
Anapanasati
Die Anapanasati Meditation hilft dir die Rolle des wertfreien Beobachters einzunehmen. Es wird nichts visualisiert und an nichts gearbeitet. Es geht nicht darum im eigenen Körper und jetzigen Moment anzukommen. Diese Meditation hilft den Fokus auf ein Objekt zu lenken, den inneren Raum wahrzunehmen und Klarheit über den aktuellen Zustand zu bekommen.
Transkription
Hallo,
Einen wunderschönen guten Tag.
Mein Name ist Radhika und ich möchte dir heute eine Meditationstechnik aus dem Buddhismus anleiten.
Diese Meditationstechnik heißt Anapanasati und es ist die Beobachtung des Atems.
Zuerst nehme jetzt eine angenehme Körperhaltung ein.
Du kannst auf deinem Meditationskissen sitzen,
Im kreuzbeinigen Sitz.
Wenn das für dich aber schwierig ist,
Kannst du dich gerne auch auf einen Stuhl setzen,
Auf ein Meditationsbänkchen.
Auf jeden Fall versuche eine angenehme Körperhaltung im Sitzen einzunehmen.
Wenn du jetzt im kreuzbeinigen Sitz sitzt,
Greife noch einmal unter deine Oberschenkel und ziehe jetzt das Sitzfleisch nach hinten hinweg,
Sodass dein Becken eine leichte Kippung bekommt.
Nun zieht deine Schulterblätter etwas zueinander,
Dass der Brustkorb sich öffnen kann.
Hebe das Brustbein etwas an.
Ziehe deinen Kopf ein paar Zentimeter nach hinten hinweg und lass das Kinn ein wenig Richtung Brustkorb sinken,
Sodass ein angenehmes,
Leichtes,
Jogisches Doppelkinn entstehen kann.
Und in dieser Körperhaltung finde dich jetzt ein.
Sie sollte leicht,
Bequem und still sein.
Lass den Körper ankommen und erde deine Sitzbeine.
Verbinde dich mit der Erde,
Mit der Stabilität.
Deine Gesichtszüge sind entspannt.
Und nun überprüfe noch einmal,
Ob du so länger unbewegt verweilen kannst.
Nun fühle deinen Atem.
Schau mal,
Wo in deinem Körper kannst du den Atem am deutlichsten spüren.
Vielleicht an den Nasenflügeln,
Im Halsraum,
Im Brustraum oder im Bauchraum.
Such dir einen körperlichen Ort aus,
Wo du ihn am stärksten wahrnimmst.
Nimm wahr,
Wie sich das betreffende Körperteil mit dem Einatmen sanft hebt und wie er sich mit dem Ausatmen wieder sanft senkt.
Erlaube es nun dem Körper,
Den Atemrhythmus vorzugeben und lass die vollkommene Kontrolle des Atems los.
Nimm wahr,
Wie der Atem fließt und ruhiger und ruhiger wird,
Ohne dein Zutun ganz von selbst.
Sei dieser Beobachter des Kommen und des Gehens des Atems.
Nun wende dich nach innen.
Richte deine ganze Aufmerksamkeit immer mehr nach innen.
Fühle deinen Körper und nimm dabei die Entspannung wahr.
Beginne die äußeren Wahrnehmungen zu ignorieren.
Und wann immer du durch das Außen abgelenkt wirst,
Sei freundlich und kehre zurück zu den inneren Wahrnehmungen.
Bleib so ganz bei dir.
Nun richte die Aufmerksamkeit auf den Bereich unterhalb der Nase.
Fühle den Atem in und an der Nase.
Vielleicht kannst du wahrnehmen,
Dass das Einatmen kühler ist als das Ausatmen.
Lass den Atem frei fließen.
Spüre dabei jeden Atemzug,
Ohne ihn zu kontrollieren.
Jeden Atemzug ganz bewusst.
Und wann immer sich Gedanken zeigen.
Auch hier sei freundlich zu dir und kehre ganz friedlich wieder zurück zur Beobachtung des Atems.
Lass dich so in diese tiefe Entspannung hineinfallen.
Aber bleibe dabei ganz fokussiert auf deinen Atem für die nächsten Minuten ganz in Stille.
Und nun beginne wieder deinen Atem tiefer werden zu lassen.
Spüre deinen Körper und schick deinen Atem jetzt in die Hände,
Arme,
Schultern.
Schick ihn zum Rumpf,
Zum Becken,
Zu den Beinen und den Füßen.
Weck deinen ganzen Körper auf.
Und dann kannst du langsam beginnen deinen Körper zu bewegen.
Ich wünsche dir eine wunderschöne,
Eine gute Nacht oder einen wunderschönen Tag,
Je nachdem wann du praktiziert hast.
Und wann immer du die Möglichkeit hast,
Versuche dich auf den Atem auch im Alltag zu fokussieren und so in eine Beobachterhaltung zu kommen.
Alles Liebe und bis bald Radhika.
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