zu nutzen.
Es ist völlig klar,
Dass wir manche Übungen einfach nicht machen können,
Weil entweder wir unseren Körper die letzten Jahre vernachlässigt haben und diese Version einfach noch nicht üben können oder es einfach nicht möglich ist.
Also vielleicht kennst du ja auch das Bild von diesem sehr weisen Yoga-Menschen,
Der seinen Fuß nimmt und hinter den Kopf packt.
Und dann denken sich vielleicht einige,
Okay,
Wenn ich Yoga mache,
Dann werde ich das genau irgendwann auch erreichen.
Und da muss ich dich enttäuschen.
Es gibt Menschen,
Die werden es niemals erreichen,
Weil ihr Körper einfach nicht so gebaut ist.
Und das ist auch überhaupt nichts Schlimmes.
Diese Menschen können dann etwas anderes machen.
Deswegen ist vielleicht diese Bezeichnung Anfänger-Fortgeschritten nicht ganz so in jedem Sinne richtig.
Das heißt ich,
Ich weiß nicht,
Ob ich das jemals schaffen werde,
Irgendwie so eine Verrenkung zu machen.
Mein Körper ist vielleicht gar nicht dazu ausgestattet.
Meiner Meinung nach sollten wir von diesem ganzen Denken,
Dass wir im Yoga besser werden sollen,
Uns ein bisschen distanzieren.
Und wir machen Yoga,
Beziehungsweise wir üben die Asanas,
Um unserem Körper etwas Gutes zu tun,
Um ihn zu stärken,
Auch um ihn weiterzuentwickeln und vielleicht ein bisschen flexibler zu werden.
Aber wir machen die Yoga-Praxis nicht,
Um der Beste zu sein,
Der am längsten den Handstand hält oder am besten einfach diese Planke halten kann und dadurch die definiertesten Muskeln zu haben und dann zu sagen können,
Hey,
Ich war derjenige,
Der das einfach am coolsten in dieser Yoga-Stunde gemacht hat.
Nein,
Das ist der komplett falsche Ansatz und es gibt Yoga-Stile,
Die das so ein bisschen unterstützen,
Die vielleicht auch so ein bisschen vergleichen.
Gerade im Ashtanga-Yoga kann das vorkommen,
Dass man denkt,
Wow,
Okay,
Der neben mir,
Der ist aber jetzt schon viel weiter in der Serie,
Das möchte ich auch.
Deswegen ist es im Yoga ganz,
Ganz wichtig,
Dass du auf deiner Matte bleibst.
Jeder Körper ist unterschiedlich und es ist völlig egal,
Was die Person neben dir kann oder macht.
Die Person neben dir hat einen komplett anderen Körper als du.
Du schaust,
Dass es dir gut geht und vor allem,
Dass dein Körper sich weiterentwickeln kann,
Dass er sich gut anfühlt,
Dass du deinen Tag mit deinem Körper gut bewältigen kannst,
Weil er sich wohlfühlt,
Weil er gesund ist,
Weil du ihm probierst,
Das Beste zu geben,
Was du kannst.
Wenn du jetzt zum Beispiel auf meinem Kanal liest,
Dass eine Pose eine Anfängerpose ist,
Dann heißt das nicht,
Dass diese Pose nur Anfänger machen sollen.
Erst wenn sich diese Anfängerpose bzw.
Ich gehe mal von dem Wort Anfänger weg,
Wenn sich diese Basic Pose gut anfühlt,
Dann kannst du weiter in die etwas fortgeschrittenere oder tiefere Pose gehen.
Was auch ganz wichtig ist,
Ist zu beachten,
Dass es jetzt im Yoga mal stärkere Tage gibt und vielleicht schwächere Tage,
An denen du flexibler bist,
Aber Tage auch,
An denen du unflexibler bist.
Und deswegen kann man gar nicht so sagen,
Hey,
Ich übe schon fortgeschritten.
Nein,
Vielleicht übe ich an diesem Tag gerade die Anfängerversion,
Weil sich mein Körper so anfühlt,
Wie wenn er diese Pose gerade braucht.
Deswegen ist es beim Yoga ganz,
Ganz wichtig,
Dass du darauf achtest,
Was dein Körper heute braucht.
Vielleicht brauchst du einmal richtige Power-Yoga-Übungen an einem Tag und powerst so richtig,
Richtig durch und am nächsten Tag merkst du,
Ah ok,
Ich merke einfach heute,
Ich bin müde.
Es ist einfach nicht so ganz mein Tag.
Mein Körper fühlt sich schlapp an.
Irgendwie fühle ich mich ungelenkig.
Irgendwie passt gerade gar nichts.
Und dann übst du die sanftere Version,
Um deinem Körper etwas Gutes zu tun.
Mein Kanal richtet sich weniger an die fortgeschrittenen Yogis,
Sondern eher an die Menschen,
Die noch sehr viel lernen möchten in diesem Bereich.
Und deswegen ist es mir wichtig,
Dass gerade wenn Anfänger auf meinen Kanal schauen,
Dass sie sehen,
Ah ok,
Wenn ich jetzt anfange,
Übe ich lieber das und wenn ich mich darin gut fühle,
Dann übe ich die nächste Position.
Egal wie ich es jetzt bezeichne,
Basic,
Anfänger oder Variation mit Hilfsmitteln,
Es ist im Endeffekt immer das Gleiche.
Ich fasse es dir nochmal zusammen.
Schau in jeder Yogastunde,
Wie sich dein Körper anfühlt.
Und nur weil du gestern vielleicht schon die fortgeschrittene Version üben konntest,
Heißt das nicht,
Dass dein Körper heute dazu bereit ist.
Je länger du Yoga übst,
Desto mehr wirst du merken,
Was dein Körper braucht.
Desto mehr kannst du in dich hineinspüren und merken,
Ok,
Heute fühlt sich mein Körper eher besser oder schlechter an und dann kannst du darauf reagieren.
Und versuch dich nicht mit Gewalt in irgendeine Pose rein zu zwängen,
Die vielleicht sich heute für dich gar nicht so gut anfühlt.
Ich hoffe,
Dass ich dir mit dieser Podcast-Folge so ein bisschen weiterhelfen konnte.
Schreib mir gern auf Instagram,
Was du davon hältst,
Von diesen Bezeichnungen,
Wie es dir damit geht.
Und wenn du jetzt total verwirrt bist und gar nicht weißt,
Wann du welche Version üben sollst,
Dann habe ich hier noch einen kleinen Tipp für dich.
Fang am besten immer mit einer Basic Anfänger oder wie sie auch immer heißt Version an.
Und erst,
Wenn du dich wohlfühlst und dann merkst,
Hey,
Diese Version,
Die passt zu mir,
Da fühle ich mich wohl,
Da kenne ich mich aus,
Dann kannst du probieren,
Ein bisschen weiter zu gehen.
Wenn diese Position aber vielleicht für dich nicht weiter geht,
Wegen einer Verletzung,
Wegen deiner Anatomie oder sonstigem,
Ist das gar kein Problem.
Dann bleibst du eben in dieser Position.
Genauso mache ich das auch.
Ich bin bis heute noch in der Basic Version von manchen Positionen und es macht mir überhaupt nichts aus.
Warum auch?
Ich tue ja mit dieser Position meinem Körper etwas Gutes.
Wenn du Fragen hast,
Dann schreib mir gerne auch auf Instagram.
Da heiße ich,
Wie gesagt,
Alexa unterstrich Katharina.
Oder komm in meine kostenlose Facebook-Gruppe und tausche dich mit Gleichgesinnten aus.
Den Link packe ich dir dazu einfach in die Show Notes und ich würde mich riesig freuen,
Wenn du vorbeischaust.
Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche und freue mich,
Wenn wir uns nächsten Montag wieder hier hören.
Bis bald und Namaste.
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