
Doing Nothing Meditation - 3 Schritte ins Nichts
by Rani Kaluza
Doing Nothing Meditation- 3 Schritte ins Nichts - Sanft geführte Meditation mit tiefgründigen Impulsen und viel stillen Raum für eigene Erfahrungen. Themen: Die hohe Kunst, sich genauso sein zu lassen, wie man gerade ist und zu fühlen, den innerer und äußeren Raum den Gewahrseins zu spüren und darin zu "baden".
Transkription
Ich habe ja gerade schon gesagt,
Das Fühlen ist der erste Schritt und das Öffnen und das Loslassen,
Ich habe das jetzt mal Loslassen genannt,
Weil das ein Aspekt von Loslassen ist,
Das Öffnen,
Ist der zweite Schritt und wir gehen da einfach heute langsam durch.
Ich will so wenig wie möglich euch reinreden.
Ich sage ab und zu mal was und ich hoffe,
Es ist nicht zu viel,
Um euch so ein bisschen zu führen und ein paar Impulse auch zu geben.
Denn deswegen seid ihr ja hier,
Um ein bisschen bei euch zu sein.
Dann würde ich sagen,
Setzt euch so hin,
Dass ihr euch schön,
Dass ihr relativ gerade sitzt.
Man muss nicht starr sitzen,
Dass der Körper sich nicht unbedingt anstrengen muss,
Gerade zu sitzen,
Aber dass es trotzdem relativ gerade ist,
Aufrecht ist.
Ja,
Schön.
Bevor wir anfangen,
Die Augen zu schließen,
Also bevor ich anfange,
Die Augen zu schließen,
Mache ich meist einfach nur so Kontakt zu dem,
Was ist.
Mit das Augenschließen nicht so erscheint,
Als würde ich mich so von der Welt,
So aus Vermeidungsstrategie zurückziehen,
Sondern ich berühre erst so ein bisschen meine Umgebung und ehre die und mit meinem Blick,
Mit meinem Gewahrsein.
Man braucht sich nicht dafür umschauen,
Aber das kann man natürlich auch.
Es ist mehr so,
Ja hier bin ich und in dem Raum bin ich,
Weil der Raum ist ja auch quasi jetzt dein wird dein äußerer Schutzcontainer.
Wenn du die Augen zumachst,
Kannst du dich nicht mit den Augen offen,
Weil wir schützen uns ja oft auch,
Indem wir die Augen offen haben und alles beobachten und wenn wir die zumachen,
Sind wir relativ ungeschützt,
So dass der Raum im Außen unser Container wird.
Hat ja auch eine ganz gute Schutzfunktion.
Und dann schließt die Augen und wie durch eine Tür geht ihr in euer Innerstes und schaut und fühlt und als würde man einen Raum betreten,
Wo ein Kunstwerk drin ist,
Was du noch nie gesehen hast und dann betrachtest du dich selbst mal als dieses Kunstwerk,
Kunstwerk der Schöpfung.
Und wie bei einem Kunstwerk fällt einem manchmal etwas auf,
Was so als erstes,
Als dominantestes an diesem Kunstwerk,
Interessantestes erscheint.
So ist es auch,
Wenn wir nach innen schauen,
Gibt es meist irgendwas,
Was dominanter,
Was irgendwie so hervorsticht,
Eine Empfindung vielleicht,
Ein Gefühl.
Wir nehmen immer als erstes das,
Was sich am meisten zeigt von uns und sind damit einfach.
Es kann sein,
Dass du dich schon total insgesamt,
Dass du das Kunstwerk quasi schon als Ganzes wahrnimmst,
Dann ist es auch okay.
Wie fühlt es sich an jetzt gerade für mich,
Dieses Wesen zu sein,
Was meinen Namen trägt.
Dieses Energiebündel.
Fühlen bedeutet auch,
Wirklich Kontakt zu machen mit dem,
Was spürbar ist,
Was fühlbar ist,
Sich berühren zu lassen,
Die nicht nur so von außen zu betrachten,
Die Gefühle,
Sondern die wirklich zu fühlen.
Also es ist so,
Als würde man wirklich davon berührt und als durchdringe man auch das Gefühl oder das Gefühl durchdringt einen.
Auf diese Weise übernimmst du total die Verantwortung für das,
Was gerade hier ist,
Für dein Wesen und dein Wesen als Mensch und sorgst für dich.
Es ist so,
Als würdest du ein kleines Kind an die Hand nehmen,
Sagen,
Ja,
Du gehörst zu mir,
Ich sorge für dich,
Ganz egal,
Wie du dich fühlst,
Ich bin bei dir.
Wir sind ja als spirituelle Seelen nicht immer so gerne inkarniert.
Das ist manchmal nicht ganz so einfach für uns,
Wirklich hier zu sein mit dem,
Was wir alles fühlen müssen,
Die ganzen Ängste und alles.
Aber solange wir hier inkarniert sind mit dem Körper,
Haben wir eigentlich keine andere Wahl,
Als damit in eine Verbindung zu machen und ja zu sagen zu dem,
Was wir fühlen und uns nicht zu trennen von manchen Gefühlen und zu sagen,
Nee,
Das gefällt mir nicht,
Das darf ich nicht sein,
So dumm oder so wertlos darf ich nicht sein,
Möchte ich nicht sein.
Hier haben wir die Gelegenheit,
Alles einzuladen,
Alles sein zu dürfen,
Total dumm,
Total wertlos,
Total tollpatschig,
Total falsch.
Wir entwickeln eine unglaubliche Großzügigkeit für das,
Was wir sind,
Überirdisch schon fast.
Denn wie oft wenden wir uns gegen uns,
Wie oft kehren wir uns selbst den Rücken zu und verleugnen,
Was wir fühlen und werden dadurch getrennt von uns selbst,
Verlieren uns und alle Gefühle,
Die nicht gefühlt werden,
Die jagen uns so lange,
Bis wir die fühlen,
Bis wir ja dazu sagen,
Ja so bin ich.
In dem Moment,
Wo wir alles willkommen heißen,
Werden wir quasi eins,
Entsteht Ganzheit in uns und auch Wahrheit auf eine Art.
Versuch nicht dich anzustrengen mit dem Fühlen,
Das ist keine Übung,
Wo man sich anstrengen muss.
Lass einfach alles so wie es ist und fühl,
Was hier ist.
Was der Verstand jetzt sagt,
Ist vollkommen irrelevant.
Du kannst es komplett ignorieren,
Der hat jetzt gerade nichts zu sagen.
Wenn Müdigkeit im Vordergrund ist,
Dann fühl die Müdigkeit.
Hol dich immer genau da ab,
Wo du gerade bist.
Wenn Verwirrung da ist,
Dann fühl es,
Wie es ist,
Verwirrt zu sein.
Es ist ein bisschen wie ein Fluss,
Der sich einen Weg sucht,
Zum Meer zu kommen und der füllt jede Vertiefung aus.
Er wird aber nie höher,
Als er sein muss,
Um weiter fließen zu können.
Insofern gehen wir nie über das hinaus,
Was gerade ist.
Und während du jetzt bei deinen Gefühlen warst die ganze Zeit,
Warst du die ganze Zeit hier,
Im Jetzt,
Hier und jetzt,
Gegenwärtig.
Fühlen bedeutet gegenwärtig zu sein.
Nicht an gestern,
Nicht an morgen zu denken,
Sondern nur das zu fühlen,
Was hier ist.
Jetzt.
Könnt ihr das fühlen,
Wie das jetzt gerade bei euch ist,
Weil ihr hier seid,
Mit dem was ist.
Das,
Was euch die ganze Zeit wahrnimmt,
Das Instrument,
Mit dem ihr euch selbst wahrnehmt,
Ist das Gewahrsein.
Und das Gewahrsein hat eine Raumqualität.
Es füllt den Raum,
Es erfüllt den Raum in euch und auch außerhalb von euch.
Könnt ihr auch sagen,
Es ist Bewusstheit,
Reine Bewusstheit.
Es fühlt sich an,
Wie so ein lebendiges Nichts.
Diese Bewusstheit ist das,
Was immer da ist.
Es ist das,
Was sich nie verändert.
Während eure Gefühle,
Eure Zustände,
Auch euer Körper sich alles dauernd verändert.
Und mit diesen beiden Qualitäten sind wir hier inkarniert.
Mit dem Geist,
Der sich nicht verändert und dem,
Was sich alles verändert.
Und wir können zu beidem und wir müssen eigentlich zu beidem eine Verbindung machen.
Wir machen eine Verbindung zu unserem irdischen Wesen,
In dem wir uns fühlen.
Wir nehmen Verantwortung für unsere irdische Inkarnation und für den Weg,
Den wir hier als Mensch gehen.
Für das,
Was wir lernen wollen hier.
Und wir können uns aber auch verbinden mit dem reinen Geist,
In dem wir unsere Aufmerksamkeit auf dieses Gewahrsein richten.
Auf dieses lebendige Nichts richten.
Auf den richten,
Der es sieht,
Der alles sieht in uns.
Und mal nur dieses Nichtsein,
Einfach sein in diesem Nichts.
Als wenn man in diesem Licht,
Lichthafte Qualität hat das ja,
Als wenn man sich davon durchdringen lässt und darin badet.
Als würde man in Licht baden.
Und das nährt uns auch,
Wenn diese irdische Inkarnation so anstrengend ist.
Man kann sich sehr überfordert fühlen davon als Seele.
Und dann ist das sehr näherend,
Wenn man sich mit dem Gewahrsein verbindet.
Und nur diese Stille ist auch,
Die darin liegt.
Diese Weite,
Die darin liegt.
So,
Ich habe euch jetzt einen kleinen Umweg gemacht über das Gewahrsein und den Raum,
Weil ich das nicht so gerne auslasse.
Aber jetzt möchte ich gerne mit euch zurückkommen zu den Gefühlen und möchte euch bitten,
Noch einmal mit diesem Gewahrsein auf euch selbst zu schauen und euch wahrzunehmen in eurem irdischen Wesen,
In eurem fühlenden Wesen.
Und dann möchte ich euch bitten,
In Kontakt zu bleiben mit diesem Wesen und dann die Augen zu öffnen.
Nichts außer nur die Augen zu öffnen und in Kontakt zu bleiben mit diesem Wesen.
Sonst nichts.
Zu fühlen,
Wie das ist,
Was für ein Unterschied das ist.
Es ist ein wenig so,
Als wäre euer Wesen so ein Vögelchen,
Das in eurem Käfig sitzt.
Und wenn ihr die Augen öffnet,
Ist es ein wenig so,
Als würdet ihr diesen Käfig aufmachen.
Das Vögelchen kann rausfliegen,
Wenn es will.
So sitzt ihr jetzt da.
Der Käfig ist offen.
Ihr zeigt euch,
So wie ihr seid,
Ohne dass ihr was tun müsst.
Einfach nur,
Indem ihr euch nicht mehr versteckt,
Bei euch bleibt,
Dem leeren Raum,
Der da ist.
Und dieses sich öffnen nach außen hin,
Ist auf eine Art schon loslassen.
Also das öffnen,
Das Augen aufmachen,
Das sich zeigen ist,
Damit lasst ihr schon los.
Man kann auch einfach nur die Offenheit genießen,
Das Dasein mit dem Leben genießen.
Ihr seid die ganze Zeit im Jetzt,
Mit offenen Augen im Jetzt,
Ohne dass ihr das suchen müsstet,
Anstreben müsstet.
Einfach,
Weil ihr noch bei euch seid.
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