
Kurze Pause im Sitzen
by Sarah Marina
Hier findest Du eine kleine Anleitung zu einer kurzen Verschnaufpause in Deinem Alltag, ein kurzer Stop Deines Trotts. Wir meditieren im Sitzen und ich leite Dich an. Ich wünsche Dir eine schöne Entspannung.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass Du Dir eine kurze Verschnaufpause in Deinem Alltag gönnst.
Was auch immer gerade für Dich Alltag bedeutet,
Vielleicht ist es ein herausforderndes Familienleben,
Ein Beruf,
Der viel mit sich bringt oder vielleicht sind es auch viele verschiedene Aufgaben,
Die Deine Kräfte gerade erfordern.
Jetzt drückst Du für einen kurzen Moment den Pausenknopf,
Setz Dich erst einmal aufrecht auf einen Stuhl und spür mal in Deine Füße hinein und schau,
Wo die Füße den Boden berühren.
Ohne etwas daran zu verändern,
Achte mal darauf,
Wie Du gerade atmest.
Häufig sind wir schnell dabei,
Die Dinge zu bewerten und sie sofort zu verändern.
Wenn Du jetzt Deinen Atem beobachtest,
Vielleicht gelingt es Dir,
Nur hinzuschauen,
So als ob Du etwas beobachtest,
Was Du nicht stören möchtest,
Ein Schmetterling vielleicht.
Atmest Du mehr in die Lunge oder mehr in Deinen Bauch?
Atmest Du eher kurz oder eher lang?
Was wird in Deinem Körper durch Deinen Atem bewegt?
Und woran würde jemand,
Der Dich jetzt ansieht,
Sehen,
Dass Du atmest?
Was bewegt sich?
Wir versuchen jetzt,
Die Länge der Ein- und Ausatemzüge einander anzugleichen.
Dazu atmest Du ein und zählst in Deinem eigenen Tempo vier Zeiten mit.
Dann atmest Du vier Zeiten wieder aus.
Versuche,
Beim Einatmen in Deinen Bauch zu atmen.
Und wenn das heute nicht gut geht,
Lass Dich nicht stressen und atme einfach so,
Wie es für Dich jetzt gerade gut ist.
Vier Zeiten ein und vier Zeiten aus.
Nun lass die Zeit des Ausatmens etwas länger werden.
Atme dazu mal vier Zeiten ein und sechs Zeiten wieder aus.
Versuche auch hier wieder in Deinem Bauch zu atmen,
Wenn es heute für Dich geht und sich gut anfühlt.
Also vier Zeiten ein und sechs Zeiten wieder aus.
Lass Deinen Atem nun wieder fließen,
Ohne dass Du ihn irgendwie beeinflusst.
Dein Atem weiß schon,
Was richtig ist.
Um nun wieder zurückzukommen,
Nimm einmal wahr,
Was Du außerhalb von Dir hörst.
Was für Geräusche kannst Du wahrnehmen?
Was kannst Du fühlen?
Vielleicht Wärme oder Kälte?
Kleidung auf Deiner Haut?
Kannst Du auch einen Geruch wahrnehmen oder vielleicht sogar einen Geschmack?
Öffne jetzt mal Deine Augen und sieh Dich um,
Wo Du gerade bist.
Wie ist das Tageslicht?
In welchem Raum befindest Du Dich gerade?
Was kannst Du sehen?
Woran bleibt Dein Blick hängen?
Ich hoffe,
Du konntest Dich auf diese ganz kurze Auszeit einlassen und fühlst Dich jetzt wieder etwas mehr bei Dir angekommen,
Sodass Du gut in Deinen restlichen Tag starten kannst.
Bis bald!
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