
20 Minuten Achtsamkeit für dich
by Nadine
Diese 20-minütige Meditationspraxis mit Fokus auf deinen aktuellen emotionalen Zustand und Atem ist für etwas erfahrene Meditierende geeignet. Wir betrachten, was da ist, ohne zu verändern, und kommen so gemeinsam zu mehr Ruhe und Fokus.
Transkription
Hallo und wie schön,
Dass du hier bist.
Ich finde gleich zu Anfangs einen aufgerichteten Sitz.
Du hast diese Meditation ausgewählt in dem Wissen,
Dass die etwas länger geht.
Gib dir also gerne selbst einmal die Erlaubnis,
Dir jetzt hier diesen Zeitanteil aus deinem Tag herauszunehmen.
Nur für dich.
Vielleicht meditierst du,
Weil es da heute noch richtig viele Dinge zu tun gibt.
Dann gerne stell dir symbolisch einmal vor die Türe,
Schließ die Türe und mach dir bewusst,
Dass nichts so wichtig sein kann,
Dass du hier für die nächsten Augenblicke da reingehen musst.
Wenn das für dich funktioniert,
Dann schließt du jetzt gern die Augen.
Findest einen für dich funktionierenden,
Aufgerichteten Sitz.
Atme gerne noch einmal tief durch die Nase ein und vielleicht sogar mit einem Seufzen durch den geöffneten Mund aus.
Schluck gerne noch einmal und dann schenkst du dir einen Augenblick lang Zeit,
Dich mit deiner Atmung auseinanderzusetzen.
Ist deine Atmung hier gleichmäßig,
Ungleichmäßig,
Ruhig oder eher schnell?
Wie ist die Qualität deines Geistes ruhig oder unruhig,
Langsam oder schnell?
Finde hier gerne noch weitere Attribute für deinen Geist,
Wie der sich jetzt beschreiben lässt.
Und dann gerne komm zurück zu deiner Atmung,
Such dir einen Punkt,
An dem du deine Atmung betrachten möchtest.
Vielleicht deine Nasenlöcher,
Deinen Bauchraum oder deinen Herzraum.
Und dann gib dir hier ganz bewusst einen Augenblick lang Zeit,
Um zuzuhören,
Was jetzt in deinem Geist gehört werden möchte.
Und du versuchst hier wirklich nur zuzuhören.
So ein bisschen,
Als würdest du dich vor ein leeres Blatt Papier setzen und einfach schauen,
Welche Gedanken jetzt hochkommen.
Genau wie du das auf einem Blatt Papier als Stichworte notieren würdest,
Bleibst du auch jetzt hier in dieser Meditation einfach aufmerksam bei dir selbst,
Ohne zu sehr in eine Geschichte hineinzugehen.
Und wenn du bemerkst,
Dass du zu sehr in eine Geschichte hineingegangen bist,
Hol dich mit Hilfe einer Einatmung und einer Ausatmung zurück.
Vielleicht empfindest du das auch als hilfreich,
Dir zu sagen,
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Jeder neue Gedankengang darf Raum einnehmen,
Für einen Augenblick lang wirklich gehört werden.
Wenn du wahrnimmst,
Wie du dich in eine Geschichte verstrickst,
Komm zurück mit dem Gedanken,
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Wenn da ein Augenblick entsteht,
Wo dein Geist nichts mehr zu erzählen hat,
Dann gerne entspann dich ganz bewusst in diesen Augenblick.
Wenn du das Gefühl hast,
Da gibt es noch mehr anzuhören in deinem Geist,
Da will noch mehr gehört werden,
Dann stell dir selbst die Frage,
Und was noch?
Hör dann hier deinem eigenen Geist ganz achtsam zu,
Hol dich,
Wenn du dich verstrickst oder abwanderst,
Wieder zurück,
Ich atme ein,
Ich atme aus.
Und dann gerne stell dir die Frage,
Und was noch?
Hol dich mit einer weichen,
Tieferen Einatmung wieder zurück,
Gerne streck dich noch mal,
Bring die Hände vor dem Herzen aufeinander,
Bedanke dich bei dir selbst für deine Zeit.
Ich bedanke mich bei dir für deine Zeit.
Namaste.
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