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Achtsamkeitsmeditation

by Radhika Siegenbruk

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Meditation
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Vipassana Achtsamkeitsmeditation, Vipassana kann mit „Einsicht“ übersetzt werden, einem klaren Bewusstsein dessen, was genau passiert, wenn es passiert. Vipassana ist die älteste der buddhistischen Meditationspraktiken. Die Methode leitet sich direkt aus dem Satipatthana Sutta ab, einer Lehrrede, die Buddha selbst zugeschrieben wird. Vipassana ist eine direkte und stufenweise Kultivierung von Achtsamkeit oder Gewahrsein und wird Stück für Stück im Laufe von Jahren erlernt.

Transkription

Hallo,

Einen schönen guten Morgen.

Heute möchte ich dich zu einer Achtsamkeitsmeditation in Pasarana,

Die Einsichtsmeditation,

Einladen und ich freue mich,

Dass wir zusammen diese Meditationstechnik praktizieren können.

Schau,

Dass du wieder in einer bequemen Meditation Sitzhaltung beginnst.

Richte dich ein.

Schau,

Dass deine Sitzbeinhöcker gut mit der Erde verankert sind,

Dass deine Wirbelsäule aufrecht ist und deine Brustwirbelsäule leicht in die Wirbung kommt,

Sodass dein Brustkorb sich etwas öffnen kann,

Dass die Schultern nach unten hinab fließen.

Entspann ganz bewusst die Hände im Schoß oder auf den Knien.

Dein Kinn ist sanft zum Brustkorb gezogen,

Sodass der Nacken Länge bekommt.

Deine Füße und Beine ruhen locker in deiner gewählten Sitzhaltung.

Lenke nun die Aufmerksamkeit auf den Teil des Körpers,

Mit dem du dir angewöhnt hast,

Den Atem zu betrachten.

Entweder auf den Bereich der Nase oder den Brust oder Bauchraum.

Folge dort der Atembewegung von Moment zu Moment.

Nimm den ständigen Wandel des Kommen und Gehens wahr.

Wenn du magst,

Benutze eine innere Stimme,

Die feststellt,

Was du gerade spürst.

Sie kann im Hintergrund bleiben,

Sagen beim Einatmen ein und beim Ausatmen aus.

Wenn du die Achtsamkeit auf den Atem an der Nase richtest,

Dann benutze ein und aus.

Richtet sich deine Achtsamkeit auf den Brust- oder Bauchbereich,

Dann benutze beim Heben,

Heben und beim Senken,

Senken.

Praktiziere das für eine Weile und sammle dich somit.

Wenn du nun den Eindruck hast,

Dass du gesammelt bist,

Dann öffne dich nun für alles,

Was niemals in dem Vordergrund des Bewusstseins tritt.

Wenn eine Körperempfindung in den Vordergrund tritt,

Richte die Aufmerksamkeit auf die Körperempfindung.

Stelle fest,

Um was es sich handelt,

Wie etwa ziehen,

Pochen,

Stechen,

Brennen oder jucken.

Lass die innere Stimme das sagen,

Was kommt und bleibe dann mit offener Aufmerksamkeit einfach dabei,

Um zu sehen,

Was geschieht.

Wenn du die Aufmerksamkeit darauf richtest,

Wird die Empfindung stärker oder schwächer.

Breitet sie sich durch den Körper aus oder zieht sie sich zusammen?

Verändert sie sich?

Benenne immer wieder mit deiner inneren Stimme,

Was geschieht.

Versuche nichts zu verändern,

Sondern nimm nur wahr,

Was von selbst geschieht und heiße alle Empfindungen,

All das,

Was kommt,

Herzlich willkommen.

Wenn ein Ton,

Ein Klang oder ein Geräusch in den Vordergrund tritt,

Richte die Aufmerksamkeit auf das Lauschen und lass die innere Stimme lauschen.

Du kannst dann auch die innere Stimme sagen lassen,

Lauschen und öffne dich für das Klangliche in seiner ganzen Breite,

Im Rhythmus,

Der Klangfarbe,

In der Tonhöhe,

In der Lautstärke.

Sei dabei ganz empfangsbereit,

Jedoch bewerte mich oder beurteile mich.

Wenn zum Beispiel mit geschlossenen Augen noch ein inneres Bild sich in den Vordergrund tritt,

Dann richte deine Aufmerksamkeit auf das Sehen und lass deine innere Stimme sagen,

Sehen oder ich bin mir ganz bewusst,

Dass jetzt sehen geschieht.

Lass dich aber von dem,

Was zu sehen ist,

Nicht überwältigen,

Sondern schauen,

Was da auftaucht,

Was sich entwickelt und wieder verschwindet.

Es kann auch sein,

Dass eine Stimmung oder ein Gefühl sich in den Vordergrund der Aufmerksamkeit richtet.

Und auch hier richte die Aufmerksamkeit darauf und stelle fest,

Um welche Stimmung,

Welches Gefühl es sich handelt.

Hier kann die innere Stimme wieder sagen und benennen.

Zum Beispiel,

Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit bei diesem Gefühl oder bei dieser Stimmung,

Ohne mich davon überwältigen zu lassen.

Versuch dieses Gefühl nicht festzuhalten,

Nicht wegzudringen,

Sondern nimm es einfach achtsam wahr.

Stimmung und Gefühle sind kommende und gehende Phänomene.

So gehe auch mit einem Gedanken um.

Wenn ein Gedanke sich in den Vordergrund der Aufmerksamkeit drängt,

Richte die Aufmerksamkeit auf den Gedanken.

Lass die innere Stimme Gedanken sagen und folge dem Gedanken,

Wenn er sich entwickelt.

Ohne dich davon überwältigen zu lassen,

Ohne ihn bewusst in eine Richtung weiterzudenken.

Nimm ihn ganz spontan wahr,

Ganz klar.

Du kannst ihn auch ganz spezifisch wieder benennen.

Zum Beispiel mit Erinnerung,

Urteil,

Zukunft,

Planung.

Betrachte diesen Gedanken ganz neutral.

Es können sich aber auch Hinternisse zeigen,

Wie zum Beispiel Schlepperigkeit,

Rastlosigkeit oder Zweifel.

Versuch sie nicht zu beseitigen,

Nimm auch sie einfach wahr.

Gerne benenne sie und richte deine Aufmerksamkeit darauf,

Ohne dich davon überwältigen zu lassen.

Lass deinen Geist zu einem Forschergeist werden und begegne allem,

Was kommt und geht.

Versuch dich zu öffnen für das,

Was kommt.

Beobachte es.

Also beobachte jede einzelne Empfindung,

Jeden einzelnen Gedanken,

Jede einzelne Wahrnehmung,

Jedes Hindernis für die nächsten Minuten ganz in Stille.

Ganz in Stille für dich selbst.

Und so spüre wieder den Körper.

Atme.

Bring die Aufmerksamkeit hierher zurück in den gegenwärtigen Moment.

Beginne den Atem tiefer werden zu lassen.

Tiefer und tiefer.

Dann lass die Bewegung größer und größer werden.

In deinem Körper bewegt sich der Atem und schließlich beginne auch den ganzen Körper zu bewegen.

Recke dich und strecke dich,

Stöhne,

Sorge zu gehen.

Was auch immer du jetzt tun möchtest,

Tue.

Ich wünsche dir einen schönen Tag.

Alles Liebe für dich.

Ariung,

Ganz Dankeschön.

© 2026 Radhika Siegenbruk. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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