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Eine Atemreise | Verbinde dich mit deinem Atem

by Sarah

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Meditation
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Mit dieser geführten Atembeobachtung kannst du deinen eigenen Atem kennenlernen. Dieses angenehme und ruhige Kennenlernen eines deiner wichtigsten Körpervorgänge bildet das Fundament für alle weiteren Atemtechniken. Du kannst dich besser kennenlernen und nebenbei entspannen und zur Ruhe finden. Ideales Stressmanagement durch Körperwahrnehmung und Atmung. Ich leite dich mit meiner ruhigen Stimme einmal durch deinen gesamten Körper. Du kannst erfahren wie und wo du ganz genau atmest...

Transkription

Finde eine bequeme Position.

Du kannst entweder sitzen oder liegen.

Wenn du dich für sitzen entscheidest,

Dann kannst du auf einem Meditationskissen oder einem Stuhl Platz nehmen.

Wichtig ist die aufrechte gerade Wirbelsäule,

Damit wir einfach präsent sein können und gut atmen können.

Dann ist es auch noch wichtig,

Die Füße zu erden,

Kontakt zu bekommen mit dem Boden oder du liegst dich einfach hin auf den Rücken,

Die Arme seitlich neben dir oder du kannst dir auf den Bauch legen.

Dann komm hier einfach mal an in deiner Position und machst dir so gemütlich,

Wie du nur kannst.

Und ganz wichtig ist es mir,

Du zu jeder Zeit nur das,

Was für dich gut ist.

Das,

Was sich für dich stimmig anfühlt und achte auf dich und nimm dich ernst.

Dann kannst du dich,

Ohne dich zu bewegen,

Noch einmal im Raum umschauen.

Was siehst du?

Ganz langsam kannst du die Augen schließen.

Und dann nimm einmal den Boden wahr.

Wo berührst du ihn?

Und um ganz im Hier und Jetzt anzukommen,

Nimm ein paar tiefe und bewusste Atemzüge und dann lass den Atem wieder frei fließen.

Wir wollen während der gesamten Übung den Atem nicht steuern.

Das heißt,

Es ist keine Atemtechnik,

Dass wir hier praktizieren,

Sondern wir wollen wirklich den Atem einfach nur beobachten und ihn so fließen lassen,

Wie er es möchte.

Und leg bitte jetzt die volle Aufmerksamkeit auf deinen Atem.

Und falls du einmal abdriftest,

Dann ist das vollkommen okay.

Versuch dich hier nicht zu ärgern oder zu verurteilen.

Ganz normal.

Komm einfach wieder zurück zum Beobachten deines Atems.

Und dann nimm wahr,

Wie der Atem einfließt und wieder ausfließt.

Ganz sanft ein und aus.

Wie er in dich einströmt und durch dich durchfließt und dich wieder verlässt.

Ganz von alleine.

Du musst nichts tun.

Du bist einfach nur der Beobachter.

Ganz in Ruhe,

Ganz entspannt.

Schaust du dir jetzt deinen Atem an und lass los.

Alles,

Was du jetzt nicht brauchst,

Lass alle Anspannung los.

Versuch mal,

Alle Konzepte abzulegen,

Alle Vorstellungen,

Wie dein Atem jetzt sein sollte.

Dein Atem ist jetzt gut so,

Wie er jetzt ist.

Beobachte einfach nur und bewerte nicht.

Nimm wahr,

Wie du ein- und wie du ausatmest.

Ganz sanft und locker ein und aus.

Wo spürst du deinen Atem?

Beobachte einfach mal.

Fühle.

Du musst bei dieser Übung zu keiner Zeit irgendwelche Worte finden,

Sondern einfach nur ein Spüren kommen und es wahrnehmen.

Lass deinen Kopf,

Deinen Denker mal ruhen.

Hat jetzt Zeit zum Entspannen und spüre einfach nur.

Beobachte einmal.

Atmest du in die Brust oder in den Bauch oder beides und beobachte die Bewegungen deiner Brust und deines Bauches.

Beobachte entspanntes Fließen deines Atems.

Sei ganz präsent,

Ganz wach,

Ganz neugierig.

Beobachte aufmerksam die Einatmung bis zum Ende,

Bis zum Endpunkt,

Bis sich die Ausatmung wieder einstellt.

Beobachte die Ausatmung ganz bis zum Schluss,

Bis sich die Einatmung wieder einstellt.

Nimm bewusst diesen Wechsel von Ein- und Ausatmung wahr.

Der Atem ist wie eine Welle,

Die durch dich durchfließt,

Durch deinen gesamten Körper.

Du kannst auch die Pausen erkennen,

Die ganz von alleine nach der Ein- und nach der Ausatmung entstehen.

Nimm sie wahr,

Auch wenn sie noch so klein,

Noch so kurz sind.

Schau sie dir an.

Komm ganz in Kontakt mit dir,

Deinem Körper und deiner Atmung.

Und dann nimm die Länge jedes Atemzugs wahr.

Beobachte einfach nur und versuch nicht zu bewerten,

Bleibt die Länge gleich oder ist jeder Atemzug vielleicht ein bisschen anders,

Ein bisschen kürzer oder länger,

Ein bisschen tiefer oder flacher.

Beobachte dieses Schauspiel und spür dich.

Wir machen jetzt eine kleine Reise durch den Körper und fangen bei der Nase an.

Spür die Nase,

Spür die Atmung an deiner Nase.

Dann kannst du die Atmung auch vor deinem Naseneingang spüren,

Vielleicht auch an der Oberlippe.

Wenn du möchtest,

Kannst du dir hier einen Finger zur Hilfe nehmen und nochmal unter die Nase halten und dadurch in Kontakt mit deinem Atem kommen.

Du kannst die Hand auch wieder zur Seite legen.

Dann geh mit der Aufmerksamkeit in die Nase,

In deinen Naseninnenraum und spür,

Wie die Luft dich hier von innen berührt.

Du kannst auch deine Härchen wahrnehmen.

Dann komm mit der Wahrnehmung zum Mund und atme mal durch den Mund und spür,

Wie sich das anfühlt.

Spür den Atem hier und spür den Atem auf deiner Lippe und auf deiner Zunge,

Auf deinen Zähnen und deinem Gaumen.

Dann bring deine Aufmerksamkeit zu deinem Rachen und atme wieder so,

Wie du es möchtest,

Durch Mund oder durch Nase.

Spür den Atem hier,

Wie er dich von innen berührt,

Wie er durch dich durchfließt.

Dann geh mit deiner Wahrnehmung weiter runter zu deiner Kehle und beobachte deinen Atem hier.

Dann wandere langsam noch tiefer mit deiner Aufmerksamkeit zu deiner Brust und dann nimm die Atmung in und an deiner Brust wahr.

Wenn du möchtest,

Kannst du hier deine Hände oder eine Hand auflegen,

Um noch besser in Kontakt mit dir und deine Atmung zu kommen.

Du kannst sie natürlich jederzeit wieder neben dich legen und dann beobachte,

Wie sich dein Brustkorb weitet und wieder zusammenzieht,

Wie er sich weitet und wieder entspannt.

Jetzt beobachte mal,

Ob du Bewegungen wahrnehmen kannst,

Auch an deinem Schlüsselbein,

Im oberen Bereich deines Brustkorbs.

Versuche sie wahrzunehmen,

Auch wenn sie noch so klein sind.

Dann nimm die Atmung auch in dir wahr,

Im Bereich deiner oberen.

Dann wandere weiter runter zu deiner mittleren Brust.

Nimm hier die Bewegungen wahr.

Sei jetzt nicht verkopft,

Was ist jetzt ober,

Mittel,

Unter,

Sondern spüre einfach nur.

Nimm das Auf- und Abwahr und auch wieder dein Innenleben.

Wie fühlt sich der Atem in dir an?

Dann wandere noch etwas weiter hinunter zu deiner unteren Brust,

Zu deinem unteren Brustkorb.

Nimm wieder die Bewegungen,

Das Auf- und Abwahr.

Dann nimm nochmal die Atmung in der gesamten Brust und schicke deine Aufmerksamkeit jetzt in den Bauch.

Du kannst auch hier wieder deine Hände auflegen,

Um dich und deinen Atem besser zu spüren.

Traue dich hier wirklich mal den Bauch auszustrecken und ihn dem Platz zu geben,

Den er eigentlich braucht und dich ihm auch liebevoll zuzuwenden.

Dann beobachte,

Wie sich dein Bauch wölbt und wieder senkt.

Wie es sich wölbt und wieder senkt.

Beobachte die Bewegungen deines Bauches und jetzt nimm mal wahr,

Wann sich dein Bauch hebt und wann er sich senkt.

Bei der Ein- oder bei der Ausatmung.

Dann spüre auch hier wieder dein Innenleben.

Wie fühlt sich der Atem in deinem Bauch an?

Dann guck mal,

Ob du vielleicht deinen Atem sogar in deinen Armen oder Beinen spüren kannst.

Beobachte einfach nochmal und dann spüre deine Atmung im gesamten Körper.

Nimm deine Atmung,

Die überall in deinem Körper war.

Wo fließt sie hindurch?

Und folge mal deinen gesamten Atemfluss.

Durch deinen kompletten Körper.

Von der Einatmung zur Ausatmung.

Wie er einströmt,

Durch dich durchströmt und wieder ausfließt.

Folge dem Atemfluss.

Ich gebe dir jetzt noch ein paar Minuten Zeit in Stille deinen Atem zu beobachten und dass ich etwas sage.

Denk daran wirklich deinen Atem fließen zu lassen,

So wie er fließen möchte und ihn nicht zu beeinflussen.

Und wenn du möchtest,

Kannst du dir für eine bessere Aufmerksamkeit bei jeder Einatmung ein im Kopf.

Und bei jeder Ausatmung aus im Kopf sagen.

Ein,

Aus,

Ein,

Aus.

Und dann nimm wieder ein paar tiefe,

Bewusste Atemzüge.

Komm in Kontakt mit deinem Körper.

Achte auf dein Körpergefühl.

Wie fühlst du dich jetzt?

Und denk daran,

Du kannst dir dieses Gefühl jederzeit wiederholen.

Und langsam wieder im Raum anzukommen.

Mach ein paar kleine,

Ganz minimalistische Bewegungen im Liegen.

Lass noch die Augen geschlossen.

Nimm dir die Zeit,

Die du brauchst,

Wieder anzukommen im Raum.

Lass die Bewegungen langsam wieder etwas größer werden.

Und wenn du möchtest,

Dann streck dich einmal so richtig durch.

Regel dich und mach die Bewegungen,

Die du jetzt brauchst,

Um wieder hier anzukommen.

Und dann mach langsam die Augen wieder auf und schau dich noch mal im Raum um.

Wo bist du?

Und wenn du möchtest,

Kannst du jetzt langsam wieder zum Sitzen kommen.

Ich danke dir,

Dass du mitgemacht hast und wünsche dir noch einen ganz schönen Tag und bis bald.

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4.2 (35)

Neueste Bewertungen

Michael

May 6, 2022

Guten Abend liebe Leela, das ist eine gute gelungene Anleitung gewesen, danke dafür. Besonders hat mir das "Ein" - Denken bei der Einatmung und "Aus-Denken bei der Ausatmung gefallen; das ist sogar noch besser als die Atemzüge mit zu zählen. Ich wünsche Dir und allen Anderen hier noch einen schönen Abend und eine gute Nacht. Gruß Michael

Dominik

March 12, 2022

Edith

January 3, 2021

Danke für die schöne Anleitung

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