
NOW ist WOW #5: Die Ötzi-Übung für verbesserte Körper-Wahrnehmung
Der "Ötzi" ist eine 5000 Jahre alte gefrorene Gletschermumie, die vor ca. 30 Jahren in den Ötztaler Alpen gefunden wurde. Er wurde in einer sehr verschränkten Haltung gefunden. Was Ötzi mit Achtsamkeit und Körperwahrnehmung zu tun hat, erfährst du in dieser Folge. Alles Gute, om und baba.
Transkription
Hallo meine Lieben und willkommen zu Episode 5 von Now ist Wow,
Dem Podcast von MindfulVienna.
In der heutigen Folge möchte ich euch die Ötzi-Übung vorstellen.
Ötzi ist eine 5000 Jahre alte Gletschermomie,
Die vor ca.
30 Jahren in den Ötztaler Alpen gefunden wurde.
Was Ötzi mit Achtsamkeit zu tun hat,
Erfahrt ihr in dieser Folge.
Zuerst bewegen wir uns einmal ein bisschen im Sitzen,
Strecken uns,
Heben die Arme,
Lockern die Schultern,
Rudern ein bisschen mit den Armen herum und jetzt freeze.
Wir bewegen uns nicht mehr und verharren in der Haltung,
Auch wenn die Arme oben sind,
Auch wenn die Beine oben sind.
Wir verharren in dieser Haltung.
Ja,
Wir bleiben jetzt so ein bisschen.
Wir spüren ganz genau hinein,
Wo sind jetzt unsere Arme?
Habe ich sie oben?
Habe ich sie unten?
Wie sitze ich?
Wie halte ich meinen Kopf?
Wie sind die Beine?
Sitze ich bequem oder nicht bequem?
Ja,
Und wenn die Arme oben sind,
Dann fangen sie jetzt auch langsam an zu ziehen schon.
Aber wir verändern die Position nicht.
Wir bleiben so.
Wir füllen ganz in unsere Arme hinein und unsere Beine und so,
Wie wir unseren Körper gerade halten.
Keine Sorge,
Es geht vorbei.
Aber wir halten die Position jetzt so,
Wie sie ist.
Ich habe meine Arme gerade oben und sie sind schon relativ schwer und fange an,
Nach unten zu ziehen.
Aber ich spüre in die Finger.
Wie halte ich die Finger?
Wie halte ich die Unterarme?
Wir füllen noch einmal in die Arme hinein und in die Beine und jetzt können wir die Arme wieder fallen lassen und uns bequem hinsetzen.
Aber füllen wir jetzt noch einmal in die Arme.
Wie fühlen sie sich jetzt an?
Wie fühlt sich unser Körper an?
Mit dieser Übung,
Mit dieser Achtsamkeit auf den Körper,
Mit dieser Achtsamkeit auf ein unangenehmes Gefühl lernen wir,
Sachen zu akzeptieren und keine Gegenwehr aufzubauen.
Wir wissen,
Dass diese Position vorbeigeht,
Aber wir füllen uns ganz genau hinein.
Mit jedem Atemzug.
Durch das Hineinfüllen in eine unangenehme Körperhaltung lernen wir,
Sachen anzunehmen,
Uns nicht dagegen zu wehren und die Gewissheit aufzubauen,
Dass dieses Gefühl vorbeigehen wird.
So lernen wir,
Im Alltag achtsamer zu sein.
Ich hoffe,
Ich konnte euch mit dieser Übung Achtsamkeit in unangenehmen Situationen zeigen und verabschiede mich mit einem herzlichen Om und Baba.
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