
Meditation gegen Ängste
by YOGA AKTUELL
In der folgenden Mediationsanleitung findest du eine Übung, die dich mehr in den gegenwärtigen Moment bringen möchte. Denn das Wesen der Angst besteht darin, dass es immer auf die Zukunft gerichtet ist. Wenn wir aber im gegenwärtigen Moment verankert sind, erkennen wir, dass eigentlich alles in bester Ordnung ist. Mit dieser Meditation kannst du dich immer wieder bewusst zurückholen in den gegenwärtigen Moment.
Transkription
Ja so,
Komm als erstes einmal hier an und lass dich nieder da wo du gerade sitzt oder liegst.
Ich würde dir empfehlen diese Übung im Sitzen zu machen und versuche wirklich mal die Unterlage auf der du sitzt,
Entweder dein Meditationskissen,
Die Yogamatte,
Den Stuhl oder das Bett,
Die Haut ganz achtsam und bewusst wahrzunehmen.
Achtsam und bewusst damit gemeint ist,
Dass du mal versuchst in eine wertfreie offene Haltung zu gehen und dafür einen,
Ja ich würde sagen inneren Beobachter oder besser noch eine innere Freundin einlädst,
Die so liebevoll mit dir jetzt diese Situation wahrnimmt.
Also nimm als erstes einmal wahr,
Wie fühlt sich die Unterlage an,
Auf der du sitzt,
Ist sie warm,
Ist sie kalt,
Ist sie hart,
Ist sie weich?
Mal ganz bewusst in dieses Spüren hineingehen,
So als wären alle Rezeptoren deines Gesäßes wirklich jetzt total aktiv.
Und spüre da mal hinein und jetzt atme auch noch mal so ganz bewusst ein und lass dich mit der Ausatmung noch ein bisschen mehr auf dieser Unterlage ankommen.
Nimm bewusst einige Atemzüge und solltest du bereits jetzt so mit deinen Gedanken weggehen,
Mit der Aufmerksamkeit in die Zukunft,
Dann versuch dich wirklich wieder im Moment zu verankern,
In deinem Gesäß zu verankern und hier anzukommen.
Einatmen und lass den Ausatem ruhig ein bisschen länger werden und nimm dein Gesäß wahr.
Und jetzt gehen wir mit der Wahrnehmung auch zu den Füßen weiter runter,
Spüre mal den Kontakt des Bodens.
Am besten solltest du Schuhe anhaben,
Zieh die Schuhe aus und berühre den Boden,
Stell die Füße auf,
Nimm ganz bewusst wahr,
Was du jetzt in diesem Moment spürst.
Wie fühlt sich der Boden an?
Weich,
Hart,
Warm,
Kalt?
Lass dir Zeit.
Sehr schön und dann geh so mit deiner Aufmerksamkeit von deinen Füßen zum Gesäß und nimm den ganzen Körper schön bewusst wahr.
Wenn du magst,
Kannst du jetzt auch deinen Oberkörper noch mal bewusst wahrnehmen,
Vielleicht auch noch mal tief ein- und ausatmen und hier die Atmung ganz bewusst spüren.
Und gleichzeitig aber auch deine Wahrnehmung jetzt mal weiten,
Ob irgendwie Geräusche sind,
Ob da irgendwo in deiner Wohnung Geräusche sind,
In dem Raum,
In dem du jetzt bist,
Also in deiner Nähe oder in der Ferne,
Vielleicht Stimmen,
Ein Auto,
Ein Flugzeug.
Ja und du merkst schon,
Dass durch diese Achtsamkeitsbündelung du einfach viel viel mehr hier im Augenblick bist und wenn es dir möglich ist,
Dann versuche die Ausatmung immer etwas tiefer sein zu lassen,
Weil dadurch wird der Parasympathikus aktiviert,
Der Vargusnerv und der ist für die Entspannung zuständig.
Ja und jetzt lass mal deinen Blick so durch den Raum schweifen und auch so ganz bei dir in der Nähe und vielleicht ist da jetzt irgendetwas in deiner Nähe,
Was du so in die Hand nehmen kannst,
Vielleicht eine Dose oder irgendein Stift,
Eine Hülle,
Ein Buch und versuche diesen Gegenstand mal haptisch zu erfahren.
Auch da wie fühlt er sich jetzt gerade an,
Wie nimmst du ihn wahr,
Ist der hart,
Ist der weich,
Warm,
Kalt,
Fest,
Locker.
Welches Material spürst du?
Du kannst auch mal das Material so über deinen Arm,
Mit dem Material über deinen Arm streifen oder über deine Wange,
Vielleicht macht es auch irgendein Geräusch,
So dass du es an dein Ohr hältst und gehe wirklich in diese haptische Erfahrung.
Du kannst diesen Gegenstand auch auf dein Bein mal legen,
Auf den Oberschenkel spüren,
Ganz in diese gegenwärtige Erfahrung des Spürens.
Schön und damit möchte ich diese Übung auch abschließen.
Du siehst,
Wir können die jetzt natürlich ins Unendliche ausdehnen.
Letztendlich geht es darum,
Dass du dich immer wieder in den gegenwärtigen Moment zurückholst.
Also wenn die Angst,
Die ich wegträge,
Du dich wirklich wieder zurückholst,
Hier verankerst und in eine haptische Erfahrung gehst.
Besonders wirksam ist es zum Beispiel auch,
Wenn du Gewürze riechst,
Also das ist etwas sehr,
Sehr Schönes oder du Lavendelduft nimmst,
Du ein schönes ätherisches Öl,
Blumen,
Wirklich dich über diesen Duft in diesen gegenwärtigen Moment holst oder etwas trinkst,
Einen blumigen,
Duftenden Tee trinkst und Schluck für Schluck genießt und dich wieder zurückholst.
Ja,
Sehr schön,
Dann möchte ich die Übung mit einem Klang beenden.
Namaste.
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