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Wie du dein Gedankenpendel unterbrichst

by Sascha Planert

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Meditation
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Wieso können deine Gedankenketten nicht aufhören? Das führt dazu, dass du weiterhin verwirrt, im inneren Kampf und unglücklich bleibst. Doch wie werden Gedankengänge weniger und ruhiger? Dazu schauen wir uns dein Gedankenpendel an und finden hilfreiche Alternativen. Viel Freude dabei!

Transkription

Ich begrüße dich wieder ganz herzlich und freue mich,

Dass du eingeschalten hast und heute möchte ich dir bei dem Thema weiterhelfen,

Wie du dein Gedankenpendel unterbrichst.

Und zunächst möchte ich gern auf das Wort Gedankenpendel eingehen und dafür ist es in jedem Fall notwendig,

Dass du ein bisschen deine Persona,

Deine Gedankengänge und auch deine Psyche mit beobachtest,

Denn ansonsten wird dir das vielleicht gar nicht auffallen,

Was ich mit Gedankenpendel meine.

Ein Pendel ist im herkömmlichen Sinne einfach zum Beispiel eine Kugel,

Die zwischen einen Ruhepunkt immer hin und her schwingt,

Nach links,

Nach rechts.

Und natürlich braucht dieses Pendel auch eine gewisse Schwungmasse oder irgendetwas,

Was das Pendel am Laufen hält.

Und wenn du dir das anschaust,

Ist es einfach nur die Gegenbewegung,

D.

H.

Das Pendel geht wieder in die andere Richtung richtig hoch und das ist die Schwungmasse,

Dass es wieder in die andere Richtung stark pendeln kann,

D.

H.

Es sind zwei Extrempunkte.

Und bei den Gedanken ist es tatsächlich so,

Wenn du sehr bewegt bist innerlich oder dir über etwas einen Kopf machst,

D.

H.

Ein gewisser Twist in dir besteht,

Dass du das genau mit deinen Gedanken machst.

Du schwenkst zwischen dem einen Extrem und dem anderen hin und her und deswegen bleibt diese Gedankenkette am Laufen.

Was ist das Blöde daran?

Du machst dir selber dein Unglück bzw.

Machst dir deine ungewollten Gefühle bzw.

Hältst sie länger am Laufen und bringst auch wieder neue Gefühle mit hinein,

Also neue Problematiken,

Weil du immer diese Position einnimmst.

Ganz einfaches Beispiel,

Du bist wütend,

Das ist erstmal an sich nicht schlimm und nach der Wut bereust du vielleicht,

Dass du wütend warst.

Das ist das andere Extrem,

Das ist der Twist und das wiederum kann wieder Neues auslösen,

Dann bereust du es,

Dass du bereut hast oder drückst es z.

B.

Runter,

Ich soll das nicht machen,

Ich sollte das nicht machen,

Das will ich nicht und so hältst du diese Gedankenkette einfach am Laufen,

Dieses Pendel und beobachte das,

Das ist sehr wichtig,

Weil wenn du in einem Extrem wärst,

Der Wut und dann allerdings keine Schuldgefühle in dem Sinne dazu entwickeln würdest,

Dann könnte sich das Pendel beruhigen und Richtung Mitte kommen und rein aus der Metapher heraus,

Diese Kugel,

Dieses Pendel wird ruhiger,

Du siehst wieder klarer und dir stehen wieder neue Möglichkeiten zur Verfügung,

Du wirst wieder stiller,

Friedlicher und hast dann wieder Möglichkeiten neue Perspektiven einzunehmen und in der Regel ist es wie gesagt so,

Es kommt immer dieser Twist zustande und hier ist ganz wichtig noch eine Abgrenzung zu treffen,

Wenn du bereits einen starken Twist hast,

Na du musst etwas ganz dringendes entscheiden und weißt einfach nicht,

Was zu machen ist,

Dann ist das Pendel bereits im Gang,

Dann ist es eher empfehlenswert,

Beide Positionen mal einzunehmen,

Beide Positionen zu fühlen,

Auszufühlen und somit das Pendel zu beruhigen.

Hier ist jetzt eher die Frage,

Wie du das machen kannst,

Dass gar nicht dieser enorme Schwung ständig entsteht,

Dass du sozusagen mit einem Weg der Mitte,

Wenn das Pendel eher still steht,

Durch das Leben gehen kannst,

Mehr Ruhe automatisch empfindest und dich auch wiederum nicht so sehr verstrickst,

Weil immer wie gesagt,

Wenn du ausschlägst,

Schlägst du in das Gegenteil,

In das andere Extrem und so kann nie Ruhe einkehren.

Also,

Was kannst du machen?

Aus meiner Sicht ist es so,

Wenn du ganz normal in einer Stadt auf dem Land,

Also unter Menschen wohnst,

Einen ganz normalen Alltag hast,

Vielleicht auch Familie,

Verschiedene Verpflichtungen,

Arbeit und so weiter,

Das heißt,

Du bist,

Wie man es so kennt,

Herkömmlich einfach eingebunden,

Dann ist es aus meiner Sicht die richtige Möglichkeit der Integration.

Das heißt,

Wenn die Wut da ist,

Dann versuche,

Sie willkommen zu heißen.

Und natürlich schießt dir jetzt vielleicht sofort dein Gedanke hoch,

Ja,

Aber was ist mit Gewalterfahrung und so weiter.

Diese Extrempunkte wiederum,

Dann übernimmt sowieso der Körper die Führung,

Darüber brauchst du dir keine Gedanken zu machen,

Dort wird dein Nervensystem einfach alles übernehmen und dann verschiedene Entscheidungen treffen,

Darüber brauchst du dir keine Gedanken zu machen und jetzt ist auch hier ein Beispiel wieder,

Wenn du sofort in diese Gedanken reingehst,

Schau,

Wie vielleicht der Pendelschlag sofort dann kommt,

Zu dem anderen Extrem,

Das ist ganz wichtig.

Und was heißt,

Die Wut willkommen heißen?

Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten,

Wenn du das versuchen möchtest,

Dann kannst du dir natürlich erstmal einen Gedanken dazu nehmen,

Dass du wirklich,

Immer wenn du merkst,

Wow,

Jetzt schwinge ich in eine ganz bestimmte Richtung,

Dass du dir innerlich einfach sagst willkommen.

Und wichtig ist,

Dass es nicht nur bei diesem willkommen bleibt,

Das dient eher dazu als Reminder als Innerlichen,

Sondern dieses Willkommen heißen ist etwas,

Was du auch spüren kannst,

Es ist wie so eine Art offene Haltung,

Vielleicht kann sich sogar eine Art kleines Staunen entwickeln und dieses Staunen beziehungsweise bis hin zu Ehrfurcht,

Respekt ist auch in dem Sinne gut,

Weil es nicht assoziiert ist mit gut oder schlecht,

Weil das kann dich auch in irgendwelche gedanklichen Fallen und Muster und Labyrinthe wieder reinführen,

Sondern es ist etwas Neutrales in dem Sinne,

Dass es nicht dieser Wertung unterliegen sollte,

Um das eben beschriebene auszuklammern.

Und dieses Staunen,

Gesprochen wäre es vielleicht ein Wow,

Das respektiert diese Wut,

Dass die da ist,

Steigert deine Bewusstheit darüber,

Dass die Wut da ist,

Lässt auch ein bisschen Abstand,

Das heißt du wirst nicht gefressen von der Wut und agierst einfach nur sinnlos dem Gefühl hinterher und gleichzeitig lässt du es aber auch da sein,

Es ist auch wichtig,

Das Gefühl zu fühlen und durch diese Bewusstheit darüber kann sich das Gefühl transformieren,

Das ist sehr spannend,

Weil wenn du dabei bist,

Es fühlst,

Ohne was damit zu machen,

Hast du die Möglichkeit,

Vielleicht darüber zu lachen wenig später und merkst,

Wie sinnlos diese Aktion gerade war und du kannst einfach herzlich über dich selber lachen,

Weil du merkst,

Dass es nur Quatsch war oder du dir letztendlich damit nur selber schadest,

Aber in dem Moment,

Wenn das Gefühl da ist,

Geht es darum,

Es nicht wegzuschieben.

Das Pendel ist in die Richtung geschwungen und da ist es jetzt eben.

Und wenn du jetzt diese Haltung,

Zum Beispiel das Staunen,

Respekt oder diese Willkommenheißen,

Diese offene Haltung etablierst,

Zu allem,

Dann gehst du auch innerlich mit einer Haltung in eine bestimmte Richtung und das wiederum fördert die Unempfindlichkeit gegen dieses ständige Schwingen und das hat also zweierlei Bedeutung.

Einmal ist es,

Dass du nicht so stark in die andere Richtung wieder schwingst und das Bereuen,

Weil das fällt dann weg,

Weil du hast die Wut akzeptiert und vielleicht schon transformiert und dann fällt das Bereuen weg oder die Schuldgefühle.

Einmal das,

Diese Schwingung und du gehst voran,

Also stabilisierst dich in der Mitte durch diese offene Haltung,

Weil es wird mit der Zeit einfach so werden,

Dass du da bist auf diesem Weg und immer wenn jetzt irgendetwas ausschlagen will,

Hast du schon dieses Staunen und dieser Abstand wird einfach kürzer.

Also dieses Hochschlagen passiert nicht mehr so schnell,

Weil du einfach bewusster wirst dadurch.

Und wenn es da ist,

Die Wellenspitze,

Das Pendel ist in das Extreme gerückt,

Geschwungen,

Dann lässt du es da sein.

Das ist hier wirklich nochmal ganz wichtig zu sagen,

Es geht nicht darum,

Es wegzudrücken.

Du kannst sowieso nur immer damit arbeiten oder etwas transformieren,

Wenn du dir darüber bewusst bist in dem Moment.

Und ich weiß nicht,

Wo du dich befindest oder wie viel Erfahrung du mit solchen Techniken hast.

Vielleicht ist es auch so,

Dass du in einer Emotion überhaupt noch gar kein Bewusstsein hast,

Sondern einfach das ganze Spiel mitmachst.

Ja,

Vielleicht handelst du dann auch,

Sagst blöde Dinge,

Die du hinterher bereust und danach wirst du erst wach darüber,

Was vielleicht jetzt gerade passiert ist.

Vielleicht das.

Und es erfordert einfach ein konsequentes Üben in dem Sinne,

Dass du da bist immer weiter.

Und dass du dich etablierst und auch zentrierst und das machst du,

Man könnte sagen,

Als Beispiel mit dieser Staune-Technik,

Dass du Respekt hast dafür,

Dass es da ist.

Wow,

Ich merke die innere Bewegung,

Wie sie hochkommt.

Und wie gesagt,

Sobald dieses Licht des Bewusstseins darauf scheint,

Geht es automatisch in die Transformation.

Dann ist vielleicht noch die Energie von der Wut da,

Aber sie verwandelt sich in etwas Passenderes oder Hilfreicheres.

Und vergegenwärtige dir das am besten nochmal,

Nimm dir eine Situation hinaus,

Wo du vielleicht wütend warst,

Verärgert oder eine andere starke Emotion,

Die du vielleicht danach bereut hast.

Sieh dieses Pendel,

Das ist wichtig,

Diesen Kontext zu verstehen,

Dass du auch mit da drin bist und keine Ausnahme bist.

Und es geht auch bei anderen Dingen so.

Zum Beispiel erkennst du solche extremen Dinge,

Dieses Pendel auch in Tätigkeiten.

Schau mal,

Wenn du dich zum Beispiel irgendwo hineinwirfst in etwas total Motivierendes und machst das und tobst dich aus,

Bist da ganz dabei und dann passiert irgendetwas und du beschließt,

Das mache ich jetzt nicht mehr oder das mache ich nie wieder.

Dann wirst du ganz fest und dann machst du das auch nie wieder,

Dann war es blöd und jetzt mache ich total was anderes.

Also dieses extreme Hineinwerfen in etwas folgt auch dazu,

Weil dieses Pendel halt zurückschwingt genau extrem in die Gegenrichtung.

Dann ist es plötzlich nie mehr.

Also immer diese Wörter auch,

Immer,

Niemals,

Diese harten Wörter,

Dass es nie eine Flexibilität drin ist,

Das hört man schon vom Sagenhören,

Das verursacht auch diese Extreme,

So erkennst du es auch im Sprachgebrauch,

Ich rede nie wieder mit der Person,

Das ist genauso dasselbe.

Dann kommen vielleicht auch wieder extreme Schuldgefühle.

Schau einfach,

Wenn du irgendwie motiviert bist,

Erkenne die Kraft an,

Die Kreativität.

Wow,

Und wenn es nicht so ist,

Wenn es wieder abflacht,

Dann integriere auch das sie vielleicht,

Dass du doch nicht so motiviert warst oder diese vielleicht kleine Niedergeschlagenheit,

Die sich entwickelt,

Wie dieses Pendel zurückschwingen will.

Schau,

Ah,

Da ist Niedergeschlagenheit.

Was bewegt sich da in mir?

Ah,

Okay.

Ja,

Und dann federst du das Ganze einfach ab,

Dass es nicht mehr so stark in die andere Richtung schwingt.

Und es ist wichtig,

Ja,

Nimm dir ein paar Beispiele von dir selber,

Um das zu erleben innerlich und schau,

Wie du eine andere Haltung dem Gegenüber einbringen kannst.

Und es kann auch was anderes sein,

Es könnte auch Freundlichkeit innere sein oder eine Art Dankbarkeit.

Versuche bloß nicht irgendetwas zu nehmen,

Was allgemein oder in deiner Wertigkeit als extrem gut oder extrem schlecht gewertet wird,

Weil daran kannst du dich dann wieder schnell verlieren oder der Kopf sagt dann sofort,

Ach,

Das ist alles Quatsch,

Das ist nichts für mich.

Wie immer,

Experimentiere damit und schau,

Ob das Ganze etwas bringt,

Das ist das Wichtigste und bleib nicht nur ein,

Zwei Tage dabei,

Denke in Wochen,

Besser in Monate.

Dann versuch dich aus,

Ich hoffe,

Dass ich dir wieder etwas helfen konnte und freue mich das nächste Mal,

Dich wieder begrüßen zu dürfen.

Bis dahin.

© 2026 Sascha Planert. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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