18:18

#11 Die vier Arten der Selbstliebe

by Achtsamkeit mit Anna

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Was bedeutet Selbstliebe für dich? Liebst du im Innen anders als im Außen? Knüpfst du deine Selbstliebe an Bedingungen? In dieser Folge spreche ich von den zwei Arten von Liebe, über die vier Arten der Selbstliebe und wie du sie im Alltag praktizieren kannst.

Transkription

Herzlich willkommen zu Achtsamkeit mit Anna,

Deinem Podcast für die beste Freundschaft mit dir selbst.

Ich bin Anna und heute geht es um die vier Arten von Selbstliebe und wie du sie praktizieren kannst.

Los geht's!

Bei mir geht es ja eigentlich rund um das Thema Selbstfreundschaft.

Diesen Begriff habe ich gewählt,

Weil Selbstliebe nicht so greifbar ist.

Heute will ich aber den Versuch wagen,

Dir Selbstliebe so zu beschreiben,

Dass du später weißt,

Was das eigentlich bedeutet und wie du Selbstliebe immer und überall praktizieren kannst.

Deshalb sprechen wir gleich erstmal über die Liebe und die Selbstliebe und das vorherrschende,

Oftmals falsche Verständnis von beiden Begriffen.

Und dann geht's,

Wie gesagt,

Um die vier Arten der Selbstliebe mit Tipps für dich.

Aber zuerst einmal,

Warum machen wir uns eigentlich so viel aus Liebe und jetzt auch aus Selbstliebe?

Dazu kann ich dir aus meiner Perspektive nur sagen,

Weil Liebe und auch Selbstliebe,

Was eigentlich das Gleiche ist,

Aber unterschiedlich ausgerichtet ist,

Eine ganz tolle Eigenschaft und Qualität von uns Menschen ist.

Echte Liebe macht alles viel größer,

Macht uns zu besseren Menschen und wenn Liebe in der Welt vorherrschen würde,

Dann gäbe es weder Kriege,

Noch Egoismus,

Noch Leid.

Wenn man Liebe und Selbstliebe richtig versteht und richtig lebt,

Dann macht man sich und vielen anderen Menschen ein großes Geschenk und gibt seinem Leben viel mehr Bedeutung,

Weil man sich einfach viel sinnvoller verhält.

Jetzt habe ich aber gerade gesagt,

Wenn man Liebe und Selbstliebe richtig versteht und richtig lebt,

Aber was bedeutet jetzt das richtige Verständnis von Liebe?

Das spreche ich deshalb an,

Weil das vorherrschende Verständnis von Liebe in unserer Gesellschaft leider so einen bedingten,

Erwartenden Geschmack hat.

Also wer auf seine Beziehung schon mal einen genaueren Blick geworfen hat,

Der hat wahrscheinlich auch schon festgestellt,

In den meisten Fällen,

Wenn es in einer Beziehung zum Streit kommt,

Liegt das vor allem daran,

Dass unser Gegenüber unsere Erwartungen nicht erfüllt oder weil wir denken,

Wir geben viel mehr rein,

Als wir rausbekommen und das führt dann zu schlechten Gewohnheiten und Gefühlen wie Eifersucht,

Zorn,

Anhaftung oder Selbstsucht und das macht uns dann wieder nur noch verbissener und das sind dann so eingeschliffene Tendenzen,

Die nur schwer wieder herauszubekommen sind.

Dann kommen gegenseitige Vorwürfe,

Man lebt eigentlich nur in der Zukunft oder der Vergangenheit,

Von wegen,

Du hast das schon immer so gemacht oder wahrscheinlich machst du das jetzt auch wieder so und man vertraut sich nicht gegenseitig und will ständig Absicherungen haben,

Weil man das Glück,

Das man eigentlich schon hat,

Gar nicht sehen kann,

Sich gar nicht dem hingeben kann und deswegen wird im Buddhismus,

Und du weißt ja,

Ich habe einen buddhistischen Hintergrund,

Diese Art der Liebe,

Die ich gerade beschrieben habe,

Die sich eigentlich gar nicht so toll anfühlt,

Bedingte Liebe genannt,

Was das ja auch ist.

Wenn man aber an den Anfang seiner Beziehungen denkt,

Also denk mal dran zurück,

Wenn du frisch verliebt warst,

Dann weißt du,

Da gab es auch noch eine andere Art der Liebe,

Die war vielleicht noch nicht so tief,

Aber das ist die,

Auf die ich jetzt hinaus will,

Die der Liebe,

Von der ich eigentlich sprechen möchte,

Auch am nächsten kommt.

Da haben wir erstmal reingegeben,

Fanden alles toll,

Was der andere macht und das Zusammensein alleine hat uns schon glücklich gemacht.

Wir konnten uns den Moment dann ganz hingeben und es war uns wichtig,

Den anderen froh zu machen.

Das Glück des anderen stand dann eigentlich an erster Stelle und das ist die Form von Liebe,

Die uns selbst froh gemacht hat.

Wenn wir diesen Zustand aufrecht erhalten können,

Dann wird im Buddhismus von unbedingt der Liebe gesprochen.

Und ich will jetzt gar nicht mal so sagen,

Dass das so schwarz und weiß ist,

Es gibt nur diese Liebe oder diese Liebe.

Oft findet man ja auch in Beziehungen beide Lieben,

Da hat man dann mal solche Phasen und mal solche,

Aber in den meisten Fällen dominiert einfach das erste Verständnis von Liebe,

Dieses Erwartende und Bedingte.

Und dieses Beispiel zeigt uns eben,

Dass es schon mal nicht nur eine Art und ein Verständnis von Liebe gibt und so ist es dann natürlicherweise auch mit der Selbstliebe.

Was ich dir damit sagen möchte,

Ist,

Selbstliebe hat viele Facetten.

Wenn man sich so umschaut,

Dann hat ja auch eigentlich jeder ein anderes Verständnis von Selbstliebe.

Die einen wollen endlich ihre Selbstkritik stoppen,

Für die anderen bedeutet Selbstliebe Zeit mit sich selbst zu verbringen,

Wieder andere tun sich bewusst was Gutes und nennen das dann Selbstliebe.

Das ist auch alles wichtig und gut,

Ich denke aber,

Dass Selbstliebe vielmehr ein Zustand,

Eine Haltung,

Eine Lebensweise ist und dass dieser Zustand oder diese Lebensweise gar nicht zu sehr an etwas festgemacht werden muss.

Denn es ist ja auch nun mal so,

Dass wir vielleicht nicht immer Zeit haben,

Uns bewusst was Gutes zu tun oder Zeit mit uns alleine zu verbringen oder dass wir noch nicht da sind,

Wo wir gerne sein wollen mit unserem Körper oder mit unserem Leben und das bedeutet dann nicht,

Dass wir uns dann nicht lieben können.

Und um dir diesen Gedanken etwas näher zu bringen,

Möchte ich dir heute gerne von den vier Arten der Selbstliebe erzählen und wie du sie in deinen Alltag,

In dein Leben integrieren kannst.

Diese vier Arten der Selbstliebe habe ich von den vier Arten der Liebe,

Die im Buddhismus das Konzept Liebe beschreiben,

Übernommen und auf die Liebe zu uns selbst übertragen.

Wie ich finde,

Macht das auch großen Sinn und ich bin mir ziemlich sicher,

Dass auch du gleich,

Wenn ich dir die vier Arten vorgestellt habe,

Denken wirst,

Ach ja,

Das ist Selbstliebe ja auch und stimmt.

So eine Art von diesen vier kann ich eigentlich immer und überall praktizieren und das ist auch das Ziel,

Also,

Dass du immer Selbstliebe leben kannst und das ist ja mein Ziel mit meinem ganzen Angebot,

Ich möchte dir ja zu deiner Selbstfreundschaft verhelfen und wenn du eine Möglichkeit findest,

Selbstliebe immer zu praktizieren,

Dann habe ich genau das erreicht,

Was ich wollte.

Dann fange ich mal an mit der ersten Art der Selbstliebe und das ist,

Wer hätte es gedacht,

Selbstliebe.

Das klingt jetzt ein bisschen komisch,

Denn ich habe ja gesagt,

Es gibt nicht nur ein Konzept,

Aber ich habe das aus dem Wort Liebe genommen,

Denn auch im Buddhismus ist die erste Form dieser vier Formen von Liebe,

Liebe und deshalb habe ich einfach nochmal ein Selbst vorne dran gehängt.

Und bei der Selbstliebe geht es eben genau um das,

Was ich eingangs schon gesagt habe,

Hier wird diese nehmende,

Bedingte Liebe ausgeblendet und man konzentriert sich auf die gebende,

Unbedingte Liebe.

Wenn wir das,

Was ich gesagt habe,

Auf uns selbst beziehen,

Bedeutet das also auch,

Genauso wie für andere,

Zu wollen,

Dass man selbst glücklich ist,

Sich selbst Glück zu wünschen,

Sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren und die Beziehung zu sich selbst und vor allem die Liebe zu sich selbst nicht abhängig zu machen von etwas,

Das man erreichen muss,

Dass man sich lieben kann.

Das erfordert also sowohl Mut als auch Selbstakzeptanz.

Was man bei dieser Form der Selbstliebe unbedingt vermeiden sollte,

Wäre zum einen,

Seine Selbstliebe an Bedingungen zu knüpfen,

Was in unserer Gesellschaft einfach oft fälschlich auch als Liebe verstanden wird und wir sollten uns zum Gegenteil dem Ärger über uns selbst oder dem Selbsthass wirklich fernhalten.

Von dieser Art der Selbstliebe kannst du also mitnehmen,

Dass du dich im Alltag mal öfter selbst prüfen kannst.

Wenn du dich über dich selbst ärgerst oder Phasen der Abneigung dir selbst gegenüber erlebst,

Bist du dann eigentlich,

Nach dem,

Was ich dir gerade gesagt habe,

Ganz weit weg von der Selbstliebe und du solltest lernen,

Zu dir zu stehen und dich so zu akzeptieren und zu lieben,

Wie du bist,

Ohne Bedingungen.

Also nicht mehr zu denken,

Wenn ich mal meinen Traumkörper habe,

Dann kann ich mich selbst lieben.

Wenn ich Gitarre spielen kann,

Dann kann ich mich selbst lieben.

Wenn ich es endlich schaffe,

Diese Yoga-Übung hinzukriegen,

Dann bin ich toll.

Also in etwa so,

Wie du einen anderen Menschen einfach toll finden konntest,

Als du dich verliebt hast.

Außerdem solltest du im Sinne der Nicht-Anhaftung versuchen,

Dich selbst als Geschenk zu betrachten,

Und das sich aber immer verändern wird,

Dazu habe ich ja vor einigen Folgen auch schon mal was gesagt,

In Bezug auf Vergänglichkeit,

Und dass du deshalb den Moment genießt und nicht deinem früheren Ich hinterher trauerst oder auf die Zukunft versteift bist,

An die du bestimmte Erwartungen hast.

Es geht also darum,

Liebevoll mit dir zu sein,

So wie wir es auch im Außen mit anderen Menschen tun sollten,

Denn das ist eine ganz tolle Qualität,

Die man üben und aufrechterhalten kann.

Dann kommen wir zur Selbstliebeart Nummer zwei,

Und das ist das Selbstmitgefühl.

Die zweite Art der Liebe bezeichnet auch im Buddhismus das Mitgefühl,

Und das bedeutet,

Dass man den Wunsch hat,

Dass andere kein Leid erfahren.

Dieses Gefühl kennst du von dir selbst,

Wenn du jemanden leiden siehst und helfen möchtest.

Der nahe Feind,

Und damit meine ich jetzt das,

Was man fälschlicherweise auch darunter verstehen könnte,

Was es aber nicht beinhaltet,

Ist im Fall von Mitgefühl das Mitleid oder Sentimentalität.

Und das sind beides nämlich Gefühle,

Die uns selbst unfähig machen,

Zu helfen,

Weil wir uns so sehr den negativen Gefühlen hingeben und uns in das Leid der anderen dann richtig hineinsteigern,

Also Mitgefühl ist ja eine andere Sache als Mitleid.

Und diese Gefühle halten uns dann eigentlich auch davon ab,

Den anderen zu helfen,

Es bringt dann weder uns noch den anderen was.

Das Gegenteil von dieser Art der Liebe,

Des Mitgefühls,

Ist der Wunsch,

Dass andere leiden.

Und das ist natürlich,

Das ist klar,

Aber auch davon sollten wir uns wirklich distanzieren.

Also wir sollten immer den Wunsch haben,

Dass andere kein Leid erfahren.

Es geht also darum,

Mit anderen zu fühlen und wenn man sieht,

Dass sie leiden,

Ihnen zu helfen,

Sich aus diesem Leid befreien zu können.

Und wenn wir jetzt diese Art der Liebe,

Ich finde es immer wichtig,

Dass ich dir erstmal noch die Liebe erkläre,

Auf uns selbst übertragen,

Dann kommen wir vom Mitgefühl zum Selbstmitgefühl.

Hier solltest du also versuchen,

Ein echtes Gefühl für dich zu bekommen und dich so zu verhalten,

Dass du nicht leiden musst.

Du solltest also nichts tun,

Das dich leiden lässt.

Du solltest deine Grenzen setzen und wahren und du solltest auch deinem Körper nichts tun,

Das ihn leiden lässt.

Selbstmitgefühl bedeutet also,

Zum Beispiel sich gesund zu ernähren,

Sich nicht in Form von Drogen selbst zu sabotieren,

Nicht über psychische oder körperliche Grenzen hinaus zu gehen,

Nicht anderen Leuten irgendwas vorzuspielen,

Was man ist,

Was man eigentlich nicht ist,

Um es anderen recht zu machen oder wenn man denkt,

Man macht das anderen damit recht.

Also das sind Zeichnen von mangelnder Selbstliebe,

Wenn man nicht auf sich achtet,

Auf das eigene Wohl.

Und damit meine ich nicht,

Dass man es dann über das der anderen stellt,

Aber dass man einfach so ein bisschen auch eine Voraussicht hat,

Ist das,

Was ich gerade tue sinnvoll?

Bringt mir das vielleicht langfristig mehr Leid,

Als es mir gerade Freude bringt,

Jetzt zum Beispiel von Drogen oder schlechten Beziehungen,

Also dass man da vorsichtig ist mit sich und auch in Bezug auf sich selbst ist es hier wieder wichtig,

Auf diesen nahen Feind oder die falschen Freunde zu achten,

Nämlich das Selbstmitleid oder die Sentimentalität,

Dass man sich dem nicht hingibt,

Weil auch diese beiden Gefühle machen dich unfähig,

Dir selbst zu helfen und du hast ja dann gar kein Gespür mehr dafür,

Was du wirklich brauchst,

Wenn du den ganzen Tag damit beschäftigt bist,

Wie schlecht es dir geht und wie schlimm die Welt ist und so weiter.

Also gönn dir Pausen,

Wenn du nicht mehr kannst,

Achte auf deine Gesundheit und setze Grenzen.

Sage Nein,

Wenn es dir zu viel wird,

Aber jammere auch nicht und versuche bitte erst recht nicht,

Andere in deine schlechten Gefühle mit reinzuziehen,

Denn dann bist du sowohl dir gegenüber nicht hilfsbereit,

Als auch sehr weit weg vom Mitgefühl anderen Menschen gegenüber.

Jetzt kommt die dritte Art der Selbstliebe und das ist die Freude.

In den vier Arten der Liebe ist hier von Mitfreude die Rede und das bedeutet sich über das Glück und die Freude der anderen zu freuen.

Wir alle haben demnach das Potenzial,

Selbst Freude an der Freude anderer zu empfinden und auch das ist Liebe.

Das Gegenteil von Mitfreude ist Eifersucht und Neid,

Also wenn man das Glück der anderen nicht akzeptieren kann.

Auf uns selbst und unsere Selbstliebe bezogen spreche ich also jetzt nur von Freude und das bedeutet praktisch sich über das,

Was man hat wirklich zu freuen und sich auch erlauben sich zu freuen.

Ich hatte zum Beispiel eine Zeit lang immer ein echtes Problem mit Freude,

Weil ich dann das Gefühl hatte,

Ich darf mich gar nicht so freuen,

Weil es anderen nicht so gut geht wie mir oder ich sollte auch meine Freude über Dinge im Außen gar nicht so zeigen,

Denn es könnte ja irgendwie egoistisch oder stolz wirken.

Es geht also darum,

Die Freude zuzulassen und sie zu zeigen und sich auch an dem zu erfreuen,

Was man hat und nicht ständig die Fehler zu suchen.

Du sollst natürlich nicht manisch werden,

Aber erlaub dir einfach dich zu freuen.

Das ist ganz wichtig und vor allem etwas,

Das in unserer Gesellschaft auch aufgrund der christlichen Prägung,

Die viele haben,

Etwas verloren gegangen ist,

Aufgrund dieses vorherrschenden Schuldgefühls.

Deshalb sage ich dir,

Packt diese falschen Gefühle und Ideen wie das habe ich nicht verdient,

Warum bin ich froh und die anderen nicht weg.

Wenn du einen Grund zur Freude hast,

Dann nutze ihn und teile ihn am besten auch mit den anderen.

Dann lebst du Selbstliebe und teilst die Liebe auch zugleich.

Jetzt kommen wir zur vierten Art der Selbstliebe und das ist der Gleichmut.

Darum ging es ja letzte Woche schon bei mir im Podcast in Verbindung mit Erwartungsdruck.

Also erst nochmal die Definition von Gleichmut für alle,

Die letzte Woche nicht dabei waren.

Mit Gleichmut unterscheiden wir nicht mehr zwischen Gut und Schlecht,

Freund und Feind,

Sondern wir betrachten jedes Lebewesen als gleich und das hat mit Gleichgültigkeit nichts zu tun,

Sondern eher mit Gleichwertigkeit.

Es geht dabei um eine Einstellung,

Die gelassen ist,

Auch verschiedenen Situationen gegenüber,

Frei von Bewertungen,

Erwartungen und die immer auf das Potenzial geht.

Unser Verhalten ist mit Gleichmut frei von Extremen,

Also weder träge noch überaktiv.

Das Gegenteil von Gleichmut wäre nämlich die Unterscheidung von Situationen und Lebewesen in Gut und Schlecht und das entsprechende Verhalten.

Also dass man sagt,

Das sind gute Wesen,

Denen helfe ich,

Die Situation mag ich,

Da mache ich mit und die anderen sind mir egal.

Und wenn man darüber nachdenkt,

Dann ist das klar,

Das hat mit Liebe nicht viel zu tun.

Denn wenn wir so unterscheiden zwischen Freunden und Feinden,

Sind wir noch zu sehr in der bedingten Liebe unterwegs und vor allem nicht fähig,

Echte Liebe zu geben.

Und genauso ist es dann auch wieder mit dem Gleichmut mit uns selbst,

Da sind wir es ja gewohnt,

Uns in Gut und Schlecht zu sehen,

Uns ständig zu bewerten und wenn wir finden,

Wir haben es verdient,

Sind wir nett zu uns und ansonsten strafen wir uns ab.

Das hat aber mit Selbstliebe,

Das ist ja eigentlich dann auch klar,

Nichts zu tun.

Also solltest du üben,

Dich nicht zu bewerten,

Denn das schafft die Grundlage für Selbstakzeptanz und echte Liebe.

Das bedeutet auch hier nicht,

Dass du dir gegenüber gleichgültig werden solltest oder dass du tun sollst,

Was du willst und das ist immer toll.

Aber dafür gibt es ja die drei anderen Formen der Selbstliebe und auch der Liebe im Außen,

Die ich dir gerade vorgetragen habe,

Die dafür sorgen,

Dass das nicht passiert.

Denn wer Mitgefühl und Selbstmitgefühl lebt,

Der kann ja gar nicht im Gleichmut gleichgültig werden.

Oder wer mit Freude kultiviert,

Der wird niemals anderen etwas Böses wünschen und so weiter.

Also wenn du an einer Sache übst,

Dann kommen die anderen automatisch und gleichzeitig helfen dir die anderen Arten der Liebe immer eins auch richtig gut zu üben.

Also versuche diese vier Arten der Selbstliebe immer alle mit einzubeziehen,

So gut es eben geht und lass auch die Außenwelt dabei nicht außer Acht,

Denn Liebe im Außen und Liebe im Inneren bedingen sich auch wieder gegenseitig und wenn wir an beiden Seiten arbeiten,

Dann machen wir uns und andere noch viel schneller froh.

Das war es also heute von mir zu den vier Arten der Selbstliebe.

Ich freue mich,

Dich in der Facebook-Gruppe kennenzulernen,

Mit dir in Kontakt zu bleiben,

Wo wir uns noch intensiver über die vier Arten der Selbstliebe austauschen können.

Ich bin auch gespannt,

Was dir leichter fällt und wo du vielleicht noch Unterstützung gebrauchen könntest.

Den Link zur Gruppe findest du in den Shownotes.

Nächste Woche geht es übrigens um die buddhistische Psychologie.

Was das genau ist,

Möchte ich dir da erzählen und ich freue mich,

Dich in der Zwischenzeit auch auf Instagram wiederzusehen und wünsche dir bis dahin eine tolle Woche.

Hab es gut und hab dich lieb,

Deine Anna.

4.6 (33)

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Sandra

March 7, 2024

Toll, danke Anna🙏

Elisabeth

February 28, 2024

Interessant 🤨 knackig erfrischend 🍀lebeswert 🫶und dankenswert 🙏

Walter

February 12, 2024

Danke für den Einblick in die buddhistischen Arten der Liebe und Deine Ableitung zur Selbstliebe 🧡

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