25:51

Warum Yoga einen Platz in Deinem Leben verdient!

by Stefanie Busch

rating.1a6a70b7
Bewertet
5
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet fĂĽr
Alle
Aufrufe
8

In einer Welt, die oft laut, schnell und fordernd ist, wird es zur Kunst, bei sich selbst zu bleiben. Yoga ist für mich mehr als Bewegung – es ist eine Einladung:
 eine Einladung zur Rückverbindung mit dem eigenen Atem,
 zur Entdeckung innerer Stille,
 zur Begegnung mit dir selbst – jenseits von Leistung, Tempo und Vergleich. Vielleicht spürst du manchmal, dass dir die Ruhe fehlt, der Fokus oder die Leichtigkeit.
 Vielleicht wünschst du dir einfach wieder mehr Verbindung – mit dir, mit deinem Körper, mit dem Leben. Genau dafür ist Yoga da.
 Und genau dafür unterrichte ich es:
 liebevoll, achtsam, menschlich. Wir starten in dieser Episode mit einer Achtsamkeitsmeditation, gehen über in eine Atemübung (Pranayama) und werden sanfte Übungen für den Schulter- und Nackenbereich ausführen. Im Hintergrund begleitet uns Moby mit sanfter Musik (Lizenzfrei).

Transkription

Namaste.

Schön,

Dass du eingeschalten hast.

Wir werden mit einer Eingangsmeditation beginnen,

Zum Ankommen gehen ĂĽber in eine Pranayama,

In eine AtemĂĽbung und werden dann,

Was auch immer uns sehr gut tut,

Ăśbungen machen fĂĽr den Schulter- und Nackenbereich.

Richte dich in einer sitzenden Position ein.

Das kann sein,

Dass du gerne eine Decke oder einen Kissen nutzen möchtest unter dem Gesäß und dann rolle einfach auch mal deine Schultern so nach hinten,

Nach unten,

Lass die Schultern ganz,

Ganz tief sinken.

Finde eine bequeme Position fĂĽr deine Arme,

Vielleicht die Hände ein bisschen näher zu dir,

Sodass die Spannung aus Armen und Schultern herausgeht.

Vielleicht magst du sogar die Handflächen nach oben zeigen lassen.

Vielleicht hilft es dir einfach noch etwas mehr loszulassen.

Die Wirbelsäule schön gerade aufgerichtet,

Das Becken kippt so leicht nach vorn und für die Halswirbelsäule ist es auch immer noch ganz gut,

Den Hinterkopf mal so leicht nach oben zu schieben.

Kinn kommt ein bisschen näher zum Brustbein und dann findest du auch für die Halswirbelsäule eine angenehme Streckung.

Ja und wenn du möchtest,

Kannst du deine Augen mal schlieĂźen.

Ich lade dich ein,

Offen,

Präsent und wach in mich hier und jetzt zu sein.

Du musst nichts tun,

Nichts verändern,

Nichts erreichen,

Nur da sein.

Nimm ein paar tiefe AtemzĂĽge.

Spüre deinen Körper.

Nimm wahr,

Wo dein Körper den Untergrund,

Die Matte und die Kleidung berĂĽhrt.

Atme entspannt,

Ganz mühelos und erlaube dir mit jedem Ausatmen noch mehr zu landen in deinem Körper.

Da wo du bist,

Noch mehr Anspannung loszulassen.

Lass deine Aufmerksamkeit auf das Wunder des Atems ruhen.

FĂĽhle den Atemfluss hinein und den Fluss hinaus.

Ein paar Momente.

Nimm ganz einfach den Fluss deiner Atmung wahr.

Jeder Atemzug bringt dich mehr und mehr ins Hier und Jetzt,

In den gegenwärtigen Moment.

Vielleicht kannst du wahrnehmen,

Wie dein Körper sich mehr entspannt,

Wie dein Geist sich beruhigt.

Bring die Aufmerksamkeit jetzt in deinen Herzraum.

Vielleicht magst du eine oder sogar beide Hände auf dein Herz legen.

SpĂĽre dein Herz,

Vielleicht einen Herzschlag.

Nimm wahr,

Was du spĂĽren kannst.

Wie fĂĽhlt sich dein Herz an?

Ist es weit und frei oder eher etwas eng und dumpf?

Kannst du ein vorherrschendes GefĂĽhl oder eine Stimmung wahrnehmen?

Sei ganz präsent.

Bewerte es nicht.

Einfach nur wahrnehmen.

Nimm wahr,

Wie du ĂĽber den Zeitraum dieser kurzen Meditation bei dir angekommen bist.

Ganz verbunden und präsent.

Du beginnst die Dinge so zu sehen,

Wie sie wirklich sind.

Unser Atem ist immer die BrĂĽcke ins Hier und Jetzt,

In unseren Körper.

Wir mĂĽssen nicht erst irgendwo hingehen.

Wir müssen eigentlich nicht mal auf die Yogamatte gehen oder uns in eine Höhle zurückziehen.

Wir können wach sein.

Erwachen können wir üben in jedem Moment unseres Lebens.

Erwachen ist kein Ziel,

Was wir erreichen mĂĽssen,

Sondern es ist unsere wahre Natur.

Das ist eine gute Botschaft.

Wege die Hände wieder ganz locker auf den Beinen ab.

FĂĽhre deine Aufmerksamkeit zu deiner Atmung.

Als nächstes eine Pranayama,

Eine AtemĂĽbung machen.

Wenn die nächste Einatmung beginnt,

Zähle für dich im Geiste auf 6.

2,

3,

4,

5,

6.

Halte den Atem an und zähle für dich auf 3.

2,

3.

Atme aus und zähle für dich wieder auf 6.

2,

3,

4,

5,

6.

Halte an auf 3.

1,

2,

3.

Ăśbe in deinem eigenen Rhythmus.

Wir nehmen eine Bewegung mit hinzu.

Mobilisation für die Wirbelsäule.

Wenn deine nächste Ausatmung beginnt,

Mach deinen RĂĽcken ganz,

Ganz rund.

Ziehe den Bauchnabel ein,

Führe deinen Kinn Richtung Brustbein und ziehe die Schulterblätter ganz auseinander.

Halte an auf 3.

Atme ein auf 6 und komm ganz in die Gegenbewegung.

Versuche ein sanftes Hohlkreuz entstehen zu lassen.

Heb dein Herz nach oben an.

Wenn es dir gut tut,

Leg den Kopf sanft in den Nacken und ziehe die Schultern weit nach hinten.

Halte an auf 3 und beginne erneut.

Ausatmen auf 6.

Pendel dich in der Mitte ein,

In der Aufrichtung deiner Wirbelsäule.

Falte die Finger bis auf den Zeigefinger.

Lass ihn nach vorn zeigen.

Die Arme gestreckt,

Die Zeigefinger jetzt noch Richtung Matte.

Wenn deine nächste Einatmung beginnt,

Heb die gestreckten Arme nach oben an.

Ziele fĂĽr dich wieder auf 6.

Ă–ffne dein Herz ganz,

Ganz weit.

Halte an auf 3.

Ausatmen.

Lass die Arme wieder sinken.

Ziele fĂĽr dich auf 6.

Achte darauf,

In der Wirbelsäule aufgerichtet zu bleiben.

Es wird hier nicht rund,

Sondern es bewegen sich nur die Arme.

Halte wieder an auf 3.

Beginne erneut.

Lass die Arme ganz,

Ganz locker.

SpĂĽre mal fĂĽr einen Moment nach.

Für die nächste Übung eine Rotation für die Wirbelsäule.

Wir nehmen den Bärengriff.

Wir verhaken die Hände,

Haben sie vor dem Herzen.

Wir machen das wieder mit dem Atemzählen,

Aber diesmal ohne Atempause.

Wir drehen uns nach rechts,

Zählen auf 6.

Atme aus,

Drehe dich nach links und zähle für dich wieder auf 6.

Die Ellbogen sind so ein kleines bisschen unterhalb der Schultern.

Schau,

Dass die Arme,

Die Ellbogen nicht zu tief sind,

Sondern etwas angehoben.

Wir nehmen noch ein bisschen was mit dazu,

Eine Kräftigung für die Arme und Schultern.

Das können wir ganz einfach machen,

Indem wir die Hände kräftig auseinanderziehen und spüren,

Wie die Arme,

Die Muskeln arbeiten bis in den Schulterbereich.

Der ganze SchultergĂĽrtel,

Auch die Schulterblätter.

Du kannst dir gerne auch mal vor deinem inneren Auge die Wirbelsäule vorstellen,

Wie sie sich dreht.

Die Wirbelkörper,

Jeweils die Bandscheiben dazwischen und auch diese lange Rückenmuskel rechts und links neben deiner Wirbelsäule.

Und dann kommen wir wieder zurĂĽck zur Mitte.

Lass die Arme ganz,

Ganz locker.

Wenn du so richtig schön auseinandergezogen hast,

Dann spürst du jetzt schon hier vielleicht ein bisschen Wärme oder dieses Pulsieren.

Dann kreis mal ganz langsam deine Schultern.

Mach es wirklich langsam und mach es mal mit einem Anfängergeist.

Das bedeutet,

Dass du dir vorstellst,

Du machst diese Ăśbung heute wirklich zum allerersten Mal.

Denn wenn wir etwas tun,

Wenn wir etwas zum allerersten Mal tun,

Dann haben wir eine ganz andere Aufmerksamkeit darauf,

Wie wir es ausfĂĽhren und wie es sich anfĂĽhlt.

Dann kreis auch in die andere Richtung.

Lass die Schultern ganz,

Ganz tief und leg mal dein rechtes Ohr Richtung rechte Schulter.

Blick oder Nasenspitze zeigen noch nach vorn.

Du kannst die Dehnung gerne verstärken,

Indem du die linke Hand Richtung Matte schiebst,

Sodass sich jetzt so die linke Nackenmuskulatur verlängert,

Die Dehnung intensiver wird.

Halte die Position ganz präsent bei dir beim Spüren.

Dann komm zurĂĽck zur Mitte.

Bewegst noch ein bisschen den Kopf.

Schau,

Dass sich alles wieder ein bisschen ausbalanciert.

Dann leg dein linkes Ohr Richtung linke Schulter.

Blick oder Nasenspitze zeigen nach vorn.

Rechte Hand schiebst du Richtung Matte.

Verlängere jetzt die rechte Nackenmuskulatur.

Und ganz sanft wieder zurĂĽck zur Mitte.

Wieder so ein bisschen bewegen,

Rein spĂĽren.

Wie fĂĽhlen sich jetzt so die Seiten an?

Vielleicht fĂĽhlen sie sich unterschiedlich an,

Aber vielleicht sind sie jetzt auch wieder ein bisschen ausbalanciert.

Wie gesagt,

Nehmen diese Dinge wahr,

Aber bewerte sie nicht.

Als nächstes nehmen wir nochmal den Bärengriff und haben die Hände vor dem Herzen,

Die Arme,

Die Ellbogen auf einer geraden Linie.

Zieh auch nochmal ganz,

Ganz kräftig auseinander die Hände.

Die Hände bleiben vor dem Herzen.

Und wir schieben jetzt einen Ellbogen nach oben Richtung Decke.

Der andere geht nach unten Richtung Matte.

Und dann wechseln wir.

Du kannst hier zur einen Seite einatmen,

Zur anderen Seite ausatmen.

Mach die Ăśbung gerne auch wieder so ganz langsam,

Fast wie im Zeitlupentempo,

Um einfach zu spĂĽren,

Was da passiert in den Schultern,

In den Schulterblättern.

Wie ist das so in der Nackenmuskulatur?

Der Oberkörper bleibt in der Aufrichtung.

Der Kopf bleibt ganz gerade.

Da passiert gar nichts.

Da passiert keine Bewegung.

Es kommt rein aus den Schultergelenken heraus.

Wieder zur Mitte.

Und dann lass die Arme wieder ganz,

Ganz locker sinken.

Atme ein und zieh die Schultern weit nach oben Richtung Ohren.

Und ausatmen.

Schieb die Schultern langsam ganz,

Ganz tief,

So tief es fĂĽr dich geht.

Und mach das in deinem Rhythmus.

Einatmen,

Zieh weit nach oben,

Bis es nicht mehr geht.

Und ausatmen,

Ganz tief.

Und nimm einfach mal wahr,

Wie ist das GefĂĽhl denn eigentlich,

Wenn so die Schultern hochgezogen sind,

Was wir ja manchmal auch so im Alltag mal so ein bisschen machen.

Und ja,

Wie fĂĽhlt es sich an,

Wenn die Schultern tief sind und du viel Raum zwischen den Ohren und den Schultern hast.

Eigentlich ja viel besser.

Lass die Schultern ganz,

Ganz tief.

Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedankenwellen im Geiste.

Yogas Chitta Fritti Nirodha.

Der Zustand der Eintritt,

Wenn die Gedankenwellen zur Ruhe kommen.

Letztendlich ist das Ziel des Yoga kein geringeres,

Als uns an unsere wahre Natur zu erinnern.

Yoga ist ein innerer Weg.

Es geht darum,

Sich wieder zu erinnern,

Wer oder was wir in der Tiefe wirklich sind.

Yoga kann dir so viel bieten,

Wenn du es als das betrachtest,

Was es wirklich ist.

Ein Ankommen bei dir,

Bei deinem Atem,

Bei deinem Körper,

Bei deinem Geist,

Bei deiner Seele.

Das ist der eigentliche Sinn von Yoga.

Das Ziel von Yoga ist die Synchronisation von Körper,

Geist und Seele.

Der Zustand,

In dem der Geist zur Ruhe kommt und auch Bewegungen im Einklang sind.

Ein Yogi oder eine Yogini ist eine Reisende.

Der Wagen oder das Transportmittel ist unsere körperliche Hülle.

So stelle dir deinen Körper wie ein Transportmittel vor,

Wie ein Auto oder wie eine Kutsche.

Lass dieses Bild von deinem inneren Auge immer deutlicher werden.

In diesem Bild,

In dem der Körper der Wagen oder die Kutsche ist,

Ist unser Verstand der Fahrer oder der Kutscher.

Stelle dir den Fahrer,

Also deinen Verstand vor,

Wie er das Fahrzeug lenkt.

Die fĂĽnf Sinne sind die Pferde oder der Motor deines Fahrzeugs.

Konzentriere dich auf die fĂĽnf Sinne.

Sehen,

Hören,

Riechen und FĂĽhlen.

Wir versuchen unsere fĂĽnf Sinne,

Also unser Motor oder unsere Pferde zu kontrollieren,

Zusammenzubringen,

Im Balance zu bringen.

Dann kann der Reisende oder die Reisende das Ziel erreichen oder wie wir auch im Yoga sagen,

Samadhi erreichen.

Der Reisende ist die Seele.

Du bist die reisende Yogini.

Lass dieses Gesamtbild in dir entstehen,

Immer deutlicher werden.

Vielleicht magst du dir dieses Bild auch mal abspeichern.

Dann vertiefe deinen Atem.

Wir atmen noch einmal gemeinsam.

Die Arme ĂĽber die Seite,

Ganz weit nach oben.

Die Fingerspitzen zur Decke und ausatmen.

Führ die Hände zu einem Chalimutra vor deinem Herzen zusammen.

Noch zweimal.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei dir und wĂĽnsche dir eine entspannte Zeit.

Dankeschön.

5.0 (1)

Neueste Bewertungen

Dirk

August 24, 2025

Den Sonntagnachmittag für diese schöne, kleine Einheit genutzt. Toll war es. DANKE 🙏 🙏 🙏

© 2026 Stefanie Busch. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 34 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else