
Meditation für Stabilität und Hoffnung
by Ursula Maile
In bewegten Zeiten hilft dir diese Meditation, innerlich stabil zu bleiben und hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Dazu gibt es Entspannungselemente und Affirmationen für mehr Gelassenheit und Zuversicht.
Transkription
Willkommen zu dieser Meditation.
Schön,
Dass du heute da bist.
Finde eine bequeme und aufrechte Sitzhaltung.
Dein Nacken wird lang,
Das Kinn sinkt sanft in Richtung Brust.
Wenn es dir angenehm ist,
Dann schließe jetzt deine Augen.
Komme hier an,
An diesem Ort,
An dem du jetzt sitzt.
Gedanken kommen,
Gedanken gehen.
Gefühle kommen,
Gefühle gehen.
Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper.
Nimm wahr,
Wie sich dein Körper jetzt gerade anfühlt.
Beginne mit dem Kopf,
Angefangen von den Haarwurzeln.
Wander mit der Aufmerksamkeit über das Gesicht und Kinn,
Dann nach hinten zum Nacken.
Nimm Schultern und Arme wahr und schick die Wahrnehmung einmal bis in die Fingerspitzen hinein.
Richte als nächstes die Aufmerksamkeit auf deinen Rücken,
Den Bauch,
Das Gesäß,
Die Beine,
Bis hin in die Füße,
Bis in die Zehenspitzen hinein.
Spüre,
An welchen Stellen dein Körper Kontakt mit dem Boden hat.
Nimm wahr,
Wie die Erde dich trägt.
Atme sanft ein,
Atme lang aus.
Sanft ein,
Lang aus.
Jeder Atemzug verbindet dich mehr und mehr mit dem Boden unter dir.
Mit jedem Atemzug darfst du loslassen,
Alles abgeben an die Erde unter deinen Füßen.
Deine Muskeln sich lockern,
Die Hände öffnen sich,
Die Füße entspannen sich bis in die Zehen hinein.
Lass los,
Du bist sicher getragen von der Kraft der Erde.
So wie ein Baum,
Der sein Wurzelwerk vom Boden ausbreitet und mit seiner Krone in Richtung Himmel strebt,
So sitzt auch du hier,
Im Fundament geerdet und nach oben mit dem Universum verbunden.
Vielleicht magst du dir jetzt einen Baum vorstellen,
Der auf einer Lichtung steht.
Es ist ein großer,
Starker Baum.
Er hat ein grünes Blätterdach,
Durch das die Strahlen des Sonnenlichts schimmern.
Nimm in deinen Gedanken einmal Platz auf dem moosgrünen,
Weichen Boden zu Füßen des Baums.
Mach es dir dort bequem.
Wenn es sich für dich besser anfühlt,
Dann stell dir vor,
Dass du zunächst eine große Decke ausbreitest und dich dann hinsetzt.
Du kannst dich bequem an den Stamm lehnen und die Beine ausstrecken oder aber im Schneidersitz da sitzen an deinem Baum.
In den Ästen über dir,
Da zwitschern die Vögel,
Hin und wieder summt eine Biene vorbei oder auch mal ein Schmetterling,
Der da vorbeiflattert.
Die Luft ist angenehm warm und hat ein wohlriechendes Aroma.
Genieße diesen Moment der Ruhe,
Während du hier sitzt und atmest,
Sanft ein,
Lang aus.
Lass nun einmal folgende Sätze auf dich wirken und schau,
Welcher bei dir ein inneres Echo erzeugt.
Ich vertraue mir und dem Leben.
Ich ruhe in mir selbst.
Ich bin sicher und stabil.
Ich bin erfüllt mit Gesundheit und Energie.
Meine Wurzeln reichen tief.
Atme sanft ein.
Atme lang aus.
Spüre,
Wie der Baum,
Unter dem du sitzt,
Atmet,
Wächst und sich dem Licht entgegenstreckt.
Vielleicht magst du innerlich einmal Danke sagen.
Danke für diesen Moment der Stille.
Danke für diesen Tag.
Danke für das Leben,
Das dir geschenkt wurde.
Die Hoffnung,
Sie ist die Schwester der Dankbarkeit.
Die Hoffnung ist wie der Sonnenstrahl,
Der die Blätter deines Baumes berührt.
Hell und klar.
Sie ist immer da,
So wie die Sonne immer da ist und so wie der Himmel immer blau ist.
Mal kannst du den blauen Himmel und die Sonne hell und deutlich sehen.
Mal sind die Wolken so dicht,
Dass sie alles verdecken.
Und doch,
Über den Wolken ist der Himmel immer blau und die Sonne scheint.
Die Hoffnung ist dein kraftvoller Begleiter.
Sie ist das Licht,
Das dir den Weg weist und deinen Baum zum Wachsen bringt.
Sie lässt seine Äste immer größer und stärker werden.
Die Äste des Baumes werden so kraftvoll,
Dass ein Kind daran schaukeln und fröhlich hin und her schwingen kann.
Spüre nun,
Wie die Kraft des Baumes auf dich übergeht,
Wie auch du dich stark und voller Energie fühlst.
Die Energie,
Sie dringt durch alle Poren und erfüllt jede Zelle deines Körpers.
Lass nun einmal folgende Sätze auf dich wirken und schau,
Welcher davon ein inneres Echo erzeugt.
Ich darf Neues zulassen und Neues erschaffen.
Ich öffne mich für diese besondere Zeit.
Ich entdecke jetzt mein wahres Selbst.
Meine innere Kraft zeigt mir den Weg.
Ich verwandle negative Gedanken in positive Energie.
Ich bin offen für neue Ideen.
Atme sanft ein,
Atme lang aus,
Sanft ein,
Lang aus.
Bereite dich dann darauf vor,
Dich von deinem Baum zu verabschieden und in die Außenwelt zurückzukehren.
Stabil und stark,
Hell und positiv,
Offen für das,
Was vor dir liegt,
Ohne dich mitreißen zu lassen vom Lärm der anderen.
Jeder Baum,
Den du heute siehst,
Erinnert dich daran.
Wecke Hände und Füße auf,
Indem du mit kleinen Bewegungen beginnst.
Lass die Bewegungen dann größer werden.
Spüre noch einmal dein Fundament und die Kontaktflächen mit der Erde.
Und strecke jetzt deine Arme ganz nach oben in Richtung Sonne.
Mach dich lang.
Die Finger spreizen sich,
So wie die Äste eines Baumes.
Gut geerdet,
Getragen von deinem Fundament,
Kannst du nach oben wachsen.
Lass die Arme jetzt sanft nach unten sinken und schenk dir ein Lächeln.
Und dann öffne die Augen,
Nimm dein Lächeln mit in die nächsten Momente deines Alltags.
Danke,
Dass du heute mit mir meditiert hast.
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