
Schaffe dir deinen Freiraum
Teil 10/10 - Meditation im Alltag: Tipps und Tricks. In Zeiten, in denen wir äußeren Einschränkungen ausgesetzt sind, kann es sich so anfühlen, als hätten wir keine Freiräume, als wären wir fremdbestimmt. In der Meditation können wir erfahren, dass es einen inneren Freiraum gibt, der uns immer zur Verfügung steht. Genau darum geht es in diesen knappen 10 Minuten. Viel Spaß beim Erforschen deines Freiraums!
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Meditation mit mir.
Ich bin Magdalena und ich möchte dich heute durchführen durch eine Meditation,
Bei der es darum geht,
Dass wir mal unseren Spielraum,
Unseren Freiraum,
Den wir selbst haben,
Ja,
Dass wir den mal ein bisschen mehr erforschen.
Der Grund für das Ganze ist,
Dass wir gerade in der aktuellen Krise,
Auch mit Corona,
Sehr eingeschränkt leben müssen.
Und ja,
Die Meditation daran erinnern möchte,
Dass wir innerlich aber doch noch Freiräume haben,
Die wir nutzen können.
Finde für dich zunächst mal einen aufrechten Sitz.
Schau,
Dass du erhöht sitzt,
Bestenfalls auf einem Meditationskissen,
Aber ein Stuhl oder das Sofa,
Das geht auch.
Schließ deine Augen und nimm dir ein paar Momente,
Um hier bei dir anzukommen.
Atme einige Male tief ein und tief aus.
Nimm mit jeder Einatmung ein bisschen mehr Energie,
Ein bisschen mehr Fokus,
Ein bisschen mehr Konzentration auf.
Mit jeder Ausatmung kommst du mehr in deinem Sitz an,
Sinkst ein bisschen tiefer nach unten und lässt dabei alles los,
Was du jetzt gerade nicht brauchst.
Und dann bring deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem und beobachte,
Wie du einatmest und wie du ausatmest.
Folge deinem Atem mal wirklich so mit jedem Schritt.
Das heißt,
Nimm wahr,
Wie die Einatmung beginnt,
Wie du dann einatmest und wie die Einatmung auch wieder endet.
Und dann beginnt die Ausatmung.
Du atmest aus und dann endet die Ausatmung.
Und während so ja immer wieder Gedanken und Gefühle für dich zukommen vom Alltag,
Was heute schon war,
Was vielleicht auch in Zukunft ansteht,
Schau,
Dass du deinen Fokus immer wieder auf den Atem bringst.
Und selbst jede Ein- und Ausatmung,
Also zwischen der Ein- und Ausatmung,
Auch da sind schon kleine Pausen,
Auch da sind schon kleine Freiräume.
Achte mal drauf,
Dass wenn du einatmest,
Kurz davor kannst du eine ganz kurze Pause einbauen.
Bevor die Ausatmung beginnt,
Auch da gibt es eine ganz kurze Pause,
Ein ganz kurzes Stopp,
Einen ganz kleinen Zwischenraum.
Und wenn du merkst,
Dass du aufs Gedankenkarussell aufgestiegen bist,
Damit weit nach oben gefahren bist,
Dann mach dir bewusst,
Dass du jederzeit auch wieder aussteigen kannst aus dem Karussell.
Dass du die Aufmerksamkeiten wieder auf deinen Atem bringen kannst.
Und in dieser Entscheidung auszusteigen aus dem Gedankenkarussell und deinen Fokus wieder auf den Atem zu legen,
Auch darin liegt ein Stück Freiraum.
Und wo ist es vielleicht in deinem aktuellen Leben gerade so,
Dass du dir noch mehr Freiraum,
Noch mehr Spielraum schaffen kannst?
Wo wären da Möglichkeiten?
Versuch mal,
Deinen Blick dafür zu öffnen,
Deine Wahrnehmung dafür zu öffnen,
Wo du dir ein bisschen mehr Freiraum schaffen könntest.
Vielleicht kannst du früh,
Fünf Minuten früher aufstehen.
Vielleicht kannst du dir,
Nachdem du die Kinder abgeholt hast oder davor,
Nochmal eine extra Runde um den Block gehen.
Es geht vor allem um die kleinen Dinge.
Nicht um die großen,
Die dann auch schon wieder schwer umzusetzen sind,
Sondern wirklich um die Details,
Die Kleinigkeiten,
Die kleinen Freiräume,
Die kleinen Zwischenräume.
Bleib weiterhin bei deinem Atem,
Verfolge den Atem und nimm vor allem auch die Pausen zwischen der Einatmung und der Ausatmung wahr.
Ich möchte dir noch einen visuellen Impuls geben.
Und zwar,
Wenn du dir mal vorstellst,
Einen Wald,
Einen sehr dicht besiedelten Wald mit vielen Bäumen,
Wo du das Gefühl hast,
Da gibt es kein Durchkommen,
Da steht Baum an Baum,
Die stehen alle total dicht beieinander.
Und dann hinter den Bäumen,
Da steigt die Sonne auf.
Und die Sonne schafft es irgendwie,
Durch diese Bäume hindurch zu strahlen,
Durch diese kleinen Zwischenräume,
Die es da gibt.
Und dieses Bild soll dich daran erinnern,
Dass Zwischenräume und Freiräume auch dann da sind,
Wenn wir sie vielleicht nicht so ganz offensichtlich sehen.
Und dann darfst du jetzt von dem Atem loslassen,
Bleib noch für einen Moment so sitzen,
Mit den Augen geschlossen und nimm wahr,
Wie es dir jetzt gerade geht.
Mach dir bewusst,
Dass auch schon diese paar Minuten,
Die du dir gerade genommen hast,
Dass auch das ein Freiraum war,
Den du dir geschaffen hast.
Öffne dann nach und nach wieder deine Augen.
Komm wieder an in dem Raum,
In dem du sitzt.
Und ich danke dir vielmals,
Dass du mitgemacht hast,
Dass du dabei warst und vor allem,
Dass du dir die Zeit genommen hast,
Zeit für diesen Freiraum,
Für diesen Zwischenraum.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.5 (15)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
