
Gefühls-Wellen glätten
Bei dieser Meditation werden zuerst alle Gefühle zugelassen. Dadurch nehmen die Gedanken ab und du kommst besser zur Ruhe. Sobald ein Gefühl ausgefühlt ist und sich dadurch die Energiewellen geglättet haben, kannst du viel einfacher deine eigene Tiefe wahrnehmen.
Transkription
Dann findest du einen bequemen Sitz,
Also eine entspannte Haltung,
Das kann auch auf einem Stuhl generell sein,
Auf deiner Matte,
Auf Kissen.
Gerne kannst du auch deinen Rücken unterstützen.
Hauptsache du sitzt bequem,
Aber aufrecht und so,
Dass du nicht einschläfst.
Dann lass die Atmung frei fließen.
Gerne kannst du auch den Mund etwas offen halten,
In jedem Fall den Kiefer entspannt lassen.
Und hier bietet sich zu Beginn nochmal an,
Durch die Nase einzuatmen und durch den Mund auszuatmen.
Mit jeder Ausatmung bist du automatisch noch gelöster,
Der Körper ist entspannter,
So dass du dich hier richtig fallen lassen kannst.
Und damit wir unsere eigene Tiefe noch besser wahrnehmen können,
Lade ich dich ein,
Nochmal in die Wellen zu schauen,
Also das heißt,
Ob vielleicht noch ein Gefühl da ist,
Was gefühlt werden will,
Was auch immer ganz gut im Alltag ist,
Das hin und wieder zu prüfen,
Denn die Gefühle sind eben der große Treiber für alle Reaktionen.
Und so schaue innerlich in dich hinein und frage,
Ob eher Ruhe oder Unruhe gerade in dir vorherrschend ist.
Das ist immer ein guter Ausgangspunkt,
Diese Frage.
Ruhe ist dann schon Richtung Gelassenheit,
Und wenn Unruhe da ist,
Das kann Freude sein,
Also dass Bewegung im Körper ist,
Aber vielleicht auch Wut oder Sonstiges,
Was sich so angesammelt hat.
Und geh einfach in das Gefühl rein,
Und auch wenn dieser Begriff sehr subtil ist,
Denk gar nicht so darüber nach,
Es ist einfach das Natürlichste von der Welt,
Dieses Gefühl zu fühlen,
Was es eben so mit sich bringt.
Das ist nichts Schwieriges,
Vertraue dir das selber,
Da gibt es nichts drüber zu studieren oder eine Arbeit darüber zu schreiben,
Es ist einfach nur das Fühlen und eben,
Was das Gefühl mit sich bringt,
Dann Körperenergie.
Wenn du noch ein Gefühl hast,
Also Unruhe irgendwie wahrnimmst,
Dann stell dir ruhig innerlich auch nochmal die Frage,
Was fühle ich jetzt?
Vertraue der Intuition,
Deinem Herzen.
Auch hier ist nicht wichtig,
Tausende Gefühle zu kennen oder sich aus dem Gedächtnis hervorzurufen,
Was sein könnte.
Beantworte dir diese Frage einfach mit einem Schwung intuitiv,
Vielleicht ein bisschen Ärger noch oder ein bisschen Schmerz,
Vielleicht etwas passiert in der letzten Zeit,
Was du noch nicht so richtig angeschaut hattest.
Und auch hier brauchst du nicht in deine Gedanken hineinzugehen,
Vielleicht kommt dir eine Situation im Kopf,
Warum das Gefühl jetzt da ist oder warum es denn jetzt irgendwie gar kein richtiges Gefühl ist und ob es ein richtiges Gefühl ist.
Das sind alles nur Gedanken dazu.
Lass diese hier fallen,
Bleib einfach eher in diesem Gefühl,
Wenn was da ist.
Und dann kannst du dazu noch ein paar mal ein bisschen ausatmen,
Um dem Gefühl sozusagen Lauf zu geben,
Also freie Fahrt,
Raum zu geben.
Es ist eher,
Als wenn du diese Atmung auf das Gefühl draufsetzt,
Beziehungsweise als wenn die Atmung das verlängerte Werkzeug vom Gefühl wäre.
Wenn dazu ein Ton entsteht,
Lass ihn entstehen,
Wenn nicht,
Ist auch egal.
Sei einfach frei und so lass alles da sein,
Was ist.
Wenn die Atmung am Anfang ein bisschen stocken will,
Dann ist das meistens ein Zeichen,
Dass hier noch was geht sozusagen,
Also dass du dir noch ein bisschen fühlen kannst und die Atmung frei fließen lassen kannst dazu.
Wenn kein sonderliches Gefühl bei dir da war und du schon Gelassenheit wahrgenommen hast,
Von Anfang an oder vielleicht kannst du jetzt auch merken,
Dass das Gefühl gefühlt langsam wurde und sozusagen jetzt ein bisschen mehr die Gelassenheit,
Also die Ruhe mehr in den Vordergrund rückt,
Beziehungsweise dass du die Stille einfach mehr wahrnehmen kannst.
Und wenn Gedanken zu dem Gefühl immer mitgeschwungen sind,
Dann lassen diese auch einfach nach,
Einfach indem wir Gefühle zulassen fühlen und wieder mehr Wahrnehmung für unseren Frieden haben.
Dann sind die Gefühlswellen ruhiger und Raum ist für unseren Frieden da,
Für die Tiefe.
Nimm mit deinem Herzen diesen Unterschied auf,
Wie es gerade eben vielleicht noch war,
Ein bisschen innerlich aufgeregt und wie es jetzt ist.
Dein Herz kennt den Unterschied.
Du brauchst dazu nicht zu grübeln und jetzt lass noch ein bisschen mehr fallen.
Also wenn du doch noch jetzt in den ein oder anderen Gedanken verstrickt sein solltest,
Kannst du diese jetzt beiseite stellen,
Indem du nicht mehr mit ihnen interagierst.
Also streng dich nicht etwa an,
Diese Gedanken beiseite zu stellen.
Das ist keine Tätigkeit.
Hier ist kein Kampf notwendig,
Keine Anstrengung.
Einfach indem du dich mit den Gedanken nicht mehr identifizierst,
Sie fliegen lässt.
Und auch wenn die Aufmerksamkeit ab und zu zur Atmung vielleicht noch geht oder in deinem Körper,
Auch das ist kein Problem.
Es passiert wie automatisch.
Doch du brauchst dir nichts mehr zu fokussieren,
Denn auch eine gerichtete Aufmerksamkeit ist eine Art Tätigkeit.
Doch die Stille in dir ist ohne eine Tätigkeit da.
Die Stille ist einfach hier,
Ohne die Idee von hier,
Ohne den Gedanken zu einem Ort oder zu einer Zeit.
Es ist die Istheit vom Augenblick,
Unbeschreibbar und dennoch da.
Lass dich auf keine Gedanken ein.
Irgendetwas ist hier,
Was alles beobachtet.
Und es ist auch da,
Wenn kein Gedanke,
Kein Gefühl und auch wenn keine Aufmerksamkeit auf der Atmung liegt.
Auch dann ist dieses Etwas hier.
Das kannst du nicht bezweifeln.
Vielleicht möchten das ein paar Gedanken,
Aber du bist immer vor jedem Gedanken da,
Denn du kannst jeden Gedanken wahrnehmen,
Jedes Gefühl,
Jedes Körperteil von dir.
Etwas ist immer davor schon da,
Um alle Objekte wahrzunehmen.
So einfach.
Verbleibe einfach in dieser Stille.
Du kannst und brauchst ihr nichts hinzuzufügen.
Bleib bei dir,
Du als Stille,
Die sich selbst als Stille erkennt,
Ohne etwas machen zu müssen.
Lass dich fallen.
Die Stille ist da,
Immer in dir präsent.
Bleib mit deiner Aufmerksamkeit in der Stille,
Auch wenn du gleich die Augen öffnest.
Und nimm diese Stille auch im alltäglichen Leben wahr.
Und dann bedanke dich,
Dass du dir die Zeit genommen hast und komm langsam wieder zurück.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.6 (36)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 34 million people. It's free.

Get the app
