
Yoga Nidra- Unendliches Bewusstsein
Yoga Nidra ist eine einfache, elegante und äußerst fundierte Meditationstechnik, die angeleitet wird. Sie führt systematisch in einen Zustand der tiefen physischen, mentalen und emotionalen Entspannung und zu einem Gefühl der Verbundenheit, Wohlbefinden und Harmonie. Erfahre dich in dieser Yoga Nidra Version als reines freies Bewusstsein, in dem sich alles als Botschaft zeigt, die dich zurückbringt in deinen ursprünglichen Wesensgrund.
Transkription
Willkommen zu einer langen,
Geführten,
Entspannten Version von Yoga Nidra.
Setz dich bequem hin oder leg dich entspannt auf den Rücken.
Lass dir Zeit,
Deine Position zu finden und erlaube dir,
Deine Augen zu schließen,
Damit du noch tiefer loslassen kannst.
Lass deine Aufmerksamkeit ganz frei durch deine Sinne wandern.
Höre die Geräusche,
Die von außen ins Innere deines Körpers dringen und meine Stimme.
Lass meine Worte zu deinen Worten werden,
Während wir uns gemeinsam jetzt auf die Reise begeben.
Ich möchte dich gleich zu Beginn daran erinnern,
Dass alles,
Was sich in deinem Leben und in deinem Bewusstsein zeigt,
Ein Hinweis ist,
Eine Botschaft,
Die dich zurückbringen will zu deinem wahren und ursprünglichen Wesenskern.
Und so lass uns deshalb für diese Praxis heute gemeinsam den folgenden Entschluss fassen.
Ich bin wach,
Klar und bewusst,
Jetzt und hier.
Ich begrüße alles,
Was sich zeigt in meinem Bewusstsein und in meinem Leben,
Als eine Botschaft,
Die mich zurückbringt in meinen einzigartigen und ursprünglichen Wesensgrund.
Nimm dir einen Augenblick Zeit,
Um diesen Entschluss zu fühlen und wiederhole ihn innerlich noch einmal,
Damit er sich tief in dir verankern kann.
Ich bin wach,
Klar und bewusst,
Jetzt und hier.
Ich begrüße alles,
Was sich zeigt in meinem Bewusstsein und in meinem Leben,
Als eine Botschaft,
Die mich zurückbringt in meinen einzigartigen,
Ursprünglichen Wesensgrund.
Und vielleicht spürst du jetzt irgendwo ganz tief in dir eine Regung.
Dein Sankalpa,
Deinen tief gefühlten Herzenswunsch,
Der sich wie ein inniges Gebet seinen Weg an die Oberfläche deines Bewusstseins bahnt.
Vielleicht wünschst du dir Gesundheit oder Frieden für dich oder für einen Freund.
Oder du wünschst dir,
Dass du von Liebe durchströmt wirst und dass du selbst zu Liebe wirst.
Egal,
Was du dir wünschst,
Wiederhole deinen Wunsch dreimal in Gedanken,
Voller Vertrauen.
Wiederhole ihn in der Gegenwartsform,
So als ob er bereits wahr wäre,
Als bereits erfüllte Wirklichkeit.
Und wenn du keinen Wunsch verspürst,
Dann lass dich einfach noch tiefer in die Entspannung gleiten.
Entspanne dich noch ein bisschen mehr.
Und dann lass es uns noch einmal gemeinsam wiederholen.
Ich bin wach,
Klar und bewusst,
Jetzt und hier.
Ich begrüße alles,
Was sich zeigt in meinem Bewusstsein und in meinem Leben,
Als eine Botschaft,
Die mich zurückbringt in meinen einzigartigen,
Ursprünglichen Wesensgrund.
Und dann richte dich jetzt endgültig so ein,
Dass dich nichts mehr stört,
Dass du dich vollkommen wohl und sicher fühlst.
Öffne dich der Stille in deinem Körper und bringe dann deine Aufmerksamkeit in den Körperteil,
Den ich von außen benenne.
Wenn du einen Körperteil nicht spüren kannst oder wenn kein Bild in dir auftaucht,
Dann lass dein Bewusstsein einfach entspannt weitergleiten zum nächsten Körperteil und wieder zum nächsten,
Ohne dich an irgendetwas festzuhalten.
Überprüfe,
Ob du wach bist und beginne.
Lenke deine Aufmerksamkeit jetzt in die rechte Körperhälfte,
In die rechte Hand.
Daumen der rechten Hand,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Alle fünf Finger.
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Schulter,
Achselhöhle,
Talle,
Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Fußsohle,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Alle fünf Zehen,
Der ganze rechte Fuß,
Die ganze rechte Körperhälfte.
Überprüfe,
Ob du wach bist.
Verankere die Wachheit in dir,
Indem du noch einmal für dich wiederholst,
Ich bin wach,
Klar und bewusst,
Jetzt und hier.
Und dann bring dein Bewusstsein in deine linke Körperhälfte,
In die linke Hand.
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleiner Finger,
Alle fünf Finger.
Handfläche,
Handrücken,
Handgelenk,
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Schulter,
Achselhöhle,
Talle,
Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Fußsohle,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Alle fünf Zehen,
Der ganze linke Fuß,
Die ganze linke Körperhälfte.
Überprüfe,
Ob du wach bist.
Bring dein Bewusstsein in die Rückseite des Körpers,
In den Rücken.
Rechte Gesäßhälfte,
Linke Gesäßhälfte,
Rechtes Schulterblatt,
Linkes Schulterblatt,
Rechte Seite des Rückens,
Linke Seite des Rückens,
Der ganze Rücken,
Die ganze Wirbelsäule vom Steiß bis zum Kopf,
Die ganze Wirbelsäule,
Der Nacken,
Hinterkopf und die Krone des Kopfes.
Und jetzt geh zur Vorderseite des Körpers,
Von der Krone des Kopfes ins Innere des Kopfes,
In die Stirn.
Rechte Schläfe,
Linke Schläfe,
Rechte Augenbraue,
Linke Augenbraue,
Der Raum zwischen den Augenbrauen,
Rechtes Auge,
Linkes Auge,
Rechtes Ohr,
Linkes Ohr,
Rechte Wange,
Linke Wange,
Nase,
Rechtes Nasenloch,
Linkes Nasenloch,
Beide Nasenlöcher,
Der Nasenrücken,
Die ganze Nase,
Nasenspitze,
Der Mund,
Oberlippe,
Unterlippe,
Oberkiefer,
Unterkiefer,
Gaumen,
Zunge,
Von der Zungenspitze bis zur Zungenwurzel,
Rachen,
Kinn,
Kehle,
Hals,
Rechte Schulter,
Linke Schulter,
Rechtes Schlüsselbein,
Linkes Schlüsselbein,
Rechte Brust,
Linke Brust,
Der Raum in der Mitte der Brust,
Nabel,
Bauchdecke,
Bauchraum,
Unterleib,
Becken,
Beckenboden.
Füge jetzt den Körper zusammen.
Das ganze rechte Bein,
Das ganze linke Bein,
Beide Beine,
Der ganze rechte Arm,
Der ganze linke Arm,
Beide Arme,
Beide Beine,
Beide Arme,
Der ganze Rumpf,
Der Hals,
Der Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Beine,
Arme,
Rumpf,
Hals,
Kopf,
Be Der ganze Körper.
Der ganze Körper.
Überprüfe,
Ob du wach bist.
Sage dir in Gedanken,
Ich bin wach,
Klar und bewusst.
Jetzt und hier.
Und dann werde dir darüber bewusst,
Wie dein Körper atmet,
Ohne dass du etwas dafür tun musst.
Beobachte deinen Atem,
Ohne ihn zu beeinflussen.
Und dann betritt den Fluss deiner Atmung und folge ihm von Augenblick zu Augenblick.
Den ganzen Weg bis ans Ende der Ausatmung.
Und vielleicht findest du dort eine kleine Pause,
In der die Ausatmung ihre ganz natürliche Vollendung findet.
Und dort wartest du,
Bis die nächste Einatmung kommt,
Ganz spontan.
Und folgst so dem Fluss deiner Atmung von Augenblick zu Augenblick.
Kannst du fühlen,
Wie mit jeder Einatmung deine Bauchdecke nach oben schwebt und wie sie beim Ausatmen wieder weich und sanft nach innen fällt?
Lass sie mit der nächsten Ausatmung noch tiefer nach innen sinken und berühre die Stille am Ende der Ausatmung.
Von dort aus schwebt dein Atem wieder leicht und mühelos nach oben.
Und nach der nächsten Einatmung,
In der du wieder diese kleine und stille Pause am Ende berührst,
Dehne die Pause ein klein wenig aus.
Lass mit dem nächsten Ausatmen deinen Atem hauptsächlich durch die linke Körperhälfte strömen.
Erforsche die linke Körperhälfte während du ausatmest und auch während du wieder einatmest.
Berühre die Stille am Ende der Einatmung und erforsche die rechte Körperhälfte während du ausatmest und wieder einatmest.
Berühre wieder die Stille am Ende der Einatmung und erforsche die linke Körperhälfte während du ausatmest und wieder einatmest.
Berühre wieder die Stille am Ende der Einatmung.
Atme rechts aus und wieder ein.
Berühre die Stille.
Atme links aus und wieder ein.
Bleibe ein wenig bei diesem achtsamen Atmen und erforsche jeweils die Körperhälfte,
Durch die dein Atem gerade fließt.
Dann kommt irgendwann der Augenblick,
In dem dein Atem wieder von alleine durch beide Körperhälften fließt und in seinen natürlichen Rhythmus zurückfällt.
Und das ganz einfach,
Weil beide Seiten des Körpers harmonisch und ausgeglichen sind.
Werde dir darüber bewusst,
Wie dein Körper jetzt atmet.
Spüre deinen natürlichen Atem.
Beim Einatmen hebt sich die Bauchdecke,
Beim Ausatmen fällt sie weich und entspannt nach innen.
Entspanne dich noch mehr in deinen natürlichen Atemrhythmus.
Dein ganzer Körper ist ein Fluss von Energie in deinem Bewusstsein.
Ein ganzer Körper ein Fluss von Energie in deinem Bewusstsein.
Bist du entspannt und gleichzeitig wach und bewusst?
Überprüfe,
Ob du wach bist und verankere es noch einmal ganz gezielt in deinem Bewusstsein.
Ich bin wach,
Klar und bewusst,
Jetzt und hier.
Wir lenken jetzt die Aufmerksamkeit zu deinen Gefühlen und Emotionen,
Sodass du wirklich tief loslassen kannst im Körper,
Im Denken,
Im Fühlen.
Erinnere dich dabei daran,
Dass alles,
Was sich zeigt,
Jede Emotion,
Jedes Gefühl,
Jeder Gedanke vergänglich ist.
Du bist das Bewusstsein,
In dem sich die Emotionen zeigen,
In dem sie kommen und auch wieder gehen.
Kannst du deinen Körper spüren?
Kannst du so loslassen,
Dass er ganz schwer wird,
Wie ein Stein,
Der in der Tiefe eines Sees versinkt?
Die Beine,
Die Arme,
Der Rumpf und der Kopf.
Ganz schwer.
Und dann finde jetzt das gegensätzliche Gefühl im Körper.
Leichtigkeit.
Vielleicht findest du es mehr an der oberen Körperhälfte oder es fühlt sich an wie die Luft,
Die an deiner Haut entlang streicht.
Beide Beine leicht,
Die Arme,
Der Kopf,
Der ganze Körper ganz leicht,
So als ob du ein wenig über dem Boden schweben würdest,
Leicht wie eine Feder.
Und jetzt finde wieder zurück in die Schwere.
Und jetzt in die Leichtigkeit.
Bewege dich zwischen diesen beiden gegensätzlichen Empfindungen hin und her.
Schwer und leicht.
Schwer und leicht.
Und jetzt beide Zustände auf einmal.
Schwer und leicht zur gleichen Zeit.
Beobachte,
Wie sich das auf dein Denken,
Auf dein Fühlen auswirkt.
Ja,
Und bemerke,
Manchmal müssen wir das Denken loslassen,
Um zwei Empfindungen zur gleichen Zeit zu spüren.
Und dann,
Dann kann sich der Raum öffnen,
In dem beide Zustände enthalten sind.
Und vielleicht gelingt es dir heute,
Ein Gefühl für diesen Raum zu bekommen.
Es ist ein wenig so,
Als ob du im All schweben würdest,
Schwerelos leicht,
Geborgen im unendlichen Raum deines Bewusstseins,
Und dich dann noch tiefer sinken lässt.
Berühre aus diesem Raum die Schwere.
Lass dich wieder zurück sinken.
Berühre die Leichtigkeit.
Lass dich wieder zurück sinken.
Noch einmal.
Berühre die Schwere.
Lass dich zurück sinken.
Berühre die Leichtigkeit.
Und lass dich zurück sinken.
Ich bin nicht leicht.
Ich bin nicht schwer.
Ich bin das Bewusstsein,
In dem die Schwere und die Leichtigkeit enthalten sind.
Überprüfe,
Ob du wach bist und lass es tief in dein Bewusstsein sinken.
Ich bin wach,
Klar und bewusst.
Jetzt und hier.
Erwecke jetzt mit voller Absicht den Zustand von Freude in deinem Körper.
Wie erlebst du ihn?
Spüre ihn.
Jetzt.
Falls du ihn im Augenblick noch nicht ganz wahrnehmen kannst,
Dann erinnere dich an eine Situation,
In der du sehr glücklich warst.
Vielleicht taucht ein Bild von einem Menschen auf oder ein Ort in der Natur.
Erlaube dir die bewusste Erinnerung an dieses Wohlbefinden,
An diese Freude.
Lade die Vibration von Freude in jede Körperzelle ein.
Und dann löse diesen Zustand aus der Begebenheit oder von dem Menschen oder womit du es verbindest und erlebe den Zustand von Freude völlig unabhängig von jeglicher äußeren Begebenheit als pure Emotion.
Und dann erwecke mit voller Absicht die Empfindung von Schmerz.
Vielleicht ist es ein körperlicher Schmerz oder ein seelischer Schmerz,
Dessen Ausdruck du als Energie im Körper wahrnimmst.
Vielleicht ist es auch die Emotion von Trauer oder Ärger,
Die dir Schmerz bereitet.
Nimm diesen Schmerz wahr.
Wo im Körper fühlst du ihn?
Erlaube es dir für einen Augenblick,
Nur für einen Augenblick.
Erlaube dir,
Diese Empfindung voll und ganz zu erleben.
Schmerz.
Und jetzt trenne den Schmerz,
Die Begebenheit von der Situation,
Von der Situation,
Die ihn verursacht hat.
Erlaube dir für einen Augenblick die reine,
Nackte Empfindung.
Wechsle jetzt zwischen diesen beiden gegensätzlichen Empfindungen.
Freude.
Schmerz.
Freude.
Schmerz.
Und jetzt beide Zustände auf einmal.
Freude und Schmerz zur gleichen Zeit.
Lass dich wieder sinken in den Raum deines Bewusstseins,
In den Raum,
In dem die Freude und der Schmerz enthalten sind.
Lass dich los und lass dich hineingleiten.
Und vielleicht kannst du die Weite spüren,
Die unendliche Weite.
Berühre aus diesem Raum heraus den Schmerz und lass dich wieder zurücksinken und berühre die Freude und lass dich zurücksinken.
Noch einmal.
Berühre den Schmerz.
Lass dich zurücksinken.
Berühre die Freude und lass dich zurücksinken.
Ich bin nicht die Freude.
Ich bin nicht der Schmerz.
Ich bin der Raum.
Ich bin das Bewusstsein,
In dem die Freude und der Schmerz enthalten sind.
Ich bin unendliches,
Freies Bewusstsein.
Entspanne dich in dieser Wahrnehmung.
Überprüfe dein Bewusstsein.
Bist du wach?
Wiederhole in Gedanken.
Ich bin wach,
Klar und bewusst.
Jetzt und hier.
Nun wollen wir deine Gedanken,
Die Strukturen deines Denkens nutzen,
Um noch tiefer zu entspannen.
Vielleicht findest du in dir hauptsächlich positive Denkmuster,
Die du für wahr hältst,
Wie zum Beispiel ich fühle mich sicher oder ich kann mich so zeigen,
Wie ich bin.
Aber vielleicht taucht auch etwas anderes auf,
Zum Beispiel ich bin nicht liebenswert.
Wie wirkt sich dieser Gedanke auf dein Wohlbefinden aus?
Wie fühlt es sich an,
Wenn du innerlich denkst,
Ich bin gut,
So wie ich bin.
Es gibt nichts,
Was ich tun muss oder was ich erreichen muss,
Um ein anderer oder ein besserer Mensch zu werden.
Ich bin gut,
So wie ich bin.
Wie fühlt sich das an?
Und wie fühlt sich das Gegenteil an?
Ich muss noch dieses oder jenes tun,
Damit ich auf irgendeine Art und Weise besser werde?
Bewege dich zwischen diesen Gegensätzen hin und her.
Ich bin gut,
So wie ich bin.
Ich muss mich verändern,
Damit ich besser werde.
Bewege dich zwischen diesen Denkmustern hin und her.
Ich bin gut,
So wie ich bin.
Ich muss mich verändern,
Damit ich noch besser werde.
Nutze deine Gedanken,
Um loszulassen in deinem Denken und in deinem Körper.
Sei dir bewusst,
Dass jeder Gedanke,
Jedes Bild in deinem ursprünglichen Wesensgrund auftaucht und auch wieder vergeht.
Jeder Gedanke kommt und jeder Gedanke geht.
Entspanne dich dabei noch tiefer.
Lass dich fallen in den Raum deines unendlichen Bewusstseins,
In dem deine Gedanken auftauchen und vergehen.
Überprüfe,
Ob du wach bist.
Wiederhole für dich im Geist,
Ich bin wach,
Klar und bewusst,
Jetzt und hier.
Und jetzt werden wir verschiedene Bilder betrachten.
Mach sie dir auf allen Ebenen bewusst,
Auf der Bilderebene,
Auf der Ebene des Denkens,
Auf der Ebene des Fühlens,
Des emotionalen Empfindens.
Lass jedes der Bilder kurz auf der Leinwand deines Bewusstseins aufleuchten und gehe dann entspannt weiter zum nächsten Bild.
Wenn du ein Bild nicht wahrnehmen kannst,
Dann ist das nicht weiter schlimm,
Sondern dann gehst du einfach weiter zum nächsten.
Nimm wahr,
Wie die folgenden Bilder auf dich wirken.
Sonnenaufgang am Meer.
Ein weiter,
Langer Sandstrand.
Wellen,
Die das Ufer umspülen.
Du selbst,
Wie du am Strand entlang gehst.
Wasser,
Das deine Füße umspült.
Wind,
Der deine Haut berührt.
Eine Frühlingswiese mit vielen bunten Blumen.
Ein blühender Apfelbaum.
Ein Weg,
Der sich den Berg hinaufschlängelt.
Oben auf dem Berg ein Kreis vertrauter Freunde.
Sonne,
Die blutrot im Meer versinkt.
Das Rauschen des Meeres.
Dunkle Nacht.
Vollmond.
Ein menschliches Skelett.
Dein Körper nackt und ohne Kleidung auf dem Boden.
Eine goldene Schnur,
Die von deinem Nabel in den Himmel wächst.
Wind,
Der deine Haut berührt.
Eine Umarmung,
Meine Stimme.
Du selbst,
Wie du in einer großen,
Dunklen Höhle sitzt.
Visualisiere diese Höhle sehr deutlich.
Spüre die Dunkelheit und die Feuchtigkeit an den Wänden und erkenne ganz tief im Inneren der Höhle ein helles Licht.
Gehe auf dieses Licht zu und betrachte es.
Schau ganz genau hin.
In der Mitte des Lichts pulsiert ein goldenes Ei wie ein Senfkorn.
Sehr klein und sehr,
Sehr hell.
Dieses Ei ist ein Symbol für dein Wesen.
Dein kleines und dein großes Selbst.
Setz dich bei dem Licht auf den Boden.
Fühle die Dunkelheit in dir und um dich herum und den lebendigen Puls im Raum hinter deiner Stirn.
Ein heller kleiner Lichtfunke.
Fühle die Dunkelheit hinter deiner Stirn und vor deiner Stirn.
Den Lichtfunken im Raum hinter der Stirn,
Der pulsiert und leuchtet.
Gehe ins Innere dieses Lichtfunken und spüre,
Wie sich ein Raum unendlicher Weite und Stille öffnet.
Sieh dich selbst,
Wie du im Raum hinter deiner Stirn sitzt.
Fühle die Weite.
Fühle die Stille im Innersten deines Kopfes.
Lass mit jeder Ausatmung die Vibration des OM deinen Körper ausfüllen.
Deinen Körper,
Dein ganzes Wesen.
Lass dich ausfüllen mit einer Freude,
Mit einem Wohlwollen,
In dem sich alles zeigen darf,
Was kommt und wieder geht.
Und dann lass die Bilder verblassen.
Entspanne dich noch tiefer in den Raum hinter deiner Stirn.
Lass dich sinken in Shidakasha,
Den dunklen Raum hinter deiner Stirn,
Der gleichzeitig auch vor deiner Stirn ist.
Der gleiche Raum,
Der deinen Körper durchdringt und in dem dein Körper enthalten ist.
Dunkler Raum.
Du siehst nichts und doch bist du dir darüber bewusst,
Dass du existierst.
Lass diese Bewusstheit tiefer und weiter werden.
Und wenn Objekte oder Bilder deiner Gedankenwelt oder Gefühle in deinem Körper auftauchen,
Dann nimm sie wahr,
Ohne dass du dich mit ihnen identifizierst.
Nimm sie als Anlass,
Um noch tiefer loszulassen,
Um dich noch tiefer zu öffnen in den Raum deines unendlichen Bewusstseins.
Höre meine Stimme und lass meine Worte zu deinen Worten werden.
Ich bin wach,
Klar und bewusst,
Jetzt und hier.
Ich begrüße alles,
Was sich zeigt in meinem Bewusstsein und in meinem Leben als eine Botschaft,
Die mich zurückbringt in meinen einzigartigen,
Ursprünglichen Wesensgrund.
Und vielleicht taucht jetzt spontan aus den tiefsten Schichten deines Lebens dein Herzenswunsch wieder auf.
Vielleicht ist es die Gesundheit für einen Freund,
Für unseren Planeten oder für dich selbst.
Oder dass du voller Kraft und voller Liebe bist.
Was auch immer dein Wunsch ist,
Wiederhole ihn gedanklich dreimal.
Und wenn du keinen Wunsch hast,
Dann entspanne dich einfach noch ein wenig tiefer.
Wiederhole noch einmal.
Ich bin wach,
Klar und bewusst,
Jetzt und hier.
Dann komme ganz langsam allmählich zurück.
Bewege dich,
Wenn du es möchtest.
Finde die Bewegungen,
Die dir guttun.
Lass deine Augen gerne noch für einen kleinen Augenblick geschlossen.
Yoganitra ist jetzt beendet.
Harium Tatsat
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