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Tod als Ratgeber

by Sylvia Wetzel

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4.7
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Meditation
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Tod als Ratgeber geführte meditation.

Transkription

Und jetzt machen wir eine geführte Übung zum Thema Sterblichkeit,

Prioritäten.

Und wir stellen uns eine einfache Frage.

Was würde ich an meinem Leben verändern,

Wenn ich wüsste,

Ich werde noch genau zehn Jahre leben?

Was würde ich noch lernen wollen,

Leben wollen,

Erleben?

Was würde ich nicht mehr tun wollen,

Wenn ich wüsste,

Ich werde in zehn Jahren sterben?

Und dann können wir im eigenen Rhythmus diesen Zeitpunkt näher rücken lassen und zur Kenntnis nehmen,

Was an Bildern,

Gedanken,

Vorstellungen auftaucht.

Was würde ich ändern,

Erleben,

Lernen,

Tun wollen,

Lassen,

Wenn ich wüsste,

Dass ich nur noch so und so lange leben werde?

Was würde ich verändern,

Wenn ich wüsste,

Wann ich sterbe?

Und wir lassen den Zeitpunkt näher rücken.

Was würden wir ändern?

Was will ich erleben,

Bevor ich sterbe?

Was will ich lassen,

Nicht mehr tun?

Wie nah können wir diesen Todeszeitpunkt an uns herankommen lassen?

Manchmal spüren wir eine Dringlichkeit,

Uns dem Wesentlichen zuzuwenden,

Dem,

Was für uns wesentlich ist.

Dann bringen wir diesen Teil der Übung zum Abschluss.

Vielleicht gibt es einen Satz,

Der für uns das zusammenfasst,

Was wir tun oder lassen wollen,

Was wichtig ist,

Bevor wir sterben.

Vielleicht gibt es ein Bild,

Ein Schlüsselwort,

Das wir auf uns wirken lassen,

Jetzt.

Dann können wir im letzten Teil der Übung die drei großen Sätze auf uns wirken lassen.

Der Tod ist sicher.

Deshalb wende ich mich dem zu,

Was wichtig ist.

Der Zeitpunkt des Todes,

Der Zeitpunkt meines Todes ist ungewiss.

Deshalb fange ich heute damit an.

Ich fange heute damit an,

Mich dem zu widmen,

Was wirklich wichtig ist,

Was mir ein Anliegen ist.

Ich gebe den wesentlichen Dingen Raum.

Und weil nichts im Sterben hilft,

Außer ein offenes Herz,

Ein klarer Geist,

Gebe ich dem die höchste Priorität im Leben.

Wir können diese Sätze innerlich sprechen und schauen,

Was sie bewirken.

Wir können sie auf uns wirken lassen.

Und zum Abschluss der Übung fragen wir uns,

Was ist mir jetzt aufgefallen bei der Übung?

Was ist mir deutlich geworden oder deutlicher?

Und wir lauschen nach innen,

Wir schauen nach innen.

Und vielleicht gibt es ein Bild,

Einen Satz oder ein Schlüsselwort,

Was unsere Einsicht auf den Punkt bringt.

Und das lassen wir noch einmal auf uns wirken,

Damit der Eindruck tief wird.

Und dann widmen wir die Erfahrung,

Die wir jetzt gemacht haben,

Geben die in eine Richtung,

Beispielsweise in der Art.

Mögen wir durch das Nachdenken über unseren eigenen Tod,

Über unsere Sterblichkeit,

Herausfinden,

Was wichtig ist im Leben.

Mögen wir dem,

Was uns wirklich wichtig ist,

Raum geben.

Es wertschätzen.

Zum eigenen Wohl und dem Allah.

Mögen alle Wesen glücklich sein.

4.7 (38)

Neueste Bewertungen

nicole

August 5, 2019

Die Meditation ansich ist sehr gut...angenehme Stimme...schöner Text. Würde sie allerdings lieber ohne ständiges Hintergrundhusten und mit einer Du Ansprache (statt 'wir') genießen.

Christina

March 10, 2018

Volltreffer - Lokah samastah sukhino bhawatu - Danke

wolke

December 22, 2017

Danke

Gijs

February 2, 2017

Vielen dank 🙏

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